Die Ultimate Fighting Championship (UFC) ist in den letzten Jahren zu einem Milliarden-Imperium aufgestiegen. Die UFC Gagen liegen mittlerweile im Millionen-Bereich.
Wie setzen sich die UFC Gehälter zusammen?
Grundsätzlich bestehen die UFC Gehälter aus einem Basis-Fixum. Wie hoch das ist, hängt vom Bekanntheitsgrad des Kämpfers und von seinen bisherigen Erfolgen ab. Die Bandbreite der UFC Gage für einen Kampf kann sich von ein paar tausend Dollar bis auf beispielsweise 750.000 Dollar strecken - dieses Fixum kassierte beispielsweise Schwergewichtler Stipe Miocic für seinen Titelkampf bei UFC 252. Noch namhaftere MMA-Superstars wie Khabib Nurmagomedov kassieren Beträge im Millionenbereich als UFC-Gage.
Ein Sieg bei einem UFC-Kampf bringt eine entsprechende Prämie ein, die vorab vertraglich vereinbart wurde. Zusätzlich gibt es noch das Prämiensystem von UFC-Ausrüster Reebok. Für bekanntesten Octagon-Gladiatoren sind diese Prämien aber nur ein kleines Taschengeld.
Zur Verdeutlichung: Der Kampf zwischen McGregor und Khabib im Herbst 2018 hatte fast 2,5 Millionen PPV-Verkäufe erzielt und damit einen UFC-Rekord aufgestellt. McGregor hat damit fast 50 (!) Millionen Dollar verdient. Seine Fix-Gage von der UFC von 3 Mio. Diese extreme UFC Gage von McGregor ergibt sich daraus, dass der Ire an den Abschlüssen in Australien, Kanada, Irland und England beteiligt ist. Rund 90 Prozent der Einnahmen aus diesen Ländern fließen direkt in die Tasche von McGregor.
Beeindruckend war auch die UFC Gage für McGregor für sein Comeback im Januar 2020 gegen Donald „Cowboy“ Cerrone. 40 Sekunden braucht McGregor für seinen Sieg - 4,4 Millionen Dollar bekam vorab als Fixum. Bombastisch war auch die UFC Gage für seine Kämpfe danach. Wie etwa die PPV-Auszahlung nach „Poirier vs. Damit ist McGregor mit Abstand der bestverdienende Käfig-Fighter aller Zeiten!
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Der Ire liegt im ewigen UFC Gehaltsranking auch ohne PPV-Einnahmen und Extra Bonus-Zahlungen meilenweit vor allen anderen Käfig-Gladiatoren - auch vor solchen, die aktuell sogar deutlich erfolgreicher und amtierenden Champions sind. Auch Islam Makhachev - neuer Champion in der Leichtgewicht-Division - kommt bei weitem nicht an die millionenschweren UFC Gagen eines Conor McGregor oder Khabib heran. Quelle: Statista - UFC Earnings | Stand: April 2022. Der Dagestaner verdient dabei natürlich nicht nur als Kämpfer, sondern auch darüber hinaus als Werbefigur.
UFC 300: Die Top-Verdiener
Der Topverdiener bei UFC 300 war Alex Pereira, der im Hauptkampf der Jubiläumsveranstaltung seinen Titel gegen Hill verteidigen konnte. 2,8 Millionen US-Dollar beträgt die UFC Gage für Pereira, der für diesen Verdienst nur 3:14 Minuten brauchte, da er in Runde 1 durch TKO gewonnen hat.
Die Nummer 2 auf der Liste der UFC Gehälter bei der UFC 300-Party war Justin Gaethje, der trotz seiner Niederlage gegen Max Holloway beeindruckende 2.369.000 Dollar kassiert hat. Holloway selbst kassierte für seinen KO-Sieg in Runde 5 satte 2,1 Mio. Auf dem dritten Platz der Gagen bei UFC 300 landet mit Zhang Weili eine Frau. Die Chinesin streifte $ 2.250.000 ein.
Jamahal Hill, der im Headliner den Titelfight gegen Pereira verloren hat, durfte sich mit einer UFC Gage von 540.000 Dollar trösten - 500.00 davon war seine Antrittsgage. Nicht nur beim Jubiläumsevent im April 2024 konnten die Fighter groß kassieren, Zahltag ist bei allen sogenannten „Nummern-Events“.
Jorge Masvidal hat damals für den für den Mega-Fight gegen Kamaru Usman als UFC Gage die Garantiesumme von 500.000 US-Dollar kommen. Wie übrigens auch sein Gegner. Ein recht annehmbarer Trostpreis, der die Niederlage wohl erträglicher macht. Für Masvidal vs. Usman bei UFC 251 wurden insgesmat 1,3 Millionen PPV-Käufe registriert (allein 900.000 in den USA) - das ist der zweithöchste Wert in der UFC-Geschichte seit Khabib Nurmagomedov vs.
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Wie sieht es bei den Frauen aus?
Dennoch dürfen sich die erfolgreichen Damen über recht üppige Gagen freuen. Andererseits fühlte sich die frühere UFC-Kämpferin Paige van Zant extrem unterbezahlt und ließ ihren UFC-Vertrag sogar auslaufen. Für ihren Geschmack deutlich zu wenig. Andererseits sind die UFC Frauen Gagen und Gehälter, die um die Titel in das Octagon steigen, deutlich höher. Wer im Käfig erfolgreich ist, kassiert nämlich nicht nur die fixen Antrittsgagen der UFC, sondern auch Titelprämien sowie einen Boni für „Performance of the Night“.
Wobei das alles auch manchmal Jammern auf sehr hohem Niveau ist. Im Jahr 2018 betrugen die durchschnittlichen UFC Gehälter der Käfig-Künstler lediglich 138.000 US-Dollar.
Was verdient Dana White?
Der UFC-Boss verdient schätzungsweise rund 20 Millionen US-Dollar pro Jahr. 2001 kaufte White gemeinsam mit den Fertitta-Brüdern die MMA Organisation für 2 Millionen Dollar. Unter seiner Führung wurde die UFC zu einem Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen und er selbst hielt dabei 9% der Anteile.
Durch einen Verkauf der UFC an die Talent Agentur WME-IMG im Jahr 2016 konnten 4 Milliarden US-Dollar eingenommen werden. Dana White selbst blieb jedoch Präsident der UFC und unterschrieb 2019 einen 7-Jahres-Deal, für den er aktuell einen Gewinnanteil von 9% kassiert, was etwa 20 Millionen Dollar pro Jahr entspricht. Hochgerechnet besitzt Dana White ein geschätztes Vermögen von rund 500 Millionen Euro.
Gehaltsunterschiede im Vergleich zu anderen Sportarten
Laut Sports Brief verdient ein durchschnittlicher Profiboxer etwa 64.000 US-Dollar pro Jahr, vorausgesetzt, er hat 8 Kämpfe, die ihm jeweils etwa 8.000 US-Dollar einbringen. Im Vergleich dazu verdienen Meisterschaftsfußballspieler laut der Professional Footballer Scouts Association mehr als 250.000 US-Dollar pro Jahr. Spieler der Premier League verdienen im Durchschnitt fast 4.000.000 US-Dollar.
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Wie viel bekommt ein Kämpfer durchschnittlich bei UFC ?
Extrem unterschiedlich, fight pass und prelims Kämpfer ungefähr 10000, Maincard Kämpfer 200k bis 1Millionen, gibt aber natürlich auch Ausnahmen wie Conor. Hängt davon ab was für ein Kampf . Aber zB Conor McGregor bekommt pro Kampf 2-3 Millionen . Kommt ganz darauf an.
Aber im Gegensatz zu anderen Sportarten wie Fußball oder die NFL ist es ziemlich erbärmlich. Leute die nur in den kleinen Fight Nights in den Pre Lims kämpfen bekommen vllt 5000-10000 Dollar pro Kampf. Viele dieser Leute haben sogar noch Full Time Jobs weil sie sonst nicht genügen Geld haben ihre Miete und das Trainingscamp zu bezahlen.
Aber um so bekannter sie werden und umso länger sie in der UFC sind und in den Rankings hochkommen umso mehr verdienen sie auch. Top Verdiener ist natürlich McGregor der in ein paar Jahren Multimillionär durch die UFC geworden ist. Aber so die "Standart" Main Card Kämpfer wie Cerrone,Edgar,Weidman verdienen auch sehr gutes Geld. Kommt aber ganz darauf an.
Der Weg zum UFC-Kämpfer
Angesichts der Popularität der Mixed Martial Arts, insbesondere der UFC, wollen viele in diesen Sport einsteigen und ihn professionell betreiben. Der Grund dafür ist, dass der menschliche Körper in jungen Jahren sehr viel lernfähiger ist. Es ist zwar nicht schlecht, mit Mitte bis Ende 20 andere Sportarten zu betreiben, aber um auf höchstem Niveau mithalten zu können, sollte man früher gezielt mit Kampfsporttraining anfangen.
Ein sehr berühmter und talentierter Kämpfer wie Connor McGregor begann im Alter von 12 Jahren mit dem Boxen und Taekwondo, später mit dem MMA Training. McGregor hat im Alter von 18 Jahren sein Debüt im Mixed Martial Arts in einem Amateurkampf gegeben, den er leicht gewann. Nach diesem Kampf wurde er Profi. Daher ist das beste Alter, um mit MMA anzufangen, ein Alter von 14 bis 16 Jahren, wenn man schon mit 18 Jahren antreten möchte. Deshalb ist ein schneller Einstieg enorm wichtig, um ein professioneller Kämpfer zu werden.
Es gibt keine genaue Zeitspanne, die man braucht, um ein professioneller Kämpfer zu werden. Die Lernfähigkeit ist bei jedem unterschiedlich. Aber man muss mindestens 2 Jahre lang regelmäßig trainieren, und zwar am besten an fünf Tagen pro Woche. Danach kannst Du an Amateurkämpfen teilnehmen.
Gehaltsstruktur
Es gibt keine allgemeingültige Gehaltstabelle für alle Kämpfer, da das Gehalt jedes einzelnen Kämpfers von den Bedingungen des von ihm unterzeichneten Vertrags abhängt. Aus diesem Grund verdienen zwei verschiedene Kämpfer mit exakt denselben Kampfrekorden nicht unbedingt gleich viel Geld. Spitzenkämpfer erhalten zusätzlich zu ihrer Grundvergütung noch Pay-per-View-Zuschläge. Der beste Weg, um eine allgemeine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel Geld professionelle MMA-Kämpfer verdienen, ist ein Blick auf die Liste der Auszahlungen der Kämpfer. Die UFC Kämpfer am unteren Niveau verdienen ca. 10.000 - 30.000 US Dollar pro Kampf.
MMA Gyms
Der mit Abstand beste Weg, ein professioneller Kämpfer zu werden, ist die Anmeldung in einem der renommierten MMA Gyms, wenn es eines in Deiner Nähe gibt. Die besten MMA-Gyms auf der ganzen Welt sind eigentlich für die Öffentlichkeit zugänglich. Wenn jedoch ein Top-Profikämpfer zum Training kommt, wird das Kampfsportstudio möglicherweise nur für ihn geöffnet, oder er kommt zu bestimmten Zeiten, um die Öffentlichkeit zu meiden. Normalerweise tun sie dies nur für Leute, die das Kampfsportstudio speziell sponsern.
Bekannte MMA Organisationen
Als MMA gerade in Schwung kam, wurden viele kleinere Promotionen ziemlich populär. Nicht nur die UFC wuchs, auch Organisationen wie Pride FC und Strikeforce waren ziemlich angesagt. Das Gleiche gilt für Invicta FC und zeitweise sogar für die WEC. Jede dieser Organisationen brachte auch einige großartige Kämpfer hervor. Schließlich kaufte der frühere UFC-Eigentümer Zuffa, LLC.
Die UFC ist nach wie vor und wahrscheinlich auch für immer die bestbezahlte von allen und auch die bekannteste. Wenn Du bei einer dieser besser bezahlten MMA-Organisationen mitmachen willst, musst Du erst einmal klein anfangen.
UFC Wetten in Deutschland
UFC Wetten sind in Deutschland zwar nicht explizit verboten, aber eben auch nicht auf der Whitelist der lizenzierten Sportwetten Märkte. Alle Wettanbieter haben zwar die Möglichkeit, neue Sportarten/Wettmärkte bei der deutschen Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder individuell zu beantragen, müssen für die endgültige Freigabe aber viel Geduld und Überzeugungsarbeit aufbringen. Fazit: Kein seriöser Wettanbieter in Deutschland hat UFC Wetten und Quoten im Angebot.
MMA-Kämpferin Katharina Dalisda
Katharina Dalisda ist professionelle MMA-Fighterin. Von den insgesamt 13 Profikämpfen, die sie bisher hatte, gewann sie zehn. Im September gewann sie als erste Deutsche den “Oktagon MMA”-Titel im Strohgewicht, bis 52,2 Kilogramm. Sie trainiert zehnmal die Woche, also wochentags meistens zweimal am Tag. Die Sporteinheiten sind dabei gesplittet in Ringen, Jiu-Jitsu und Striking, also Schlag- und Tritttechniken aus dem Boxen und Kickboxen. Außerdem mache ich Sparring-Einheiten. So nennt man die Trainingskämpfe, in denen ich alle Disziplinen anwende. Am Samstag mache ich nur eine Einheit, das ist dafür die intensivste der Woche. Das ist auch eine Sparring-Einheit, aber schon sehr ähnlich zum Wettkampf. Darum ist sie konditionell sehr anstrengend. Sonntags habe ich frei. Das ist viel Training, aber es ist auch sehr abwechslungsreich.
Die Haupteinnahmequelle als Kämpfer ist die Kampfgage. Die kann zwischen 500 Euro und einer Million liegen. Wie viel man aber tatsächlich bekommt, ist von vielen Faktoren abhängig. Es gibt aber auch noch andere Einnahmequellen, zum Beispiel durch Sponsorengelder. Und man wird manchmal auch an den Ticketverkäufen für die Kämpfe beteiligt.
Durchschnittliches Karriereeinkommen nach Gewichtsklasse
Zuerst haben wir uns das durchschnittliche Karriereeinkommen von Männern nach Gewichtsklasse angesehen. , insgesamt über 2,1 Millionen US-Dollar im Laufe einer Karriere. Interessanterweise verdienten Leichtgewichtskämpfer mit 1,7 Millionen US-Dollar am zweithäufigsten, gefolgt von Weltergewichtskämpfern, die durchschnittlich 1,5 Millionen US-Dollar verdienten. Die Klasse, die am wenigsten verdiente, war das Fliegengewicht, das durchschnittlich 626.000 US-Dollar erreichte.
