OKTAGON MMA Gehalt: Einblick in die Verdienstmöglichkeiten im Kampfsport

Mixed Martial Arts (MMA) hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen, auch in Deutschland. Mit einem Megaevent erreicht der Hype nun einen Höhepunkt. Rund 60.000 Fans werden im „Deutsche Bank Park“ in Frankfurt am Main erwartet. Das wohl bislang größte MMA-Event Europas stößt damit in Sphären vor, die in der Regel nur der ortsansässige Bundesligist Eintracht Frankfurt oder Musikstars wie Harry Styles erreichen.

Der Marktführer kommt aus den USA. Treiber des fulminanten Aufstiegs der Sportart ist die wachsende Anzahl von Fans auf der ganzen Welt, die den Veranstaltern steigende Einnahmen aus Live-Events und Sponsoring bescheren. Das verdeutlichen insbesondere Zahlen der amerikanischen Ultimate Fighting Champion­ship (UFC), des weltweit größten Veranstalters der Sportevents mit Hauptsitz in Las Vegas.

Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz 2023 um gut 14 Prozent gegenüber 2022 und erzielte damit einen Rekordwert von 1,3 Milliarden US-Dollar (1,19 Milliarden Euro). Durch den Erfolg sind die bekanntesten Protagonisten der Sportart finanziell längst zu Superstars aufgestiegen. Der wohl schillerndste von ihnen, der Ire Conor McGregor (36), verdiente laut „Forbes“ im Jahr 2020 - als er seinen letzten Kampf gewonnen hatte - rund 180 Millionen US-Dollar.

Wie viel verdienen MMA-Kämpfer wirklich?

Angesichts der Popularität der Mixed Martial Arts, insbesondere der UFC, wollen viele in diesen Sport einsteigen und ihn professionell betreiben. Es gibt keine allgemeingültige Gehaltstabelle für alle Kämpfer, da das Gehalt jedes einzelnen Kämpfers von den Bedingungen des von ihm unterzeichneten Vertrags abhängt. Aus diesem Grund verdienen zwei verschiedene Kämpfer mit exakt denselben Kampfrekorden nicht unbedingt gleich viel Geld. Spitzenkämpfer erhalten zusätzlich zu ihrer Grundvergütung noch Pay-per-View-Zuschläge.

Der beste Weg, um eine allgemeine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel Geld professionelle MMA-Kämpfer verdienen, ist ein Blick auf die Liste der Auszahlungen der Kämpfer. Die UFC Kämpfer am unteren Niveau verdienen ca. 10.000 - 30.000 US Dollar pro Kampf.

OKTAGON MMA und die Preisgelder

OKTAGON MMA ist eine Kampfsportorganisation, die in den letzten Jahren ein beachtliches Wachstum verzeichnet hat. Die 2016 gegründete Kampfsportorganisation Oktagon MMA erzielte acht Jahre später bereits einen Umsatz von 10 Millionen Euro, 2023 stiegen die Erlöse auf 17 Millionen Euro. Hinter dem nach eigenen Angaben größten Veranstalter von MMA-Events in Europa steht das Gründerduo Pavol Neruda (40) und Ondrej Novotny (47), die unter anderem langjährige Erfahrungen im PR-Bereich beziehungsweise als Sportkommentator bei Eurosport sammelten.

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OKTAGON MMA lockt mit attraktiven Preisgeldern, die sich wie folgt verteilen:

  • Niederlage in der Eröffnungsphase: 15.000 Euro Preisgeld
  • Niederlage im Viertelfinale: 40.000 Euro Preisgeld
  • Niederlage im Halbfinale: 80.000 Euro Preisgeld
  • Niederlage im Finale: 130.000 Euro Preisgeld
  • Turniersieg: 300.000 Euro Preisgeld
  • Insgesamt: 870.000 Euro

Zusätzlich gibt es Preisgelder für Reserve-Kämpfe:

  • Verlierer in der Eröffnungsrunde des Reserve-Kampfes: 4.000 Euro Preisgeld
  • Gewinner in der Eröffnungsrunde des Reserve-Kampfes: 6.000 Euro Preisgeld
  • Verlierer der Viertelfinal-Reserve-Kämpfe: 8.000 Euro Preisgeld
  • Gewinner der Viertelfinal-Reserve-Kämpfe: 11.000 Euro Preisgeld
  • Verlierer der Halbfinal-Reserve-Kämpfe: 11.000 Euro Preisgeld
  • Gewinner der Halbfinal-Reserve-Kämpfe: 14.000 Euro Preisgeld
  • Verlierer im letzten Reserve-Kampf: 14.000 Euro Preisgeld
  • Sieger im letzten Reserve-Kampf: 18.000 Euro Preisgeld
  • Insgesamt 130.000 Euro

Das Gamechanger-Turnier

Die europäische MMA-Champions-League startet! Am Samstag kehrt die Mega-Organisation „OKTAGON MMA“ zurück nach Ostrava, Tschechien. Mit im Gepäck: der Auftakt im Gamechanger-Turnier. Acht Fighter aus dem Oktagon-Kader und acht weitere Weltergewichtler werden verteilt über das ganze Jahr gegeneinander antreten. Es wird das größte MMA-Turnier, das Europa je gesehen hat!

Insgesamt werden über 1 Mio. Euro Preisgeld ausgeschüttet, der Sieger bekommt die dicke Prämie von 300.000 Euro. 16 verschiedene Weltergewichtler aus 15 verschiedenen Ländern treten im Turnier gegeneinander an. Über fünf Events kämpfen sich die Käfig-Stars bis ins Finale.

Pikant: Bei diesem Turnier ist alles anders. Nicht nur können Fight-Fans die hochklassigen Kämpfe genießen, sie können sogar wichtige Entscheidungen treffen. OKTAGON gibt den Fans die Möglichkeit, online einen „Lucky Loser“ zu wählen. Wenn sich ein Fighter verletzt, entscheidet die Stimme der Fans, wer wieder ins Turnier zurückkehrt.

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Heißt: Nach dem Ende der ersten Runde stimmen die Fans ab, wer der 1. und 2. „glückliche Verlierer“ sein wird. Diese Kämpfer werden dann in Reservekämpfen gegen zwei von OKTAGON ausgewählte Gegner gestellt. Dieses Prinzip wird während des gesamten Turniers nach jeder Runde wiederholt. „Es gab noch nie ein MMA-Turnier, bei dem die Fans so viel Kontrolle haben wie bei Tipsport Gamechanger“, so die Oktagon-Pressevertreter.

Kerim Engizek: Ein Vorbild für Disziplin und Erfolg

Kerim Engizek ist ein Name, der in der Welt des MMA für Disziplin, Durchhaltevermögen und sportliche Präzision steht. Der Fighter aus Düsseldorf hat sich mit eindrucksvollen Kämpfen und klugem Management in die Spitze des europäischen Kampfsports vorgekämpft. In diesem Artikel werfen wir einen fundierten Blick auf seine Einnahmen, seine Entwicklung als Kämpfer und seine wichtigsten Stationen - von der GMC bis zu OKTAGON MMA.

Der Wechsel zu OKTAGON bedeutete für Kerim Engizek eine neue Herausforderung und gleichzeitig eine massive Steigerung in der öffentlichen Wahrnehmung. Bei OKTAGON MMA, einer der führenden Organisationen in Europa, wurde er schnell zu einem Aushängeschild der Mittelgewichtsklasse. Das Kerim Engizek Gehalt entwickelte sich in dieser Phase besonders dynamisch. Mit steigender Bekanntheit kamen neue Sponsorenverträge, höhere Kampfgagen und Möglichkeiten zur Vermarktung als Markenbotschafter.

Das Gesamtvermögen von Kerim Engizek wird aktuell auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Diese Summe ergibt sich aus seinen Einnahmen der letzten zehn Jahre, besonders aus den erfolgreichen Kämpfen bei GMC und OKTAGON MMA. Dieses beeindruckende Vermögen ist das Ergebnis jahrelanger Disziplin, smartem Management und sportlicher Höchstleistungen.

Was ihn im Käfig auszeichnet, ist eine Mischung aus technischem Boxen, schnellem Timing und hohem strategischen Verständnis. Nicht umsonst gilt er als Deutschlands bester Mittelgewichtler. In der Gewichtsklasse zwischen Welter- und Mittelgewicht fühlt er sich besonders wohl und liefert konstant starke Leistungen ab.

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Kerim Engizek trat gegen namhafte Gegner an, darunter Christian Eckerlin, Dulatov, Patrik Kincl und Stephan Pütz. Seine Bilanz ist beeindruckend: ein Großteil seiner Kämpfe gewann er durch KO oder klare Punktsiege.

Christian Jungwirth: Auf der Jagd nach der Million

Gerade einmal drei Wochen nach seinem Sieg beim Oktagon-München-Kracher gegen Denilson Neves de Oliveira steigt unser MMA-Star Christian Jungwirth (35) wieder in den Käfig. Bei Europas geilstem MMA-Turnier aller Zeiten ist Jungwirth auf der Jagd nach der fetten Siegerprämie.

Auch das fette Preisgeld lacht den 35-Jährigen an. „Für meine Familie wäre es natürlich finanziell schön, das Geld kann man immer gebrauchen“. Kann Jungwirth den spanischen José Antonio Martin Reis aus dem Weg räumen und ins Viertelfinale einziehen?

Insgesamt werden über 1 Mio. Euro Preisgeld ausgeschüttet, der Sieger bekommt eine fette Prämie von 300.000 Euro. 16 verschiedene Weltergewichtler aus 15 verschiedenen Ländern treten im Turnier gegeneinander an. Über fünf Events kämpfen sich die Käfig-Stars bis ins Finale.

Katharina Dalisda: Eine MMA-Kämpferin im Porträt

Katharina Dalisda ist professionelle MMA-Fighterin. Von den insgesamt 13 Profikämpfen, die sie bisher hatte, gewann sie zehn. Im September gewann sie als erste Deutsche den “Oktagon MMA”-Titel im Strohgewicht, bis 52,2 Kilogramm.

„Als professionelle Kämpferin trete ich gegen andere Wettkämpferinnen an. MMA steht für Mixed Martial Arts und setzt sich aus verschiedenen Kampfdisziplinen zusammen, darunter zum Beispiel Kickboxen, Ringen oder Jiu-Jitsu. Gekämpft wird im MMA also sowohl im Stehen mit Schlägen und Tritten als auch am Boden. Ich trete oft in Deutschland an, reise aber auch in andere Länder. Ich habe zum Beispiel schon in London, in der Slowakei oder in Tschechien gekämpft."

Wie viel man aber tatsächlich bekommt, ist von vielen Faktoren abhängig. Es gibt aber auch noch andere Einnahmequellen, zum Beispiel durch Sponsorengelder. Und man wird manchmal auch an den Ticketverkäufen für die Kämpfe beteiligt.

Der Weg zum Profi-Kämpfer

Wenn Du Dich für bestimmte Kampfsportarten entscheidest, solltest Du sie so weit wie möglich auseinanderhalten. Unabhängig davon, für welchen Kampfsport Du Dich entscheidest, Du solltest eine Kampfkunst wählen, die sich auf das Schlagen konzentriert, und eine andere, die sich auf die Bodenarbeit konzentriert.

Wenn es um die Schlagdisziplin geht, wird Muay Thai oder Boxen weithin als die effektivste Kampfsportart für MMA angesehen. Du kannst als professioneller Kämpfer nicht erfolgreich sein ohne BJJ zu lernen, denn BJJ ist die effektivste Kunst für den Bodenkampf.

Es ist wichtig, im eigenen Leben gesund zu sein, als Kämpfer ist dies jedoch besonders wichtig, vor allem wenn Du professionell kämpfen möchtest. Wichtig ist eine gesunde, ausgeglichene Ernährung, um immer Gewicht zu machen. Das kann für manche Menschen ein echtes Problem sein, also lerne lieber früher als später, wie Du dich richtig ernährst.

Der mit Abstand beste Weg, ein professioneller Kämpfer zu werden, ist die Anmeldung in einem der renommierten MMA Gyms, wenn es eines in Deiner Nähe gibt. Die besten MMA-Gyms auf der ganzen Welt sind eigentlich für die Öffentlichkeit zugänglich.

Wenn Du bei einer dieser besser bezahlten MMA-Organisationen mitmachen willst, musst Du erst einmal klein anfangen. Das bedeutet, dass Du einige MMA Kämpfe als irgendwo vor Ort bestreiten müssen. Wo das sein wird, hängt von Dir ab.

MMA in Deutschland: Wachstum und Perspektiven

In Deutschland wächst das Interesse an der Vollkontaktsportart bereits seit den 90er-Jahren. Einen Meilenstein erreichte die Szene 2014, als mit der German Mixed Martial Arts Federation (GEMMAF) ein deutscher Ableger des globalen Dachverbands International Mixed Martial Arts Federation (IMMAF) gegründet wurde.

Das Ziel der Organisation: Mixed Martial Arts bei den Olympischen Spielen zu etablieren und die Sportler vom Amateur- bis zum Profibereich zu fördern. Und: Das Image der Sportart in der breiten Bevölkerung aufzupolieren und vor Rechtsextremisten zu schützen. Denn immer wieder wird die MMA-Szene von Rechtsextremisten unterwandert.

Oktagon-Gründer Neruda und Novotny planen derweil in den nächsten Jahren weiteres Wachstum, um sich in Europa zu etablieren. Gelingen soll das durch größere Shows, die in weiteren Ländern stattfinden.

Tabelle: Preisgelder bei OKTAGON MMA

Phase Preisgeld
Niederlage in der Eröffnungsphase 15.000 Euro
Niederlage im Viertelfinale 40.000 Euro
Niederlage im Halbfinale 80.000 Euro
Niederlage im Finale 130.000 Euro
Turniersieg 300.000 Euro