Valentinstag. Der Tag der Liebe, der Rosen, der Pralinen und der Soccer-Kicks. Soccer-Kicks? Richtig gelesen, denn am 14. Februar erschien UFC Undisputed 3 im Handel und erstmals sind auch Soccer-Kicks im Rahmen des neu eingeführten PRIDE-Modus enthalten.
Präsentation und Grafik
Die Präsentation in UFC Undisputed 3 ist mit die beste, die eine Sportsimulation jemals hatte. Neben den authentischen Kämpfern, dem klasse Sound und der tollen Kulisse runden kleine Einspieler der UFC das Produkt perfekt ab.
Spielt man z.B. den Eventmodus, bekommt man wie im Fernsehen zunächst das Zuffa-Logo, gefolgt vom UFC-Gladiator zu sehen. Während bei der UFC "weniger ist mehr" gilt, bekommt ihr bei PRIDE eine wahre Reizüberflutung. Alleine die eindrucksvolle Lichtshow und die Oldschool-Technobeats machen diesen Modus zu etwas ganz besonderem.
Einer der wichtigsten Aspekte der neuen Präsentation ist aber die geänderte Kamera. Diese befindet sich nun viel näher am Geschehen und hilft dem Spieler, auch ohne HUD den Zustand seines Kämpfers zu erahnen. Will man genau Wissen, in welcher Verfassung seine Figur ist, so kann man das HUD in den Optionen einschalten.
Neu sind jetzt die Papiermodelle am oberen Bildschirmrand. Diese zeigen an, in welchem Zustand die einzelnen Körperteile der Kämpfer sind, denn umso größer der Schaden ist, desto stärker färbt sich das Körperteil rot ein.
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Wem bereits die Grafik aus UFC Undisputed 2010 gefallen hat, der wird sich in den vielen Details der Kämpfer in UFC Undisputed 3 verlieren. Die Kämpfer sind ihren Originalen bis in die kleinste Kleinigkeit realistisch nachempfunden und selbst die Tattoos der Athleten sind deutlich erkennbar. Gerade diese Genauigkeit macht sich auch bei den neuen Einmärschen der Kämpfer bemerkbar. So entsteht sofort ein authentisches Fernsehgefühl.
Natürlich gehören zum Kampfsport auch Blessuren und diese sehen in Undisputed 3 richtig gut aus. Cuts können von kleinen unbedeutenden Verletzungen bis hin zu klaffenden Öffnungen variieren und wirken dabei als Indikator für die Fitness und Gesundheit eures Kämpfers.
Ein weiteres optisches Highlight sind die acht Arenen, in denen ihr kämpfen könnt. Diese sind sehr schön ausgestaltet und auch, wenn sich die Zuschauer auf dem Parkett häufig wiederholen, fällt das nicht negativ auf, da sie sowieso kaum zu sehen sind.
Sound und Atmosphäre
Ein wichtiger Aspekt für die Präsentation des Spiels ist der Ton. Die Geräusche der Schläge, Tritte und Takedowns wurden sehr gut eingefangen und wirken stimmig. Das macht sich gerade bei den unterschiedlichen Soundkulissen zwischen dem Octagon der UFC und dem Ring in PRIDE bemerkbar.
Mike Goldberg und Joe Rogan, die Kommentatoren der UFC, haben viele und abwechslungsreiche Sprüche auf Lager und auch wenn sich die Kommentare im normalen Spielverlauf schnell wiederholen mögen, so sind die Fakten über die Kämpfer immer wieder interessant zu hören.
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Nicht minder gut sind ihre Kollegen Bas Rutten und Stephen Quadros im PRIDE-Modus umgesetzt. Der selbsternannte „Fight Professor“ Quadros und die MMA-Legende Rutten sind stets unterhaltsam und haben einige Kalauer im Programm, die einen des Öfteren zum Schmunzeln bringen, ganz wie damals beim Original.
Ein neues Feature sind die Einmärsche der Athleten zum Octagon bzw. zum Ring. Während sich die Athleten also auf den Weg in die Schlacht machen, werden sie von ihren persönlichen Hymnen begleitet. Leider wurden hier auf lizenzierte Musikstücke verzichtet, aber die Instrumental-Tracks erinnern stark an die Originale. Insgesamt ist der Ton in diesem Jahr wie bereits zuvor einsame Spitze.
Steuerung und Gameplay
Noch bevor man mit dem Spielen beginnt, wird man aufgefordert, sich zu entscheiden, ob man die klassische Steuerung wählen möchte oder die neue, vereinfachte. Ein Kritikpunkt des Spiels war in den letzten Jahren, dass das Ground- und Clinchgame sehr kompliziert war und es für Anfänger sehr schwer war, dieses zu beherrschen. Mit der vereinfachten Steuerung wurde Abhilfe geschaffen.
Anstatt den rechten Stick in Kreisen zu bewegen und dabei noch zwischen 180° und 270° zu unterscheiden, kann der Spieler bei UFC3 einfach den rechten Stick nach oben oder nach unten bewegen. Für Anfänger eine wesentliche Erleichterung. Wer die Tutorials gespielt hat und das System langsam verinnerlicht, kann nachher auch auf die Profisteuerung wechseln, die einem mehr Freiheiten z.B.
Sobald der Kampf startet, sehen wir, dass es immer noch nicht gelungen ist, einen vernünftigen Fistcheck hinzubekommen. Hiernach wird aber sofort klar, dass sich einiges geändert hat im Spiel. Zunächst fällt auf, dass die Kamera etwas näher dran ist. Wilde Schwinger dauern jetzt länger und können mit kurzen Jabs unterbrochen werden. Dies wertet diese ungemein auf und ermöglicht schöne Kombinationen zwischen leichten Schlägen und Power-Punches.
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Leider sehen die Körper-Meidbewegungen immer noch recht abgehackt aus. Das konnte schon Fight Night 3 besser. Im Clinch sieht man dann die erfreuliche Neuerung, dass es keinen Autoblock mehr gibt. Somit liegt es nur noch am Spieler selbst, ob er seine Position verbessert oder diese verliert. Dies gilt auch für den Bodenkampf. Auch hier gibt es kein automatisches Blocken mehr. Hier gilt es besonders Ruhe zu bewahren und nicht zu hektisch zu werden. Deckung hoch und auf den richtigen Moment warten ist hier die Devise. Wer in Panik gerät und wie wild strampelt kassiert ordentlich Prügel.
Wer auf dem Rücken liegt, ist aber längst nicht verloren. Ringer können einen direkt Konterangriff starten, indem sie einen eigenen Takedown vom Boden aus starten. Jiu-Jitsu-Experten verfügen nun über noch mehr Sweeps, um aus defensiven Positionen direkt in eine dominante Position zu wechseln. Takedowns werden wie im Vorjahr ausgeführt. Danach gilt es, den rechten Stick zu drehen, um den Takedown durchzuführen bzw. zu stoppen.
Setzt ihr die Aktion an, während der Gegner schlägt, geht es direkt in den Bodenkampf. Undisputed 2010 nicht konterbar war, ist wieder im Spiel, kann aber genau wie die anderen Aktionen verhindert werden. Ansonsten gibt es massig neue Moves im Spiel. Neue Kicks, Schläge, Ground and Pound und Submissions erwarten den Spieler, aber auch neue Positionen. So könnt ihr den Rücken des Gegners kontrollieren und ihn von dort aus zu Boden reißen. Zudem gibt es Aufgabegriffe aus dem Stand oder am Käfig. Dort gibt es ebenfalls eine neue Position. Führt ihr am Rande des Octagons einen Takedown aus, so landet ihr zunächst in einer sitzenden Position. Hier kann der Defensive mit Hilfe des Käfigs im Rücken den "Wall Walk" durchführen und wieder in den Stand wechseln.
Neues Aufgabesystem
Eine Neuerung, die optisch sofort auffällt, ist das neue Aufgabesystem. In den letzten beiden Jahren galt es noch Knöpfe wie wild zu drücken oder den rechten Stick so schnell es geht zu drehen. Dabei hatte man aber keinerlei optische Kontrolle außer Einzoomen der Kamera, wie kurz der Gegner vor dem Tapout steht und vor allem wieso.
Bei UFC Undisputed 3 seht ihr dagegen direkt ein Octagon am Bildschirm und es startet eine Katz und Maus Jagd. Zwei Balken symbolisieren die Kontrahenten und es gilt den anderen zu fangen bzw. ihm zu entkommen. Überlagern sich die Balken, so füllt sich eine Leiste in der Mitte des Bildschirms, die euch zeigt, wie weit die Submission ist.
Submission-Experten haben einen größeren Balken und können kurz vor Ende der Submission noch einmal in eine andere gewechselt werden. Der Balken ist auch abhängig vom Schaden und der Ausdauer. Powert ihr euch aus, während euer Gegner noch volle Ausdauer hat, habt ihr große Nachteile im Minispiel.
Leg Kicks und Knockouts
A propos Schienbein. Leg Kicks sind im MMA ein wichtiger Faktor. Kann der Gegner nicht richtig stehen, ist er langsamer und eingeschränkt bei seinen Bewegungen. Diesen wichtigen Punkt wollte THQ mit aufnehmen und führte daher die Leg Kick TKOs ein. Malträtiert ihr das Schienbein eures Gegners, knickt es irgendwann ein und der Kampf ist beendet.
Dies dauert relativ lange und benötigt ca. 30 Treffer. Vor dem TKO hinkt der Gegner leider nicht wirklich, so dass die Legkicks sehr riskant sind. Die Knockouts wurden komplett überarbeitet. Bei UFC Undisputed 2010 sah jede Fallsituation gleich aus - entweder der Gegner fällt nach links, rechts, vorne oder hinten.
Zudem reißt der Sieger direkt die Arme nach oben, noch bevor der Gegner auf den Boden gefallen ist. Wer echte MMA-Fights schaut weiß, dass jeder Fighter auf Nummer sicher gehen würde, dass der Gegner wirklich ausgeknockt ist. Bei UFC Undisputed 3 gibt es daher komplett neue Knockout-Animationen. Der Körper des ausgeknockten Fighters bewegt sich frei auf dem Weg zum Boden, so dass eine viel natürlichere und realistischere Fallanimation entsteht.
Zudem könnt ihr direkt nachsetzen und den Gegner weiter mit Schlägen bearbeiten, bis der Referee energisch dazwischen geht. Am Boden selbst ist für den auf dem Rücken liegenden noch längst nicht Schluss. War man in den Vorjahren in der "Rocked-Phase" dazu gezwungen zu blocken und zu hoffen, dass der Ref den Kampf nicht abbricht, so kann man sich dieses Jahr intelligent verteidigen, indem man die Schläge des Gegners "fängt" oder ihnen durch Bewegung des Oberkörpers ausweicht.
PRIDE-Modus
Im PRIDE-Modus erwarten euch weitere Neuerungen. Gemäß den Regeln der japanischen Organisation könnt ihr den Gegner am Boden auch treten. So gibt es die Möglichkeit, brutale Footstomps zu zeigen (auf den Gegner stampfen) oder den Kontrahenten mit einem vernichtenden Soccerkick zum Kopf ins Reich der Träume zu schicken. Zudem könnt ihr von der Side Control und von der North South aus Kniestöße zum Kopf zeigen. Somit müsst ihr besonders in diesem Modus in den genannten Positionen extrem aufpassen. Während aus der North South im UFC Regelwerk kaum Schaden angerichtet werden kann, kann es bei PRIDE zum Ende des Kampfes führen.
Kampfoptionen und Spielmodi
Neu im Spiel sind auch einige Optionen die ihr vor euren Kämpfen festlegen könnt. So wurden in Undisputed 3 der Simulations-, Wettbewerbs- und ausgeglichene Werte-Modus eingeführt. Im Detail bedeutet der Simulationsmodus, dass die Aktionen, die euer Kämpfer ausführt, wesentlich mehr Ausdauer kosten und auch der Schaden, den ein Kämpfer verträgt, geringer ausfällt. Diese Einstellung wirkt sich ebenfalls auf die Regeneration eures Kämpfers zwischen den Runden aus, die im Gegensatz zum Vorgänger dieses Jahr richtig gut funktioniert.
Dem gegenüber steht der normale oder auch Arcade-Modus. Die Kampfoptionen "Wettbewerb" und "ausgeglichene Werte" gehen noch etwas weiter. Bei den Standard-Kampfeinstellungen gibt es wie gewohnt Flash-KOs, Referee-Stoppages und Cuts und Schwellungen, die euren Kämpfer beeinflussen. Das sind alles Faktoren, die es im Wettbewerbs- und ausgeglichene Werte-Modus nicht gibt.
Im Wettbewerbsmodus wurden Flash-KOs und co. deaktiviert, während bei ausgeglichenen Werten zwei Spieler mit unterschiedlichen Fightern, aber gleichen Attributen und Fertigkeiten ihre Kräfte im Octagon messen können.
Die Basis des Spiels ist der Schaukampf. Hier könnt ihr zunächst auswählen, ob ihr unter UFC- oder unter PRIDE-Regeln kämpfen möchtet. In der UFC erwarten euch sieben Gewichtsklassen, da die ehemaligen WEC-Divisionen Feder- und Bantamgewicht neu mit dabei sind. Im PRIDE-Modus werden einige Gewichtsklassen zusammengelegt, so dass es dort nur fünf Klassifikationen gibt. Wollt ihr also z.B. Jose Aldo gegen BJ Penn oder Jon Jones gegen Chael Sonnen kämpfen lassen, so könnt ihr das nur im PRIDE-Modus machen.
Anschließend könnt ihr wählen, wie viele Runden euer Kampf haben soll. Zur Auswahl stehen drei bzw. fünf für UFC und zwei bzw. drei für PRIDE. Es gibt fünf Schwierigkeitsstufen. Neu bei UFC3 ist, dass ihr die Spielregeln bestimmen könnt. Plötzliche Lucky-Punch-Knockouts könnt ihr bei Wunsch ausstellen, dann zählt nur der prozentual angerichtete Schaden.
Cuts oder Wunden beeinflussen das Spiel dann nicht mehr, genauso gibt es keinen Kampfabbruch durch den Ringarzt in diesem Modus. Alternativ gibt es auch die Option, dass beide Kämpfer die gleichen Werte spendiert bekommen, so dass ein schwach bewerteter Fighter gegen einen sehr starken Chancengleichheit hat. Bei den Energieeinstellungen kann abschließend eingestellt werden, ob die Ausdauer eher arcadelastig ist oder einer Simulation gleicht. Während im ersten Fall starke Schläge kaum Auswirkungen auf eure Ausdauer haben, reichen beim zweiten einige wilde Schwinger, um eurem Kämpfer die Puste ausgehen zu lassen.
In diesem Fall sind Kämpfe über die Distanz eher wahrscheinlich, da die Spieler viel taktischer in den Kampf gehen müssen. Bei den Kampfstätten habt ihr im UFC-Modus alle Arenen aus dem Vorjahr zur Wahl plus den legendären Madison Square Garden in New York. Im PRIDE-Mode steht euch nur die Saitama Super Arena zur Auswahl.
Kommentiert werden die UFC-Fights von Mike Goldberg und Joe Rogan, während wir bei PRIDE von Stephen Quadros und Bas Rutten köstlich unterhalten werden. Im Spiel selbst angekommen merkt ihr gleich, dass es ein neues Tutorial gibt, welches euch live während des Kampfes Hilfe anbietet. Dieses kann wahlweise aber auch abgeschaltet werden. Genauso könnt ihr euch den Kopf- Körper- und Beinschaden von beiden Fightern anzeigen lassen sowie die Energieleiste ein- oder ausblenden.
Karrieremodus
Ein großer Bestandteil des Spieles ist der Karrieremodus. Anders als in den letzten Spielen kann hier nicht nur ein kompletter Neuling erschaffen werden, sondern ihr könnt auch die Karriere eines echten UFC- oder PRIDE-Fighters neu schreiben. Im Verlauf der Karriere könnt ihr dem Protagonisten neue Fähigkeiten und Moves antrainieren, denn ein wichtiger Bestandteil ist das Training. In Trainingssitzungen könnt ihr interaktiv diverse Drills absolvieren, die die Werte eures Fighters bei Erfolg ansteigen lassen. Neue Moves lernt ihr in Camps. Hier müsst ihr euch nach kurzen Probetraining für ein festes Trainingscamp entscheiden. Diese unterscheiden sich nach Ausrichtung und bieten alle verschiedene Schwerpunkte an. Daher solltet ihr euch bei der Auswahl gründlich Gedanken machen, denn wechseln kommt nicht mehr in Frage.
Tipps zur Submission-Verteidigung
Ein großes Problem vieler Sportsimulationen besteht im unfreundlichen Einstieg für Neulinge, die unangenehm empfangen werden, sollten sie sich nicht mit dem Vorgänger befasst haben oder ein umfangreiches Wissen über den jeweiligen Sport besitzen. Jetzt kann man natürlich das Argument bringen, wieso jemand überhaupt eine Simulation spielen möchte, wenn er sich nicht ausreichend für die Disziplin begeistert. Ich selbst besitze zu kaum einer Sportart umfangreiche Kenntnisse. Tennis ausgeschlossen, da ich es jahrelang praktiziert habe. Trotzdem möchte ich mit meinem Controller mehr tun, als bloß einen gelben Filzball über den Platz jagen. Doch andere Titel stoßen mich mit ihrem komplexen Einstieg stark ab. Obwohl ich mir ab und zu gerne ein Footballmatch ansehe und die Regeln verstehe, verliere ich bei Madden sogar die ersten Auseinandersetzungen. So kann ich lokale Duelle mit Freunden komplett knicken. Genau hier springt UFC Undisputed 3 in die Bresche und verhilft auch Einsteigern zu schnellen Erfolgen.
Direkt zu Beginn fragt euch das Spiel nach eurer präferierten Steuerung. Falls euch die recht anspruchsvollen Kreisbewegungen auf dem rechten Stick zu schwierig erscheinen, wechselt ihr zur Amateur-Variante, in der ihr für Positionswechsel euren Daumen nur nach oben oder unten ziehen müsst. Und was soll ich sagen? Es funktioniert großartig. Zu der vereinfachten Bedienungsmöglichkeit gesellen sich kurze Erklärungen der Steuerung, sobald ihr zum ersten Mal einer bestimmten Situation gegenübersteht. Profis müssen sich dagegen keine Sorge machen. Alle Hilfen lassen sich jederzeit ausstellen und in Duellen gegen einen anderen Steuerungstyp erhaltet ihr weiterhin die Oberhand durch eine größere Vielfalt der Ausführungen. Beide Parteien werden hier bedient, ohne die Komplexität der Kämpfe zu riskieren. Diese bieten euch im dritten Teil nun noch mehr Möglichkeiten. Neben zahlreichen neuen Angriffen und Griffpositionen lassen sich Schläge sowie Tritten antäuschen. Setzt zu einem kurzen Sweep-Kick an, um euren Feind einen Augenblick später mit einem Kinnhaken zu überraschen. Durch das rechtzeitige Blocken eines Trittes besteht nun die Chance, dass sich euer Kontrahent selbst am Bein verletzt. Erreicht die Belastung einen kritischen Punkt, beendet der Ringrichter den Kampf durch einen TKO.
Zu den größten Änderungen gehört die verbesserte Ausführung der Submissions. Anstatt ungewiss euer Pad zu malträtieren, erscheint ein Achteck auf dem Bildschirm, an dessen Außenseite jeder Spieler durch einen Balken dargestellt wird. In der Rolle des Angreifers versucht ihr, den Balken des Gegners zu fangen. Erst wenn ihr dadurch eine Leiste am unteren Bildschirmrand gefüllt habt, gehört der Sieg euch. Je mehr ihr vor der Submission den anderen Kämpfer geschwächt habt, desto größer sind die Balken. Ein faires System, das den Zustand der Figuren stets richtig interpretiert, sodass kein Nachteil für eine der Seiten entsteht.
Weitere Tipps und Strategien
Hart trainieren, oft scheitern, sich wieder aufraffen und weiter vorwärts marschieren! Dann geht ihr in den Schaukampf Modus, (vorher noch Schwierigkeit auf Experte stellen, weil es nur hier klappt), und wählt eure Submission Maschiene. Ach ja. Stamina anmachen. Wenn ihr Glück habt, wird der gegner schnell hintereinander eine Transition versuchen. Ihr blockt sie natürlich immer. Jetzt müsst ihr warten. Ihr könnt das ganze, natürlich auch mit fertigen fightern Probieren, doch hat keiner Sub über 100. Aber es ist nicht unmöglich. Achja. Falls ihr euch fragt, warum auf Experte. Nur auf Experte sind die Gegner aktiv. Bei den anderen Stuffen, muss man froh sein, wenn sie eine Transition in einer Minute versuchen. Aber ausproboeren könnt ihr es schon.
Steige in EA SPORTS UFC 3 ins Octagon und werde zum besten Kämpfer aller Zeiten. Tritt gegen Freunde an, erlebe Online-Wettkampf oder werde im umgestalteten Einzelspieler-Karrieremodus zum Greatest of all Time. Im beliebten UFC 3 Ultimate Team-Modus kannst du ein Team aus individuellen Fightern zusammenstellen oder dich mit der realen UFC-Welt verbinden, indem du einige der größten Superstars in dein Team holst. Als Erstes kannst du deine Lieblings-Gewichtsklasse auswählen. In jeder Gewichtsklasse kannst du aus einem Aufgebot verschiedener Kämpfer auswählen, deren Attribute ihren jeweiligen Stil, ihre Stärken und ihre Schwächen widerspiegeln. Die Kämpfer werden anhand von 4 Attributen eingestuft: Strikes, Grappling, Ausdauer und Gesundheit. Egal ob du ein UFC-Neuling oder ein Spielereihen-Veteran bist, du solltest dir auf jeden Fall im UFC 3-Trainingsmodus die Grundlagen des Spiels anschauen. Hier kannst du an deinen Fähigkeiten feilen, deine Verteidigung stärken, neue Tricks erlernen und dir noch schnellere Reflexe draufschaffen, ehe du erstmals ins Octagon steigst.
Spielmodi und Anpassungsoptionen
Mach die Welt auf dich aufmerksam und werde zum Greatest of all Time. Erstmals sind deine Entscheidungen außerhalb des Octagons in einem UFC-Karrieremodus genauso wichtig wie deine Entscheidungen im Octagon. Knockout-Modus: Zeige dein defensives Können in einem der packendsten UFC 3-Modi und arbeite an deinen Fähigkeiten. Submission-Showdown: Wer die Matte dominieren will, der muss einiges im Angebot haben. Jetzt Kämpfen (Individuell): Passe so ziemlich alle Kampf-Einstellungen an, wie beispielsweise die Ausdauer, das Positionswechsel-Tempo, das Submission-Tempo, den Grapplingvorteil, den Schaden, die Gesundheitsregeneration oder die Vorzüge. Stelle dein eigenes Ultimate Team aus Kämpfern zusammen und beherrsche das Octagon. Bau ein Team aus eigenen und authentischen UFC-Fightern auf und dominiere die Konkurrenz in einer Reihe von Einzelspieler- und Online-Multiplayer-Modi.
Wettstrategien und Tipps
Die Beliebtheit der UFC ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Keine Sorge, wir helfen Ihnen beim Einstieg ins Kampfsportwetten. Von Buchmachern über Quoten bis hin zu Wett-Tipps - in diesem Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie über das UFC/MMA-Wetten wissen müssen.
UFC-Kämpfer, die man kennen sollte: Das Verständnis für die Stärken und Schwächen eines Kämpfers ist entscheidend, um UFC-Kämpfe zu analysieren und fundierte Wetten zu platzieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass UFC Undisputed 3 eine umfassende und unterhaltsame Kampfsport-Simulation ist, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Spieler geeignet ist. Mit verbesserter Steuerung, beeindruckender Grafik und einer Vielzahl von Spielmodi bietet das Spiel ein authentisches MMA-Erlebnis.
Tabelle 1: Top UFC Kämpfer
| Kämpfer | Größe | Reichweite | Gewichtsklasse | Bilanz |
|---|---|---|---|---|
| Islam Makhachev | 178 cm | 178 cm | Leichtgewicht | 25-1 |
| Alex Pereira | 193 cm | 203 cm | Halbschwergewicht | 9-2 |
| Amanda Nunes | 173 cm | 175 cm | Bantamgewicht & Federgewicht | 23-5 |
| Valentina Shevchenko | 165 cm | 169 cm | Fliegengewicht | 23-4 |
