Wer ist der stärkste Wrestler aller Zeiten? Eine Analyse der größten WWE-Helden

Die Welt des Wrestlings hat im Laufe der Jahrzehnte unzählige beeindruckende Athleten hervorgebracht. Doch wer kann sich wirklich als der Stärkste aller Zeiten bezeichnen? Dieser Frage wollen wir hier nachgehen, indem wir uns die Karrieren einiger der größten WWE-Helden genauer ansehen.

Aktuelle Top-Superstars

Bevor wir uns den Legenden zuwenden, werfen wir einen Blick auf einige der aktuell dominierenden Superstars der WWE:

  • Roman Reigns: Zweifellos einer der Top-Superstars der WWE. Seit seinem Sieg um den Universal Title im Jahr 2020 ist er das Aushängeschild der Company und hat drei WrestleManias dominiert. Als „Tribal Chief“ regiert er seit Jahren und besiegte bei WrestleMania 38 auch Brock Lesnar, um den WWE Championship zu erringen.
  • Seth Rollins: Der erste NXT Champion ist ein Superstar, der definitiv eines Tages in die Hall of Fame einziehen wird. Er schaffte den Durchbruch, als er sich der Authority anschloss und bei WrestleMania 31 WWE Champion wurde. 2023 zeigt er seine Charisma und Verbindung zum Publikum und wurde der erste Gewinner des neuen World Heavyweight Championship.
  • Gunther: Mit einer beeindruckenden Bilanz hat sich Gunther in kürzester Zeit einen Platz unter den besten Wrestlern bei WWE erkämpft. Seit seinem WWE-Debüt hat der Österreicher eine wahre Schreckensherrschaft geführt und zahlreiche starke Gegner besiegt.
  • Sami Zayn: Hat sich durch seine bemerkenswerte Rolle in der Bloodline-Storyline als einer der Topstars etabliert. Der kanadische Wrestler gewann rasch die Unterstützung des WWE-Universums und wurde zu einem Fan-Favoriten mit großem Star-Power.
  • Brock Lesnar: Seit seinem Debüt im Jahr 2002 hat er WWE dominiert und zahlreiche Erfolge gefeiert. Nach einer erfolgreichen Karriere im MMA kehrte er 2012 zur WWE zurück und ist seitdem eine wahre Attraktion.

Die Legenden des Rings

The Undertaker

Seit 1990 ist der Undertaker einer der beliebtesten Charaktere der Wrestling-Welt und gewann sieben Mal den höchsten Titel der WWE. In den vergangenen Jahren wurden die Auftritte des Undertakers immer seltener. Von 2011 bis 2015 kämpfte er ausschließlich nur noch bei Wrestlemania. Für die größte Veranstaltung des Wrestling-Geschäfts hält er auch einen Rekord. So gewann der Undertaker bis 2014 alle seine 21 Kämpfe.

Die Sensation wurde wahr: Der Undertaker verlor. Seine Niederlage gilt als größter Wrestling-Schocker aller Zeiten. Wer aber dachte, dass damit die Karriere des Kult-Wrestlers vorbei sei, der irrte. Nicht nur kehrte er ein Jahr später zurück, er trat sogar wieder außerhalb von WrestleMania auf. So konnte er sich beim SummerSlam 2015 an Brock Lesnar rächen.

Goldberg

Auch wenn der ehemalige Football-Profi Bill Goldberg nur wenige Jahre im Wrestling-Geschäft aktiv war, prägte er zusammen mit der NWO die erfolgreichen Jahre der WCW Ende der 90er. Zu Beginn seiner WCW-Karriere (1997) durfte er jeden Gegner in weniger als einer Minute besiegen. Noch vor Ende seines ersten Wrestling-Jahres konnte er Hulk Hogan bezwingen und sich WCW-Champion nennen.

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Mehr als zwölf Jahre nach seinem letzten Match, feierte Goldberg nicht nur ein WWE-Comeback, sondern fertige Brock Lesnar bei der Survivor Series in 90 Sekunden ab!

The Rock

Film-Fans kennen The Rock meistens nur unter seinem richtigen Namen Dwayne Johnson. Doch bevor der Muskelprotz in Hollywood durchstartete, legte er zusammen mit „Stone Cold“ Steve Austin den Grundstein für den Wrestling-Boom Ende der 90er-Jahre. Ihre jahrelange Fehde mündete in gleich drei Wrestlemania Matches (1999, 2001 und 2003).

In den vergangenen Jahren kehrte The Rock für insgesamt fünf Kämpfe zurück (er gewann sogar den WWE-Titel und hielt ihn für zwei Monate), wobei er bei Wrestlemania 28 (2012) und 29 (2013) gegen John Cena im Hauptkampf von Wrestlemania kämpfte.

Shawn Michaels

Er machte sich in der Wrestling-Welt Anfang der 90er-Jahre als arroganter Schnösel schnell einen Namen. Der „Heartbreak Kid“ war aber nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb ein ganz spezieller Zeitgenosse. 2002 kehrte er überraschend in den Ring zurück und konnte sich abermals den WWE-Titel sichern. Bei Wrestlemania 26 (2010) setzte er seine Karriere gegen den Undertaker aufs Spiel - und verlor.

Ric Flair

Bereits in den 70er-Jahren (sein Debüt feierte er 1972) legte Ric Flair den Grundstein für eine unvergleichliche Karriere. Er wurde sowohl in der NWA, WCW als auch in der WWE Heavyweight bzw. World-Champion. Am 12. September 2012 bestritt Ric Flair im Alter von 63 Jahren sein bislang letztes Match in der „TNA“ gegen Sting.

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Bret Hart

Während Hulk Hogan in den 80er-Jahren die WWE in den amerikanischen Mainstream katapultierte, führte Bret „The Hitman“ Hart die WWE Anfang der 90er-Jahre weltweit zum Erfolg. 1997 verließ Bret Hart die WWE in Richtung WCW, nachdem er im berühmt-berüchtigten „Montreal Screwjob“ von WWE-Chef Vince McMahon und Shawn Michaels hintergangen worden war.

"Stone Cold" Steve Austin

Was Hulk Hogan in den 80er-Jahren schaffte, gelang „Stone Cold“ Steve Austin in den 90er-Jahren. Er brachte das Wrestling weltweit auf eine neue Popularitätsstufe. Er verkörperte den zornigen Biertrinker, der sich gegen jeden und alles stellte und sich auch von seinem Chef nichts sagen lassen wollte. Bei Wrestlemania 14 (1998) besiegte er Shawn Michaels und wurde zum ersten Mal WWE-Champion.

Hulk Hogan

Keine Frage, Hulk Hogan machte das Wrestling in den 80er-Jahren weltberühmt. Er wurde zum Pop-Phänomen und bat seine meist jugendlichen Fans, brav zu beten und ihre Vitamine zu nehmen. Seine Kämpfe mit Mr. T (A-Team) bei Wrestlemania 1 (1985) oder gegen Andre The Giant (Wrestlemania 3, 1987) machten Hulk Hogan unsterblich.

Sting

In den 80er-Jahren formte er zusammen mit dem Ultimate Warrior ein Team, bevor beide ihre großen Einzelkarrieren starteten. Bei der „Survivor Series“ 2014 schockte er die ganze Welt, als er plötzlich im Alter von 55 Jahren sein WWE-Debüt feierte. 2016 wurde er in die „Hall Of Fame“ der WWE eingeführt.

Die im Himmel in den Ring steigen

The Ultimate Warrior

Mit überschaubarem wrestlerischem Können, aber einem übermenschlichen Gimmick wurde er Ende der 80er-Jahre zum Mega-Star: The Ultimate Warrior! Der Höhepunkt: Bei Wrestlemania 6 (1990) durfte er als erster WWE-Star überhaupt sogar Hulk Hogan sauber und fair besiegen. Am nächsten Morgen traf seine Prophezeiung ein. Vor seinem Hotel schlug sein Herz zum letzten Mal.

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"Macho Man" Randy Savage

„Ooooh yeeeeeeah!“ Der „Macho Man“ war in den 80er-Jahren nicht nur der engste Freund von Hulk Hogan - sondern zeitweise auch sein ärgster Feind (beides sowohl privat als auch im Ring). 2015 wurde der „Macho Man“ in die Ruhmeshalle der WWE eingeführt.

Andre The Giant

Er wurde zeitlebens als „das achte Weltwunder“ bezeichnet. Grund für seine übermenschliche Statur (2,13 Meter und bis zu 250 Kilo) war jedoch die Wachstumskrankheit Riesenwuchs. Der gebürtige Franzose wurde wegen und trotz seiner Krankheit zum größten und beliebtesten Wrestling-Star in den 70er- und 80er-Jahren.

Top 20 WWE Superstars 2023 (laut Statistik)

Die folgende Tabelle zeigt die Top 20 WWE Superstars des Jahres 2023, basierend auf einer mathematischen Analyse ihrer Sieg- und Niederlagenstatistiken:

Platzierung Name Punktzahl Matches
1 Seth Rollins 2005 31
2 Damian Priest 1852 47
3 Roman Reigns 1817 7
4 Finn Balor 1778 39
5 Cody Rhodes 1767 29
6 Gunther 1759 28
7 LA Knight 1689 34
8 Kevin Owens 1642 35
9 Logan Paul 1621 4
10 Montez Ford 1620 27
11 Drew McIntyre 1615 25
12 Santos Escobar 1615 28
13 Bobby Lashley 1603 16
14 Bronson Reed 1598 33
15 Rey Mysterio 1597 28
16 Kit Wilson 1597 10
17 Elton Prince 1597 10
18 Angelo Dawkins 1583 24
19 Randy Orton 1575 4
20 Julius Creed 1562 6