Taekwondo Team Leon Nürnberg: Erfolge und Ereignisse

Die Wettkampfsaison 2013 ist vorbei.

Mitte November fand in Ansbach die Bayerische Meisterschaft im Olympischen Sportart Taekwondo statt.

Für diesen besonderen Ereignis mussten sich die Wettkämpfer mindestens in zwei Regionalturniere qualifizieren.

So konnten auch 22 Sportler des Team Leon sich für die Bayerische qualifizieren.

Gekämpft wurde mit Elektronischer Westen,in vier Wettkampfflächen.

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Knapp 350 Sportler konnten sich nun auf der Matte messen.

Die Wettkampfrichterleistung war auf höchstem Niveu, Abdullah Ünlübay Kampfrichterobmann Bayerische Taekwondo Union hat für dieses Turnier nur erfahrene Kampfrichter eingesetz,was sich sehr bewährt hat.

Am Samstag, 16. April, fand in Nürnberg das zweite Qualifikationsturnier für die Bayerische Meisterschaft im Vollkontaktwettkampf statt.

Wie bereits beim 1. Bayernpokal wurden auch diesmal die Alters- und Gewichtsklassen in zwei verschiedene Leistungsklassen (LK II 8. - 5. Kup, LK I > 5. Kup) ausgetragen.

Für den TSV 1860 Ansbach e. V. musste Alexander Neundörfer, wie schon am letzten Wochenende beim Hessen-Cup, als Erster unserer Sportler kämpfen.

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In seiner Gewichtsklasse (Herren bis 80kg, LK I) waren vier Starter gemeldet.

In seinem Kampf ging es somit um den Einzug in das Finale.

Sein Gegner war Emrullah Muhammed Varol aus Neu-Ulm.

Gegen seinen größeren Gegner konnte Alexander nur schwer Treffer landen, Emrullah tat sich jedoch leichter und konnte einige Kopftreffer erzielen.

Aufgrund der Punktevorsprungs von 2:22 gewann Emrullah den Kampf vorzeitig am Ende der zweiten Runde gegen Alexander.

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Anschließend wurde der Kampf von Samim Abasi ausgetragen.

Nach der Registration waren drei Sportler in seiner Gewichtsklasse (Herren bis 63kg, LK I) vertreten, da in der darunterliegend Gewichtsklasse bis 58kg jedoch nur ein Sportler gemeldet war, stieg dieser in Samims Klasse auf.

Somit kämpfte auch Samim gegen Berkay Dündar vom TKD Team Leon aus Nürnberg um das Finale.

In einem spannenden und emotionalen Kampf mit mehreren Führungswechseln war bis zur letzten Runde offen, wer das Duell für sich entscheiden kann.

In der letzten Runde musste Samim jedoch entscheidende Treffer seines Gegners hinnehmen und er verlor dadurch mit 14:17 Punkten.

Zum Abschluss kämpfte Uwe Kärger in der Gewichtsklasse Herren bis 80kg LK II gegen Valentin Baranski von FT Würzburg.

Von vorherigen Meisterschaften kannten sich die beiden Kontrahenten bereits und konnten sich entsprechend vorbereiten.

Da sein Gegner auf vorherigen Turnieren stets versuchte Kopftreffer zu landen, bereitete sich Uwe besonders auf die Abwehr vor.

Allerdings gelang ihm das in diesem Kampf nicht wie im Training und er musste sich schließlich am Ende der zweiten Runde mit 2:14 Punkten geschlagen geben.

Für Samim Abasi ist der Wettkampfmonat April noch nicht vorbei: Bereits nächstes Wochenende wird er wieder an den Start gehen.

Diesmal wird er versuchen, sich bei der German Open in Hamburg in seiner Gewichtsklasse bis 58kg gegen 35 andere Sportler aus aller Welt durchzusetzen.

Die Taekwondo Abteilung des SV 1873 Nürnberg Süd hat mal wieder bewiesen das sie hervorragende Jugendarbeit leistet.

Am vergangenen Sonntag wurde eine Gürtelprüfung abgehalten fast alle Teilnehmer waren Anfänger.

Die Sportler zeigten den Prüfer Grundtechniken,Pratzenübungen, Stepptechniken und natürlich ihre Theorie Kenntnisse.

Trainer Murat Sönmez und Koc Kahraman haben ihre Günstlinge sehr gut vorbereitet denn die Anfänger konnten alle einen Gürtelgrad überspringen,und somit sind sie berechtigt den gelben Gürtel zu tragen.

Nach dem Prüfung gab der Prüfer sehr Wertvolle Tipps und zeigte einige Selbstverteidigungstechniken sowie Formen.

Auch neue Wettkampftechniken wurden gezeigt und ausprobiert.

Wie immer waren auch diesmal sehr viel Zuschauer anwesend um die Sportler moralisch zu unterstützen.

Im 14köpfigen Pool der Schwergewichtsklasse traf Ivan im Viertelfinale auf Julien Pascal Weber aus Mainz.

Auch Felix konnte leider nicht auf eine optimale konditionelle Form zurückgreifen, verwehrte ihm jedoch sein Arbeitspensum im Vorfeld eine intensive Vorbereitung.

Klar erkennbar wiesen Defizite in der Gesamtkondition insbesondere in der 2.

Während Vadim auf dem DTU-Final 9 im September in Bonn gegen Korab Kabashi aus Korbach noch siegreich auftrumpfen konnte, unterlag er in der 1. Runde mit 9 : 10 nur knapp, geriet jedoch durch eine spektakuläre Beintechnik seines Gegenübers, was diesem zugleich 6 Punkte einbrachte, in der 2.

Offensiv in guter körperlicher Verfassung ging Christofforos die Begegnung mit Paul Akoun-Scholten aus Duisburg an und beeindruckte durch harte Fauststöße auf die Weste seines Gegners, womit er mehrfach Punktwertungen erzielen konnte.

Tolle Leistungen auch im nachfolgenden Viertelfinalkanpf gegen Leon Buchholz aus Hamburg, in dem Marlon zwar in der 1. Runde unterlag, dann jedoch bis kurz vor Ende der 2. Runde führte und sich durch einen Sieg im neuen Wettkampfmodus „Best of Three“ die 3. entscheidende Runde hätte sichern können.

Ärgerlicherweise konnte der Hamburger in wahrlich den letzten Sekunden der 2.