UFC Weltergewicht Rangliste: Ein Überblick

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider.

Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Die acht UFC Gewichtsklassen der Männer von oben nach unten gereiht: Schwergewicht, Halbschwergewicht, Mittelgewicht, Weltergewicht, Leichtgewicht, Federgewicht, Bantamgewicht und Fliegengewicht. Bei den Frauen (→ Die besten Frauen in der UFC) wurden nach und nach auch eigene Ranglisten erstellt. Begonnen hat es mit der Bantamgewicht-Division. Es folgten danach das Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Fliegengewicht.

Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein.

Wie funktioniert das UFC-Ranking?

Das UFC-Ranking wird von einem Gremium aus Medienvertretern erstellt. Diese bewerten die Kämpfer basierend auf verschiedenen Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität und Siegesart. Das Ranking wird anhand eines komplexen mathematischen Algorithmus automatisch berechnet. Der Berechnung liegt eine Vielzahl von Variablen zugrunde, die unterschiedlich Gewichtet werden.

Das Ranking soll keine Abbildung der Lebensleistung sein, sondern eine möglichst präzise Momentaufnahme. Aktuelle Leistungen zählen daher mehr als alte. Aktivität wird belohnt. Sieg ist nicht gleich Sieg. Der Algorithmus berücksichtigt nicht nur die Bilanzen der gerankten Kämpfer, sondern auch die Bilanzen von deren Gegnern, die Art und Weise der Siege und Niederlagen sowie die Organisationen, in denen die Kämpfe bestritten wurden. Siege zählen mehr als Niederlagen.

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Klingt logisch, spielt aber vor allem dann eine Rolle, wenn ein Kämpfer zwar in großen Organisationen gekämpft, dort aber häufig verloren hat. Drei Siege in einer kleineren Organisation sind z. B. Die Position im UFC-Ranking wird durch Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität, Siegesart und die Organisation, in der gekämpft wurde, beeinflusst.

Ein ausgewähltes Medien-Panel ist für die Erstellung des UFC-Rankings verantwortlich. Journalisten bewerten die Kämpfer basierend auf ihren jüngsten Leistungen. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions.

Das UFC-Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter. Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst.

Aktuelle UFC Champions (Stand Februar 2025)

Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions: Jon Jones (Schwergewicht), Alex Pereira (Halbschwergewicht), Dricus du Plessis (Mittelgewicht), Leon Edwards (Weltergewicht), Islam Makhachev (Leichtgewicht), Ilia Topuria (Federgewicht), Sean O’Malley (Bantamgewicht) und Alexandre Pantoja (Fliegengewicht).

Bedeutende UFC-Kämpfer

Die UFC beherbergt einige der talentiertesten Kämpfer der Welt. Zu den erfolgreichsten UFC-Kämpfern aller Zeiten gehören Anderson Silva, Demetrious Johnson, Georges St-Pierre, Jon Jones und Jose Aldo.

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  1. Conor McGregor: Geboren am 14. Juli 1988 in Irland, ist einer der bekanntesten UFC-Kämpfer aller Zeiten.
  2. Jon “Bones” Jones: Geboren am 19. Juli 1987 in den USA, ist ein herausragender UFC-Kämpfer und gilt als einer der besten MMA-Athleten aller Zeiten.
  3. Khabib Nurmagomedov: Geboren am 20. September 1988 in Russland, beendete seine Karriere ungeschlagen mit einer perfekten Bilanz von 29 Siegen.
  4. Georges St-Pierre: Geboren am 19. Mai 1981 in Kanada, ist einer der angesehensten MMA-Kämpfer aller Zeiten.
  5. Anderson Silva: Geboren am 14. April 1975 in Brasilien, ist eine Legende im MMA. Der Brasilianer dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg und hielt den Titel für die längste Zeit in der UFC-Geschichte.
  6. Ronda Rousey: Geboren am 1. Februar 1987 in den USA, war die erste weibliche Champion in der UFC und ein Pionier des Frauen-MMA.
  7. Amanda Nunes: Geboren am 30. Mai 1988 in Brasilien, ist eine der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der UFC.
  8. Daniel “DC” Cormier: Geboren am 20. März 1979 in den USA, ist einer der erfolgreichsten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
  9. Stipe Miocic: Geboren am 19. August 1982 in den USA, ist ein außergewöhnlicher Schwergewichtskämpfer und hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Schwergewichtsklasse.
  10. José Aldo: Geboren am 9. September 1986 in Brasilien, dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte.

Historische Regentschaften

Die UFC-Geschichte ist geprägt von beeindruckenden Titelverteidigungen und legendären Siegesserien.

  • Anderson Silva dominierte die Middleweight-Division mit einer unglaublichen Titelserie von 2.457 Tagen. Seine 16 aufeinanderfolgenden Siege sind bis heute unerreicht.
  • Demetrious Johnson setzte mit 11 Titelverteidigungen im Flyweight einen beeindruckenden UFC-Rekord.
  • Im Weltergewicht glänzte Georges St-Pierre mit neun erfolgreichen Verteidigungen.

Zu den legendären Kämpfen zählen St-Pierre gegen Hendricks und Silva gegen Sonnen. Diese Duelle prägten die UFC-Geschichte und begeisterten Fans weltweit.

Zukünftige Kämpfe

Die Zukunft verspricht spannende Kämpfe. Raquel Pennington wird ihren Bantamgewichts-Titel gegen Julianna Peña bei UFC 307 verteidigen. Alex Pereira bereitet sich auf seine nächste Titelverteidigung bei UFC 303 vor.

Die Pound for Pound Rangliste

Naja, die Pound for Pound Rangliste ist halt dazu da, um auch Fighter miteinander vergleichen zu können, die in unterschiedlichen Gewichtsklassen antreten. Im Grunde genommen werden hier jegliche Gewichtsaspekte außer Kraft gesetzt. Es werden nur die reinen Skills bewertet.

Man fragt sich also zum Beispiel: Könnte Demetrious Johnson gegen Conor McGregor gewinnen, wenn die beiden in der gleichen Gewichtsklasse antreten würden? Dann fällt das Argument "Nein, denn Conor wiegt 30 Pfund mehr" schon mal weg. Somit kann man dies nur noch anhand der Skills diskutieren und dies soll das P4P Ranking wiederspiegeln. In den Augen der Journalisten ist Johnson also Conor skilltechnisch überlegen, jedoch ist Conor wiederum Cruz in Sachen Skills überlegen. Verstehst du, was ich meine?

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