Der Hype um MMA ist ungebrochen und wird durch packende Filme und beeindruckende Persönlichkeiten wie Conor McGregor weiter verstärkt. MMA vereint verschiedene Kampfsportarten wie Boxen, Muay Thai und Brazilian Jiu Jitsu in einem Vollkontaktkampfsport.
Unvergessene Kämpfe, die MMA prägten
Die Faszination für MMA hat durch Charaktere wie Conor McGregor gewaltige Ausmaße angenommen. Hier sind einige Kämpfe, die dazu beigetragen haben, dass der Hype um MMA ungebrochen hoch ist:
- Dan Henderson gegen Mauricio „Shogun“ Rua (2011): Ein Kampf über fünf Runden, der als einer der besten MMA-Kämpfe aller Zeiten gilt. Beide Kämpfer waren auf dem Zenit ihrer Karrieren und brachten sich gegenseitig an den Rand einer Niederlage.
- Conor McGregor gegen Khabib Nurmagomedov (2018): Ein Mega-Fight, der durch den Sieg von Nurmagomedov und den anschließenden Eklat in die Geschichte einging. Die aufgeheizte Stimmung vor dem Kampf eskalierte nach dem Sieg Nurmagomedovs in einer Schlägerei außerhalb des Oktagons.
- Jon Jones gegen Alexander Gustafsson (2013): Obwohl Jones den Kampf nach Punkten gewann, war der Sieg umstritten, da Gustafsson dem Weltmeister stark zusetzte und ihn sogar zu Boden brachte, was zuvor keinem Gegner gelungen war.
- Weili Zhang gegen Joanna Jedrzejczyk (2020): Ein Titelkampf im Strohgewicht, bei dem die beiden Kämpferinnen über 783 Treffer einsteckten. Zhang verteidigte ihren Titel und gewann ihren 22. Kampf in Folge.
- Robbie Lawler gegen Carlos Condit (2015): Ein wilder Schlagabtausch auf Augenhöhe, den Lawler nach Punkten gewann. Das Urteil ist bis heute umstritten.
- Forrest Griffin gegen Stephan Bonnar: Dieser Kampf gilt bis heute als einer der größten Kämpfe der UFC- und MMA-Geschichte.
- Jorge Santiago gegen Kazuo Misaki: Ein Zermürbungskrieg in der fünften Runde, der in Erinnerung bleibt.
Die größten Namen im MMA
Wer war der beste MMA-Kämpfer aller Zeiten? Es gibt viele Meinungen und besondere Namen, die man kennen muss.
Fedor Emelianenko
Fedor Vladimirovich Emelianenko, geboren am 28. September 1976, ist ein russischer Politiker, ehemaliger professioneller Mixed Martial Artist (MMA), Sambist und Judoka. Emelianenko war Schwergewichtsweltmeister bei PRIDE von 2003 bis zur Schließung der Organisation im Jahr 2007, viermaliger Weltmeister im Combat Sambo und zweimaliger russischer nationaler Bronzemedaillengewinner im Judo. Er gilt weithin als einer der größten MMA-Kämpfer aller Zeiten und wurde von 2003 bis 2010 durchgehend als bester Schwergewichtskämpfer und bester Kämpfer der 2000er Jahre bezeichnet.
Jon Jones
Jonathan Dwight Jones, besser bekannt als Jon Jones, wurde am 19. Juli 1987 in Rochester, New York geboren. Jones hat eine beeindruckende MMA-Bilanz mit 27 Siegen und nur einer Niederlage. Er war zwischen dem 29. Dezember 2018 und dem 17. August 2020 UFC-Titelträger im Halbschwergewicht, nachdem er den Gürtel bereits zwischen 2011 und 2015 gehalten hatte.
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Khabib Nurmagomedov
Chabib Abdulmanapowitsch Nurmagomedow, auch bekannt als Khabib Nurmagomedov, wurde am 20. September 1988 geboren. Khabib hat eine beeindruckende MMA-Bilanz mit 29 Siegen und keiner Niederlage. Er gewann die UFC-Weltmeisterschaft und wurde damit der erste Russe, der einen UFC-Weltmeistertitel gewann. Nach dem Tod seines Vaters im Sommer 2020 gab Khabib im Oktober 2020 sein Karriereende bekannt.
Anderson Silva
Anderson Silva wurde am 14. April 1975 in São Paulo, Brasilien, geboren. Zu seinen größten Erfolgen im Kampfsport zählt der Gewinn des UFC-Titels im Mittelgewicht, den er von Oktober 2006 bis Juli 2013 hielt. Silva hat zahlreiche Auszeichnungen und Rekorde im MMA gewonnen, darunter den längsten Titelgewinn in der Geschichte der UFC und die meisten Siege in Folge. Silva hat seine aktive Karriere beendet, ist aber immer noch eine einflussreiche Figur im Sport.
Weitere bemerkenswerte Kämpfer
Neben den genannten Namen müssen auch Matt Hughes, Royce Gracie und Chuck Liddell erwähnt werden. Die Frage, wer der "Greatest of all Time" ist, ist subjektiv und hängt von Expertise, Emotionen und Sympathien ab.
Das UFC-Ranking System
Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Das Ranking-System basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein.
Ein ausgewähltes Medien-Panel ist für die Erstellung des UFC-Rankings verantwortlich. Journalisten bewerten die Kämpfer basierend auf ihren jüngsten Leistungen. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking.
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Aktuelle UFC-Champions (Stand Februar 2025)
| Gewichtsklasse | Champion |
|---|---|
| Schwergewicht | Jon Jones |
| Halbschwergewicht | Alex Pereira |
| Mittelgewicht | Dricus du Plessis |
| Weltergewicht | Leon Edwards |
| Leichtgewicht | Islam Makhachev |
| Federgewicht | Ilia Topuria |
| Bantamgewicht | Sean O’Malley |
| Fliegengewicht | Alexandre Pantoja |
Deutsche Kämpfer in der UFC
Deutschland hat bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht, aber einige Kämpfer haben bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert. Dazu gehören:
- Dennis Siver
- Ottman Azaitar
- Nasrat Haqparast
- Abusupiyan “Abus” Magomedov
- Nick Hein
Die Fight Matrix Weltrangliste
Die Fight-Matrix-Weltrangliste legt anhand von Berechnungen fest, wer derzeit wirklich der beste Kämpfer auf dem Planeten ist. Das Grundmodell funktioniert wie im Tennis. Wer gewinnt, sammelt Punkte und klettert die Rangliste nach oben. Es werden relevante Faktoren wie Gewichtsklassen und die sportliche Vita einbezogen. "Die Berechnungen sind nicht sehr komplex, aber es gibt eine große Anzahl von Berechnungen", erklärt Jason, einer der Gründer von Fight Matrix.
Laut Fight Matrix ist Georges St-Pierre der "Beste aller Zeiten", da er öfter gegen aktive Fighter mit hohem Ranking gekämpft und diese besiegt hat.
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