Wie viele Kampfsportarten gibt es weltweit? Eine umfassende Übersicht

Es gibt eine breite Auswahl an Kampfsportarten, zu den bekanntesten zählen Karate, Judo, Kickboxen, Boxen, MMA oder Krav Maga. Aber es gibt weitaus mehr Kampfsportarten, nicht nur aus dem asiatischen Raum. Die Geschichte der verschiedenen Kampfsportarten und Kampfkünste ist lang und reicht in vielen Ländern hunderte Jahre zurück. Somit sind bestimmte Kampfsportarten, Kampfkünste oder Kampfstile heute fester Bestandteil der jeweiligen Kultur oder Tradition.

In vielen Fällen haben die heutigen Kampfkünste ihren Ursprung in der Bekämpfung von Feinden und der Abwehr gegnerischer Angriffe. Es wird jedoch stets zwischen Kampfsport und Kampfkunst unterschieden.

Um einen Überblick über alle Kampfsportarten und Kampfkünste (Material art) zu erhalten, hilft eine übersichtliche Liste von Kampfsportarten und den verschiedenen Kampfkünsten in alphabetischer Reihenfolge. Es sei aber dazu gesagt, dass diese Kampfsport-Liste bzw. Kampfkunst-Liste nicht vollständig ist, da es zu vielen Kampfsportarten und Kampfkünsten diverse Kampfstile gibt. Hinzu kommen zahlreiche verschiedene Kampfstile der jeweiligen Kampfkunst, welche in dieser Liste der Kampfsportarten und Kampfkünste jedoch nicht einzelne aufgeführt sind. Man könnte die Liste auch nach Alter oder dem kulturellem Ursprung gliedern. Die Übersicht der Kampfsportarten, Kampfkünste und Kampfstile ist alphabetisch sortiert.

Es werden die gängigsten Kampfstile aufgeführt, welche in Deutschland praktiziert und unterrichtet werden. Die Kampfsportarten Übersicht wird ständig aktualisiert und mit weiteren Kampfkünsten ausgefüllt. Gerne nehmen wir auch deine Empfehlungen entgegen, falls du eine Kampfkunst in der Kampfsportarten Liste aufgeführt haben möchtest.

Bekannte Kampfsportarten und ihre Besonderheiten

Kampfsport begeistert weltweit Millionen Menschen, und auch in Deutschland wächst das Interesse an verschiedenen Stilen stetig. Ob zur Selbstverteidigung, für die Fitness oder als Wettkampfsport - die Vielfalt ist beeindruckend.

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  1. Karate: Ist eine der bekanntesten Kampfsportarten weltweit und in Deutschland besonders populär. Es zeichnet sich durch präzise Schlag-, Tritt- und Blocktechniken aus. Karate fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch Disziplin und mentale Stärke.
  2. Taekwon-Do: Diese koreanische Kampfkunst ist für ihre spektakulären Tritttechniken und ihre schnelle Fußarbeit bekannt. Taekwon-Do ist sowohl ein Wettkampfsport als auch eine effektive Form der Selbstverteidigung.
  3. Judo: Judo bedeutet übersetzt „der sanfte Weg“ und ist ein Wettkampfsport, der in Deutschland seit Jahrzehnten etabliert ist. Hier stehen Würfe, Hebel- und Bodentechniken im Mittelpunkt. Judo ist olympisch und begeistert viele Sportler.
  4. Brazilian Jiu-Jitsu: Hat seinen Ursprung in Japan, wurde aber in Brasilien weiterentwickelt. Es konzentriert sich auf den Bodenkampf, Grifftechniken und das Ringen, um den Gegner zu kontrollieren und zur Aufgabe zu zwingen.
  5. Kickboxen: Kombiniert Elemente aus Karate und klassischem Boxen. Es ist ein intensiver Wettkampfsport, der viel Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit erfordert. Viele Fitnessstudios bieten Kickboxen als effektives Training an.
  6. Muay Thai: Auch thailändisches Boxen genannt, ist eine der härtesten Kampfsportarten. Sie ist bekannt für den Einsatz von Fäusten, Ellbogen, Knien und Schienbeinen. Muay Thai ist besonders im professionellen Kampfsport und MMA beliebt.
  7. Aikido: Konzentriert sich auf defensive Techniken und nutzt die Energie des Angreifers, um ihn zu kontrollieren. Es ist ideal für Menschen, die Selbstverteidigung ohne Aggression erlernen möchten.
  8. Krav Maga: Ist ein israelisches Selbstverteidigungssystem, das speziell für die militärische und zivile Anwendung entwickelt wurde. Es fokussiert sich auf schnelle, effektive Reaktionen in realen Bedrohungssituationen.
  9. Kung Fu: Ist eine der ältesten und vielseitigsten Kampfkünste der Welt. Sie umfasst eine Vielzahl von Stilen und Techniken, die sich über Jahrtausende entwickelt haben. Kung Fu betont sowohl körperliche als auch geistige Disziplin und umfasst sowohl Waffenkampf als auch unbewaffnete Techniken.

Deutschland bietet eine große Vielfalt an Kampfsportarten, die sowohl Fitness, Selbstverteidigung als auch persönliche Entwicklung fördern. Egal, ob Karate, Taekwon-Do, Judo oder Brazilian Jiu-Jitsu - jeder Kampfsport hat seine eigenen Stärken.

Kampfsportarten für Kinder: Mehr als nur Karate!

Wenn dein Kind voller Energie steckt, sich gerne bewegt und vielleicht sogar ein wenig wild ist, dann könnte Kampfsport genau das Richtige sein. Aber keine Sorge: Bei Kampfsportarten für Kinder geht es nicht darum, sich zu prügeln oder aggressiv zu sein. Im Gegenteil: Disziplin, Respekt, Körpergefühl und Selbstvertrauen stehen hier im Vordergrund.

  • Judo: der sanfte Weg.
  • Die Kampfsportarten mit Gürtel motivieren Kinder durch sichtbare Fortschritte, vom weißen Gürtel bis zum schwarzen Meistergrad.

Die verschiedenen Kampfsportarten für Kinder bringen eine Vielzahl an Vorteilen für den Nachwuchs mit sich. Sie fördern Körper, Geist und soziale Kompetenzen auf spielerische Weise. Egal, ob Judo, Karate, Taekwondo oder Brazilian Jiu-Jitsu: Für fast jedes Kind gibt es die passende Disziplin. Selbst wenn dein Kind später keine Wettkämpfe machen will: Die Erfahrungen, das Selbstvertrauen und die Werte, die es im Training sammelt, bleiben fürs Leben.

Welche Kampfsportart passt zu mir?

Ihr fragt euch sicher, welche Kampfsportart passt zu mir? Im Prinzip kann jede/r jeden Kampfsport ausüben, egal welches Alter oder körperlichen Voraussetzungen ihr habt. Euer Wille ist entscheidend. Allerdings sind manche Kampfsportarten härter als andere, erfordern mehr Beweglichkeiten etc. Daher eignen sich manche Kampfsportarten besser für manche Geschlechter.

Für Kinder gibt es eigentlich keine auszuschließende Kampfsportart. Wichtig ist nur, dass sie in einem guten Kurs landen und der Trainer ein gutes Händchen für den Umgang mit Kindern hat. Die meisten Kampfkünste sind für Kinder eher spielerischer Natur.

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Senioren sind zumeist in ihrer Beweglichkeit, Kraft und Schnelligkeit eingeschränkt. Daher gilt es hierbei einen geeigneten Kampfsport zu finden. Fokussiert auf Selbstverteidigung ist Krav Maga oder ein Selbstverteidigungskurs. Es gibt keine Einschränkungen bei Kampfsportarten für Frauen. Falls gewünscht, werden oft spezielle Frauenkurse angeboten, die ohne Männer stattfinden. Beliebt sind auch Kampfarten, die eine gewisse Härte mit sich bringen.

Tipps zur Auswahl der richtigen Kampfsportart

  1. Zunächst einmal müsst ihr wissen, dass Kampfsportarten teilweise andere Zielstellung haben: Verteidigung (für das Militär oder Bevölkerung), sportliche Ertüchtigung oder Training des Geistes/ Konzentration.
  2. Manche Kampfsportarten sind härter als andere: Kickboxen und MMA sind sehr hart, Tai Chi hingegen ist auf sanfte Abläufe ausgelegt. Und habt keine Sorge, bei einer Anfängergruppe im Kickboxen schlägt man sich nicht sofort die Zähne ein.
  3. Probieren geht über studieren - nehmt an einem Probetraining teil: Es ist sehr empfehlenswert ein paar Schnupperkurse zu besuchen und sich einen Einblick zu verschaffen. Denn das Umfeld, eure Trainingspartner und der Trainer machen sehr viel aus. Sie entscheiden maßgeblich über den Erfolg.

➡️ Überlegt euch auch zunächst was euer Ziel ist. Wie schwer ist welche Kampfsportart? Wie komplex ist die jeweilige Kampfsportart zu erlernen, weichen die Bewegungsabläufe stark vom Alltag ab? - Grundsätzlich werden bei allen Kampfsportarten intuitive Bewegungsabläufe gelehrt und gesucht.

Hervorzuheben sind hierbei ggf. Krav Maga, Sambo und ggf. Kickboxen. Denn diese Kampfsportarten wurden teilweise vom Militär entwickelt, mit dem Ziel, dass die Techniken schnell zu vermitteln und zu erlernen sind. Es gibt auch Kampfstile, die Jahrelange Übung erfordern.

In welcher Zeit lassen sich Grundtechniken erlernen und wie lange dauert es bis man die Sportart „beherrscht“?- Die Grundbewegungen, -schläge, -tritte, -würfe und Hebel lassen sich bei allen Sportarten innerhalb von 12 Monaten erlernen. Vorausgesetzt, das Training wird zweimal die Woche besucht.- Bis ihr allerdings schwierige Kicks gut beherrscht, vergehen Jahre.

Wie effektiv sind die einzelnen Kampfsportarten?

Kann die Kampfsportart im Ernstfall helfen sich gegen einen oder mehrere Gegner zur Wehr zu setzen.- Hier schneiden letztendlich alle Kampfsportarten gut ab. Denn ihr Hintergrund ist die Verteidigung.- Davon ausgenommen sind nur sehr wenige, wo es eher um Fitness und Beweglichkeit geht.

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Wer schon einmal einen Trainingskampf hatte, weiß wie anstrengend das ist. Daher ist der Konditionspunkt ein wichtiger Faktor. Auch zur Selbstverteidigung ist es sehr sinnvoll eine gewisse Fitness mitzubringen.- Das Gute an allen klassischen Kampfsportarten ist die Erhöhung der Fitness.

Kampfkünste die explizit die Kraft des Gegners nutzen, um sie gegen diesen einsetzen sind für körperlich schwache Menschen gut geeignet. Das ist beispielsweise Judo sowie Jiu Jitsu.- Aber auch sehr effektive Kampfsportarten gleichen diesen Faktor aus, so ist auch Krav Maga oder Sambo eine gute Wahl.- Beim Training werdet ihr natürlich an Fitness zulegen. Allerdings werdet ihr dadurch nicht unbedingt Muskelpakete. Daher könnt ihr euer Kampfsport-Training noch um ein Muskeltraining ergänzen.

Es ist jedoch selten entscheidend, wie viel Kraft ihr habt. Die Anforderungen an die Beweglichkeit variieren innerhalb der Kampfsportarten mitunter erheblich. Das betrifft in erster Linie die Beweglichkeit für Würfe oder auch Fußtritte.- In jeder Kampfsportart existieren beim Training für Fortgeschrittene Tritttechniken, die ein hohes Maß an Beweglichkeit erfordern.- Jedoch kann das Anfängertraining auch mit geringer Beweglichkeit absolviert werden.

Als effektivste Kampfsportart zur Selbstverteidigung können wir Euch guten Gewissens das Krav Maga empfehlen. Der Begründer legte großen Wert darauf, dass es effektiv ist, schnell erlernt werden kann und dabei keine allzu hohen körperlichen Anforderungen benötigt. Ihr erlernt hier gezielt jene Techniken, die Euch im Notfall helfen können.

Häufige Fragen rund um das Thema Kampfsport

Hier findet ihr Antworten auf häufige Fragen rund um das Thema Kampfsport.

Kann man einen Kampfsport zuhause erlernen?

Nein, eher nicht. Sicherlich könnt ihr eure Fitness verbessern und Grundtechniken zur Abwehr und zum Angriff üben.- Fehler in der Stellung und Lücken in der Abwehr werdet ihr allerdings nicht bemerken.- Zudem fehlt euch ein ganz wichtiger Baustein: Die Partnerübungen und Übungskämpfe. Im Verein oder mit erfahrenen Übungspartner lernt ihr die richtigen Grundlagen, macht schneller Fortschritte und schärft euer Auge für Bewegungen. Kurzum, zu Beginn solltet ihr auf alle Fälle in einen Verein gehen, Bewegungsabläufe können und sollten aber zuhause vertieft werden.

Wann ist man bereit für einen Wettkampf?

Es dauert mindestens Jahre bis man im Vollkontakt kämpfen kann, und nicht völlig untergeht. Je nach Kampfstil müssen Kampftechniken, Hebel, Faustkampf, Fußtechniken, Bodenkampf oder der Kampf mit Waffen lange geübt und perfekt beherrscht werden, bevor man für einen Wettkampf bereit ist. Man muss zwar keinen schwarzen Gürtel haben, bis man an einem Wettkampf teilnehmen kann, allerdings sollte man schon fortgeschrittener sein.

Wie oft sollte man Kampfsport trainieren?

Das ist ganz von eurem Ziel abhängig:- Wenn ihr an einem Wettkampf teilnehmen und euch mit den besten messen wollt, dann solltet ihr täglich trainieren oder mindestens 5-mal die Woche. Und das über mehrere Jahre.- Wenn ihr euch fit halten und im Ernstfall verteidigen möchtet, dann ist es ausreichend, wenn ihr zweimal die Woche trainiert. Und noch einen weiteren Sport (Joggen, Schwimmen, Fitnessstudio…) ausübt.- Wenn euer Ziel ist, besser auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein, dann solltet ihr ein paar Intensivkurse besuchen.

Was kostet eine Mitgliedschaft in einem Kampfsport-Verein?

Die Mitgliedschaft im Verein für Kampfkunst variiert sehr nach Region und beläuft sich auf 30€ bis 100€ im Monat. Das hängt ganz davon ab, wie viele Mitglieder es gibt, wie teuer die Miete ist, welche Ausrüstung vorhanden ist. Ein reiner Selbstverteidigungskurs, der einen Nachmittag lang geht, kostet meist um die 100€.

Liste von Kampfsportarten und Kampfkünsten

  • Aikido - Moderne Kampfkunst mit jahrhundertealten Traditionen
  • Baguazhang
  • Boxen - Heute und früher ein weltbekannter Kampfsport
  • Brazilian Jiu Jitsu (BJJ) - ein Kampfsport fokussiert auf Grappling und Bodenkampftechniken
  • Budo - Japanische Kampfkünste mit Philosophie
  • Capoeira - der tänzerische Kampf aus Brasilien
  • Fechten - Eine der ältesten Wettkampfarten der Menschheit
  • Filipino Martial Arts
  • Grappling - Ein Kampfstil als Vorlage für andere Kampfsportarten
  • Hapkido - Eine bekannte koreanische Kampfkunst neben dem Taekwondo
  • Hsing-I - Innere Kampfkunst mit fünf Elementen
  • Iaido - Die japanische Kunst des Schwertziehens
  • Jeet Kune Do
  • Jiu Jitsu
  • Ju Jutsu - Modernes Selbstverteidigungssystem aus Deutschland
  • Judo - Der sanfte, nachgiebige und flexible Weg
  • Kali - Nationalsport und Kampfkunst aus den Philippinen
  • Karate - Die Kampfkunst der leeren Hand
  • Kendo - Einblick und weiterführende Infos über den Weg des Schwertes
  • Kenjutsu - japanische Schwertkampfkunst lernen
  • Kickboxen - Fitness und Wettkampfsport aus den USA
  • Krav Maga - Militärischer Nahkampf als effektive Selbstverteidigung
  • Kung Fu - vom Kloster in die Hollywood Studios
  • Kyokushin Karate - Einer der härtesten Vollkontakt Karate Stil
  • Kyudo - Die Kunst des japanischen Bogenschießens
  • Kyusho Jitsu
  • Luta Livre - Brasilianischer Freikampf Grappling-Stil
  • Muay Thai - Das Thaiboxen hat viel Tradition
  • Ninjutsu
  • Pankration - Das ursprüngliche MMA 648 Jahre vor Christus
  • Qi Gong
  • Ringen - Antiker Wettkampf und noch immer beliebt
  • Sambo - Die russische Kampfsportart mit Ringer und MMA Elementen
  • Savate - Kampfsport aus Frankreich
  • Schwingen - Nationalsportart aus der Schweiz
  • Shaolin Kempo
  • Shaolin Kung Fu - Einzigartige Philosophie und zahlreiche Formen
  • Sumo Ringen - Traditioneller Ringkampf aus Japan
  • Systema - Eine alte russische Kampfkunst wird in Europa populär
  • Tae Bo
  • Taekwondo - Der Weg des Fußes und der Faust
  • Tai Chi
  • Vovinam - Die vietnamesische Kampfkunst lehrt Respekt
  • Wing Tsun - Prinzipien anstelle von Techniken
  • Wushu - Ein außergewöhnliches Erbe Chinas
  • Xingyiquan