UFC 3 PC Version: Eine detaillierte Analyse

Kampfsportfreunde hatten sich den 2. Februar dick im Kalender angestrichen, denn dann erschien mit UFC 3 EAs neueste Mixed-Martial-Arts-Simulation. Das ging fix: Ende letzten Jahres berichteten wir noch über unsere Eindrücke aus der Beta und schon ist die fertige Fassung von UFC 3 zum Test da.

Gameplay und Kampf-Grundlagen

Das Gameplay orientiert sich natürlich stark am direkten Vorgänger, der in dieser Hinsicht ja auch verdammt viel richtig machte. Ihr könnt aus zahlreichen aktuellen Kämpfern sowie einigen MMA-Legenden wie Chuck Liddell, BJ Penn oder CM Punk Forrest Griffin wählen, unterteilt in acht Gewichtsklassen (Fliegen- bis Schwergewicht). Zudem sind auch Stroh- und Bantamgewicht der Frauen enthalten. Im Octagon selbst führt ihr Schläge mit Quadrat und Dreieck aus, während ihr Kicks mit Kreis und X kontrolliert. Zudem greift ihr mit Uppercuts oder Frontkicks an, wenn ihr zwei Angriffstasten gleichzeitig betätigt. Im Bodenkampf hingegen verändert ihr eure Position, indem ihr den rechten Analogstick in eine bestimmte Richtung drückt, und wehrt die Positionswechsel des Gegners ab, wenn ihr den Stick in die Richtung des Angriffs dreht und R2 drückt.

Die verschiedenen möglichen Positionen zeigt euch das Spiel auch an, sodass Anfänger nicht lange rätseln müssen. Drückt ihr L2, werden euch sogar zusätzliche Optionen eröffnet. So könnt ihr beispielsweise versuchen, in die Stacked Guard zu gelangen oder eine Submission ansetzen. Neueinsteiger brauchen aufgrund der vielen möglichen Aktionen in sämtlichen Lagen auf jeden Fall ein wenig Zeit, bis sie zurechtkommen. Hat man die Mechanik jedoch einmal verinnerlicht, wirkt die Steuerung sehr authentisch. EAs MMA-Titel spielt sich zum größten Teil richtig toll. Die Schläge und Tritte wirken nun noch wuchtiger als im Vorgänger, wodurch Knockouts einfach wunderbar befriedigend sind. Zudem steuern sich die Kämpfer nun noch mehr wie ihre realen Vorbilder mit deren jeweiligen Stärken und Schwächen. Mit Conor McGregor, Robbie Lawler oder Chuck Liddell machen Fights im Stand-up besonders viel Spaß, man hat jedoch Defizite auf dem Boden. Mit Shogun Rua hingegen versucht man in den Clinch zu gehen, während ein GSP vor allem auf der Matte glänzen kann.

Werden die Kämpfer von der KI gesteuert, agieren sie meistens auch dementsprechend, sehr oft fallen sie aber auch arg aus der Rolle und suchen übertrieben aggressiv - obwohl sie eigentlich schwaches Striking haben - den offenen Schlagabtausch. Beispielsweise versuchen Ringer kein einziges Mal einen Takedown oder Brazilian-Jiu-Jitsu-Experten setzen selbst in der vielversprechendsten Position keine Submission an. Manchmal sind die Kämpfe einfach nur hektisches Geprügel, wodurch der taktische Aspekt von Mixed Martial Arts unter den Tisch fällt. Legkicks sind eine wunderbare Waffe. So bearbeiteten wir zum Beispiel einmal ein Bein unseres Gegners so hart, dass dieser immer wieder den Stand verlor. Es gelang uns zwar nicht, auf ihn zu springen und ihn im Ground & Pound plattzumachen, doch nach ein paar weiteren Legkicks sackte er zusammen und der Ringrichter brach den Kampf zu unseren Gunsten ab. Zudem klopfen Gegner nicht mehr automatisch ab, wenn sie sich nicht aus einem Aufgabegriff befreien können. So kam es während unseres Tests auch mal vor, dass unser Kontrahent in einem Guillo­tine Choke auf einmal bewusstlos zusammensackte.

Überhaupt nicht gelungen ist allerdings das Nachsetzen nach einem Niederschlag. Verpasst ihr eurem Gegner eine heftige Schelle, sodass dieser zu Boden geht, will euer Kämpfer sehr oft partout nicht nachsetzen, um den Kontrahenten mit Ground and Pound zu bezwingen. In den seltensten Fällen reagierte unser Fighter auf unsere Controller-Eingabe, doch auf das noch wehrlose Opfer zu springen. Stattdessen stand er seelenruhig herum, bis der Gegner sich so positionierte, dass wir höchstens noch in eine Full-Guard-Position kamen. Hier hakt es noch gewaltig, das war beim Vorgänger runder. Richtig blöd ist zudem, dass getroffene KI-Kämpfer oftmals niedergeschlagen werden, aber sofort wenn sie die Matte berühren wie von einer unsichtbaren Schnur wieder auf die Beine gezogen werden. Das fällt umso mehr auf, da die restlichen Animationen wirklich hervorragend sind.

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Spielmodi und Karriere

Dies liegt vor allem auch an den vielen abwechslungsreichen Spielmodi. Natürlich dürft ihr unter "Jetzt kämpfen" mal eben einen Schaukampf gegen die KI oder einen Freund austragen und online ein paar schnelle Matches zocken, doch der Titel hat noch ein paar richtige Spielspaßgaranten im Gepäck. So ist auch wieder der launige Knockout-Modus aus dem Vorgänger dabei, wo ihr im Best-of-3, -5 oder -7 darum kämpft, wer die meisten Knockouts sammelt. Nun dürft ihr auch die neuen Optionen Submission-Showdown sowie Stand and Bang auswählen. Beim Showdown geht es allein um den Bodenkampf und ihr sollt innerhalb eines Zeitlimits euren Kontrahenten so oft wie möglich zur Aufgabe bringen. Bei Stand and Bang kämpft ihr hingegen ausschließlich im Stand.

Zudem dürft ihr auch eigene Turniere entwerfen oder Großveranstaltungen erstellen. Hier dürft ihr die Matches festlegen sowie einstellen, ob es sich dabei um Titelkämpfe handelt, welcher Ringrichter den Fight leitet oder in welcher Halle das Event stattfindet. Sehr schön: Ihr dürft sogar festlegen, ob nach Stand-and-Bang-Regeln gekämpft wird und ob die Gewichtsklassen strikt eingehalten werden müssen oder gar vermischt werden können. Für die größte Langzeitmotivation dürften jedoch Ultimate Team und der Karrieremodus sorgen. Im Ultimate Team zieht ihr verschiedene Kartenpakete, die Kämpfer, Boosts oder Aktionen wie Superman- oder Overhead-Punches, mit denen ihr eure verschiedenen Fighter ausstatten könnt. Striker haben natürlich mehr freie Slots für Punches, während Grappler sich eben mit mehr BJJ-Manövern ausrüsten dürfen. Ultimate Team darf sowohl online als auch in einer Singleplayer-Variante gezockt werden.

Im Karrieremodus arbeitet ihr euch langsam zum Titelkampf hoch. Der erneuerte Karrieremodus ist jedenfalls jetzt schon sehr gut und wie das komplette Spiel hervorragend präsentiert. Immer wieder lockern coole Zwischensequenzen von Pressekonferenzen oder dem Wiegen den Spielverlauf auf und sogar kurze Filmclips gibt es zu sehen, die auf euren Karriereweg eingehen. Ihr fangt zunächst in einer kleinen MMA-Liga an, gelangt dann zur UFC und setzt euch mit eurem selbst gebastelten oder vorgefertigten Kämpfer das Ziel, der Beste aller Zeiten zu werden.

Hierfür simuliert ihr in verschiedenen Gyms Trainingseinheiten, steigert eure Fitness beim Sparring oder meistert verschiedene Aufgaben gegen eure Trainer, um neue Techniken oder Boni wie mehr Kraft im Ground and Pound oder stärkere Headkicks freizuschalten. Zudem füttert ihr euer Social-Media-Konto, um die Zuschauer auf euren bevorstehenden Kampf zu hypen, und liefert euch ein paar Wortgefechte mit eurem aktuellen Rivalen. EA hat bereits die dritte Version ihrer UFC-Simulation, eben UFC 3 in den Handel gebracht und diesmal mehr auf die Atmosphäre geachtet als je zuvor. Dies fällt bereits zu Beginn auf, wenn wir eine neue Karriere starten. Hier dürfen wir gleich mal mit Connor McGregor, dem amtierenden UFC-Lightweight-Champion die Steuerung üben.

Was wünschen wir uns bei einem Kampfsport-Titel im Einzelspielermodus am meisten? Unseren eigenen Kämpfer vom Nobody zum Superstar aufsteigen zu lassen natürlich. Dafür hat sich EA richtig ins Zeug gelegt, damit wir dies auch können. So erstellen wir unseren eigenen Charakter, bei dem wir die Höhe, Muskeln, Gewicht und Kampfstil festlegen. Haben wir dies erledigt geht es auch schon rein ins Geschehen. Je nachdem in welcher Klasse wir starten, stehen unterschiedliche Kämpfe sowie Sponsoren zur Auswahl. Wollen wir gleich mal gegen einen stärkeren Gegner antreten? Oder uns zunächst mit einem leichteren (aber weniger Gewinnbringenden) Kampf aufwärmen? Die Kommunikation mit den Fans ist auch im folgenden Spielverlauf sehr wichtig, denn nur so hypen wir die Kämpfe, erhalten mehr Zuseher und folglich auch einen höheren Status. Dieser ist besonders wichtig, wenn wir hochwertigere Kämpe erhalten wollen und in der UFC einmal einen Probekampf absolvieren möchten. Zwischen den Kämpfen gilt es aber noch, zu trainieren, mit Fans zu interagieren, neue Moves zu lernen und vieles, vieles mehr. Das Geld hierfür kommt aus den Veranstaltungen, die wir in der UFC sowie außerhalb von den Hauptkämpfen absolvieren. Nach und nach schalten wir mehr Stile frei, verbessern unseren Fighter und - so wir die Karriere erfolgreich bestehen - schalten Bruce Lee himself frei.

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Was wäre ein Kampfspiel ohne Multiplayer? Genau, auf Dauer nicht allzu motivierend. Daher gibt es auch einige Modi, die sich an Anfänger sowie Profis gleichermaßen richten. Fangen wir mit dem Knockout-Modus an. Dieser erinnert mehr an Spiele wie Street-Fighter (ohne Special-Moves), da es nur darum geht, den Gegner zu treffen. Wie, ist egal. Jeder Treffer wird gewertet und derjenige, der dem Kontrahenten als erstes die Gesundheitsanzeige abzieht, gewinnt. Clinches oder Submissions? Auch bei Stand and Bang gibt es keine Bodenkämpfe. In 5 Runden müsst ihr den Gegner im Stand besiegen. Hierfür könnt ihr natürlich all eure Schläge und Tritte einsetzen, müsst aber aufpassen, da ein perfekter Schlag schon mal das Ende des Kampfes bedeuten kann.

Die weiteren Modi sind für schnelle Kämpfe gedacht. So könnt ihr (natürlich auch vor einem Bildschirm) gegen einen Freund antreten und dabei alle möglichen Regler konfigurieren. Ob jetzt den Grappling-Schaden, das Submission-Tempo oder auch die Ausdauer - alles kann verändert werden.

Steuerung und Realitätstreue

Nachdem wir sowohl die Karriere als auch die Modi durchgegangen sind, kommen wir zum wichtigsten Aspekt jedes Kampfspiels. Der Steuerung und der Realitätstreue. In UFC 3 gibt es keine Super-Moves, keine Riesen-Sprünge oder Fernangriffe. Das besondere an der UFC ist, dass es nur wenige Regeln gibt. Ellbogen-Schläge, kein Problem. Kicks auf die Beine, warum nicht. Fairness wird aber dennoch hochgehalten, wodurch jeder Kampf eine eigene Herausforderung wird. Manche Kämpfer spezialisieren sich eben auf Submissions, andere auf Schläge oder eben auf Körpertreffer.

Balancing-Probleme

Überhaupt hat UFC 3 zwei sehr auffällige Probleme, die wir bereits in der Beta bemängelten: Balancing und Submission-System. Das Balancing ist auf jeden Fall besser als noch in der Beta. Es kommt zum Beispiel nicht mehr vor, dass ein Gegner trotz gefühlt 100 Ell­bogenschlägen ins Gesicht nicht K. O. geht. Die Knockouts wirken nun sehr realistisch. Das Submission-System ist noch ungenauer als im Vorgänger und macht somit noch weniger Spaß. Für jede Aktion verbraucht ihr nämlich Ausdauer, für spezielle Manöver wie Headkicks oder Overhead-Punches sowie Befreiungen am Boden oder im Clinch natürlich mehr. Wer sich die Ausdauerleiste anzeigen lässt, kann sehr gut sehen, wie schnell sie sich leert. Das ist durchaus realistisch, schließlich ist Kardio mit das Wichtigste im Kampfsport. Allerdings kann man auch gut sehen, dass die KI selbst bei heftigsten Attacken oder schnellem, wildem Geprügel kaum Stamina einbüßt, obwohl der Ausdauerwert des Kämpfers sogar niedriger ist als der unseres Fighters. Das ist gerade in Bodenkämpfen auf einem der höheren der insgesamt fünf Schwierigkeitsgrade teilweise richtig frustrierend. Wenn man sieht, dass eine winzige Transition bei einem selbst die halbe Ausdauerleiste auffrisst, während der Kontrahent munter Positionswechsel auf Positionswechseln folgen lässt, geht einem das schon ziemlich auf die Nerven.

Doch apropos nervig: Das Aufgabe-System wurde im Vergleich zum Vorgänger noch mal verschlimmbessert. Immer noch muss man versuchen, mit den Bewegungen des rechten Analogsticks zu entkommen, indem man eine von vier Leisten füllt, bevor eine Submission-Sequenz abgeschlossen ist. Allerdings sieht man nur kurz vor Abschluss die Bewegung des Gegners und auch per Controller-Vibration wird einem nicht klar gemacht, wie weit der Aufgabegriff abgeschlossen ist. Zudem werden die eigenen Eingaben oftmals zu langsam erkannt. Da dies in den Vorgängern bereits kritisiert wurde, entschloss man sich diesmal dazu, auch ein vereinfachtes Aufgabe-System anzubieten, bei dem ihr nur auf die X-Taste hämmern müsst. Das geht nicht nur tierisch auf den Daumen, sondern ist ebenfalls nicht sonderlich toll umgesetzt. Hier fehlen sowohl optisches Feedback als auch Controller-Vibrationen. Ihr seht nicht, wie sehr euer Gegner gegen die Submission ankämpft, sondern erkennt nur an einer kleinen Leiste, wie schnell ihr gerade drückt. Ob eine Submission oder die Flucht aus einem Aufgabegriff gelingt, wirkt dadurch vollkommen zufällig. Man muss sich wirklich fragen, warum hier nicht einfach die Systeme aus WWE 2K18 kopiert (und ein wenig abgeändert) wurden.

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Das einzig negative das auffällt, ist, dass Bodenkämpfe viel zu unflexibel und vor allem zu „schwach“ sind. Dies könnte aber natürlich mit einem Patch recht einfach behoben werden, momentan ist das Balancing jedoch noch nicht ausgeglichen. Da viele Spieler aber auch lieber in der Stand-Position kämpfen, und dies bei einigen Modi sogar Pflicht ist, wird EA eher kaum so bald etwas ändern.

Atmosphäre und Kämpfer

Wie bereits erwähnt gibt es einige Interaktionsmöglichkeiten mit euren Fans. Viel wichtiger ist jedoch die Atmosphäre im Ring sowie außerhalb. Genau auf dies wurde nun mehr achtgegeben als im direkten Vorgänger. Dafür ist die Kämpferriege gewaltig. Mit 234 lizensierten Kämpfern und Kämpferinnen (acht Gewichtsklassen für Männer, zwei für Frauen), Bruce Lee in dreifacher Ausführung, dem umfangreichen Charaktereditor, hier sollte für jeden etwas dabei sein. Werdet ihr zu häufig getroffen, seht ihr sogar am Gesicht und Körper, dass ihr angeschlagen seid.

Serverabschaltung

EA hat die Server von UFC 3 nach 7 Jahren abgeschaltet. EA zieht nun nach sieben langen Jahren den Stecker der Server von EA Sports UFC 3. Damit endet die Möglichkeit, den beliebten MMA-Titel online zu spielen. Gleichzeitig hat EA das Spiel aus digitalen Stores entfernen lassen. Die Server wurden am 17. Februar 2025 abgeschaltet, wodurch sämtliche Multiplayer-Funktionen nicht mehr verfügbar sind. Zudem wurde das Spiel aus dem PlayStation Store und Xbox Store entfernt, sodass es nur noch von Spielern, die es vor der Abschaltung erworben haben, heruntergeladen werden kann. Bereits zwei Tage zuvor, am 15. Februar 2025, wurde es zudem aus dem Xbox Game Pass und EA Play entfernt. Damit bleibt nur noch der Zugriff auf die Singleplayer-Modi für Spieler. Mit einer Laufzeit von sieben Jahren und 15 Tagen war es das am längsten unterstützte UFC-Spiel von EA und übertraf UFC 2 um rund eineinhalb Monate. Die Online-Community verliert damit einen beliebten Titel der Serie. Fans können jedoch nach der Abschaltung auf die jüngeren Ableger wechseln, welche noch einen Multiplayer-Server haben. EA Sports UFC 4 aus dem Jahr 2020 ist weiterhin spielbar und dürfte laut bisherigen Trends bis mindestens 2028 online bleiben. Auch UFC 5 von 2023 bleibt verfügbar und dürfte den Fans noch lange erhalten bleiben. Zudem gibt es Berichte, dass sich UFC 6 seit Ende 2024 in Entwicklung befindet; ein Release wird zwischen 2027 und 2028 erwartet.

Die Abschaltung von EA Sports UFC 3 reiht sich in eine größere Welle von Server-Schließungen bei EA ein. Fans von EA Sports UFC 3 sind enttäuscht, dass die Server eines beliebten Spiels der Reihe abgeschaltet wurden, doch es gibt Alternativen, zu denen Fans wechseln können. EA scheint weiterhin im Flow zu sein, mehr Spiele abzuschalten, und so könnten nach EA Sports UFC 3 noch einige weitere Spiele folgen.

Steam-Keys und Aktivierung

Ein digitaler Steam-Key, auch als Steam-Digitalcode bekannt, kann manchmal eine europäische IP-Adresse für die Aktivierung erfordern. Überprüfe die Shopbeschreibung sorgfältig, um festzustellen, ob die IP-Adresse nur für die Aktivierung benötigt wird oder ob sie auch für das Spielen von UFC 3 erforderlich ist.

So aktivierst du deinen CD-Key auf Steam:

  1. Melde dich bei deinem Steam-Konto an.
  2. Klicke unten links auf „Spiel hinzufügen...“ und anschließend auf „Ein Produkt bei Steam aktivieren“.
  3. Nach der Aktivierung wird UFC 3 in deiner Steam-Bibliothek zum Download bereitstehen.

Ein Steam-Account beinhaltet ein Konto mit einem bereits aktivierten CD-Key für UFC 3. Nach dem Herunterladen des Spiels kannst du UFC 3 auch auf deinem eigenen Konto spielen. Steam-Keys sind digitale Codes, die von Spieleentwicklern erstellt werden, um ihre Produkte über Drittanbieter oder Einzelhändler zu vertreiben. Sobald der Key auf Steam aktiviert wurde, erhältst du eine Lizenz für UFC 3. Viele Verkäufer kaufen Spiele-Keys in großen Mengen direkt von Entwicklern oder Publishern, wodurch sie von erheblichen Mengenrabatten profitieren. Steam-Keys für UFC 3 sind dauerhaft gültig.

Beachte, dass einige Spiele auch auf anderen Plattformen wie Rockstar Games, Epic Games Store, Origin (EA), Humble Bundle, Windows 10, GOG.com, Xbox Play Anywhere, Battle.net, UPlay oder Amazon verfügbar sein können. Ein EMEA-Key (Europa, Naher Osten, Afrika) ist in diesen Regionen sowie in einigen zusätzlichen Ländern gültig. Überprüfe die Beschreibung des Shops, um herauszufinden, ob der Key in deinem Land aktiviert werden kann. Ein Steam-Geschenk wird direkt auf dein Steam-Konto gesendet. Du musst es annehmen, um UFC 3 zu deiner Steam-Bibliothek hinzuzufügen und herunterzuladen. Lies die Shopbeschreibung aufmerksam, um mögliche regionale Einschränkungen zu prüfen.

Fazit

UFC 3 ist mit Sicherheit das momentan beste MMA-Kampfspiel im Handel. Ok, es gibt auch nicht allzu viele, doch besonders die Atmosphäre und das realistische Kampfgeschehen suchen ihresgleichen. Ein paar Mängel wie der schwache Bodenkampf sind zwar vorhanden, doch sowohl der motivierende Karriere-Modus und die Mehrspieler-Modi machen dies wieder wett. Die Steuerung der Kämpfer ist Klasse, und die Vielfalt an lizensierten Kämpfern kann absolut überzeugen. Wer mit Kampf-Simulationen nichts anfangen kann, und lieber Street Fighter oder Dragon Ball spielt, wird allerdings auch mit UFC 3 nicht glücklich. Das mag sich ganz schlimm anhören, doch UFC 3 macht trotzdem jede Menge Spaß, obwohl es eben bei einigen Punkten ziemlich hakt.