Taekwondo in Stuttgart: Preise, Kosten und Trainingsarten

Taekwondo, der koreanische Nationalsport, zeichnet sich durch schnelle und dynamische Fußtechniken aus, die durch Handtechniken ergänzt werden. Durch das Training werden physische Eigenschaften wie Schnelligkeit, Reaktion, Koordination und Kondition verbessert. Es sollen aber auch innere Werte wie Geduld, Selbstdisziplin und das Erkennen eigener Stärken und Schwächen ("Selbst" "bewusst" "Sein") ausgebildet werden. Seit 2000 ist Taekwondo vollwertige Disziplin bei den olympischen Sommerspielen.

Taekwondo Trainingsarten

Es gibt verschiedene Arten des Taekwondo-Trainings, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte haben:

Traditioneller Freikampf (Chayu Taeryon)

Bei der traditionellen Variante des Freikampfs (Chayu Taerson) gilt es, die Techniken schnell und präzise anzubringen und Angriffe des Gegners meist im Ansatz zu erkennen und wenn möglich zu vereiteln. Der traditionelle Freikampf kann man als Kampf mit dem Partner bezeichnen. Das Wörtchen "mit" ist hier entscheidend, denn dies ist kein wirklicher Kampf gegen den Trainingspartner. Beide Übenden nutzen diese Trainingsart als eine Möglichkeit, ihre Reaktionen zu schulen, wobei die Techniken meist einige Zentimeter vorm Ziel gestoppt werden, welches eine hohe Herausforderung an die Körperbeherrschung beider Taekwondoka darstellt.

Bestimmte Freikampfregeln gelten universell (für den modernen und den traditionellen Kampf). Schläge unter die Gürtellinie, Faustschläge zum Gesicht sowie der Angriff zum Rücken sind verboten, da sie ein zu hohes Risiko darstellen und zu bleibenden Schäden oder lebensgefährlichen Verletzungen führen können. Zur Vorbereitung auf den traditionellen Freikampf und zur Verfeinerung dienen weitere Trainingsübungen wie der 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon), 1:1 oder Freikampf in Zeitlupe. Andere Möglichkeiten sind gewisse Einschränkungen der Regeln, wie z.B. nur ein Partner greift an, oder nur Fausttechniken sind erlaubt oder Fußtechniken.

Eine Ausnahme kann bei Schwarzgurten gemacht werden, denn dann kann der Freikampf auch mit sehr leichtem Kontakt geübt werden. Der moderne Wettkampf, wie er z.B. bei den Olympischen Spielen zu sehen ist, unterscheidet sich in zwei wesentlichen Aspekten vom traditionellen Chayu Taeryon. Erstens tragen die Sportler Schutzkleidung, weil beim modernen Wettkampf gewisse Zielpunkte am Körper mit voller Härte getroffen werden dürfen und sollen. Der zweite Unterschied sind die Techniken im Vergleich zum traditionellen Taekwondo. Bei der modernen Variante kommen die manchmal vereinfachten "Freikampftechniken" vorwiegend zur Geltung. Diese Techniken sind speziell auf den Kampf angepasst, damit sie möglichst schnell, überraschend und hart eingesetzt werden können. Das klassische Beispiel an dieser Stelle ist der Dollyo-Chagi. Dieser wird in diesem Fall nicht mehr mit dem Fußballen getroffen, sondern mit dem Spann (Vorteile: mehr Reichweite, etc.).

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Semikontakt - Pointfighting

Bei dieser auch als Pointfighting bekannten Disziplin wird nach jedem erfolgreichen Treffer am Körper des Gegners der Kampf kurzzeitig unterbrochen, und die Kämpfer begeben sich wieder in die Ausgangsstellung. Jeder Treffer wird während dieser kurzen Unterbrechung von drei Kampfrichtern bewertet. Können sich die Kampfrichter nicht auf eine Bewertung einigen, gibt es keinen Punkt, denn die Techniken sollen sauber und eindeutig ausgeführt werden. Letztendlich gewinnt derjenige, dem am meisten Punkte zugesprochen werden.

Semikontaktkämpfe werden häufig auf Matten und nicht im Boxring ausgetragen. Die Größe der Kampffläche variiert zwischen 6 × 6 und 8 × 8 Metern. Jede saubere Technik, die ein erlaubtes Ziel erreicht und mit leichtem Kontakt trifft, wird je nach Schwierigkeitsgrad mit Trefferpunkten bewertet (die Punkte können bei verschiedenen Verbänden variieren).

Leichtkontakt

Beim Leichtkontakt wird meist auf Matten gekämpft. Das Ziel ist es, mehr Treffer als der Gegner zu erzielen. Im Gegensatz zum Semikontakt wird nicht nach jedem erzielten Treffer unterbrochen, sondern weitergekämpft. Das Tragen von Schutzausrüstung (geschlossene, meist 10 oz Handschuhe bei Männern, 10 oz bei Frauen, Fuß- und Schienbeinschutz, Kopfschutz, Tiefschutz, Brustschutz bei Frauen und natürlich ein Gebissschutz) ist Pflicht.

Leichtkontakt ist technisch und vor allem konditionell sehr fordernd und anspruchsvoll. Jede Runde ist durch jeden Punktrichter einzeln zu bewerten. Die Bewertungen einer Runde sollen nach der Anzahl der tatsächlichen Treffer erfolgen. Außerdem kann nach jeder Runde ein Hilfspunkt für die bessere Technik und Taktik vergeben werden, der sich nach folgenden Kriterien zusammensetzt.

Taekwondo Kurse in Stuttgart

In Stuttgart bietet JUNGDO Taekwondo eine Vielzahl von Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene an.

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Anfängerkurs

Der Anfängerkurs richtet sich an Interessierte, die bisher noch kein oder nur wenig Taekwondo trainiert haben. Ziel des Kurses ist das Erlernen der Basistechniken sowie die Verbesserung von Beweglichkeit und Koordination, um nach üblicherweise zwei Semestern am Fortgeschrittenen Training teilnehmen zu können. Normale Sportkleidung, in der man gut kicken kann, ist zunächst ausreichend. Es wird barfuß trainiert.

Fortgeschrittenenkurs

Dieser Kurs ist für alle ab dem 8. Kup (Gelbgürtel) gedacht. Die gängigen Kicks sollten bekannt sein, ebenso wie Pratzen zu halten sind, insbesondere bei Kombinationskicks. Das Training ist breitensportorientiert und besteht aus Pratzentraining, Formenlauf (Poomsae) und Basis-Wettkampftraining mit Weste. Eine Pause von ein paar Jahren seit dem letzten Training ist kein Problem.

JUNGDO Taekwondo: Einsteigerpaket und Anmeldung

JUNGDO Taekwondo bietet ein professionelles Einsteigerpaket für Anfänger und Wieder-/Quereinsteiger mit 3 Einheiten für nur 35,-€ an. Es besteht aus 1 x 30 Min. Einzelunterricht + 2 Stunden Gruppenunterricht. So erhältst du ein gutes Gefühl für die Faszination des JUNGDO Taekwondos, das Ganzkörpertraining, die Grundbewegungen, die Grundbegriffe und unsere Philosophie!

Die Anmeldung erfolgt für 3, 6 oder 12 Monate.

Die 3 Schritte zum Taekwondo bei JUNGDO:

  1. Zuschauen… das ist üblicherweise am sinnvollsten zum Starten. So lernen wir uns kennen und du spürst die Atmosphäre, siehst die Räumlichkeiten und die abwechslungsreichen Inhalte. Das Gehirn lernt dabei auch schon einiges.
  2. Mitmachen… um zu erleben!
  3. Anmelden… für 3, 6 oder 12 Monate.

Was sagen die Mitglieder von JUNGDO Taekwondo?

Viele Mitglieder von JUNGDO Taekwondo berichten von positiven Erfahrungen:

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  • „Hier bekommen wir wirklich den Kopf frei von der Arbeit.“
  • „In den zahlreichen Trainings, Camps und Veranstaltungen die meine 2 Söhne und ich zusammen besuchten, erlebten wir tolle sportlichen Herausforderungen und auch wertvolle Begegnungen mit vielen neuen Menschen, die uns bereichernde Momente schenkten. Das alles motivierte mich, über mich selbst hinauszuwachsen und kontinuierlich an meinen Fähigkeiten zu arbeiten."
  • „Ich bin Selbstbewusst geworden und hab Selbstvertrauen in mir geschaffen, wovon ich als kleines Kind nur träumen konnte. Ich denke dass ohne JUNGDO ich nicht der Mensch wäre der ich heute bin. Was ich am meisten hier gelernt habe ist mich selber zu lieben, zu akzeptieren und auch mal Fehler machen zu dürfen. Diese Erfahrungen, die ich bei JUNGDO gemacht habe und noch machen werde, sind unglaublich wertvoll, denn so etwas lernen wir nicht in der Schule oder am Arbeitsplatz."
  • „JUNGDO Taekwondo ist für mich die ideale Möglichkeit zur Erhaltung und Steigerung meiner körperlichen, geistigen und mentalen Fitness. Das Praktizieren ermöglicht es mir meinen Körper intensiver zu spüren. Es gibt mir Leichtigkeit mit gleichzeitiger Bodenhaftung - wie fliegen und sicher landen - ."
  • „Als Mama von 3 Kindern habe ich hier einen tollen Ausgleich zum Alltag gefunden. Ich begann 2019 mit Taekwondo, weil ich meinen bisherigen Sport - Softball - aufgegeben habe, um am Wochenende wieder mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können, und aber gleichzeitig fit zu bleiben. Da ich schon zwei von meinen Töchtern zu JUNGDO geschickt hatte, damit sie lernen, sich als Mädchen zu verteidigen, wusste ich immerhin in etwa, was ich zu erwarten hatte. Ich gehe mehrmals die Woche ins Training. Insgesamt kann ich sagen, dass ich so fit und kräftig wie jetzt noch nie in meinem Leben war. Was sich durch das Training geändert hat, ist meine Einstellung zu meinem Körper, und die Einschränkungen, die ich ihm durch ungesunde Ernährung oder Lebensweise zugemutet habe. Im Training macht sich alles sofort körperlich bemerkbar."
  • „Das Training macht mir einfach Spaß. Und ich mag die Kicks und Tornado-Liegestütz."
  • „Am Anfang hatte ich nur den Wunsch, coolen Kampfsport zu lernen. Heute bin ich sehr froh, dass wir uns für JUNGDO Taekwondo entschieden haben, denn ich habe neben Kampfsport viele nützliche Dinge für das alltägliche Leben auf meinem Weg zum Schwarzgurt erfahren dürfen und verstanden und dazu viele nette Menschen kennen gelernt. Als Weissgurt konnte ich mir damals gar nicht vorstellen, jetzt da zu sein, wo ich bin."
  • „Zuerst habe ich meine Tochter angemeldet. Ich wollte, dass sie Selbstvertrauen bekommt und Selbstverteidigung lernt. Anfangs wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich selber anzumelden. Als ich dann aber immer öfter beim Training zugeschaut habe, hat mich die Faszination gepackt. Ich dachte, warum Zeit mit warten verschwenden, wenn ich mit trainieren kann. Also habe ich mich angemeldet nach 17 Jahren ohne sportliches Hobby."
  • „Ich bin unendlich dankbar, dass meine Eltern mich hier angemeldet haben. Ich habe so viele Freunde kennengelernt und das Taekwondo ist wie mein 2. Zuhause."
  • „Als Pianist und Profimusiker bin ich viel auf Konzerten und Partys unterwegs. Ich muss gesund und fit sein. Und Selbstverteidigung zu können ist sehr sinnvoll."
  • „Mein Chi wurde durch das JUNGDO Training erstaunlich schnell gesteigert. Blockaden wurden gelöst und das Chi konnte wieder harmonisch fließen (gemeint ist die gefühlte Lebensenergie, Vitalität). Ich bin dadurch stärker, konzentrierter und ausgeglichener als Mama und Frau in meinem Alltag. Sich selbst verteidigen zu können finde ich wichtig und dazu macht das Training viel Spaß."