Die Wrestling-Welt hat im Laufe der Jahre zahlreiche herausragende Persönlichkeiten verloren. Diese Stars haben mit ihrer Hingabe und ihrem Können das Publikum begeistert und die Sportart geprägt. Dieser Artikel ist eine Hommage an einige dieser unvergessenen Wrestler.
Aktuelle Trauerfälle
Die Wrestling-Welt trauert aktuell um Terry Funk, der im Alter von 79 Jahren verstorben ist. Er stand über 50 Jahre im Ring und war auch als Schauspieler tätig. Sein Kollege Mick Foley (58) bestätigte die traurige Nachricht und bezeichnete Funk als seinen Mentor und Idol.
Auch Bray Wyatt ist im Alter von nur 36 Jahren gestorben. Der vierfache Vater litt schon seit Jahren unter Herzproblemen. Er kam aus einer Wrestler-Familie und war dreimaliger Weltmeister in der WWE.
Ein weiteres Urgestein der Wrestling-Welt, Superstar Billy Graham, ist im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Er inspirierte eine ganze Generation von Wrestlern, darunter auch Hulk Hogan.
Sidney Eudy (bekannt als Sid Vicious, Sid Justice oder Sycho Sid) ist im Alter von 63 Jahren nach einem mehrjährigen Kampf gegen den Krebs verstorben. Seine Karriere begann in den 1980er-Jahren und umfasste Stationen bei World Championship Wrestling (WCW) und der WWE.
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Weitere unvergessene Wrestler
Die Liste der verstorbenen Profiringer ist lang und umfasst viele Namen, die für immer in den Herzen der Fans weiterleben werden.
- Yokozuna starb im Jahr 2000 im Alter von 34 Jahren an einem Lungenödem.
- André the Giant schlief im Januar 1993 für immer ein. Er starb 46-jährig an Herzversagen.
- The Ultimate Warrior wurde 54 Jahre alt. Er starb 2014 an einem Herzinfarkt.
- Randy „The Macho Man“ Savage starb 2011 im Alter von 58 Jahren bei einem Autounfall in Florida.
- Scott Hall eroberte einst als hinterlistiger Exil-Kubaner «Razor Ramon» die Wrestling-Welt. Am Montag ist Scott Hall im Alter von 63 Jahren gestorben.
Die Schattenseiten des Wrestlings
Der unerwartete Tod des Warrior ist kein Einzelfall. Es gibt eine lange Liste von Profiringern, die frühzeitig verstorben sind. Dies wirft ein schlechtes Licht auf das 1952 gegründete Unternehmen World Wrestling Entertainment (WWE), das die meisten grossen Veranstaltungen durchführt.
Die Ringhelden sterben im Schnitt vier Mal öfter, bevor sie das 45 Altersjahr erreicht haben, als der durchschnittliche Amerikaner. Die meisten sterben an einem Herzinfarkt oder an einer Überdosis.
Auch Krebs, eine andere Wrestling-Krankheit, gilt als typische Steroid-Nebenwirkung.
Die WWE und ihre Stars
Die WWE ist an der New Yorker Börse kotiert und weist derzeit eine Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden Dollar auf. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die WWE einen Jahresumsatz in Höhe von 508 Millionen Dollar.
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Seit 30 Jahren ist Wrestlemania die grösste und wichtigste Veranstaltung der WWE. Sie findet einmal jährlich statt, füllt die grössten Stadien und wird weltweit von Millionen TV-Zuschauern verfolgt.
Deutsche Wrestler in der WWE
Der Österreicher Gunther (37) gehört zu den aktuell erfolgreichsten Wrestlern der WWE (World Wrestling Entertainment). Er hält mit 666 Tagen den Rekord für die längste Regentschaft als Intercontinental Champion.
Der deutsche Wrestler Ludwig Kaiser (34) startet nach einer Verletzungspause wieder durch und ist einer der Shooting-Stars bei der WWE.
Gunther ist der erste deutschsprachige World Heavyweight Champion in der WWE-Geschichte.
Tabelle: Einige verstorbene Wrestler und ihre Todesursachen
| Name | Todesursache | Alter |
|---|---|---|
| Yokozuna | Lungenödem | 34 |
| André the Giant | Herzversagen | 46 |
| Terry Funk | Unbekannt | 79 |
| Bray Wyatt | Herzinfarkt | 36 |
| Superstar Billy Graham | Krankheit | 79 |
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