Mit unserer Kampfsportarten Liste hast du einen schnellen Überblick über nahezu alle bekannten Kampfkünste weltweit. Mittlerweile haben wir schon 200 Kampfstile aufgelistet. Alle haben ihre eigenen Vorteile und verschiedene Ausrichtungen.
Kampfsportarten bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich physisch und mental herauszufordern. Von Selbstverteidigung bis zur Verbesserung von Ausdauer und Koordination bieten sie eine ganzheitliche Erfahrung für Interessierte. Von traditionellen Stilen bis hin zu modernen Disziplinen gibt es für jeden etwas Passendes. Entdecke die aufregende Welt der Kampfsportarten!
Bekannte Kampfsportarten in Deutschland
Es gibt eine breite Auswahl an Kampfsportarten, zu den bekanntesten zählen Karate, Judo, Kickboxen, Boxen, MMA oder Krav Maga. Aber es gibt weitaus mehr Kampfsportarten, nicht nur aus dem asiatischen Raum.
Welcher Kampfsport passt zu mir?
Ihr wisst noch nicht genau welcher Kampfsport für Euch geeignet sein könnte? Überlegt euch auch zunächst was euer Ziel ist. Zunächst einmal müsst ihr wissen, dass Kampfsportarten teilweise andere Zielstellung haben: Verteidigung (für das Militär oder Bevölkerung), sportliche Ertüchtigung oder Training des Geistes/ Konzentration. Manche Kampfsportarten sind härter als andere: Kickboxen und MMA sind sehr hart, Tai Chi hingegen ist auf sanfte Abläufe ausgelegt. Und habt keine Sorge, bei einer Anfängergruppe im Kickboxen schlägt man sich nicht sofort die Zähne ein.
Es ist sehr empfehlenswert ein paar Schnupperkurse zu besuchen und sich einen Einblick zu verschaffen. Denn das Umfeld, eure Trainingspartner und der Trainer machen sehr viel aus. Sie entscheiden maßgeblich über den Erfolg. Probieren geht über studieren - nehmt an einem Probetraining teil!
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Wie schwer ist welche Kampfsportart?
Wie komplex ist die jeweilige Kampfsportart zu erlernen, weichen die Bewegungsabläufe stark vom Alltag ab? Grundsätzlich werden bei allen Kampfsportarten intuitive Bewegungsabläufe gelehrt und gesucht. Hervorzuheben sind hierbei ggf. Krav Maga, Sambo und ggf. Kickboxen. Denn diese Kampfsportarten wurden teilweise vom Militär entwickelt, mit dem Ziel, dass die Techniken schnell zu vermitteln und zu erlernen sind. Es gibt auch Kampfstile, die Jahrelange Übung erfordern.
Wie lange muss man Kampfsport üben bis man ihn beherrscht?
In welcher Zeit lassen sich Grundtechniken erlernen und wie lange dauert es bis man die Sportart „beherrscht“? Die Grundbewegungen, -schläge, -tritte, -würfe und Hebel lassen sich bei allen Sportarten innerhalb von 12 Monaten erlernen. Vorausgesetzt, das Training wird zweimal die Woche besucht. Bis ihr allerdings schwierige Kicks gut beherrscht, vergehen Jahre.
Wie effektiv sind die einzelnen Kampfsportarten?
Kann die Kampfsportart im Ernstfall helfen sich gegen einen oder mehrere Gegner zur Wehr zu setzen. Hier schneiden letztendlich alle Kampfsportarten gut ab. Denn ihr Hintergrund ist die Verteidigung. Davon ausgenommen sind nur sehr wenige, wo es eher um Fitness und Beweglichkeit geht (bspw.
Wie viel Kondition braucht man für Kampfsport?
Wie viel Fitness ist notwendig, um die Kampfsportart auszuüben und wie wirkt sich das Training auf das Fitnesslevel aus. Wer schon einmal einen Trainingskampf hatte, weiß wie anstrengend das ist. Daher ist der Konditionspunkt ein wichtiger Faktor. Auch zur Selbstverteidigung ist es sehr sinnvoll eine gewisse Fitness mitzubringen. Das Gute an allen klassischen Kampfsportarten ist die Erhöhung der Fitness.
Wie hoch ist der Kraftbedarf bei Kampfsportarten?
Ist die Kampfsportart auch ohne hohen Kraftbedarf zu erlernen bzw. auszuüben - bzw. wie wirkt sich das Training auf das Training der Muskelkraft aus. Kampfkünste die explizit die Kraft des Gegners nutzen, um sie gegen diesen einsetzen sind für körperlich schwache Menschen gut geeignet. Das ist beispielsweise Judo sowie Jiu Jitsu. Aber auch sehr effektive Kampfsportarten gleichen diesen Faktor aus, so ist auch Krav Maga oder Sambo eine gute Wahl. Beim Training werdet ihr natürlich an Fitness zulegen. Allerdings werdet ihr dadurch nicht unbedingt Muskelpakete. Daher könnt ihr euer Kampfsport-Training noch um ein Muskeltraining ergänzen. Es ist jedoch selten entscheidend, wie viel Kraft ihr habt.
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Wie beweglich sollte man für Kampfsport sein?
Die Anforderungen an die Beweglichkeit variieren innerhalb der Kampfsportarten mitunter erheblich. Das betrifft in erster Linie die Beweglichkeit für Würfe oder auch Fußtritte. In jeder Kampfsportart existieren beim Training für Fortgeschrittene Tritttechniken, die ein hohes Maß an Beweglichkeit erfordern. Jedoch kann das Anfängertraining auch mit geringer Beweglichkeit absolviert werden.
Krav Maga
Als effektivste Kampfsportart zur Selbstverteidigung können wir Euch guten Gewissens das Krav Maga empfehlen. Der Begründer legte großen Wert darauf, dass es effektiv ist, schnell erlernt werden kann und dabei keine allzu hohen körperlichen Anforderungen benötigt. Ihr erlernt hier gezielt jene Techniken, die Euch im Notfall helfen können.
Häufige Fragen rund um das Thema Kampfsport
Hier findet ihr Antworten auf häufige Fragen rund um das Thema Kampfsport. Ihr fragt euch sicher, welche Kampfsportart passt zu mir? Die Antwort ist ja, absolut. Allerdings kommt es natürlich auf die Situation an. Gegen einen Bären oder einen Angreifer mit Schusswaffen gibt es selbstverständlich Grenzen. Jedoch hat man durch die Kenntnis von Kampfsporttechniken und Vitalpunkten sowie Fitness einen erheblichen Vorteil in einer Notsituation, egal welcher Art.
Kann man einen Kampfsport zuhause erlernen?
Nein, eher nicht. Sicherlich könnt ihr eure Fitness verbessern und Grundtechniken zur Abwehr und zum Angriff üben. Fehler in der Stellung und Lücken in der Abwehr werdet ihr allerdings nicht bemerken. Zudem fehlt euch ein ganz wichtiger Baustein: Die Partnerübungen und Übungskämpfe. Im Verein oder mit erfahrenen Übungspartner lernt ihr die richtigen Grundlagen, macht schneller Fortschritte und schärft euer Auge für Bewegungen. Kurzum, zu Beginn solltet ihr auf alle Fälle in einen Verein gehen, Bewegungsabläufe können und sollten aber zuhause vertieft werden.
Wann ist man bereit für einen Wettkampf?
Es dauert mindestens Jahre bis man im Vollkontakt kämpfen kann, und nicht völlig untergeht. Je nach Kampfstil müssen Kampftechniken, Hebel, Faustkampf, Fußtechniken, Bodenkampf oder der Kampf mit Waffen lange geübt und perfekt beherrscht werden, bevor man für einen Wettkampf bereit ist. Man muss zwar keinen schwarzen Gürtel haben, bis man an einem Wettkampf teilnehmen kann, allerdings sollte man schon fortgeschrittener sein.
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Wie oft sollte man Kampfsport trainieren?
Das ist ganz von eurem Ziel abhängig: Wenn ihr an einem Wettkampf teilnehmen und euch mit den besten messen wollt, dann solltet ihr täglich trainieren oder mindestens 5-mal die Woche. Und das über mehrere Jahre. Wenn ihr euch fit halten und im Ernstfall verteidigen möchtet, dann ist es ausreichend, wenn ihr zweimal die Woche trainiert. Und noch einen weiteren Sport (Joggen, Schwimmen, Fitnessstudio…) ausübt. Wenn euer Ziel ist, besser auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein, dann solltet ihr ein paar Intensivkurse besuchen (bspw.
Was kostet eine Mitgliedschaft in einem Kampfsport-Verein?
Die Mitgliedschaft im Verein für Kampfkunst variiert sehr nach Region und beläuft sich auf 30€ bis 100€ im Monat. Das hängt ganz davon ab, wie viele Mitglieder es gibt, wie teuer die Miete ist, welche Ausrüstung vorhanden ist. Ein reiner Selbstverteidigungskurs, der einen Nachmittag lang geht, kostet meist um die 100€.
Kampfsportarten Übersicht
Eine Kampfsportarten Übersicht ist heutzutage kaum noch möglich. Stile aus der ganzen Welt sind im Angebot. Die für mich passende Kampfsportart ist in diesem Überangebot schwer zu finden. Die einfachste Ordnung ist immer noch die, nach dem Alphabet. Da passt jeder Stil in die Liste. Im Folgenden findet ihr eine Liste mit Kampfsportarten.
Im Prinzip kann jede/r jeden Kampfsport ausüben, egal welches Alter oder körperlichen Voraussetzungen ihr habt. Euer Wille ist entscheidend. Allerdings sind manche Kampfsportarten härter als andere, erfordern mehr Beweglichkeiten etc. Daher eignen sich manche Kampfsportarten besser für manche Geschlechter bzw. Für Kinder gibt es eigentlich keine auszuschließende Kampfsportart. Wichtig ist nur, dass sie in einem guten Kurs landen und der Trainer ein gutes Händchen für den Umgang mit Kindern hat. Die meisten Kampfkünste sind für Kinder eher spielerischer Natur. Senioren sind zumeist in ihrer Beweglichkeit, Kraft und Schnelligkeit eingeschränkt. Daher gilt es hierbei einen geeigneten Kampfsport zu finden. Fokussiert auf Selbstverteidigung ist Krav Maga oder ein Selbstverteidigungskurs. Es gibt keine Einschränkungen bei Kampfsportarten für Frauen. Falls gewünscht, werden oft spezielle Frauenkurse angeboten, die ohne Männer stattfinden. Beliebt sind auch Kampfarten, die eine gewisse Härte mit sich bringen. Effektiv ist u.a.
Die nachfolgende Kampfsportarten Liste ist alphabetisch sortiert.
| Kampfsportart | Beschreibung |
|---|---|
| Adler Krallen Kung Fu | In diesem chinesischen Kampfsport werden die Krallen des Adlers von den Händen gebildet. Angegriffen werden die Vitalpunkte des Körpers. |
| Affen Kung Fu | In diesem chinesischen Kampfsport werden die Bewegungen eines Affen imitiert. Der Kämpfer klettert zwar nicht auf Bäumen herum, wird aber fast so beweglich. |
| Aikido | Die einst blutigen japanischen Kampfsportarten wurden im Aikido zu einer pazifistischen Körperkunst umgewandelt. Das Ziel ist nicht mehr der Sieg. |
| Boxen | Bei diesem Kampfsport sind den meisten Menschen die Regeln wohl vertraut. Viele Hobbyboxer holen sich ihre Kondition beim Boxen auf einen Boxsack. |
| Capoeira | Regelrecht akrobatische Übungen. Ein Kampfsport voll Rhythmus und Lebensfreude. |
| Judo | Der Weg des Judo beginnt mit einer Fallschule. Der Übende muss fallen können, ohne sich zu verletzen, bevor er richtig mit diesem japanischen Kampfsport beginnen kann. |
| Karate | Der Kampfsport Karate ist der Weg der „leeren Hand“. In ihm sind chinesische Kung Fu Techniken und japanische Kampftraditionen zu einem neuen System verschmolzen. |
| Kendo | Moderner japanischer Schwertkampf. Ist mehr ein Zen Weg des Schwertes. |
| Kickboxen | Dieser Kampfsport verbindet das westliche Boxen mit asiatischen Stilen wie Karate oder Taekwondo. Geschlagen wird mit Händen und Füßen. |
| Krav Maga | Ist ein israelischer Kampfsport. Wurde ursprünglich entwickelt, um sich gegen antisemitische Angriffe wehren zu können. Gehörte später und bis heute zu Ausbildung israelischer Sicherheitskräfte. Wurde dann noch einmal für persönliche Selbstverteidigung umgewandelt. Teilweise wird es heute nur noch zur Fitness geübt. |
| MMA | Die „Gemischten Kampfkünste“ sind ein moderner Vollkontaktsport. Es werden die Techniken verschiedener Kampfsportarten angewendet wie Boxen, Kickboxen, Ringen, Judo oder Brazilian Jiu-Jitsu. Der Sieg ist errungen, wenn der Gegner durch Abklopfen aufgibt. |
| Ringen | Der Kampfsport Ringen gehörte schon zu den Olympischen Spielen der Antike. Ziel ist es, den Gegner zu Fall zu bringen. |
| Taekwondo | Mudo kommt aus dem Koreanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Kampfkunstweg“. Freier und damit auch richtiger übersetzt bedeutet es „Weg der Achtsamkeit“. Die Bewegungen stammen alle aus der Kampfkunst Taekwondo. |
| Wing Chun | Ein Grundprinzip im japanischen Kampfsport Jiu Jitsu ist: Nachgeben, um zu siegen. Wie verteidige ich mich, wenn ich keine Waffe trage? Nicht mit brachialer Gewalt, sondern mit Technik und Prinzipien. |
Gewalt ist keine Lösung, nie! Leider kommt es aber im Alltag, in Beziehungen, auf Reisen und Co. 2021 gab es 5,05 Mio. Straftaten, davon rund 0,5 Mio. Uns geht es nicht darum Angst zu verbreiten. Mir möchten Betroffenen Mut machen und dafür sorgen, dass Menschen in Notsituationen besser reagieren können.
Ein häufiger Grund, eine Kampfsportart zu erlernen, ist es, die eigenen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung zu verbessern. Mit welchem Training kann ich am besten Fähigkeiten erwerben, mit einem Angreifer fertig zu werden?
Die meisten Menschen lernen einen Kampfsport, weil sie etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Kampfsportarten trainieren Körper und Geist vielseitig. Jeder Stil hat dabei seine eigenen Methoden und Ziele. Aus Asien kommen die Inneren Kampfkünste. Ihre Trainingsinhalte unterscheiden sich völlig von dem, was im Westen unter Sport verstanden wird. Diese Übungen geben dem Körper ganz neue Fähigkeiten.
Frauen stellen besondere Ansprüche, auch an einen Kampfsport. Sie mögen keine Waffen, Kämpfe oder sonstigen Körperkontakt. Die meisten Kampfsport Waffen scheinen nicht mehr in die Zeit passen. Wer muss heute noch mit einem Speer umgehen können oder einem Säbel? Das Training mit solchen Waffen erhöht aber die eigenen körperlichen Fähigkeiten und die Kondition. Um Verletzungen vorzubeugen, wird statt mit Stahlwaffen mit Holzwaffen trainiert.
Viele Kampfkünste kennen kleine Zusatzübungen. Sie helfen bei der Umsetzung oder ganz allgemein für die Kondition. Von handfesten Übungen wie der Ringerbrücke bis zu mythischen Übungen wie dem Eisenhemd Qigong.
