MTV Isenbüttel Judo: Informationen, Erfolge und Gemeinschaft

Was für ein großartiges Judo-Event durften wir am vergangenen Wochenende in Isenbüttel erleben! Die Landesmeisterschaft U15 war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg.

Die Geschichte des MTV Isenbüttel und seiner Judo-Sparte

Die Geschich­te des Män­ner­turn­ver­ein Isen­büt­tel von 1913 e.V.: Wenn ein Ver­ein schon etwas älter ist und auf eine lan­ge Tra­di­ti­on zurück­bli­cken kann, dann kann man Bücher fül­len mit Ereig­nis­sen, die sich in und um den Ver­ein abge­spielt haben. Das ist beim Män­ner­turn­ver­ein Isen­büt­tel nicht anders. Auch über den MTV könn­te man Bän­de schrei­ben. Das ist an die­ser Stel­le nicht geplant. Es geht hier nur um klei­ne Geschich­ten von der Grün­dung bis heu­te. In einer gestraff­ten Form wer­den die nächs­ten Zei­len einen Über­blick über die Eck­da­ten des MTV ver­mit­teln.

Im September 1995 wurde die Judosparte des MTV Isenbüttel von Peter Byczkowicz gegründet. Anfangs gab es nur eine Kindergruppe mit einer Trainingseinheit pro Woche. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Sparte weiter, die Mitgliederzahlen stiegen stetig und weitere Gruppen kamen dazu. Schnell konnten erste Erfolge auf Wettkämpfen erzielt werden.

Isenbüttel etablierte sich im Land Niedersachsen zu einem starken Verein im Bereich Nachwuchsförderung. Die Isenbütteler Judoka besuchen Meisterschaften und Turniere in ganz Deutschland. Wettkampforientierte Judoka werden von uns unterstützt und nehmen an überregionalen Trainingslagern und Kaderlehrgängen teil. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Judoregion Braunschweig haben unsere Athleten die Möglichkeit, zusätzlich zum Heimtraining, mit Kämpfern und Kämpferinnen aus anderen Vereinen des erweiterten Umfelds zu trainieren.

Das Südheiderandori, welches durch den MTV organisiert und durchgeführt wird, ist nur eine Maßnahme, die die regionalen Kooperationen der Vereine auf der Judomatte fortlaufend stärken.

Lesen Sie auch: Was ist der Unterschied?

Breites Angebot für Mitglieder

Die Judosparte stellt ihren Mitgliedern ein breites Angebot zur Verfügung. Ob Mädchen oder Junge, Kind oder Erwachsener, Breitensportler oder Wettkämpfer - bei uns ist für jeden das Richtige dabei und jeder ist willkommen.

Nicht nur für Wettkämpfer bietet die Sparte interessante Entwicklungsmöglichkeiten. Wir bereiten unsere Mitglieder auf Gürtelprüfungen vor und führen diese bei uns im Verein durch. Neben den judospezifischen Veranstaltungen sollen natürlich auch die Freizeitunternehmungen nicht zu kurz kommen. Daher organisieren wir jedes Jahr ein Sommerfest für die ganze Familie.

Erfolge und Ereignisse

Ereignisreicher geht es kaum! Der Juni war für die für die Isenbütteler Judoka geprägt von Erfolgen auf nationaler und regionaler Ebene sowie einem starken Gemeinschaftsgefühl. Am 15. Juni 2025 startete der erste Kampftag des Bezirksmannschaftspokals für unser Mixed-Team! Beim Ausrichter JC Peine traten insgesamt acht Teams mit je 5 Männer- und 3 Frauengewichtsklassen in zwei Viererpools gegeneinander an.

Was für ein großartiger Tag für unseren Judo-Nachwuchs beim Himmelfahrtsturnier in Elze!

Judo Team Isenbüttel in der Landesliga

Am Samstag geht es wieder los: Das Judoteam Isenbüttel startet in Hollage in seine vierte Landesliga-Saison. Als amtierender Meister blicken die Männer unter der Leitung des Trainertrios Stefan Verhülsdonk, Christian Spilner und Christopher Nomigkeit mit großer Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen. Durch die Kooperation mit dem Landesligateam des Braunschweiger Judoclubs ist der Kader in der Breite enorm gewachsen und alle Gewichtsklassen sind mindestens dreifach besetzt.

Lesen Sie auch: Exploring Precht's Philosophy

Spannender Konkurrenzkampf

„Der Konkurrenzkampf wird sicherlich spannend!“, stellt Spilner fest und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Der frische Wind im Team mit vielen jungen Nachwuchsjudoka, die wir an den Herrenbereich heranführen wollen, macht für uns die Aufstellungen an den drei bevorstehenden Kampftagen besonders interessant.“

Leistungsträger in der Bundesliga

Leistungsträger wie Tom Scholz, Tom Meyer, Ilias Küster, Erik Höse, Christian Gnegel und Frederik Knospe kämpfen für den Braunschweiger Judoclub in der 2. Bundesliga. Ein Doppelstart ist aufgrund des Regelwerks nur Höse und Küster vorbehalten, die die oberen Gewichtsklassen stärken und als Teamleader in der Isenbütteler Truppe voranschreiten sollen. Der Aufstieg der Leistungsträger bietet im Umkehrschluss den jungen Nachwuchssportlern die Chance, sich in der Niedersachsenliga zu beweisen.

Ziele in der Landesliga

Und hier erwartet die Hehlenrieder erneut eine starke Liga mit alten Bekannten wie Nienhagen und Lüneburg, aber auch dem Aufsteiger Göttingen. Auf Göttingen trifft das Team auch gleich am ersten Kampftag, ebenso auf die erfahrene Truppe aus Hambühren. Trotz des Umbruchs ist das Ziel klar: Isenbüttel - zuletzt dreimal Meister in Folge - will oben mitkämpfen und sich nach dem Neuaufbau unter den ersten drei Mannschaften etablieren.

„Finale dahoam“

Nach dem Auftakt in Hollage geht es am 21. Juni in Lüneburg weiter, ehe letzte Kampftag am 23. August vor heimischer Kulisse stattfindet. „Wir freuen uns, dass wir in unserem Jubiläumsjahr zum 30-jährigen Bestehen den Finalkampftag, sozusagen das Finale dahoam, von der Ligatagung zugesprochen bekommen haben“, so Nomigkeit mit Blick auf den dritten Kampftag im August.

Vorbereitet sind die Isenbütteler allemal. Im heimischen Training und auch beim traditionellen Vorbereitungscamp waren die Matten überdurchschnittlich voll. „Allen ist klar, dass es nur über den Teamgedanken geht.

Lesen Sie auch: Was sind die Judo Regeln?

Historische Eckdaten des MTV Isenbüttel

  • 15. Juni 1913: Der Grün­dungs­ta­g.
  • 1919: Die ers­te Gene­ral­ver­samm­lung nach dem 1. Welt­krieg fin­det am 24. Febru­ar statt.
  • 1920: Faust­ball- und Schlag­ball­mann­schaf­ten wer­den zum Wett­kampf­be­trieb ange­mel­det.
  • 1921: Für die Mit­glie­der des MTV wird eine Unter­stüt­zungs­kas­se ein­ge­führt.
  • 1932: Erst­mals ist eine Frau im Vor­stand des MTV ver­tre­ten.
  • 1933: Die Grün­dung einer Schwimm­ab­tei­lung erfolgt.
  • 1946: Am 09. März erfolgt die Wie­der­be­le­bung des MTV nach dem 2. Welt­krieg.
  • 1948: Eine neue Spar­te wird im MTV gegrün­det; jetzt wird auch Tisch­ten­nis gespielt.
  • 1953: Der MTV gibt sich eine neue Sat­zung und wird als e.V. in das offi­zi­el­le Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen.
  • 1958: Die Ehren­mit­glie­der stif­ten dem MTV eine neue Ver­eins­fah­ne.
  • 1960: Die Gemein­de Isen­büt­tel errich­tet eine Turn­hal­le.
  • 1972: In der Turn­ab­tei­lung wird erst­ma­lig Vol­ley­ball ange­bo­ten.
  • 1975: Grün­dung einer Kanu­spar­te.
  • 1976: Am 27. Febru­ar wird eine Segel­s­par­te im MTV ins Leben geru­fen.
  • 1978: Am 16. Juli wird eine Ten­nis­spar­te gegrün­det.
  • 1984: Im Dezem­ber erfolgt die Grün­dung einer Bad­min­tonspar­te.
  • 1988: Grün­dung von Kara­te und Tanz­sport.
  • 1995: Im Früh­jahr wird die Spar­te Ski­gym­nas­tik gegrün­det. Im Som­mer folgt die Spar­te Leicht­ath­le­tik und im Sep­tem­ber die Spar­te Judo.
  • 2010: Jan Sie­vers (Judo) sorgt mit dem Gewinn der Nord­deut­schen Meis­ter­schaft für den sport­li­chen Höhe­punkt des Jah­res.
  • 2011: Erst­ma­lig gewan­nen die U‑14 Jun­gen die Nord­deut­sche Meis­ter­schaft.
  • 2014: Der MTV befin­det sich Dank des moder­nen Sport­an­ge­bo­tes wie­der auf dem Wachs­tums­pfad.
  • 2014: Am 05.11.2014 erhält der MTV für sei­ne vor­bild­li­che Arbeit die Sport­pla­ket­te des Bun­des­prä­si­den­ten über­reicht.
  • 2015: Die Alte Her­ren Fuß­ball wie­der­hol­te in 2015 ihr Tri­ple und wur­de vom Kreis­sport­bund Gifhorn als Mann­schaft des Jah­res aus­ge­zeich­net. Auch im Judo gab es eine Titel­ver­tei­di­g...