Taekwondo Gürtel Reihenfolge: Ein umfassender Überblick

Die Menschen haben seit jeher in ihren waffenlosen Kampfsystemen Schlagtechniken mit Fäusten und Füssen entwickelt. Sei es nun das weithin bekannte Karate oder Kung Fu, Boxen, Muay Thai oder Taekwondo.

Kampfsportarten sind heute in vielen Teilen der Welt beliebt zur Selbstverteidigung, als Wettkampfsport und als Konditionsübung. Bei einigen Kampfsportarten tragen die Kämpfer farbige Gürtel, die ihren Rang anzeigen.

Farbsysteme in verschiedenen Kampfsportarten

Im Bereich der Kriegskunst ist die Farbe des Tuchs in der Regel ein Indikator für das Niveau des Fachwissens und der Kompetenz eines Ausführenden. Das Farbsystem der Farben variiert von Kampfkunst zu Kampfkunst und auch zwischen den verschiedenen Karatestilen.

Es ist zu beachten, dass sich das Farbsystem der Farben von einer Kampfsportart zur anderen unterscheidet.

  • Judo: Beim Judo wird ebenfalls ein System von Farbschritten zur Angabe des Leistungsniveaus verwendet. Allerdings kann sich die Reihenfolge der Farben von der des Karatés unterscheiden. In zahlreichen Judoschulen ist die Reihenfolge der Farben beispielsweise wie folgt: blanche, jaune, orange, verte, bleue, marron und noire.
  • Taekwondo: Das Farbsystem der Farben im Taekwondo ist ähnlich wie im Karate, auch wenn die Reihenfolge der Farben variieren kann. Im Allgemeinen ist die Reihenfolge blanc, jaune, vert, bleu, rouge und noir.
  • Jiu-Jitsu Brésilien: Das Farbsystem des Jiu-Jitsu Brésilien ist anders als das der anderen Kampfsportarten. Die Reihenfolge der Farben ist blanc, bleu, violet, marron und noir.

Außerdem dienen die Farben von Karat- und anderen Kriegskunstwerken dazu, das Kompetenzniveau eines Schülers zu bestimmen.

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Taekwondo Gürtelgrade

Beim Taekwondo werden Angriffs- und Verteidigungstechniken gewertet. Um den Gegner nicht zu verletzen, werden die Angriffe vor dem Ziel abgestoppt. Wie bei anderen modernen Kampfsportarten wird eine Synthese von körperlicher und geistiger Übung angestrebt.

(koreanisch tae: Fuß; kwon: Faust; do: Weg), koreanische Zweikampfsportart (ähnlich wie Karate), die sich zwischen 1945 und 1955 aus dem alten Trainingssystem der Kampfsportart Tae-kyon (oder subak), unbewaffneter Kampf, entwickelte und eine Verbindung aus Karate, Kempo und Tae-kyon darstellt.

Bewertet werden Schlag, Stoß- und Tritttechniken. Es wird dieselbe Kampfkleidung verwendet wie bei Karate.

Es gibt neun Meistergrade (Dan) und zehn Schülergrade (Kup). Ein schwarzer Gürtel zeigt die Kampferfahrung höheren Grades auf verschiedenen Stufen an. Darauf folgen der Rangfolge nach gelb, orange, grün, blau und braun.

Die Gürtelfarbe der Kyu-Grade sind in absteigender Reihenfolge: erster Kyu braun, zweiter Kyu blau, dritter Kyu grün, vierter Kyu orange, fünfter Kyu gelb und sechster Kyu weiß.

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Man unterscheidet Trainingsmethoden (hyong), Wettkämpfe und Bruchtests mit Holzbrettern (kyok-pa).

Wettkämpfe gehen über drei Runden zu je drei Minuten, dazwischen liegen Pausen von 30 Sekunden.

Seit den fünfziger Jahren hat sich diese Sportart international ausgebreitet.

Die World Taekwondo Föderation (WTF; gegründet 1973, Sitz in Seoul) umfasst mittlerweile mehr als 140 nationale Verbände. Man schätzt, dass heute weltweit etwa 22 Millionen Menschen aktiv Taekwondo betreiben.

Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1973 statt und werden seitdem alle zwei Jahre ausgetragen. Europameisterschaften gibt es seit 1976. Wettkämpfe für Frauen finden seit 1983 inoffiziell statt, 1987 wurden sie in das offizielle Programm aufgenommen.

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1983 war Taekwondo offizielle Sportart bei den Panamerikanischen Spielen und 1984 bei den Asienspielen.

Die Mehrzahl der Taekwondo-Meister stammt aus Südkorea. Doch auch in anderen Ländern erreichen immer mehr Kämpfer Meisterklasse, vor allem in den USA, Spanien, der Türkei, den Niederlanden, Deutschland, Dänemark, Mexiko und Taiwan.