Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Die UFC steht für spektakuläre Fights und spannende Aufeinandertreffen, der Oktagon ist der Ort des Geschehens.
Bemerkenswerte Comebacks in der UFC
Selbst für eingefleischte Fans gibt es immer wieder neue Fakten und Geschichten zu entdecken. In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die Karrieren der berühmtesten MMA-Kämpfer aller Zeiten. Findet heraus, wer diese Athleten wirklich sind - jenseits des Rampenlichts und der brutalen Kämpfe im Octagon.
Robbie Lawler
Die meisten jüngeren Fans kennen Robbie Lawler nur als ehemaligen UFC-Weltergewichtschampion, für den es nicht ganz so optimal lief. Ältere Fans werden sich erinnern, dass Lawler bereits seit 2001 im Käfig stand und 2002 - im erst fünften Kampf - bei UFC 37 sein Debüt in der Champions League gab.
Nach sieben Siegen in sieben Kämpfen glaubte man, im jungen „Ruthless“ genannten KO-Puncher einen künftigen Champion gefunden zu haben, doch nach einer Serie von Niederlagen musste Lawler Mitte der 2000er Jahre von einer kleineren Organisation zur nächsten tingeln. Irgendwann landete er so bei Strikeforce, die einige Jahre später von der UFC aufgekauft wurden. Dort rechnete kaum jemand damit, dass Lawler - nach 8 Jahren weg von der Weltspitze - noch etwas reißen würde.
Matt Serra
Das größte UFC-Comeback ever legte ohne Zweifel Matt Serra hin, als er 2007 Georges St. Pierre ausknockte und sich kurz vorm Karriereende noch einmal zum UFC-Champion krönte. Serra gehörte zur zweiten Generation der UFC-Urgesteine und feierte sein Debüt 2001 bei UFC 31. Der BJJ-Schwarzgurt erkämpfte sich eine durchwachsene UFC-Bilanz von 4:4 und scheiterte in einem Titel-Eliminator gegen BJ Penn. Mitte der 2000er Jahre war seine Karriere praktisch bereits vorüber, als er sich den Traum vom UFC-Gold doch noch erfüllen konnte.
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Serra gewann die Staffel und sorgte anschließend bei UFC 69 für den überraschendsten Außenseitersieg der MMA-Geschichte.
Michael Bisping
Michael Bisping gewann 2006 die dritte Staffel von The Ultimate Fighter. Acht Jahre später hatten insgesamt 20 UFC-Kämpfe Spuren hinterlassen: Bisping hatte mehrere Knieverletzungen hinter sich und sogar ein Auge verloren. Der ganz große Wurf war ihm dabei nie gelungen, selten reichte es für mehr als drei Siege in Folge.
2014 entschloss er sich, ein letztes Mal anzugreifen und sammelte drei starke Siege, unter anderem gegen Anderson Silva. Als Mittelgewichtschampion Luke Rockhold 2016 kurzfristig ohne Gegner dastand, sprang Bisping ein und gewann extrem überraschend durch KO in der ersten Runde.
Aktuelle UFC Champions (Stand Februar 2025)
Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports.
Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions:
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- Jon Jones (Schwergewicht)
- Alex Pereira (Halbschwergewicht)
- Dricus du Plessis (Mittelgewicht)
- Leon Edwards (Weltergewicht)
- Islam Makhachev (Leichtgewicht)
- Ilia Topuria (Federgewicht)
- Sean O’Malley (Bantamgewicht)
- Alexandre Pantoja (Fliegengewicht)
Seit ihrer Einführung sorgen sie für Fairness und haben die Entstehung legendärer Champions ermöglicht.
Die UFC Gewichtsklassen der Männer:
- Schwergewicht
- Halbschwergewicht
- Mittelgewicht
- Weltergewicht
- Leichtgewicht
- Federgewicht
- Bantamgewicht
- Fliegengewicht
Die UFC Gewichtsklassen der Frauen:
- Strohgewicht
- Fliegengewicht
- Bantamgewicht
- Federgewicht
Die Gewichtsklassen der UFC sind ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg:
Seit ihrer Einführung sorgen sie für Fairness und haben die Entstehung legendärer Champions ermöglicht.
Jede Klasse hat Besonderheiten, die die Kampfstrategien beeinflussen. In den leichteren Klassen sind Geschwindigkeit und Technik entscheidend, während in den schwereren Klassen die Schlagkraft eine zentrale Rolle spielt.
Die Gewichtsklassen sind nicht nur eine sportliche Angelegenheit. Sie spiegeln auch die Vielfalt von Geschlechtern und Körperbauten wider und vermitteln eine Botschaft der Inklusivität.
Titelträger in zwei verschiedenen Gewichtsklassen:
- Randy Couture (Schwergewicht, Halbschwergewicht)
- B.J. Penn (Weltergewicht, Leichtgewicht)
- Conor McGregor (Federgewicht, Leichtgewicht)
- Georges St-Pierre (Weltergewicht, Mittelgewicht)
- Daniel Cormier (Halbschwergewicht, Schwergewicht)
- Amanda Nunes (Bantamgewicht, Federgewicht)
- Henry Cejudo (Fliegengewicht, Bantamgewicht)
- Jon Jones (Halbschwergewicht, Schwergewicht)
- Alex Pereira (Mittelgewicht, Halbschwergewicht)
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