Eine Artikelserie beleuchtet dunkle Geschichten über MMA-Kämpfer, die vom Ruhm ins Chaos gerieten, Opfer ihrer Entscheidungen, Suchterkrankungen oder Gewalttaten wurden. Nicht alle wussten, wie man den Kampf verlässt, als das Rampenlicht erlosch.
Wer ist Phil Baroni?
Phil Baroni, auch bekannt unter seinem Spitznamen "The New York Bad Ass", war eine herausragende Persönlichkeit in der Welt der Mixed Martial Arts (MMA) dank seines aggressiven Stils und seines Charismas, die ihn dazu brachten, in den wichtigsten Organisationen der Welt seiner Zeit wie UFC, PRIDE und Strikeforce anzutreten. Seine Karriere war jedoch von Kontroversen und später von einem tragischen juristischen Ausgang geprägt.
Seine MMA-Karriere
Baroni, ursprünglich von Long Island, New York, begann seine MMA-Karriere im Jahr 2000. Mit einem Hintergrund im Ringen und einem imposanten Körperbau erlangte er schnell die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und sein UFC-Debüt war in seinem zweiten Profikampf, wo er durch seine Kraft und Entschlossenheit im Octagon auffiel.
Baroni sammelte beeindruckende Siege, darunter spektakuläre K.o.-Siege, die ihn als ernsthaften Anwärter etablierten. Seine extrovertierte Persönlichkeit und sein Spitzname trugen zu seiner Popularität bei. Er nahm an unvergesslichen Kämpfen teil und war eine wiederkehrende Figur bei hochkarätigen Veranstaltungen, wobei er sogar in einem Strikeforce-Mittelgewichtstitelkampf gegen Frank Shamrock kämpfte.
Während seiner Karriere hatte er Probleme wie eine Sperre wegen Steroidkonsums im Kampf gegen Shamrock und auch die häufigen Probleme, die er durch seine übermäßige Aggressivität in einigen Trainingseinheiten verursachte, wurden kommentiert.
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Interessantes Detail: In seinem dritten UFC-Kampf kämpfte Baroni gegen den Armenier Amar Suloev, dem wir ebenfalls einen Artikel in dieser Serie widmen werden.
Sein letzter Kampf war 2019, als er sich mit 43 Jahren und einer Bilanz von 16-19 nach fast 20 Jahren im professionellen MMA-Wettbewerb zurückzog.
Die Dunkelheit
Trotz seines Erfolgs hatte Baroni Probleme außerhalb des Rings. 2007 wurde er nach einem positiven Dopingtest auf Anabolika für sechs Monate gesperrt. Darüber hinaus begannen sein impulsives Verhalten und persönliche Konflikte seine Karriere und seinen Ruf zu beeinträchtigen.
Und wenn wir zuvor die Koinzidenz seiner Konfrontation mit einem anderen Problemkämpfer erwähnten, so gibt es hier eine weitere Koinzidenz: Baroni war auch ein enger Freund und Trainingspartner einer anderen Figur, die später in einem Artikel dieser Serie auftauchen wird: War Machine.
Der fatale Ausgang
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