Bekannte Wrestler: Eine Liste tragischer Verluste

Wrestling ist ein gefährlicher Sport. Auch die besten Sicherheitsvorkehrungen können Unfälle nicht immer verhindern. Auch außerhalb des Ringes hat das Geschäft viele dunkle Seiten und nicht jeder Wrestler erreicht ein hohes Lebensalter.

Der Tod eines geliebten Menschen ist immer etwas Schreckliches. Besonders schlimm ist es, wenn der Person kein langes Leben vergönnt war. Im Ring herrscht bei den Showkämpfen das große Drama. Siege, Niederlagen, bittere Enttäuschungen. Doch die echten Tragödien finden im realen Leben statt.

Viele Stars der 80er- und 90er-Jahre sind tot, sie wurden kaum älter als 50 Jahre. In dieser Liste beschäftigen wir uns mit einigen Wrestlern, die viel zu früh aus dem Leben getreten sind; sei es durch Drogenmissbrauch, furchtbare Unfälle oder körperliches Versagen.

Einige tragische Fälle im Detail

  • Brian Pillman (35): Noch zu Zeiten seiner aktiven Football-Karriere begannen Pillmans Probleme mit Alkohol und Drogen. Er war Mitglied der Hart Foundation und fehdete unter anderem gegen seinen früheren Tag Team Partner, Stone Cold Steve Austin. Doch auch Pillman hatte mit Drogen zu kämpfen und war schmerzmittelabhängig. Die Medikamente und eine angeborene Herzschwäche resultierten bei Pillman 1997 in einer Herzattacke, die er nicht überlebte.
  • Umaga (36): Als Mitglied der berühmten samoanischen Anoa’i-Familie war der Weg ins Wrestling-Geschäft für Umaga quasi vorgegeben. Der Cousin von Roman Reigns durfte während seiner Zeit bei WWE unter anderem zweimal die Intercontinental Championship gewinnen. Im Juni 2009 wurde Umaga wegen Verstößen gegen das Drogenprogramm der WWE entlassen. Ein halbes Jahr später starb der damals 36-jährige infolge zweier Herzinfarkte.
  • Eddie Guerrero (38): Für viele Fans gilt Eddie Guerrero als einer der größten Publikumslieblinge der Geschichte und seine starken Leistungen im Ring waren rund um den Globus bekannt. Guerreros größter Moment war der Gewinn der WWE Championship bei „No Way Out“ 2004 gegen Brock Lesnar. Doch auch seine sehr emotionale Rivalität um das Sorgerecht von Rey Mysterios Sohn Dominik sollte den meisten Zuschauern bekannt sein. Trotz großer Erfolge kam auch Guerrero nicht ohne Drogen aus. Er war alkoholsüchig, nahm Schmerzmittel und Steroide zum Muskelaufbau. Diese Mischung verschiedenster Substanzen waren schlussendlich mitverantwortlich für seinen frühen Tod.
  • Davey Boy Smith (39): Hall-of-Famer Davey Boy Smith hatte während seiner Hochzeiten Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre viele großen Fehden. Besonders die Hart Foundation war die Grundlage vieler Rivalitäten. Smith verließ die WWF im Jahr 2000 und beendete seine Ringkarriere. Zwei Jahre später starb er im Alter von 39 Jahren durch einen Herzinfarkt. Nachdem er 1998 bei einer WCW-Veranstaltung eine schwere Rückenverletzung erlitten hatte, wurde er tablettensüchtig. Am 17. Mai 2002 erlitt er schließlich einen tödlichen Herzinfarkt. Später kam heraus, dass sein Körper zu diesem Zeitpunkt einen hohen Steroidanteil enthielt.
  • Rick Rude (40): „Ravishing“ Rick Rude war einer der größten WWE-Bösewichte der 80er Jahre. Auch ihm war kein langes Leben vergönnt.
  • Mr. Perfect Curt Hennig (44): Der Vater von WWE-Superstar Curtis Axel gilt als einer der besten Wrestler aller Zeiten, die nie den höchsten Titel des Marktführers gewinnen konnten. Sein Tod hängt im Gegensatz zu den meisten auf dieser Liste nicht mit Anabolika- oder Medikamentenmissbrauch zusammen.
  • Chyna (46): Das neunte Weltwunder war eine der prägendsten Figuren der Attitude Era und ist bis heute die einzige Frau, die dreimal die Intercontinental Championship gewinnen konnte. Einige Zeit vor ihrem Tod litt Chyna bereits unter Angstzuständen und Schlafstörungen, weswegen sie Medikamente einnahm. Das sollte ihr später zum Verhängnis werden.
  • Andre the Giant (46): Er ist der einzige Wrestler auf dieser Liste, der einen natürlichen Tod gestorben ist, und trotzdem hat er die Welt viel zu früh verlassen. Andre litt seit seiner Geburt an Riesenwuchs. Diese Krankheit führte zu vielen gesundheitlichen Problemen. Am 27. Januar 1993 starb Andre an Herzversagen. Wurde in den 80er Jahren nicht zuletzt dank seiner gigantischen Erscheinung zum Superstar. Starb 1993 viel zu früh.
  • Randy Savage (58): Der Macho Man war eine der schillerndsten Figuren der Wrestling-Geschichte. Er prägte die 80er und 90er Jahre der WWE so, wie es sonst nur Hulk Hogan getan hat. Sein Tod warf einige Fragen auf. 2011 verunglückte Savage mit seinem Auto und prallte gegen einen Baum. Zunächst wurde der Zusammenprall als Todesursache vermutet. Dann stellte sich heraus, dass Savage einen Herzinfarkt erlitten hatte, der den Unfall überhaupt erst verursachte.
  • Owen Hart (34): Zwischen 1993 und 1997 war Owen Hart eines der Aushängeschilder der damaligen WWF. In einer mehrjährigen Fehde gegen seinen Bruder Bret Hart stellten beide immer wieder legendäre Kämpfe auf die Beine. Später schlossen sie sich mit Davey Boy Smith, Jim Neidhart und Brian Pillman zur Hart Foundation zusammen. Nach dem „Montreal Screwjob“ verblieb er als einziges Mitglied der Fraktion bei der WWF. Bei „Over the Edge“ sollte Hart erneut um die Intercontinental Championship antreten. Für seinen Einzug hatte man geplant, ihn von der Hallendecke abzuseilen und in den Ring schweben zu lassen. Doch beim Richten seines Kostüms löste sich die Sicherung des Haltegeschirrs und Hart stürzte 24 Meter in die Tiefe. Aufgrund schwerer innerer Verletzungen starb Owen hart noch im Ring.

Weitere tragische Fälle

  • Cade: Cade debütierte 2003 bei WWE und gewann Mitte der 2000er dreimal die Tag Team Gürtel mit seinem Partner Trevor Murdoch. Nach ihrer Trennung sollte er sich größeren Aufgaben widmen, doch ein Zusammenbruch durch Drogenmissbrauch ließ seine Träume platzen.
  • Crash Holly: Vielen dürfte Crash Holly als der bekannteste Träger der WWF Hardcore Championship bekannt sein. Zwischen 2000 und 2002 durfte er sich den Titel insgesamt 21mal sichern. 2003 wurde Crash Holly jedoch von der WWE entlassen. Er starb im November 2003, nachdem er infolge eines Medikamentencocktails an seinem eigenen Erbrochenen erstickt war. Aufgrund der gefundenen Menge an Schmerzmitteln wurde sein Tod später als Suizid erklärt.
  • Test: Auch der Kanadier Test hatte seine beste Zeit bei WWE während der Attitude Era. Er war unter anderem Teil der Fraktion „The Corporation“ und vor den Kameras auch der Geliebte von Stephanie McMahon. 2007 wurde er aufgrund eines positiven Drogentests entlassen. Trotz eines Entzugsprogrammes konnte er den Drogen nicht entkommen.
  • Shad Gaspard: Der Mai 2020 sollte vielen Wrestling-Fans als ein trauriger Höhepunkt des Jahres in Erinnerung bleiben. Shad Gaspard, früher Mitglied des Tag Teams „Cryme Tyme“, war nach einer starken Welle am Strand von Los Angeles vermisst worden. Drei Tage nach seinem Verschwinden wurde sein Leichnam am Strand angespült und von den Behörden identifiziert.
  • Yokozuna: Auch der als japanischer Sumo-Ringer dargestellte Yokozuna war Teil des Anoa’i-Clans. Am Anfang der 1990er-Jahre war er an vielen großen Rivalitäten beteiligt, kämpfte unter anderem gegen Bret Hart und Hulk Hogan. Auch die WWF World Championship konnte er in dieser Zeit zweimal gewinnen. 1996 wurde er wegen Gewichtsproblemen entlassen. 2000 starb er in London an einem Lungenödem, einer tödlichen Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge.
  • Dino Bravo († 44): Fans, die bereits in den 80er Jahren dabei waren, werden sich an Dino Bravo erinnern. Der gebürtige Italiener (der sich u.a. als stärkster Mann Kanadas ausgab) kämpfte in seinen letzten Jahren vorwiegend in der WWE - unter anderen an der Seite von Earthquake († 42) gegen Hulk Hogan und den Ultimate Warrior. 1992 beschloss er seine Wrestling-Stiefel an den Nagel zu hängen. Im März 1993 wurde Bravo in seinem Haus in Quebec erschossen aufgefunden. Auch wenn die Todesumstände niemals ganz geklärt wurden konnten, so geht man davon aus, dass er in den Fokus der Mafia geriet - da sich Bravo am illegalen Zigaretten-Schmuggel beteiligt haben soll. Rick Martel (ein ehemaliger Wrestler) sprach nach Bravos Tod davon, dass er viele Feinde und Verführer hatte. Bravo habe in den Wochen vor seinem Tod schlimme Angst vor einem Mordanschlag gegen ihn gehabt.
  • Bruiser Brody († 42): Er gilt als einer der Pioniere der Hardcore-Szene: Bruiser Brody mochte es im Ring sehr roh und ungeschliffen. Seine Fehde gegen Skandor Akbar (Mitte der 80er Jahre in der WCCW) war eine der blutigsten aller Zeiten. Seine Karriere nahm am 16. Juli 1988 in Puerto Rico ein abruptes Ende. Vor einem Match gegen Dan Spivey (der in den 90er Jahren als Waylon Mercy auch kurz in der WWE zu sehen war) rief ihn sein Wrestling-Kollege José Huertas González in den Duschbereich, um sich mit ihm über einige Geschäfte zu unterhalten. Nach wenigen Minuten kam es zu einer Rauferei, kurz darauf waren zwei Schreie zu hören. Dies vernahmen auch andere Wrestler, die daraufhin in die Dusche stürmten. Als Tony Atlas den Raum betrat, entdeckt er Brody, der sich vor Schmerzen auf dem Boden krümmte. Dann sah er González - mit einem Messer in der Hand. Als die Ärzte zum Unglücksort kommen, schaffen sie es kaum, den schwer verletzten Brody in den Krankenwagen zu heben. Tony Atlas erzählte nach Brodys Tod, was dessen letzten Worte waren: „Sag meinem kleinen Sohn, dass ich ihn liebe. Und sag meiner Frau, dass ich sie auch liebe.“ José Huertas González wurde 1988 zunächst wegen Mordes an Bruiser Brody verurteilt, kam jedoch im Januar 1989 wieder frei. Einige Zeugen (darunter auch Tony Atlas) hatten plötzlich ihre Aussagen widerrufen - vermutlich aus Angst.
  • Darren Drozdov: Darren Drozdovs Wrestling-Karriere war nur von kurzer Dauer. 1998 trat er zum ersten Mal für die größte Wrestling-Liga der Welt auf, am 5. Oktober 1999 kämpfte er gegen D-Lo Brown. Dieser wollte an Drozdov eine Powerbomb ausführen (dabei hebt ein Wrestler seinen Gegner auf die Schulter hoch und lässt ihn krachend auf den Rücken fallen). Leider ging die Aktion schief, Drozdov landete auf dem Nacken. Die Folge: Querschnittslähmung. Seit diesem Tag sitzt Darren Drozdov im Rollstuhl.
  • Miss Elizabeth († 42): Sie war die Königin der WWE-Diven, die erste Frau, die in der WWE in den 80er Jahren große Popularität erfuhr, ohne als aktive Wrestlerin in den Ring zu steigen. Ihre Aufgabe war es, an der Seite ihres damaligen Ehemanns „Macho Man“ Randy Savage zu stehen. 1991 heirateten die beiden sogar beim „Summerslam“ mitten im Ring vor knapp 20 000 Fans (im echten Leben waren sie bereits seit 1984 verheiratet). Die Show-Heirat brachte aber kein Glück, im Jahr 1992 gab das Paar die Trennung bekannt. Nach ihrer WWE-Karriere verschlug es sie zur Konkurrenz, zur WCW, wo sie jedoch nie an ihre Erfolge anknüpfen konnte. Während dieser Zeit begann sie ein Verhältnis mit dem Wrestling-Star Lex Luger. Doch die Beziehung zu Luger (der verheiratet war und unter massiver Alkohol-und Scherzmittel-Sucht litt) machte Elizabeth nicht glücklich und trieb sie in den Alkohol. Am 1. Mai 2003 brach Elizabeth neben Lex Luger beim gemeinsamen Abendbrot zusammen. Er rief sofort den Notarzt, im Krankenhaus konnten die Ärzte nur ihren Tod feststellen. Als Ursache wurde ein tödlicher Mix aus Alkohol und Schmerzmitteln festgestellt.
  • Chris Benoit († 40): Der gebürtige Kanadier war zu Lebzeiten einer der technisch besten Wrestler der Welt, gewann sogar den Hauptkampf von Wrestlemania 20 (2004, gegen Triple H und Shawn Michaels) im New Yorker Madison Square Garden. Er galt bei Fans als auch bei Kollegen als große Respektsperson. Von einem Tag auf den anderen Seite sollte dieses Bild erschüttert werden. Als Benoit am 24. Juli 2007 zur WWE-Veranstaltung „Vengeance: Night of Champions“ (2007) für sein geplantes Match gegen CM Punk nicht auftauchte, sorgten sich die Offiziellen und Wrestlerkollegen um das Wohlergehen von Chris Benoit und alarmierten die Polizei. Diese machte am folgenden Tag im Wohnhaus der Familie eine schreckliche Entdeckung: Chris Benoit, seine Ehefrau Nancy (43) und ihr gemeinsamer Sohn Daniel (7) waren tot. Noch glaubten alle, dass die Familie von einem unbekannten Täter ermordet wurde. Daher veranstaltete die WWE am gleichen Tag bei „Monday Night Raw“ eine Tribut-Sendung für Chris Benoit. Am Tag darauf kam erst die schreckliche Wahrheit ans Licht. Wie die Ermittler bekannt gaben, beging Chris Benoit selbst die Tat. So habe er am Freitag zunächst seine Frau erdrosselt, am folgenden Samstag sein Kind erstickt, bevor er sich am Sonntag in seinem Keller das Leben nahm. Daraufhin verkündete die WWE, dass sie in Zukunft den Namen Chris Benoit nicht mehr in ihren Shows verwenden und seine DVDs nicht mehr verkaufen würden. Benoits Vater verlangte eine Untersuchung seines Sohnes. Die Untersuchungen ergaben, dass Chris’ Gehirn zum Zeitpunkt des Todes den Zustand eines 85-jährigen Alzheimer-Patienten aufwies - als Folge von etlichen Gehirnerschütterungen, die Benoit im Laufe seiner Karriere erlitten hatte. Der Grund für die Tat bleibt bis heute unklar. Als Folge der grausamen Ereignisse veränderte die WWE einige Regeln: Es darf kein Blut mehr fließen, Gehirnerschütterungen müssen so lange auskuriert werden, bis sie komplett verheilt sind. Um diese zu vermeiden, dürfen Wrestler keine Stuhlschläge gegen den Kopf des Gegners mehr ausführen.

Die Tragödie der Familie Von Erich

Die Mehrheit der Wrestling-Familien sind im realen Leben nicht verwandt, spielen lediglich ihre Rollen. Die Familie der Von Erichs war real - und von vielen Tragödien gezeichnet. Jack Adkisson (so der echte Name der Familie) leitete in Texas in den 80er Jahren eine eigene Liga, die WCCW. Fünf seiner sechs Söhne wurden selber zu Wrestlern und erlangten einen riesigen Bekanntheitsgrad. Der sechste Sohn (Jack Jr.) kam bereits im Alter von sechs Jahren bei einem Stromunfall ins Leben.

Seine anderen Söhne (Kerry, Kevin, David, Mike und Chris) stiegen alle ins Wrestlinggeschäft ein und kämpften in der Liga des Vaters.

Lesen Sie auch: Wenn Wrestling real wird

  • David: Er wurde als einer der kommenden Superstars gehandelt, kämpfte u.a. mit Ric Flair. Im Alter von 25 Jahren reiste er für einige Shows nach Japan, am 10. Februar 1984 verstarb David im Schlaf. Todesursache: eine verschleppte Magen-Darm-Entzündung.
  • Mike: Eigentlich wollte Mike kein Wrestler werden, sondern Kameramann. Durch den Tod seines Bruders David, drängte ihn sein Vater in die Rolle seines verstorbenen Bruders. Jedoch erlitt er im Ring eine schwerwiegende Schulterverletzung. Eine bakterielle Infektion führte zu einem schweren Kreislauf- und Organversagen. Davon sollte er sich nie erholen. Am 12. April 1987 setzte er im Alter von 23 Jahren seinem Leben mit einem Mix aus Medikamenten und Alkohol ein Ende.
  • Chris: Er war der jüngste Sohn der Familie - und wollte unbedingt Wrestler werden. Mit 1,65 Meter war er sehr klein und litt unter chronischem Asthma. Dennoch versuchte er sich ab 1990 als Wrestler - mit wenig Erfolg. Im Alter von 22 Jahren nahm er sich am 12. September 1991 mit einem Kopfschuss das Leben.
  • Kerry: Kerry war ein echtes Sport-Ass. So qualifizierte er sich im Diskuswerfen für die Olympischen Spiele im Jahr 1980. Doch der Boykott der USA der Wettkämpfe in der UDSSR vereitelte seine Pläne. Alternativ versuchte er sich im Wrestling und kämpfte sich von Erfolg zu Erfolg. Seinen Karriereaufschwung stoppte 1986 ein schwerer Motorradunfall, nach dem ihm ein Fuß amputiert werden musste. Trotz Prothese (von der kaum jemand wusste) kämpfte er sich zurück. Jedoch entwickelte sich durch die Schmerzen eine große Abhängigkeit von Medikamenten. Als einziger Sohn der Familie schaffte Kerry es in die WWE, in der er sogar den Intercontinental-Champion-Titel erringen konnte - unter dem Namen „Texas Tornado“. Seine Drogenprobleme führten jedoch zum Scheiterte seiner Ehe. Nachdem er wegen Drogenbesitzes auch noch verhaftet wurde, beging er im Alter von 33 Jahren auf der Farm seines Vaters Selbstmord.
  • Kevin: Als einziger der Von Erich-Söhne lebt Kevin noch. Nach dem Tod seiner Brüder zog er sich 1995 vom Wrestling zurück. Zuvor trainierte er aber noch Steve Austin, der Ende der 90er Jahre in der WWE zum beliebtesten Wrestler aller Zeiten wurde. Kevin nahm die Ehrung seiner Familie bei der Hall Of Fame (Ruhmeshalle der WWE) entgegen.

Fritz von Erich starb vier Jahre nach Kerrys Tod an Lungenkrebs, ein gebrochener Mann, spät geschieden von der 2015 verstorbenen Ehefrau Doris, beladen nicht nur vom Tod seiner Söhne, sondern auch von Vorwürfen, sie mitverursacht zu haben.

Lesen Sie auch: Top Kickboxer aus Deutschland

Lesen Sie auch: Top MMA-Kämpfer aus Deutschland