Wolfgang Hofmann: Eine Judo-Biografie

Der Berliner Judokämpfer Michael Pinske hat sich früh große Ziele gesetzt.

Nach zwei fünften Plätzen bei den Europameisterschaften 2005 und 2007 peilte er entschlossen das Ziel Olympia 2008 in Peking an.

Der Mittelgewichtler will "nicht erst warten, bis ich 28 bin" (JUDO-Magazin, 7-8/2007) und beizeiten in die Fußstapfen so großer deutscher Judoka wie Wolfgang Hofmann, Detlef Ultsch oder Marko Spittka treten, die einst in seiner Gewichtsklasse Olympia-Silber bzw. -Bronze erkämpften.

Frühe Jahre und sportliche Anfänge

Die Eltern von Michael Pinske legten von vornherein Wert darauf, dass der Sprössling sich gründlich einer Sportart widmete, sie waren schließlich beide selbst einmal im Schwimmen bzw. im Radsport aktiv.

Der Sohn versuchte sich zunächst in der Leichtathletik und im Handball, ehe er mit neun Jahren, angeregt durch seine ältere Schwester, ins Judofach wechselte.

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Bei Trainerin Heike Möller beim SC Berlin machte er dann seine ersten Mattenerfahrungen.

"Obwohl er an sich ein ganz guter Schwimmer ist, war es mir und meinem Mann letztendlich egal", berichtete seine Mutter, eine ehemals international erfolgreiche Schwimmerin, "Hauptsache Sport" (JUDO-Magazin, 7-8/2007).

Michael Pinske: Erfolge und Ziele

  • EM-Fünfter 2005 und 2007 Klasse bis 90 Kilo
  • EM-Zweiter Junioren U23 2005

Der Berliner Judokämpfer Michael Pinske hat sich früh große Ziele gesetzt.

Nach zwei fünften Plätzen bei den Europameisterschaften 2005 und 2007 peilte er entschlossen das Ziel Olympia 2008 in Peking an.

Der Mittelgewichtler will "nicht erst warten, bis ich 28 bin" (JUDO-Magazin, 7-8/2007) und beizeiten in die Fußstapfen so großer deutscher Judoka wie Wolfgang Hofmann, Detlef Ultsch oder Marko Spittka treten, die einst in seiner Gewichtsklasse Olympia-Silber bzw. -Bronze erkämpften.

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Betrachtung eines Judo-Buches

Es geht hier um die Rezension eines Buches, von daher würde ich mir etwas weniger Enthusiasmus in der "ums Verrecken Gutfinderei" des Buches wünschen.

Niemand möchte ein Buch schlechtmachen, aber es einfach toll finden? Warum?

Was nun Bälz angeht, habe ich das auf den ersten Blick tatsächlich falsch gelesen (Freudsche Fehlleistung?).

Trotz allem hätte ich den Teil mit Bälz weggelassen, da er ja nun nicht wirklich was mit der Entstehung des Judo - zumindest in dieser groben Darstellung - zu tun hatte.

Details werden erforscht und sind unklar, also warum ihn überhaupt erwähnen (provokant gesagt, hat in dieser Zeit Thomas Edison die Glühbirne erfunden, deswegen steht es auch nicht in der Judo-Geschichte drin und würde ansonsten nur zur Schlussfolgerung führen, dass Thomas Edison die Entwicklung des Judo gefördert hat).

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Die Kernfrage ist für mich allerdings, nicht nur bei diesem Buch, warum muss überhaupt ein Geschichtsabriss rein, hätte der Rest nicht auch gereicht.

Die Judogeschichte ist so ein komplexes Thema, dass es in den paar Zeilen nur schwierig und verkürzt abgebildet werden kann, also wozu steht es überhaupt da?

Was mich, wo ich es nun etwas langer durchgeschaut habe, etwas stört ist, dass es im Ganzen, wieder einmal ein Judo-Bilder-Buch ist.

Eine große Anhäufung von Technikbildern mit Beschreibung dazu.

In diesem Umfang sicher einzigartig, aber tatsächlich nichts neues.

Jemand - wie z.B. ich - der sehr viel Judobücher hat, wird hier wenig neues finden.

Warum kaufe ich mir ein Buch?

Was nun den Bereich Kata angeht, haben wir alle Kodokan Kata und die Rensa no Kata abgebildet.

Leider, wie immer bei Kata-Darstellungen, kein Wort zu Sinn und Hintergrund, also wieder nur die Darstellung der Form, das ist so nicht neu und hier geht das Buch in guter Gesellschaft mit Kodokan-Judo (ok, dort fehlt die Rensa No kata), aber wo ist der Zusatznutzen?

Ich denke, für jemanden, der noch gar kein Judo Buch hat, ist es eine Option, weil man ein recht umfangreiches Werk hat.