Wohl kaum eine Art von Kampfsport hat in der jüngeren Vergangenheit derart viele Anhänger dazugewonnen wie MMA. Hierbei steht MMA für Mixed Martial Arts, zu Deutsch „Gemischte Kampfkünste“, und vereint folgerichtig die unterschiedlichsten Kampfsportarten.
In diesem Artikel gehen wir auf Punkte wie MMA Regeln, die besten MMA Fighter und den Dachverband (UFC) ein.
Was ist MMA?
Beim MMA (Mixed Martial Arts) kommen verschiedene Kampfkünste zusammen. Unter anderem Boxen, Muy-Thai und Karate. Die Mixed Martial Arts Spezialisten treten in mehreren MMA Gewichtsklassen gegeneinander an.
MMA bezeichnet eine Kampfsportart, die Elemente vieler klassischer Kampfkünste und Kampfsportarten unter einem gemeinsamen Regelwerk vereint.
Die modernen Mixed Martial Arts (MMA) haben ihren Ursprung in antiken Kampfmethoden, wie dem griechischen Pankration. Ursprünglich für kriegerische Auseinandersetzungen entwickelt, ging es in diesen Kampfmethoden darum, den Gegner so schnell als möglich zu besiegen.
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Die einzige Einschränkung bestand darin, bei den Wettkämpfen auf den Gebrauch von Waffen zu verzichten. Das griechische Pankration war olympische Disziplin.
In der Moderne gab es immer wieder Versuche, das Pankration, das ja die antike Form der Mixed Martial Arts darstellt, wiederzubeleben.
Die Kämpfe erfolgen im Vollkontakt und werden streng von den Ringrichtern überwacht, und das gilt auch für Amateure. Nicht alles ist zugelassen.
Was ist UFC?
UFC: Die „Ultimate Fighting Championship“ ist die weltweit bekannteste MMA-Organisation und wurde 1993 in den USA gegründet. Sie ist zudem Vorreiter, wenn es um Ringgröße, Kampfdauer und weitere Regularien geht.
Die Kämpfer der UFC erzielen in der Regel die höchsten Einnahmen bei ihren Duellen im Oktagon.
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Die UFC Abkürzung steht für „Ultimate Fighting Championship” und bildet eine Dachorganisation für MMA-Kämpfe. Unter anderem bestimmt die UFC das Regelwerk.
Die UFC wurde im Jahr 1993 in den USA gegründet und gilt als Dachorganisation der MMA (Mixed Martial Arts). Die Ursprungsidee der UFC war es, Kämpfer aus verschiedene Kampfsportarten gegeneinander antreten zu lassen.
Etwa 10 Jahre nach der Gründung wurden UFC-Kämpfe auch in Europa immer beliebter.
Ein wichtiger Charakter der UFC ist Dana White, der seit dem Jahr 2001 Präsident der UFC ist.
Die Ultimate Fighting Championship Gründer sind Art Davie und Rorion Gracie.
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Die UFC ist der im Westen mit Abstand größte und erfolgreichste Promotor der modernen Mixed Martial Arts.
Die UFC hat es sich zur Aufgabe gemacht, einheitliche Regeln beim UFC zu schaffen und Kämpfe zu promoten sowie die Sportart über die Grenzen der USA bekannt zu machen.
Der Unterschied zwischen MMA und UFC
Der größte Unterschied im Breich MMA Regeln UFC wurde bereits genannt. MMA ist eine Kampfsportart (Mixed Martial Arts) und UFC ist die Organisation (Ultimate Fighting Championship). Dementsprechend ist MMA wesentlich älter als die UFC, da die UFC aufgrund der Kampfsporttechnik entstand.
Um Ihnen die UFC etwas näherzubringen, haben wir einige wichtige Begriffserklärungen bereit:
- Submission: In der Submission nutzt ein Kämpfer bestimmte Griffe, um den Gegner kampfunfähig zu machen.
- Knockout: Bei einem Knockout stoppt der Schiedsrichter den Kampf aufgrund Kampfunfähigkeit von einem der Kämpfer.
- Takedown: Als Takedown wird eine Kampftechnik bezeichnet, die den gegnerischen Kämpfer zu Boden bringt.
- Ground and Pound: Als Ground and Pound werden Schläge von oben herab bezeichnet, wenn der Gegner bereits auf dem Rücken liegt.
- Judges: Als Judges werden die drei Punktrichter genannt, die neben dem Oktagon sitzen.
- Decision (Unanimous & Split): Die Decision wird in Unanimous decision und in Split decision unterteilt.
Das Oktagon
Oktagon: Der erste große Unterschied zum Boxen: Statt wie sonst üblich im Ring, werden MMA-Kämpfe in einem Oktagon, also einem achteckigen Käfig ausgetragen. Statt durch Ringseile wird der Kampfbereich durch Maschendrahtzaun abgegrenzt, der zudem deutlich höher ist, als die Seile in einem normalen Boxring.
Oft wird dieser auch dazu genutzt, um den Gegner in die Enge zu treiben und schließlich zu besiegen.
Beim MMA wird nicht in einem gewöhnlichen Ring gekämpft, sondern in einem UFC Octagon. Das Octagon ist ein Käfig mit acht Ecken und bietet dementsprechend keine Chance zum Entkommen.
Ein UFC-Octagon umfasst eine Innenlänge-breite von 9,14 Metern (30 Fuß) und dementsprechend eine gesamte Wettkampffläche von 69,7 Quadratmetern. Die Abgrenzung nach Außen ist zwischen 1,75 Metern und 1,83 Metern hoch. Nach oben ist das Octagon geöffnet.
Kampftechnik im MMA
Neben den klassischen Tritt- und Schlagtechniken dürfen auch nahezu alle Techniken aus anderen Kampfsportarten verwendet werden.
In der MMA geht’s mächtig zur Sache. UFC Kämpfer aus verschiedenen Kampfsportarten treten gegeneinander an, so kommt der Großteil aus dem Thai-Boxen, Karate oder dem Brazilian- Jio-Jitsu zum Mixed Martial Arts.
Gekämpft wird im „Stand Up“, jeder Kampf beginnt dementsprechend im Stehen. Im Verlauf der UFC Kämpfe kommt es meistens zum Clinch, das bedeutet, dass sich beide Kämpfer mit Faustschlägen oder Tritten duellieren.
Des Weiteren wird ebenfalls am Ground / Boden gekämpft. Eine Position, in der die meisten UFC Kämpfe durch K.O. beendet werden.
Die Kombination verschiedener Sportarten macht die UFC besonders attraktiv.
Generell können Sie die MMA in drei Hauptbereiche unterteilen. Einmal in Schlagen und Treten im Stand und die anderen Male in Ringen plus würgen und hebeln am Boden sowie werfen und hebeln im Stand.
Einmal in Schlagen und Treten im Stand und die anderen Male in Ringen plus würgen und hebeln am Boden sowie werfen und hebeln im Stand.
Es ist essenziell, dass jeder Kämpfer seinen eigenen, optimalen Kampfstil herausarbeitet.
Hier eine Übersicht der Kampfstile:
| 👊 STAND UP | 👊 CLINCH | 👊 GROUND |
|---|---|---|
| Boxen | Judo | Judo |
| Kickboxen | Freestyle | Brazilian Jiu-Jitsu |
| Muay Thai | Ringen | Catch Wrestling |
| Karate | Sambo | Sambo |
| Taekwondo | San Shou | Submission Wrestling |
| Capoeira | Muay Thai-Combat Sambo | |
| Savate | ||
| San Shou |
Kampfdauer und Siegbedingungen
Die Kämpfe der UFC dauern in der Regel drei Runden zu je fünf Minuten. Kämpfe um große Titel gehen hingegen über 5 Runden zu je 5 Minuten. Showkämpfe können in der Theorie auch über mehr Runden gehen. Zwischen den Runden gilt eine „rest period“ von einer Minute.
Ein Kampf ist beendet, wenn einer der Kontrahenten mit der Hand auf den Ringboden klopft, ohnmächtig wird oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht. Auch ein Punktsieg ist möglich, sollte nach voller Rundenzahl kein K.O.
Mixed Martial Arts Kämpfer können entweder nach Punkten, durch Knock-Out (K.O.) oder Technischen K.O. gewinnen.
Ausgang Erklärung:
- Knockout (K.O.): Ein Kämpfer wird bewusstlos. Sein Gegner ist der Gewinner des Kampfes.
- Technical K.O.: Schiedsrichter nimmt den Gegner aus dem Kampf bzw. bricht den Kampf z.B. wegen Verletzung ab.
- Submission (Aufgabe): Kämpfer gibt durch Rufen oder Schlagen auf die Matte (Tapping) auf.
- Disqualifikation: Schiedsrichter disqualifiziert den Gegner, z.B. wegen schwerer oder wiederholter Fouls oder weil er nicht angetreten ist (Forfeit).
- Referee Stoppage: Ringrichter stoppt den Kampf vorzeitig zugunsten eines Gewinners, z.B. weil ein Kämpfer nicht mehr richtig verteidigt.
- Doctor Stoppage: Der Ringarzt bricht unabhängig vom Schiedsrichter den Kampf ab, um die Gesundheit eines Kämpfers zu schützen.
- Corner Stoppage: Die “Ecke” eines Kämpfers wirft das Handtuch und gibt im Namen des Kämpfers auf.
MMA Regeln und Verbote
Da sich einige Regelpunkte von Gewichtsklasse zu Gewichtsklasse und von Land zu Land unterscheiden, wurden die „Unfied Rules of MMA“ ins Leben gerufen. Das allgemeine Regelwerk gilt für alle ausgetragenen MMA-Kämpfe und werden während des Kampfes vom Schiedsrichter überwacht. Bei einem Verstoß droht die sofortige Disqualifikation.
Hält sich ein MMA Kämpfer nicht an die Kampftechnik, droht die Disqualifikation durch die Kampfrichter.
MMa Regel Verbote:
- Keine Angriffe auf Wirbelsäule, Hinterkopf oder Nieren.
- Auch Angriffe auf Geschlechtsteile sind tabu.
- Ebenso sind beim UFC heute Kopfstöße, Schläge und Griffe an die Kehle bzw. Schlüsselbein verboten.
- Als Foul gelten unter anderem Beleidigung, Spucken, Kratzen, Kneifen, Hose festhalten und Angriffe in der Pause.
Insgesamt definieren die Unified Rules of MMA 31 unerlaubte Kampfhandlungen als Fouls.
Rolle der Kampfrichter und MMA Punktesystem
Für professionelle MMA-Duelle stehen drei Kampfrichter zur Verfügung, vergleichbar mit Schiedsrichtern im Fußball. Als Regelwerk dient die "Unified Rules of Mixed Martial Arts".
Eine gewonnene Runde bringt dem Sieger zehn Punkte ein, während der Verlierer neun Punkte erhält. Bei Verstößen oder schwachen Leistungen können es weniger Punkte sein. Bei einem Unentschieden in der Runde bekommen beide Kämpfer zehn Punkte.
Die Kampfrichter richten sich nach Richtlinien der "Association of Boxing Commissions". Diese Anleitung legt fest, worauf die Kampfrichter in Mixed Martial Arts Kämpfen zu achten haben. Dabei geht es um die Effizienz der Angriffe, Regelkonformität und mögliche K.O.-Situationen.
Zudem soll beurteilt werden, welcher Kämpfer intensiver auf einen Knockout hingearbeitet hat. Geht ein Duell über die komplette Kampfzeit, gibt jeder Kampfrichter sein individuelles Punkteergebnis für die Kämpfer ab.
Der Sieger ist derjenige, der die höchste Punktzahl von den Kampfrichtern bekommt.
Ein Unentschieden ist möglich, wenn beispielsweise einer der Kampfrichter den Fight als gleichwertig einstuft und die anderen beiden jeweils unterschiedliche Favoriten benennen.
Verschiedene Entscheidungen:
- Einstimmiger Sieg nach Punkten: Alle drei Kampfrichter haben den gleichen Gewinner.
- Mehrheitlicher Sieg nach Punkten: Zwei Kampfrichter haben den gleichen Gewinner und ein Kampfrichter wertet den Kampf unentschieden.
- Split decision win: Zwei Kampfrichter werten für den gleichen Sieger und ein Kampfrichter wertet für einen anderen Sieger.
- Unanimous draw: Alle drei Kampfrichter werten den Kampf unentschieden.
- Majority draw: Zwei Kampfrichter werten den Kampf unentschieden, der andere Kampfrichter hat einen Gewinner.
- Split draw: Ein Kampfrichter wertet den Kampf unentschieden und zwei Kampfrichter haben unterschiedliche Gewinner.
UFC und MMA Gewichtsklassen
In der UFC, wie in anderen Kampfsportarten, werden die Kämpfe in verschiedenen MMA Gewichtsklassen ausgetragen. Diese Klassen und die damit einhergehenden UFC Regeln Verbote tragen zur Wahrung der Chancengleichheit bei und sind sowohl für Männer als auch für Frauen definiert.
Derzeit gibt es neun offizielle MMA Gewichtsklassen, die vom Fliegengewicht bis zum Superschwergewicht reichen, wobei die Kategorien Super Leicht-, Super Welter- und Cruisergewicht nicht genutzt werden.
Die UFC nutzt ebenso neun Gewichtsklassen, allerdings beginnen diese beim Strohgewicht und enden beim Schwergewicht.
Die UFC Frauenmeisterschaften und die damit geltenden MMA UFC Regeln finden ausschließlich in den Gewichtsklassen Stroh-, Fliegen-, Bantam- und MMA Federgewicht sowie MMA Weltergewicht statt. Hierbei ist das Strohgewicht ausschließlich den Damen vorbehalten.
