Sportliche Vielfalt in der Schweiz: Von Olympia bis Judo

Die Schweiz zeigt sich als vielseitige Sportnation, die sowohl auf internationaler Bühne als auch in lokalen Vereinen Erfolge feiert. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte des Sports in der Schweiz, von den Olympischen Spielen bis hin zu Judo- und Ju-Jitsu-Vereinen, und wirft einen Blick auf prominente Persönlichkeiten wie Michelle Hunziker und Regina Halmich.

Die Schweiz bei den Olympischen Spielen

An den Sommerspielen vor drei Jahren in Tokio fühlte sich die Schweiz als Sportnation. Die Delegation von Swiss Olympic gewann 13 Medaillen. In Paris finden nun die ersten Spiele nach der Pandemie statt. Die Athleten bestreiten ihre Wettkämpfe wieder vor Zuschauern und an Wettkampfstätten, die die Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt in Szene setzen. Der Unterschied zu Tokio könnte grösser kaum sein, Paris feiert Olympia in diesen Wochen.

Die Schweizer Sportlerinnen und Sportler haben drei Wettkampftage vor Schluss 7 Medaillen gewonnen. Die Ausbeute ist Stand Donnerstagabend deutlich kleiner als in Tokio. Hinzu kommt, dass es nur eine Goldmedaille gab, durch die überraschende Schützin Chiara Leone. In Tokio hatte die Schweiz noch 3 Olympiasiegerinnen gestellt. Moderne Olympische Spiele haben längst nichts mehr mit «Dabeisein ist alles» zu tun. Selbst in Randsportarten ist das Niveau so hoch geworden, dass es viel Trainingsaufwand braucht, um sich überhaupt für die Spiele zu qualifizieren - Medaillen sind noch viel schwieriger zu erreichen.

Auch neuere Sportarten wie BMX oder Beachvolleyball werden immer professioneller betrieben. Dem Schweizer Sport ist zugutezuhalten, dass er sich in diesem kompetitiven Umfeld behauptet und stabilisiert hat. 2012 gewann die Schweiz in London noch 4 Medaillen, seitdem waren es immer mindestens 7.

Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic, sagte in Paris: «Wären die Würfel anders gefallen, hätten wir mehr Medaillen gewinnen können. Es hätten aber auch weniger werden können.» Mit seiner Aussage sprach Stöckli das Wettkampfpech an, das die Schweizer in Paris da und dort ereilt hat. Ausserdem hat die Schweiz im Vergleich mit den grossen Sportnationen wie den USA, Grossbritannien oder Deutschland einen kleineren Talentpool - stechen die helvetischen Trümpfe nicht, gibt es kaum potenzielle Nachrücker. Das zeigte sich auch in Paris.

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Die Faustregel des Sports, wonach es für Edelmetall mindestens drei Athletinnen und Athleten mit Medaillenpotenzial braucht, hat sich in Paris bewahrheitet. Die Schweizer Ruderer schafften es mit vier Booten in einen Final - es resultierte Bronze für Roman Röösli und Andrin Gulich im Zweier ohne Steuermann. Der Frauen-Vierer verpasste die Medaille hingegen knapp, um einen Meter - Platz vier. Pech.

Die Schweiz hat in Paris nicht nur 7 Medaillen, sondern auch 31 olympische Diplome gewonnen, 8 mehr als in Tokio. Die harte Währung an Olympia sind zwar die Medaillen, alles andere ist rasch vergessen. Die Diplome verdeutlichen jedoch, wie breit die Schweiz aufgestellt ist und wie wenig teilweise für einen Podestplatz gefehlt hat.

Das Zauberwort heisst: nationales Leistungszentrum

Ein Zauberwort gerade für kleine Verbände lautet: nationales Leistungszentrum. Das ist ein Stützpunkt, wo die Besten einer Sportart professionelle Rahmenbedingungen vorfinden und sich im Training mit den stärksten Konkurrenten des Landes messen können. Im Rudern und Schiessen gibt es solche Leistungszentren. Das führte in Paris zu drei Medaillen für diese zwei Sportarten.

Als Musterbeispiel für die Entwicklung einer Randsportart gilt der Schiessverband Swiss Shooting. Die Schützen schenkten dem Bundesrat Gehör und professionalisierten die Talentförderung, das geschah unter anderem mit der Gründung eines Leistungszentrums 2016. Das Resultat sind fünf Olympiamedaillen, die Schweizer Schützinnen in Rio de Janeiro, Tokio und nun in Paris gewannen.

Auch die Armee spielt zunehmend eine Rolle in der Sportförderung. Eine Alternative zur Armee fehlt. In Paris haben 67 der 128 Schweizer Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Spitzensport-Rekrutenschule absolviert. Solange man sie bejaht, ist das Militär die tauglichste Institution für diese Aufgabe. Das ist auch in den Nachbarländern so.

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Die Schweiz hat in Paris die Möglichkeiten ausgeschöpft, die sich durch ausländisches Know-how, nationale Leistungszentren und Spitzensportförderung der Armee eröffnen. Will sie noch einen Schritt nach vorne machen, lohnt sich ein Blick in die Niederlande.

Föderalismus und Kantönligeist

Der Schweizer Sport ist hingegen föderalistisch organisiert, es sind historisch gewachsene Strukturen. Funktionäre des Schweizer Sports sind jedoch skeptisch, ob die Schweiz bereit ist für eine solche Zentralisierung; sie orten einen Kantönligeist, der unter anderem bei den im ganzen Land verstreuten Leistungszentren sichtbar wird.

Und solange Föderalismus und Kantönligeist auch im Schweizer Sport Bestand haben, sind Olympische Spiele wie in Paris mit 7 Medaillen die Realität.

Lokale Judo- und Ju-Jitsu-Vereine

Auch auf lokaler Ebene wird in der Schweiz grossartiger Sport betrieben. Hier sind einige Beispiele:

  • Judo Club Schaffhausen: Der Judo Club Schaffhausen veranstaltete interne Judoturniere, bei denen Kinder aus verschiedenen Clubs ihre Kräfte messen konnten.

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  • Judo und Ju-Jitsu Club Solothurn: Der Judo und Ju-Jitsu Club Solothurn feierte sein 70-Jahr-Jubiläum. Ein Highlight war das Training mit Judoka Hiroshi Katanishi.

  • Judo Club Bad Zurzach: Der Judo Club Bad Zurzach bereitete seine 3. GV vor und stellte neue Assistenztrainer vor, welche eine wertvolle Mithilfe bei den Kindertrainings leisten.

Prominente Persönlichkeiten im Sport

Regina Halmich

Spätestens seit dem Boxkampf gegen Stefan Raab (57) befindet sich Regina Halmich (47) wieder mitten im Medienrummel. Doch trotz ihrer Bekanntheit ist die Profiboxerin immer noch Single. Dabei sollte das Partner-Finden für eine so berühmte Frau doch eigentlich leicht sein, oder?

Offenbar nicht, wie die frühere Boxweltmeisterin gegenüber «Bunte» verrät: «Die Männer haben schon viel Respekt vor mir, die wenigsten trauen sich, mich anzusprechen.» In der Rolle als stärkere Frau ist es anscheinend gar nicht so einfach, ein passendes Date zu finden.

Tatsächlich hat die 47-Jährige sogar schon von einem Fernsehsender das Angebot bekommen, in einer Kuppel-Show mitzumachen. Das hat Halmich allerdings abgelehnt. Dabei ist ihre letzte Partnerschaft schon reichlich lange her: Ihre Beziehung mit dem Polizisten Andreas Jourdan endete im Jahr 2016. «Es gibt aktuell keinen Lebenspartner, mit dem ich zusammenlebe», bestätigt sie auch der «Bild».

Regina Halmich hat schwere Monate hinter sich. Zwar verrät Regina Halmich nicht, was in der Zeit genau passiert ist, doch eine Partnerschaft hätte wohl nicht gut hineingepasst: «Ich glaube, dass kein Mann die letzten sechs Monate mitgemacht hätte», meint die Boxerin.

Den Titel als ungeschlagene Weltmeisterin hielt Regina Halmich von 1995 bis 2007. Ursprünglich hatte die Deutsche ihre Sportkarriere mit Judo begonnen. Erst nach drei Jahren wechselte sie zum Boxen und später Kickboxen.

Michelle Hunziker

Michelle Hunziker zeigt wieder mal, was sie drauf hat! Die Moderatorin praktiziert in ihrer Freizeit schon länger Karate. So ist es beispielsweise kein Geheimnis, dass sie in ihrer Freizeit die Kampfkunst Karate ausübt.

Auf Instagram gibt sie ihren Followern diesbezüglich nun ein Update. In einer Story stellt sie ihr Können unter Beweis. Heisst: Die 47-Jährige hat in Sachen Karate schon vieles gelernt!

Michelle Hunziker ist für ihre Sportlichkeit bekannt. Ob am Strand oder im Studio - immer mal wieder setzt sie ihren durchtrainierten Body auf Instagram gekonnt in Szene. Ein neues Foto sorgte nun kürzlich jedoch für Kritik.