Mit welchem Kampfsport anfangen? Ein umfassender Leitfaden

Kampfsport ist ein großartiger Weg, um fit zu bleiben, Selbstdisziplin zu lernen und Selbstverteidigungsfähigkeiten zu entwickeln. Wenn Sie gerade erst anfangen, kann es jedoch schwierig sein, den Einstieg zu finden. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen und erfolgreich in die Welt des Kampfsports einzutauchen.

Die beliebtesten Kampfsportarten im Überblick

Das Angebot an Kampfsportarten ist groß, von Aikido und Kickboxen bis hin zu Taekwondo. Wer heute Kampfsport ausübt, möchte oft außerdem die körperliche Fitness und das Selbstbewusstsein stärken. Hier sind einige populäre Kampfsportarten im Kurzportrait:

Aikido

Aikido ist eine japanische Kampfkunst aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Kampfsportart Aikido ist defensiv: Hauptziel ist, die Bewegunsgenergie, die in einem Angriff steckt, abzuleiten und es dem Gegner oder der Gegnerin zu erschweren, den Angriff fortzuführen. Dazu gibt es spezielle Wurf- und Haltetechniken. Auf einen Gegenangriff wird verzichtet. Die Grundidee beim Aikido ist nicht, die angreifende Person zu bezwingen, sondern sie zur Aufgabe zu bewegen. Beim Aikido gibt es weder Alters- oder Gewichtsklassen noch eine Aufteilung nach Geschlechtern. Alle trainieren miteinander.

Boxen

Boxen gilt neben Ringen als die älteste Kampfsportart der Welt: Schon auf über 5000 Jahre alten Höhlenzeichnungen sind Boxer und Ringer abgebildet. Beim modernen Boxen versuchen die Sportler und Sportlerinnen Schläge auf den gegnerischen Kopf oder den Oberkörper zu landen, um Punkte zu erzielen oder einen Kampf durch K. O. zu gewinnen. Schläge auf den Kopf oder andere empfindliche Körperteile sind auch mit angemessener Schutzbekleidung gefährlich. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland das Leichtkontaktboxen. Hier sind harte Schläge verboten, um Verletzungen zu vermeiden. Es gibt keinen K. O.: Über Sieg und Niederlage wird ausschließlich nach Punkten entschieden.

Capoeira

Die afro-brasilianische Kampfkunst Capoeira vereint Kampf, Musik und Tanz. Capoeira entstand im 17. Jahrhundert unter den Sklaven auf den Plantagen Brasiliens als eine Art Kampftanz. Im 20. Jahrhundert kamen Einflüsse anderer Kampfsportarten hinzu. Bei Capoeira kämpft man nicht gegen sein Gegenüber, sondern spielt mit ihm. Zwei Personen inszenieren in fließenden Bewegungen einen Kampf. Es gibt eine Vielzahl von Bewegungen und Bewegungskombinationen, darunter Kopfstöße, Würfe und Fußfeger, wobei Angriffe im letzten Moment gestoppt werden oder der Gegner oder die Gegnerin ausweicht. Den Bewegungsabläufen liegen unterschiedliche erlernbare Regeln zugrunde. Es gibt Capoeira-Meisterschaften, aber nicht alle betrachten Capoeira als Wettkampfsport, da der Wettkampfgedanke nicht zum kulturellen Hintergrund der Capoeira passe.

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Jiu Jitsu

Die Kampfsportart Jiu Jitsu geht auf die japanischen Samurai zurück. Die Grundidee ist „Siegen durch Nachgeben“. Deshalb ist die erste Verteidigungsmaßnahme beim Jiu Jitsu schnelles und geschicktes Ausweichen, um dann die Kraft eines Angriffs gegen die angreifende Person selbst zu verwenden. Dazu stehen verschiedene Wurf-, Griff-, Hebel- und Schlagtechniken zur Verfügung. Je nach Art des gegnerischen Angriffs gehören zur Selbstverteidigung beim Jiu Jitsu auch Tritte und Würgen. Es gibt verschiedene Schulen des Jiu Jitsu, in denen jeweils unterschiedliche Techniken bevorzugt werden.

Judo

Der Jiu-Jitsu-Lehrer Jigoro Kano entwickelte Judo (deutsch: der „sanfte Weg“) Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Jiu Jitsu. Kano setzte den Schwerpunkt beim Judo auf Griffe, Hebel und Würfe - gefährliche Kampftechniken wie Schläge und Tritte strich er zugunsten von Fallübungen aus dem Training. Bei einem Judo-Wettkampf ist das Ziel, den Gegner oder die Gegnerin zu Boden zu bringen und dort für eine bestimmte Zeit festzuhalten. Außerdem gibt es Punkte für eingesetzte Wurf- und Grifftechniken.

Karate

Um 500 nach Christus erschufen chinesische Mönche aus gymnastischen Übungen eine waffenlose Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts etablierte sich diese Kampftradition in Japan unter dem Namen Karate als Sport mit eigenem Regelwerk. Beim Karate erlernt man Stoß-, Schlag- und Tritttechniken. Schläge und Tritte müssen aber im Training und im Wettkampf abgestoppt werden, bevor sie den Gegner oder die Gegnerin berühren. Das erfordert eine gute Körperbeherrschung, die bei dieser Kampfsportart systematisch trainiert wird.

Kickboxen

Kickboxen nahm als „Sport-Karate“ seinen Anfang in den USA der 1970er Jahre. Die Kampfsportart verbindet Schlagtechniken des klassischen Boxens mit Tritttechniken aus Karate und Taekwondo. Es gibt verschiedene Wettkampfarten des Kickboxens. Die Hauptvarianten sind Leicht-, Semi- und Vollkontakt. Die ersten beiden werden wie Karate auf der Matte ausgeübt. Es geht um die Anzahl der gelandeten Treffer und darum, wie sauber die Kämpfenden die Schlag- und Kicktechniken ausführen. Beim Vollkontakt-Kickboxen im Boxring ist ein Sieg auch über K. O. möglich.

Krav Maga

Krav Maga ist hebräisch und bedeutet auf Deutsch „Kontaktkampf“. Der Selbstverteidigungsstil wurde für israelische Sicherheitskräfte entwickelt. Nach eigenem Selbstverständnis ist Krav Maga kein Sport, sondern ein Selbstverteidigungssystem. Deshalb gibt es auch keine sportlichen Wettkämpfe. Krav Maga beruht vor allem auf den intuitiven menschlichen Reaktionsmustern und Reflexen. Es geht weniger um Spezialtechniken wie in der asiatischen Kampfkunst, sondern um einfache und dennoch effektive Methoden, um sich gegen Angriffe zu wehren.

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Ringen

Seit 708 vor Christus ist Ringen eine Disziplin der antiken olympischen Spiele und ist bis heute olympisch. Schon in der Antike waren beim Ringen Schläge und Tritte verboten. Heute geht es bei der Kampfsportart darum, den Gegner oder die Gegnerin mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen oder Punkte zu sammeln. Es gibt zwei Ringstile: griechisch-römisch und Freistil. Beim griechisch-römischen Ringen dürfen nur die Arme und der Oberkörper eingesetzt und festgehalten werden. Beim Freistil setzen die Sportler und Sportlerinnen auch ihre Beine ein und dürfen ihr Gegenüber auch unterhalb der Taille festhalten. Punkte gibt es für Techniken wie Würfe, Schleuder- und Hebelgriffe.

Taekwondo

Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und bedeutet auf Deutsch „Fuß, Faust, Disziplin“. Taekwondo stammt aus der Zeit um 50 vor Christus und ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts der populärste Kampfsport in Korea. Es ähnelt vordergründig chinesischen oder japanischen Selbstverteidigungsstilen, ist aber eine selbständige Kampfsportart, die seit dem Jahr 2000 olympische Disziplin ist. Besondere Merkmale von Taekwondo sind die ausgeprägten Fußtechniken, Tritte, Drehungen und Sprünge. Der Gebrauch der Hände ist erlaubt, sie werden aber nicht so oft eingesetzt wie etwa beim Karate.

Wing Chun (Wing Chun Kung-Fu, Wingtsun)

Wing Chun ist ein spezieller Kung-Fu-Stil. Kung-Fu ist der Oberbegriff für unterschiedliche chinesische Kampfkünste. Ähnlich wie bei Aikido kommt es auch beim Wing Chun darauf an, die Kraft des gegnerischen Angriffs durch Schritttechniken und geschickte Wendungen abzuleiten.

Kampfsport und Gesundheit

Menschen verfolgen mit Kampfsport in der Regel zwei Ziele: Sie möchten ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung steigern und ihre körperliche Fitness verbessern. Tatsächlich trainieren die meisten Kampfsportarten körperliche Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Kondition. Studien haben positive Effekte von regelmäßigem Kampfsporttraining auf die körperliche Fitness nachgewiesen. Außerdem scheinen die Bewegungsabläufe bei asiatischen Kampfkünsten die Knochengesundheit besonders gut zu fördern . Studien haben zum Beispiel eine verbesserte Knochendichte bei jungen Menschen nachgewiesen, die Judo, Karate und Taekwondo ausüben. Als Gesundheitssport für Menschen über 60 Jahre sind vor allem „weiche“ Kampfsportarten gut geeignet.

Kampfsport kann sich zudem günstig auf die psychische Gesundheit auswirken. Die Rituale für Achtsamkeit, die Teil traditioneller asiatischer Kampfkünste sind, fördern die Selbstachtung und die Wertschätzung des Gegenübers. Eine neuere Studie liefert Hinweise darauf, dass Menschen, die japanische Kampfkünste über einen längeren Zeitraum regelmäßig ausüben, zufriedener und weniger anfällig für psychische Erkrankungen sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Außerdem lassen sich mit Kampfsportarten Aggressionen zielgerichtet abbauen. Und schließlich verleiht Kampfsport Sicherheit. Das Wissen, sich bei Gefahr angemessen verteidigen zu können fördert die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein.

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Wie beginne ich mit Kampfsport?

Du willst dich sportlich herausfordern und etwas Neues ausprobieren? Dann fange mit Kampfsport an! Diese Sportart bietet nicht nur zahlreiche Vorteile für deine körperliche Fitness, sondern auch für deine mentale Gesundheit. Zuerst solltest du dir überlegen, mit welcher Kampfsportart du anfangen willst. Es gibt eine Vielzahl an mehr oder weniger etablierten Kampfsportarten in Deutschland. Die Wahl des richtigen Kampfsports oder der richtigen Kampfkünste hängt von verschiedenen Faktoren ab: deinen persönlichen Zielen, körperlichen Fähigkeiten und Vorlieben.

Kampfsport vs. Kampfkunst

Im Kampfsport stehen in der Regel Zweikämpfe im Fokus von Wettbewerben. Im Gegensatz dazu legt eine Kampfkunst den Fokus auf die strikte Einhaltung von Traditionen, Techniken und Etikette sowie das korrekte Verhalten innerhalb des Studios.

Weitere Kampfsportarten

  • Mixed Martial Arts (MMA): Vereint Elemente aus allen Kampfsportarten und ist damit die Königsdisziplin des Vollkontakts.
  • Grappling: Eine Kampfsportart ohne Schlag- und Tritttechniken, die sich auf den Bodenkampf konzentriert.
  • Thaiboxen/Kickboxen: Vereint Techniken aus Boxen, Karate, Muay Thai und Taekwondo.
  • Boxen: Der klassische Zweikampfsport im Ring mit den Fäusten.
  • Ringen: Eine der ältesten olympischen Sportarten, die körperliche Stärke, Schnelligkeit und taktisches Geschick erfordert.
  • Taekwondo: Eine koreanische Kampfsportart mit schnellen und kraftvollen Tritten.
  • Karate: Eine japanische Kampfsportart mit schnellen und kraftvollen Techniken.
  • Judo: Eine japanische Kampfsportart, die für ihre Würfe und Bodentechniken bekannt ist.

Tipps für den Einstieg

Du kannst, wie fast jede andere Sportart, Kampfsport ohne Vorerfahrung anfangen. In einem guten Gym wird das Training zwischen Anfänger:innen und Fortgeschrittenen differenziert. Anfänger:innenkurse sind methodisch aufgebaut und die Techniken werden von Grund auf vermittelt. Das Training ist konditionell sehr anspruchsvoll und Konditionseinheiten sind in der Regel fester Bestandteil der Trainingseinheiten. Bevor du mit dem Kampfsporttraining anfängst, ist es ratsam, eine gewisse Grundlagenausdauer aufzubauen (beispielsweise durch regelmäßiges Joggen).

Viele fangen als Kinder an, bestimmte Sportarten zu praktizieren. Aber es ist nie zu spät, eine Kampfsportart oder Kampfkunst zu lernen - egal, wie alt du bist. Du solltest ab einem gewissen Alter darauf achten, zu Beginn nichts zu überstürzen. So vermeidest du Zerrungen, Überdehnungen und andere Verletzungen.

Probetraining und Studioauswahl

In den meisten Studios für Kampfkünste oder Kampfsport kannst du ein kostenloses Probetraining durchführen - so hast du die Möglichkeit, dir in mehreren Trainingseinheiten ein Bild vom Gym zu machen. Bei der Auswahl des passenden Studios solltest du zuerst darauf achten, ob das angeboten wird, was du suchst. Weiterhin ist es wichtig, dass dir die Kampfsportart Spaß macht. Das Probetraining hilft dir, dich selbst vom jeweiligen Kampfsportstudio zu überzeugen.

Mit einer Urban Sports Club Mitgliedschaft kannst du beispielsweise auch ganz einfach verschiedene Kampfsportanbieter ausprobieren - und das mit nur einer Mitgliedschaft! So hast du ein Probetraining in jeder Kampfsportart, die du lernen möchtest. Mit der Mitgliedschaft kannst du zusätzlich noch weitere Sportarten entdecken.

Kampfsport für jedes Alter

Kampfsportarten und Kampfkünste gewinnen immer mehr Anhänger aller Altersgruppen, denn selbst in der Freizeit ausgeübt, können sie eine lohnende Erfahrung sein, bei der du nicht nur an deinem Körper, sondern auch an deinem Geist arbeiten kannst.

Es gibt kein ideales Alter, um mit Kampfsport zu beginnen. Jeder kann in jedem Alter mit dem Training beginnen, solange er oder sie körperlich fit ist und keine gesundheitlichen Probleme hat. Einige Kampfsportarten wie Judo und Karate sind für Kinder ab einem Alter von vier oder sechs Jahren geeignet. Andere Kampfsportarten wie Krav Maga werden erst ab einem Alter von 14 bis 16 Jahren empfohlen. Für Erwachsene sind Kampfsportarten wie (Kick-)Boxen, Aikido und Wing Tsun besonders gut geeignet.

Die Vorteile von Kampfsport

Die Praxis von Sportarten oder Kampfkünsten bringt viele Vorteile für die körperliche und geistige Gesundheit mit sich. Dazu gehören die Verbesserung der körperlichen Fitness, die Steigerung des Selbstbewusstseins und der Selbstdisziplin sowie die Entwicklung sozialer Fähigkeiten. Das Training in Sportarten und Kampfkünsten beansprucht den gesamten Körper und verbessert so Ausdauer, Kraft, Flexibilität und Koordination. Regelmäßiges Training ermöglicht es dir, Selbstverteidigungstechniken zu erlernen, die dein Sicherheitsgefühl stärken und dir helfen, in Gefahrensituationen angemessen zu reagieren. Zusätzlich tragen sie zur Stressreduzierung bei und verbessern dein Wohlbefinden durch die Ausschüttung von Endorphinen (den sogenannten Glückshormonen).

Disziplin und intensives Training fördern Entschlossenheit, Ausdauer und die Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen. Die Notwendigkeit, sich auf Bewegungen, Techniken und Taktiken zu konzentrieren, kann die kognitiven Fähigkeiten verbessern. Da das Training in Sportarten und Kampfkünsten Regelmäßigkeit, Selbstdisziplin und Motivation erfordert, kann dies auf andere Lebensbereiche übertragen werden. Die Zusammenarbeit mit Partnern, Trainern oder Lehrern im Training führt zum Aufbau von Vertrauen und Respekt sowie zur Entwicklung von Kommunikations- und Sozialkompetenzen. Darüber hinaus kann die Ausübung von Sportarten und Kampfkünsten dich in Gemeinschaften von Gleichgesinnten einführen, die ähnliche Interessen, Ziele oder Lebensphilosophien teilen, was Gelegenheiten schafft, neue Bekanntschaften und Beziehungen zu knüpfen.

Worauf sollte man bei der Wahl achten?

Bevor du dich für eine bestimmte Kampfsportart oder Kampfkunst entscheidest, solltest du dir über deine Ziele (Selbstverteidigung, Gesundheit, spirituelle Entwicklung oder sportlicher Wettbewerb), deine Vorlieben und dein körperliches Aktivitätsniveau Gedanken machen.

Empfehlungen für verschiedene Fitnesstypen

  • Kickboxen: Für Kraftausdauer und Schnelligkeit.
  • Boxen: Ein guter Einstiegssport, um Grundtechniken zu erlernen.
  • Taekwondo: Für Schnelligkeitsausdauer und Beweglichkeit.
  • Mixed Martial Arts: Für Kurzzeitausdauer und Kraft, aber nichts für Anfänger.
  • Jiu-Jitsu: Für Kraftausdauer und Stabilität, auch für Schwächere geeignet.
  • Tai-Chi: Für Stressabbau und statische Kraft, auch für Anfänger geeignet.

Zusätzliche Tipps

  • Melde dich bei einem Verantwortlichen an und führe ein Vorgespräch über deine Ziele.
  • Bring die Bereitschaft mit, fitter werden zu wollen und dafür reichlich Schweiß aufzubringen.
  • Lege lieber eine kurze Pause ein, wenn du nicht mehr kannst, anstatt über dein körperliches Limit zu gehen.