Herzlich Willkommen in der Karate-Abteilung des PSV Karlsruhe. Viele von uns kennen Karate als populären Kampfsport von unzähligen Beiträgen aus Film und Fernsehen. Dabei ist Karate viel mehr! Es ist Sport und Kunst zugleich.
Gewöhnlich wird Karate übersetzt als „Weg der leeren Hand“. Dies bedeutet waffenlose Kampfkunst zur Selbstverteidigung und damit deutlich mehr als sich hinter den Begriffen Sieg oder Niederlage verbirgt.
„Das Wichtigste im Karate ist nicht zu siegen, sondern nicht zu verlieren.“ Dieses Zitat des Gründers des modernen Karate von Gichin Funakoshi (1868-1957) verdeutlicht sehr treffend, worin die eigentlichen Ziele des Karate liegen: Charakter, Geisteskraft, Respekt und Selbstkontrolle.
Geschichte des Polizeisportvereins Karlsruhe
- 22.11.1922: Gründung des "Polizeisportvereins Karlsruhe" für kasernierte Einheiten und die Polizei- und Gendarmerieschule.
- 25.08.1948: Wiedergründung des Polizeisportvereins Karlsruhe e.V.
- Gründung des Polizeisportvereins Karlsruhe e.V.
- Wiedergründung einzelner Abteilungen mit den Sparten Faustball, Fußball, Ring- und Tischtennis, Skilauf, Schwimmen, Wandern, Boots- und Kanusport, Schwerathletik (auch Judo), Leichtathletik sowie Turnen und Gymnastik.
- Teilung der Abteilung Schwerathletik in die Bereiche Schwerathletik und Judo.
- Neuorganisation der Ring- und Tischtennisabteilung und Gründung einer Frauen-Gymnastik-Abteilung.
- Anlage und Nutzung eines behelfsmäßigen Sportplatzes bei der Grenadierkaserne.
- Anmietung eines Turnplatzes beim FSSV an der Linkenheimer Landstraße.
- Bau eines Vereinsheims auf der neuen Sportanlage an der verlängerten Wolfartsweierer Straße. Richtfest am 19.09.1955.
Frühe Erfolge
- Erster sportlicher Erfolg des PSV beim Staffelsieg Rund um Mannheim.
- Sieg der 10 x 200-m-Staffel beim Sport- und Turntag in Karlsruhe.
- Erringung der Handballbezirksmeisterschaft.
- Teilnahme am Badischen Landesturnfest in Offenburg mit 75 Turnern.
- Sieg bei einem vom KTV veranstalteten Faustballturnier.
- Erfolgreiche Teilnahme an den Box-Kreismeisterschaften in Ettlingen durch 17 Kämpfer der Boxabteilung.
- Erringung der Württembergisch-Badischen Landesmeisterschaft im Faustball.
- Erringung der Junioren-Kreismeisterschaft im Langlauf.
- Erringung der Bezirksmeisterschaft im Tischtennis mit der Mannschaft Staudigel, Nellmann, E. Preiß, Reiche, Kirschner, Keller.
- Ausrichtung des ersten offenen Preis- und Werbeschießens durch die neugegründete Schützenabteilung (04.1961).
- Handballmannschaft in die 1.
- Ausrichtung und Teilnahme an dem 5. Bundesoffenen Polizeifechtturnier in Karlsruhe.
- Erringung der Bezirksmeisterschaft im Tischtennis mit der Mannschaft Nellmann, Preiß, Eisele, Doll, Kirschner, Kirchhofer, Keller, Kußmaul.
- Meldung je einer Herren- und Damentennismannschaft für die kleinen Meden- bzw. Poensgenspiele.
- Handballmannschaft in die 1.
Die Karate-Abteilung heute
Die Karate-Abteilung des PSV Karlsruher gehört zu den erfolgreichsten in Deutschland. Hier heißt es, mit Welt- und Europameistern trainieren und von den besten Trainern zu lernen.
Karate verbessert die Fitness, stärkt das Selbstbewusstsein, fördert die Disziplin und kann als Gewaltprävention eingesetzt werden. Daneben ist Karate beim Polizeisportverein Karlsruhe eine sehr erfolgreiche Wettkampfsportart - auch schon im Kinder- und Jugendbereich.
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Anfängerkurse
Wir laden Sie, Ihre Familienmitglieder, Freunde und Kollegen ein, Karate für sich zu entdecken. Karate beim Polizeisportverein Karlsruhe. Neue Anfängerkurse starten im Februar 2020.
Ein Anfängerkurs „Karate für Kinder und Jugendliche“ - ab acht Jahren startet beim PSV am Montag, 17. Februar 2020. Er dauert drei Monate und findet immer montags von 17.30 bis 18.30 Uhr statt. Trainiert wird in Halle 3 auf dem PSV-Areal in der Edgar-Heller-Straße 19, Trainer ist Robin Burkart.
Ein Anfängerkurs „Karate“ - für Erwachsene startet beim PSV ebenfalls am Montag, 17. Februar 2020. Er dauert drei Monate und findet immer montags und donnerstags von 20 bis 21.30 Uhr statt. Trainiert wird in Halle 3 auf dem PSV-Areal in der Edgar-Heller-Straße 19, Trainer ist Sandro Bieger.
Angesprochen sind Mitglieder und Nichtmitglieder.
Erfolge der Karateka des PSV Karlsruhe
Südwestdeutsche Meisterschaft
Vor der Sommerpause konnten sich die Nachwuchskämpfer des Polizeisportvereins Karlsruhe bei der Südwestdeutschen Meisterschaft in Karate beweisen und etliche Titel mit nach Hause bringen:
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- In der Disziplin Kata (Perfektionskampf) wurde Janosch Haas Dritter, Lara Hermann Zweite, Maria Leal-Steinbach Dritte und Lena Link holte Gold.
- Im Kumite (Freikampf) waren die Karateka nicht minder erfolgreich, mit Silber für Janosch Haas, Bronze für Maria Leal-Steinbach und Silber für Lena Link.
- Zugleich konnte das Kata-Team der 15- bis 17-Jährigen - Lena Link, Lea Schill und Maria Leal-Steinbach - ihre Leistung von der Deutschen Meisterschaft ausbauen und erkämpfte sich den 1. Platz.
„Eine runde Leistung!“, freut sich Trainerin Lisa Hermann, „Unsere Karateka sind mit viel Motivation und Engagement angetreten.“
Mitteldeutsche Meisterschaft
Am 10. März ist eine kleine, aber starke Delegation des PSVs auf der mitteldeutschen Meisterschaft im Karate gestartet. Dank der guten Vorbereitungen im Training zeigten sie herausragende Leistungen und brachten stolz Medaillen nach Hause.
- Lena Link errang souverän den Titel der mitteldeutschen Meisterin in der Kategorie Kata. Außerdem belegte sie nach spannenden Kämpfen in der Vorrunde und einem knappen Finalkampf den zweiten Platz in der Disziplin Kumite.
- Auch Lara Hermann und Hakan Gkarneta zeigten starke Auftritte, indem sie jeweils das Finale im Kata-Wettbewerb ihrer Altersgruppen erreichten. Besonders hervorzuheben ist Hakan, der sich den zweiten Platz sicherte und somit eine weitere Silbermedaille für den Verein gewann.
- Neben den Erfolgen auf nationaler Ebene ist für Hakan außerdem ein jahrelang gehegter Traum in Erfüllung gegangen: Durch seine herausragenden Leistungen qualifizierte er sich für die Europameisterschaft am 6.
Deutsche Meisterschaft 2025
Am 05. April fand in Troisdorf die Deutsche Meisterschaft im Karate statt, bei der sechs Athlet*innen des PSV Karlsruhe antraten. Anders als in den Vorjahren, in denen die Anreise bereits am Vortag erfolgte, konnte das Team dieses Jahr ausschlafen und erst am Wettkampftag entspannt anreisen. Nach ihrer Ankunft schauten sie zunächst den Kinderwettkämpfen zu, bevor es nach einer kurzen Mittagspause auch für sie losging.
Im Kumite, dem Zweikampf, konnten Lena und Sandro in Ihren Altersklassen die erste Runde für sich entscheiden, schieden jedoch in der zweiten Runde aus. Aufgrund des K.O.-Systems gibt es für die Kämpfenden leider keine zweite Chance: unterliegt man seinem jeweiligen Gegner in einer Runde, scheidet man direkt aus.
Dies mussten auch Lara und Sara in der Disziplin Kata erfahren, wodurch für beide nach einer Runde der Wettkampf im Einzel beendet war. Besonders unglücklich war Saras Los, da sie direkt gegen die spätere Gewinnerin antreten musste. Auch Sandro unterlag in der zweiten Runde seinem Gegner.
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Mehr Glück hatten Hakan, Davide und Lena: alle zogen ins Finale ein und durften dort ihre Tokui-Kata zeigen - die Kata, die sie in den letzten Wochen intensiv trainiert hatten. Auch die Kata-Teams der Herren und Damen konnten überzeugen und sich für das Finale qualifizieren.
In den spannenden Finals erreichte Lena mit einem knappen Punktevorsprung den ersten Platz und wurde erstmalig Deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse. Auch Davide konnte überzeugen und sich einen dritten Platz auf dem Treppchen sichern. Hakan landete unmittelbar dahinter auf dem vierten Platz.
Das Kata-Team der Damen, das sich letztes Jahr noch gegen Magdeburg geschlagen geben musste, konnte diesmal den Pokal nach Hause bringen. Auch bei den Herren blieb es spannend: beim Einzug ins Finale lagen sie nach der Punktebewertung noch auf dem zweiten Platz. Trotz des Drucks bewahrten sie einen kühlen Kopf, steigerten ihre Leistung und belegten mit deutlichem Abstand Platz 1.
