Beim Kampfsport differenziert man zwischen unbewaffnetem Kampf, dem Kampf mit Waffen (welche man grob in Kurzwaffen und Langwaffen einteilen kann) sowie einem Mix aus beiden Stilarten. Zu den bekanntesten unbewaffneten Stilen gehören u.a. Boxen, Kickboxen, Krav Maga, Judo, Karate und Taekwondo.
Traditionelle Kampfkünste
Judo
In unserem Verein lernen Jungen und Mädchen ab 5 Jahren sowie Jugendliche und Erwachsene die beliebte Sportart Judo. Insgesamt hat der Verein ca. Alle Trainerinnen und Trainer arbeiten ehrenamtlich. Säule des Judosports und als solche, Teil des regulären Judotrainings. des Taiso ist. sowohl an Judoka als auch an alle diejenigen ohne Erfahrung im Judo wendet. trainieren können. Haltingen statt. entwickeln Freundschaften auf und außerhalb der Matte, z.B.
Taekwondo
Taekwon-Do zählt zu einer der dynamischsten und schnellsten Kampfsportarten. Dabei stehen Schnellkraft, Ausdauer und Reaktionsfähigkeit im Vordergrund. Kindern und Jugendlichen bietet traditionelles Taekwon-Do ein Bewegungskonzept, das einen klaren Ausgleich zur Bewegungsarmut im Schulalltag schafft. Lange TraditionDie Wurzeln des Taekwon-Do reichen über 4000 Jahre weit in die Vergangenheit von Korea, Japan und China zurück. Erwachsene: … das Alter spielt keine Rolle. „Traditionelles Taekwon-Do“ ist eine abwechslungsreiche Kampfkunst ohne Körperkontakt. Best Ager (50+): … eine optimale Vorsorge und Erhaltung der Gesundheit. Auch in der 2. Lebenshälfte jung und attraktiv bleiben. Faszination und EmotionSpektakuläre Sprung-Drehtechniken (540°/720°) erlernen. Als Taekwon-Do-Großmeister (6. Dan) und Trainer habe ich große Freude daran, meine Schüler ihren Bedürfnissen entsprechend herauszufordern und für das Taekwon-Do zu begeistern.
Jiu-Jitsu
Gerhard Hanemann aus Ötlingen betreibt seit über 45 Jahren Jiu-Jitsu, eine jahrhundertealte, waffenlose Kampfkunst aus Japan. Diese wurde dort von den Samurai entwickelt und verfeinert. Nun hat der 66-jährige Kampfsportler den 5. Von Ralph LacherWeil am Rhein-Ötlingen. Schauplatz der Prüfung war die Ötlinger Mehrzweckhalle, wo der Mann, der in der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Ötlingen die Jiu-Jitsu-Abteilung auf- und ausgebaut hat und sie auch leitet. Hanemann musste den Juroren verschiedene Hebeltechniken und Hebel-Würfe zeigen, wobei ihm seine TSG-Sportskollegen Yvonne Haas, Heiko Schmidtke und Walter Grether als Sparring-Partner zur Verfügung standen.
Eindrucksvoll demonstrierte Hanemann gegen die deutlich jüngeren „Gegner“ Selbstverteidigungs-Techniken, auch solche mit verbundenen Augen gegen mehrere Angreifer und gegen gefährliche Angriffe, etwa solche mit Stock, Kette, Flasche oder Messer. In einer abschließenden PowerPoint-Präsentation ging es um Verletzungen und ihre Vermeidung im Jiu-Jitsu. „Der 5. Dan ist die höchste sportlich mögliche Auszeichnung. Die weiteren Dan gibt es nur als Ehrendan und bei entsprechender Vergabe durch den Verband“, erklärt der erfolgreiche Sportler und Galeriebesitzer.
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Gerhard Hanemann kam als junger Mann zum asiatischen Kampfsport, weil er sich, auch durch entsprechende Erfahrungen mit Schlägertrupps, wie sie in den 1970-er Jahren bei größeren Veranstaltungen an der Tagesordnung waren, schützen wollte. „Selbstverteidigung und Fitness in Kombination ermöglichen die Jiu-Jitsu-Techniken optimal“, sagt Hanemann. Nachdem er in Vereinen in Lörrach, Binzen und Kandern aktiv war und sich in Ötlingen Anfang der 1980er Jahre die TSG gegründet hatte, etablierte er in seinem Heimatdorf die Jiu-Jitsu-Abteilung.
Abteilung mit 120 jugendlichen und erwachsenen Kampf- sportlern aufgebaut „Ganz wichtig waren und sind mir Kinder und Jugendliche sowie Frauen“, erklärt Hanemann. So trainiert er, mit Unterstützung von ebenfalls bestens ausgebildeten Trainerinnen und Trainern, immer dienstags und donnerstags nicht nur Kinder ab fünf Jahren bis hin zu Erwachsenen, sondern bietet darüber hinaus auch Selbstverteidigungskurse für Frauen an. „Wer in Jiu Jitsu richtig ausgebildet ist, der nimmt es auch mit mehreren Angreifern auf“, sagt Gerhard Hanemann. Er pflegt die Jiu-Jitsu-Variante Yin-Yang, die Selbstverteidigungs-Techniken aus dem Judo, Karate und Aikido und Hebel-, Block- und Schlagtechniken sowie das Um- und Weiterleiten der Angriffsenergie vereint. Dabei wechselt sich die sanftere Abwehr ohne Schläge und ohne Verletzungsgefahr mit harter Verteidigung mit Schlägen, Würfen und Hebeltechniken ab.
„Jiu Jitsu wird auch als sanfte Kunst der Selbstverteidigung bezeichnet, da sie auf dem Prinzip ’Siegen durch Nachgeben’ basiert. Soll heißen, man weicht der Kraft des Gegners aus und leitet diese in effektive Selbstverteidigung um“, sagt einen weiteren Aspekt des nun erworbenen 5. Dan hinweist.
Taijiquan
Die Bedeutung von „Taijiquan“ lässt sich nicht aus der direkten Übersetzung erschließen. Taijiquan zählt zu den alten chinesischen Kampf- und Bewegungskünsten. Die Bewegungen sind sanft und fließend, in Harmonie mit Körper und Geist. Es verbindet die Bewegungen der Selbstverteidiung mit dem leiten der inneren Energie. Es wird in China zu den Neijia, den inneren Kampfkünsten gezählt, die von dem legendären Zhang Sanfeng in den Wudang.Bergen entwickelt wurden. Im Lauf der Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt in der Übung vom Kampf- und Selbstverteidigungsaspekt zu einer reinen mentalen und gesundheitsfördernden Übung.
Moderne Kampfsportarten und Selbstverteidigung
Krav Maga
Mein Name ist Jürgen Wiener. Angefangen hatte alles im Alter von 8 Jahren mit Karate.Dem Karate bin ich bis zum 2. Dan (2. 2001 hatte ich meine Ausbildung bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg begonnen. Meinen Polizeiberuf habe ich aufgeben und mich einer neuen Herausforderung gestellt. Mit Krav Maga bin ich bei den Fernspähern der Bundeswehr erstmalig in Berührung gekommen, dann habe ich ab 2008 im Zivil Leben wieder das Krav Maga Training aufgenommen, wegen fehlender Trainingsmöglichkeit bis dahin habe ich zwischenzeitlich MMA trainiert.Inzwischen bin ich graduiert als Master Instructor für Krav Maga, Zugriff und Military. Seit 2020 bin ich noch zusätzlich staatlich geprüfter Instructor für Verteidigungsschiessen. Stillstand ist Rückschritt, deswegen habe ich mich letztes Jahr nochmals einem Lehrgang gestellt und den Kapap Instructor bei unserem Dachverband Krav Core absolviert.
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Ich komme durch meinen Beruf als Unternehmer im privaten Sicherheitsgewerbe regelmäßig mit Gewalt in Berührung. Die Gewalttäter haben sich in den letzten Jahren angepasst und sind inzwischen trainierter wie früher, daher sehe ich Krav Maga nicht als statisches System, sondern als ein dynamisches, dass sich den neuen inzwischen gewalttätigeren Angriffen anpassen muss. Diesen notwendigen Anpassungen fühle ich mich verpflichtet und will unsere Schüler immer auf dem neusten Stand halten. Ab diesem Jahr werde ich noch eine Behörde dauerhaft im Krav Maga trainieren, weil auch diese leider immer mehr Gewalterfahrungen machen müssen. In allen meinen Unterrichtsstunden achte ich vor allem auch auf die Rechtmäßigkeit der Techniken, angepasst auf die jeweilige Situation. Für diese Zugänge habe ich in Krav Maga ein potentes System und eine solide Grundlage gefunden. Dabei schätze ich es sehr, dass wir im TC Hochrhein diesen Rahmen nicht als Grenze verstehen, sondern für Euch immer wieder bestrebt sind, uns weiterführende Inhalte zu erschließen und einfließen zu lassen. Aktuell darf ich feststellen, dass ich fitter bin als beim Einstieg 2016, meine Kinder mit Freude dran sind und ich nach aktiven 3 Jahren die Instruktor-Ausbildung absolvieren konnte.
Im Training ist es mir ein Anliegen, über das Vermitteln bloßer Techniken hinaus zu gehen und das Entwickeln hilfreicher Prinzipien unserer Teilnehmer zu ermöglichen. Dafür sind mir Fitness, Aufmerksamkeit, angepasste Trainingsintensitäten, realitätsnahe Szenarien und zeitgleich der Fokus auf Verletzungsprävention wichtig: Klar ist im Ernstfall voller Einsatz gefragt. Doch wer im Training aufgrund unangepasster Intensitäten sich oder andere verletzt, bringt seine Trainingspartner und sich darum, bestmöglich vom Training zu profitieren und wertvolle Automatismen zu entwickeln.
Mein Name ist Nadja Adeler und ich bin Jahrgang 1998. Seit meinem fünften Lebensjahr betreibe ich Kickboxen und seit ich sechs bin Karate. Dennoch ist meine große Leidenschaft das Kickboxen. Durch die Teilnahme an zahlreichen Wettkämpfen hatte ich nicht nur die Gelegenheit die verschiedensten Orte in ganz Deutschland zu sehen, sondern auch weltweit Metropolen und größere Städte zu bereisen. Unter anderem konnte ich mich für die Weltmeisterschaften in Huelva/Spanien 2009, Edinburgh/Schottland 2010, Karlsruhe/Deutschland 2011, Orlando/USA 2012 und Dublin/Irland 2017 qualifizieren. Zu meinen größten Erfolgen bzw. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung wurde ich 2014 zur Kinder- und Jungendtrainerin im Kickboxen verpflichtet. Doch letztendlich bleibt Kickboxen ein Wettkampfsport und behandelt Selbstverteidigung nur bis zu einem gewissen Grad. Daher bin ich 2016 zum Krav Maga gekommen, einem Selbstverteidigungssystem, das für jeden geeignet ist. Ich war schnell davon fasziniert, sodass ich bestrebt war, den Instructorgrad zu erreichen. Überdies begann ich 2018 meine Ausbildung bei der Polizei Baden-Württemberg.
Vor Jahren habe ich Wing Tsun gemacht. Es war eine sehr interessant Kampfsportart. Jedoch schloss nach einiger Zeit die Schule und ich musste mich nach etwas anderem umschauen. Mein nächster Schritt war dann der Gang ins Fitnessstudio. Hier merkte ich schnell, dass mir ein Aspekt fehlte.Mit dem Umzug nach Bad Säckingen wurde ich aufs Krav Maga aufmerksam. Nach zwei Probetrainings war mit klar, dass mache ich. Beim Krav Maga schätze ich die Effektivität und das man schnell funktionierende Techniken lernt. Zudem ist es eine gute Kombination aus Fitness und Verteidigungstechniken. Ich freue mich Euch vom Krav Maga zu überzeugen. Also kommt vorbei.
Mein Name ist Michael und ich bin seit 2022 Teil dieses fantastischen Teams. Seit diesem Winter unterstütze ich das Team als Trainer für Kinder und Jugendliche, und gebe mein Bestes um die Faszination und Effektivität von KravMaga weiterzugeben. Mein eigener Sohn hat mich zu diesem aufregenden Weg geführt, und ich liebe es, die Prinzipien von Respekt, Selbstbeherrschung und Teamarbeit in meinen Trainings zu fördern. Was mich an KravMaga begeistert? Die praktische Anwendbarkeit! Diese Kampfkunst ist nicht nur effektiv, sondern bringt auch einen großen Fitnessanteil mit sich. Ich freue mich darauf, euch auf dieser Reise zu begleiten und gemeinsam mit meinem engagierten Team die Leidenschaft für KravMaga zu teilen.
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Mein Name ist Liam Deklerski und ich bin im Jahr 2004 geboren. Ich habe vor 8 Jahren beim Sommerferienprogramm in Bad Säckingen teilgenommen und dort Krav Maga für mich entdeckt. Seit 2019 unterstütze ich als Assistent die Trainings bei den Kids&Teens. Mein Ziel ist es, vor allem Kinder und Jugendliche im Selbstbewusstsein zu stärken.
Mein Name ist Eva-Maria Occhiuto und ich bin 1986 geboren.Die Faszination Kampfsport hat mich schon im Kindesalter gepackt und bis heute nicht losgelassen.Angefangen habe ich mit Ninjutsu was ich einige Jahre mit großer Freude ausgeübt habe. 2017 bin ich bei meiner Personenschutzausbildung das erste Mal mit Krav Maga in Kontakt gekommen und dem System treu geblieben. Grundsätzlich faszinieren mich viele Kampfsportstyle und jedes hat seine Berechtigung.
Mixed Martial Arts (MMA)
Mixed Martial Arts, dt. „Gemischte Kampfkünste“ oder auch oftmals als Freefight bezeichneter Kampfsport, der Schlag- und Tritttechniken aus dem Boxen, Muay Thai, Kickboxen und Karate sowie Bodenkampftechniken (Grappling) aus Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ), Luta Livre, Ringen und Judo beinhaltet. Beim MMA-Training werden einerseits Elemente aus Kampfsportarten, die im Stehen ausgeübt werden, trainiert. Dazu gehören insbesondere Boxen, Muay Thai, Kickboxing und Karate. Für den Bodenkampf werden zudem Techniken aus Grappling-Disziplinen wie dem Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) und dem klassischen Ringen vermittelt.
Kampfsport für Kinder
Kampfsport für Kinder? Es gibt verschiedenste Meinungen, welche Kampfsportarten ab welchem Alter geeignet sind. Definitiv dazu gehören traditionell Judo, Karate und Taekwondo. In den letzten Jahren lässt sich auch eine Zunahme der Kinder-Angebote bei Kickboxen und Krav Maga beobachten.
