Die Ultimate Fighting Championship (UFC) ist die größte Veranstaltungsreihe im MMA-Sport. Die UFC („Ultimate Fighting Championship“) ist die bekannteste MMA-Organisation der Welt und existiert erst seit weniger als 30 Jahren. Trotzdem gehören die Events der Liga neben der NBA, NFL und NHL jetzt schon zu den beliebtesten der Welt.
Ursprünge und frühe Entwicklung
Im Grunde genommen war die erste Veranstaltung der UFC als Marketing-Gag für das brasilianische Jiu-Jitsu gedacht; eine Bodenkampfkunst, die darauf abzielt, den Gegner mit Würgegriffen oder Hebeltechniken zur Aufgabe zu zwingen. Erfunden wurde sie von der Gracie-Familie. Eines der Familienmitglieder, Rorion Gracie, lehrte seine Kunst in den USA. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Amerikaner für seine Kampfkunst zu gewinnen, erinnerte er sich an die „Vale Tudo“-Kämpfe - Vergleichskämpfe unterschiedlicher Stilrichtungen - aus seiner Heimat, die dort häufig im Fernsehen übertragen wurden.
Einer von Rorions Schüler war der Filmemacher John Milius. Er brachte Rorion mit dem Unternehmer Art Davie zusammen. Gemeinsam entwarfen sie das Konzept einer Veranstaltung, die den Amerikanern die Effektivität des brasilianischen Jiu-Jitsus näherbringen sollte: ein Turnier mit acht Kämpfern unterschiedlicher Stilrichtungen. Die Kämpfe sollten so realitätsnah wie möglich sein. Verboten waren lediglich Tiefschläge, Angriffe gegen die Augen und Beißen. Gewinnen konnte ein Kämpfer nur durch Knockout, Aufgabe oder Handtuchwerfen durch die Ringecke.
Die Gracie-Familie überlegte lange, welchen Repräsentanten sie zur ersten „UFC“ schicken sollte. Ihm standen gegenüber:
- Art Jimmerson, ein Profiboxer mit einer Bilanz von 26-5.
- Kevin Roser, ein schlagkräftiger Kickbox-Champion.
- Zane Frazier, ein mehrfacher Karate- und Kickbox-Champion.
- Patrick Smith, ein Schwarzgurt im Taekwondo, Kenpo und Hapkido.
- Gerard Gordeau, ein Kickboxer mit Erfahrung im Karate, Savate und Muay Thai.
- Teila Tuli, ein fast 200 Kilogramm schwerer Sumo-Ringer.
Diese acht Kämpfer stiegen am 12. November 1993 in Denver, Colorado in das „Octagon“, eine achteckige Matte, die von einem schwarzen Maschendrahtzaun umgeben ist. Royce besiegte Jimmerson, indem er auf der Matte eine dominante Position einnahm. Jimmerson gab auf, da er nicht wusste, wie er sich auf dem Boden verteidigen sollte. Shamrock und Gordeau zwang Royce in 57 bzw. Die erste „UFC“ war ein großer Erfolg für die Gracie-Familie. Von der Veranstaltung inspiriert und motiviert, begannen tausende Amerikaner damit, brasilianisches Jiu-Jitsu zu trainieren. Royce Gracie wurde zur Kampfsportikone.
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Vom Prototypen zur Serie
Für die zweite „UFC“ ging man einen Schritt weiter. Rundenzeiten wurden aufgehoben, die Kämpfe hatten kein Zeitlimit mehr. Tiefschläge wurden erlaubt. Diese zweite „UFC“ fand im März 1994 statt, ebenfalls in Denver. Die Teilnehmerzahl wurde von 8 auf 16 erhöht. Bis dato trainierte außer den Catch-Wrestlern niemand den Bodenkampf - Gracie hatte leichtes Spiel mit seinen Gegnern, die ihm zwar körperlich überlegen waren, aber keine Ahnung davon hatten, was sie auf der Matte tun können.
Nachdem die ersten Vorurteile gegenüber dem brasilianischen Jiu-Jitsu überwunden waren, begannen immer mehr Kämpfer, den Bodenkampf zu trainieren. Darüber hinaus eigneten sie sich auch wirkungsvolle Techniken aus anderen Kampfstilen an. Ringer lernten, wie man boxt und Boxer lernten, wie man ringt. Die dritte „UFC“ war von Verletzungen geplagt. Die Favoriten Royce Gracie, Ken Shamrock und Keith Hackney verletzten sich, sodass keiner von ihnen am Finale teilnehmen konnte. Hier zeigten sich erstmals die Schwächen an dem Turnierformat.
Erster Gegenwind und Abschied von den Gracies
Im Vorfeld der „UFC 4“, die im Dezember 1994 stattfand, startete der spätere Präsidentschaftskandidat John McCain, damals noch Senator, eine Verbotskampagne. McCain wies die örtlichen Veranstalter an, „UFC 4“ abzusagen, doch diese ignorierten ihn. Dann wendete er sich an die Bereitsteller der PPV, „UFC 4“ aus dem Programm zu nehmen, doch die bisherigen Verkaufszahlen waren so hoch, dass auch sie ihn ignorierten.
Im Zuge von „UFC 5“ führte die UFC im April 1995 den „Superfight“ ein, einen Kampf, der nicht im Rahmen eines Turniers stattfindet. Den ersten „Superfight“ bestritten der dreifache Turniersieger Royce Gracie und sein Erzrivale Ken Shamrock. Es sollte ein Champion gekrönt werden, der im weiteren Verlauf von den kommenden Turniersiegern herausgefordert werden sollte. Im Oktober 1998 hatte der „Superfight“ die Turnierkämpfe vollends abgelöst.
Doch zurück zum „Superfight“ zwischen Gracie und Shamrock. Nach „UFC 5“ verkauften Art Davie und Rorion Gracie ihre Anteile an SEG und lösten WOW Promotions auf. Davie arbeitete weiterhin für SEG in der UFC mit, während Rorion und der Rest der Gracie-Familie - inklusive Royce - die UFC verließen. Der ausgefallene Kampf zwischen Shamrock und Royce Gracie konnte also nicht bei „UFC 6“ im Juli 1995 nachgeholt werden. Der Ringer Dan Severn ersetzte Gracie, musste sich Shamrock jedoch durch Aufgabe geschlagen geben. Shamrock krönte sich somit zum ersten Titelträger in der UFC, dem „Superfight Champion“.
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Der Abstieg
Derweil trug die Anti-UFC-Kampagne von Senator John McCain Früchte. Er hatte den Gouverneuren aller fünfzig US-Staaten geschrieben und sie gebeten, jegliche „no holds barred“-Veranstaltungen zu verbieten. Die UFC reagierte auf die Kritik, indem sie mit den Sportbehörden der Staaten zusammenarbeitete, die auch den Boxsport regulieren. Schritt für Schritt änderte man das Regelwerk, um den sportlichen Charakter der Kämpfe besser hervorzuheben.
Seit „UFC 12“ im Februar 1997 gibt es Gewichtsklassen. Seit „UFC 14“ im Juli 1997 sind Faustschützer verpflichtend und Tritte zum Kopf eines am Boden liegenden Gegners verboten. Seit „UFC 15“ im Oktober 1997 sind Kopfstöße, Tiefschläge, Schläge gegen Nacken und Hinterkopf und Angriffe gegen kleine Gelenke (wie beispielsweise Finger und Zehen) verboten. Seit „UFC 17“ im Juli 1999 dauern Runden nur noch fünf Minuten.
In Zusammenarbeit mit den staatlichen Sportkommissionen erarbeitete die UFC ein Regelwerk, das noch heute gültig ist: die „Unified Rules of Mixed Martial Arts“. Die erste Veranstaltung mit diesem Regelwerk fand am 30. September 2000 statt, abgehalten wurde sie von den International Fighting Championships (IFC). Die erste UFC-Veranstaltung unter den „Unified Rules“ war „UFC 28“ am 17. Durch den Verlust ihres Sendeplatzes im Kabelfernsehen entging der UFC ihre Haupteinnahmequelle.
Zudem gelang es ihr nicht, im Zeitraum zwischen November 1999 und Dezember 2000 („UFC 23“ bis „UFC 29“) einen Vertrieb für die VHS-Kassetten zu finden. Diese Zeit wird in der Unternehmensgeschichte als „Dark Ages“ bezeichnet, da die Veranstaltungen außerhalb der Hallen kaum gesehen werden konnten. Die kostspieligen Kampagnen mit dem Ziel der Akzeptanz und Regulierung taten ihr übrigens - SEG, und damit die UFC, verlor immer mehr Geld.
Dana White und die Fertitta-Brüder übernehmen die UFC
Als SEG Ende 2000 kurz vor dem Bankrott stand, kauften zwei Milliardäre aus Las Vegas die am Boden liegende Organisation. Frank und Lorenzo Fertitta, Eigentümer der mächtigen Station Casinos, erstanden die UFC im Januar 2001 für zwei Millionen US-Dollar. Lorenzos Kindheitsfreund, Dana White - welcher den Kauf angestachelt hatte - wurde der Präsident der UFC.
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Lorenzo Fertitta arbeitete von November 1996 bis Juli 2000 bei der staatlichen Sportkommission von Nevada als Kommissar. Dies erleichterte es der UFC, in Nevada reguliert zu werden. Am 28. September 2001 fand in Las Vegas „UFC 33“ statt, die erste staatlich regulierte UFC-Veranstaltung in Nevada. Die neuen Besitzer der UFC brachten weitaus mehr Verständnis für Geschäftspraktiken und Marketing mit als ihre Vorgänger. Im Laufe der nächsten Monate gewann die UFC wieder an Popularität. Dies führte dazu, dass der TV-Sender Fox Sports Net die UFC in sein Programm aufnahm. So wurde am 22.
„UFC 40“
Den ersten großen Erfolg feierte die Zuffa-UFC wenige Monate später mit „UFC 40“. 150.000 Zuschauer kauften diese PPV-Veranstaltung - das waren mehr als dreimal so viele wie bei den vorherigen Zuffa-Veranstaltungen. Hauptattraktion war ein Titelkampf im Halbschwergewicht zwischen dem MMA-Pionier Ken Shamrock und dem Senkrechtstarter Tito Ortiz. Die Fehde zwischen den beiden bescherte der UFC erstmals die Aufmerksamkeit großer amerikanischer Medien wie ESPN und USA Today.
Reality-Show „The Ultimate Fighter“ verhilft UFC zum Durchbruch in den Mainstream
Der Erfolg, den die UFC durch „UFC 40“ hatte, sollte nicht lange anhalten. Die Veranstaltungen warfen nicht so viel ab wie erhofft, die UFC machte nach wie vor Verluste. Alt eingesessene Fans waren zwar mit dem neuen Produkt zufrieden, doch es fehlte die Akzeptanz der Massen und Medien. Viel schlimmer wiegten die 34 Millionen US-Dollar Verlust, welche die UFC in den ersten drei Jahren unter der neuen Regie machte. Es musste dringend etwas geschehen, um wieder schwarze Zahlen zu schreiben.
2004 nahmen die Fertittas an der Reality-TV-Serie „American Casino“ teil und erkannten schnell, wie sich solche realitätsnahen Formate zu Promotionzwecken nutzen lassen. Ihre Idee sah vor, 16 talentierte Kämpfer, die es noch nicht in die UFC geschafft hatten, in ein Haus zu stecken. Sie sollten gemeinsam wohnen, unter der Leitung bekannter Kämpfer trainieren und in Trainingskämpfen im Turniermodus gegeneinander antreten, bis nur noch einer von ihnen übrig blieb.
Zahlreiche TV-Stationen lehnten die Show ab. Für die erste Staffel von „TUF“, welche am 18. Januar 2005 erstmals über die Bildschirme flimmerte, wurden die UFC-Legenden Chuck Liddell und Randy Couture als Trainer engagiert. Aus den 16 Halbschwergewichten und Mittelgewichten wählte jeder Trainer acht Kämpfer in sein Team, das er fortan auf die Ausscheidungskämpfe vorzubereiten hatte. In den einstündigen Episoden wurden das harte Training und das turbulente Zusammenleben im Haus zusammengefasst und von den Kämpfern kommentiert.
Zwei der Teilnehmer von „The Ultimate Fighter 1“ waren Stephan Bonnar und Forrest Griffin, der spätere Sieger des Turniers der Halbschwergewichte. Sie sind es, die im Finale jenen fantastischen Kampf im April 2005 bestritten, der Dana White und den Fertittas noch heute Freudentränen in die Augen treibt. Begeisterte Fans hatten damals während der TV-Übertragung ihre Freunde angerufen, damit sie ebenfalls einschalteten. 2,6 Millionen Millionen Zuschauer, so wurde hinterher bekannt gegeben, wohnten dem Kampf von zuhause aus bei und mit jeder Minute wurden es mehr.
Diejenigen, die erst durch „TUF“ zur UFC gefunden hatten, bekamen eindrucksvoll vor Augen geführt, was den MMA-Sport ausmacht: Spannung, Unterhaltung, Nervenkitzel. Obwohl der Kampf zwischen Griffin und Bonnar der abschließende Höhepunkt war, so darf man nicht vergessen, was die vorherigen zwölf Wochen für das Ansehen des MMA-Sports und seiner Kämpfer bewirkt haben. Die breite Öffentlichkeit bekam erstmals zu sehen, was hinter diesen „Verrückten“ steckt, die in Käfige steigen und sich mit allen legalen Mitteln bekämpfen, die ihnen zur Verfügung stehen.
Vor „TUF“ waren die Auseinandersetzungen im Octagon nur mittels Pay-Per-View oder Satellitenübertragung verfügbar. Ihre Reality TV-Show bescherte der UFC nach langem Warten endlich den heiß ersehnten Sendeplatz im Kabelfernsehen und darüber hinaus eine völlig neue Fanbasis. Ohne den Erfolg von „The Ultimate Fighter“ und des laut Dana White „wichtigsten Kampfes in der Geschichte der UFC“ zwischen Griffin und Bonnar würde es die MMA-Promotion heutzutage wahrscheinlich nicht mehr geben. Mittlerweile läuft die 18. Staffel von „TUF“ und es gibt internationale Versionen in Brasilien und Australien.
Der Aufstieg
Die „UFC 52“, die erste Veranstaltung nach dem Ende von „The Ultimate Fighter“, verkaufte sich 300.000 Mal und verdoppelte damit den bisherigen Zuffa-Rekord von „UFC 40“. Im Dezember knackte die UFC mit „UFC 66“ erstmals die bahnbrechende Marke von einer Million Käufen. Im selben Monat kaufte die UFC eine kleinere Organisation aus Kalifornien: World Extreme Cagefighting (WEC). Der Plan war, die konkurrierende International Fight League (IFL) daran zu hindern, einen Platz im Programm des TV-Senders Versus zu bekommen.
Die UFC war noch exklusiv an Spike gebunden, konnte aber WEC bei Versus platzieren, um so die IFL an einem Fernsehvertrag zu hindern. Weitaus bedeutender war jedoch der Kauf einer anderen Organisation am 27. März 2007. PRIDE Fighting Championship (PRIDE FC) aus Japan war jahrelang der größte - und einzig ernstzunehmende - Rivale der UFC. Die Japaner füllten riesige Hallen und hatten einige der besten Kämpfer weltweit unter Vertrag.
Als die japanische Öffentlichkeit erfuhr, dass PRIDE FC rege Kontakte zu den Yakuza unterhielt, gingen Fernseh- und Werbeverträge verloren - der Anfang vom Ende für die einst glorreiche Organisation. Am 11. Juli 2009 veranstaltete die UFC die geschichtsträchtige „UFC 100“. Im Oktober 2010 löste Zuffa, LLC die Schwesterliga der UFC, World Extreme Cagefighting, auf und gliederte deren Gewichtsklassen Federgewicht und Bantamgewicht in die UFC ein. Von da an bot sie den Fans Kämpfe in sieben verschiedenen Gewichtsklassen an.
Vier Jahre nach dem PRIDE-Coup gelang Zuffa, LLC eine weitere Übernahme. Am 12. März 2011 gab Dana White bekannt, dass Zuffa, LLC den neuen Hauptkonkurrenten Strikeforce, eine Organisation aus Kalifornien, aufgekauft hatte. Strikeforce hielt weiterhin in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen ab, die letzte davon am 21. Januar 2013. Anschließend übernahm die UFC fast alle der Kämpfer, die noch bei Strikeforce unter Vertrag waren.
Eine neue TV-Zukunft
Ein Meilenstein in der Geschichte der UFC ist die Zusammenarbeit mit der amerikanischen FOX Sports Media Group. Am 18. August 2011 enthüllte die UFC, dass sie sich mit dem TV-Netzwerk FOX auf einen Vertrag über sieben Jahre geeinigt hatte. Die UFC hielt seitdem große Veranstaltungen auf FOX und kleinere auf FX und Fuel TV ab. Aufgrund der Umstrukturierung innerhalb des FOX-Netzwerks wird die UFC in den USA seit dem 17. August 2013 auf dem neuen Sportsender FOX Sports 1 ausgestrahlt. Damit erreicht sie ein größeres Publikum als über FX und Fuel TV.
Frauen an die Macht
Im November 2012 verpflichtete die UFC ihre erste weibliche Kämpferin. Ronda Rousey, Bronzemedaillengewinnerin im Judo bei den Olympischen Spielen 2008, bestritt am 23. Februar 2013 bei „UFC 153“ gegen Liz Carmouche den ersten Frauenkampf im Octagon. Heute ist sie einer der größten Superstars der UFC. Im nächsten Jahr wird sie in mehreren Hollywoodfilmen zu sehen sein.
Status quo
Seit ihrer Gründung im November 1993 hat die UFC über 240 Veranstaltungen in 13 verschiedenen Ländern abgehalten. Die UFC ist ein amerikanisches Kampsportunternehmen, steht für „Ultimate Fighting Championship“ und ist ein Tochterunternehmen von William Morris Endeavor. Das Unternehmen ist die größte MMA Förderungsgesellschaft und Partner der besten Kämpfer weltweit.
Das Organisieren von MMA Wettkämpfen ist Hauptaufgabe der UFC, dabei präsentiert die UFC 12 Gewichtsklassen und befolgt die einheitlichen Regeln der Mixed Martial Arts. Diese Events sind der Haupterfolg der Firma und haben es zu einem Multi-Milliarden-Doller-Unternehmen gemacht. Das erste derartige Event fand im Jahr 1993 statt und hatte den Zweck, herauszufinden welche die beste Kampfkunst ist, bei minimalen Regeln und keinen Gewichtsklassen.
In den nachfolgenden Wettkämpfen war zu erkennen, dass die Kämpfer effektive Techniken der anderen Kampfsportarten nachahmten, wodurch es zu einer komplett neuen Kampfart kam, welche heute bekannt ist als Mixed Martial Arts (MMA). Heutzutage ist die UFC bekannt in den USA, Australien, Asien sowie Europa und hat eine weite Verbreitung in den Medien erreicht. MMA ist eine bekannte Sportart geworden und hat etliche Kampfchampions hervorgebracht. Aus diesem unglaublichen Erfolg heraus, wurden UFC Produkte entwickelt.
UFC im Vergleich zum Boxen
Boxen ist nach wie vor bekannter als die UFC. International gesehen ist Boxen natürlich bekannter und wenn du dir die sportlichen Spitzenverdiener anschaust auch besser bezahlt. Die UFC ist schon bekannter als Boxen aber UFC ist eine Organisation und den Sport nennt man MMA (Mixed Martial Arts).
Betrachte Boxen und UFC bzw. Was gibt es mehr zu sagen. Ist ufc genau so bekannt wie Boxen ? Boxen ist nach wie vor bekannter als die UFC. Bis vor kurzem verdienten die Kämpfer in der UFC noch extrem schlecht im Vergleich zu Boxern. Dies scheint sich aber langsam aber sicher zu ändern, nicht zuletzt seit Mcgregor zum absoluten Superstar avanciert ist. Bis vor kurzem konnten die besten UFC Fighter mit Mühe vielleicht 100.000 - 200.000 Euro pro Kampf (Titelfight) verdienen. Das scheint sich aber eben langsam aber sicher zu ändern.
Solche Gagen wie das bei Mcgregor vs. Khabib der Fall war, ist in der UFC wirklich noch etwas ganz Neues. Wird es aber in der Zukunt nun wohl öfter geben. Boxen im Vergleich: Schon mal was vom Mayweather vs. Mcgregor Fight gehört? Dort ging es um 100 von Millionen Dollar. Selbst Mcgregor, der den Kampf verloren hat, hat dort zich Millionen verdient. Die wirklich großen Boxfights bringen also (im Moment noch) auf jeden Fall mehr Kohle ein.
Die Regeln im MMA
Viele denken, dass es in dem Sport keine oder fast keine Regeln gibt. Seit 2009 gelten in den meisten Organisationen die „Unified Rules of Mixed Martial Arts“. Ein kleiner Einblick in das Regelwerk:
- keine Angriffe unter der Gürtellinie
- Kniestöße oder Tritte gegen den Kopf eines Gegners, der sich am Boden befindet, sind verboten
- Verboten sind auch: Kopfstöße, Haare ziehen, beißen, in die Augen greifen, in die Handschuhe oder in den Mund greifen
- Schläge oder Griffe an die Kehle sind verboten
- Ellbogenschläge dürfen nicht senkrecht nach unten erfolgen
Insgesamt gibt es 31 Fouls wie unsportliches Verhalten oder verbotene Angriffe, die mit entsprechenden Strafen geahndet werden (Verwarnung, Punktabzug, Disqualifikation).
Gewichtsklassen in der UFC
Die Gewichtsklassen sind ein grundlegender Bestandteil der UFC, der bekanntesten Mixed-Martial-Arts-Organisation der Welt. Diese Gewichtsbeschränkungen sorgen nicht nur für einen fairen Wettbewerb, sondern fügen den Kämpfen auch eine strategische und erzählerische Dimension hinzu. Gewichtsklassen sind Kategorien, die Kämpfer nach ihrem Körpergewicht unterteilen. Dieses System verhindert, dass Athleten mit großen Gewichtsunterschieden gegeneinander antreten, was ausgewogenere und sicherere Kämpfe gewährleistet. Die UFC unterteilt die Kämpfer derzeit in 12 Hauptklassen, 8 für Männer und 4 für Frauen.
Hier ist eine Übersicht der aktuellen Gewichtsklassen in der UFC:
| Gewichtsklasse | Gewichtslimit (kg) |
|---|---|
| Strohgewicht (Frauen) | bis 52,15 |
| Fliegengewicht (Männer & Frauen) | bis 57 |
| Bantamgewicht (Männer & Frauen) | bis 61 |
| Federgewicht (Männer & Frauen) | bis 66 |
| Leichtgewicht (Männer) | bis 70 |
| Weltergewicht (Männer) | bis 77 |
| Mittelgewicht (Männer) | bis 84 |
| Halbschwergewicht (Männer) | bis 93 |
| Schwergewicht (Männer) | bis 120 |
Jede Klasse hat Besonderheiten, die die Kampfstrategien beeinflussen. In den leichteren Klassen sind Geschwindigkeit und Technik entscheidend, während in den schwereren Klassen die Schlagkraft eine zentrale Rolle spielt.
Begriffe im MMA
Ähnlich wie in der NFL wird im MMA mit englischsprachigen Begriffen nur so um sich geworfen. Hier einige Beispiele:
- Takedown: Den Gegner aus der Balance bringen und auf den Boden werfen.
- Submission: Bestimmte Hebel und Griffe, mit denen der Gegner zur Aufgabe gezwungen werden soll.
- Knockout: Der Schiedsrichter stoppt den Kampf, wenn der Fighter durch einen Schlag oder Kick ohnmächtig wird.
- Ground and Pound: Schläge aus der Oberlage, während der Gegner auf dem Rücken liegt.
- Judges: Punkterichter, die den Kampf pro Runde bewerten.
- Decision: Punktentscheidung, die eintritt, nachdem der Kampf die volle Distanz erreicht hat.
- Main Card: Die Hauptkarte eines Events.
- Weight Cut: Enorm viel Gewicht verbrennen kurze Zeit vor dem Kampf.
