Luise Malzahn: Eine Judo-Karriere voller Erfolge

Luise Malzahn, geboren am 9. Juni 1990 in Halle/Saale, ist eine herausragende deutsche Judoka. In der deutschen Judo-Szene sorgte in den 2010er Jahren mit Claudia Malzahn, WM-Dritte von 2009 und EM-Zweite von 2008, und ihrer sieben Jahre jüngeren Schwester Luise Malzahn ein Geschwisterpaar aus Sachsen-Anhalt für Aufsehen.

Die Anfänge und der Aufstieg in die Weltspitze

Nach dem Karriereende ihrer Schwester 2014 trat Luise Malzahn, die in der Kategorie bis 78 kg kämpft, in deren Fußstapfen und wurde 2015 ebenfalls WM-Dritte sowie EM-Zweite. "Luise hat sich von einem großen Talent zu einer absoluten Weltklasseathletin entwickelt" (JUDO Magazin, 12/2015), lobte sie der damalige Bundestrainer Michael Bazynski.

Internationale Erfolge

Ihren Aufstieg in die internationale Topklasse unterstrich sie bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro als Fünfte und bei der EM 2020 als Zweite. In einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen um das Olympiaticket 2020 unterlag sie haudünn der Ravensburgerin Anna-Maria Wagner, die Verschiebung der Spiele auf 2021 eröffnete ihr dann aber doch noch die Chance auf die zweite Olympiateilnahme.

Erfolge im Überblick

  • WM-Dritte im Einzel 2015
  • Mehrfache WM-Medaillengewinnerin im Team
  • Mehrfache EM-Medaillengewinnerin im Team und Einzel
  • Mehrfache deutsche Meisterin

Wichtige Funktionen und Erfolge

  • WM-Dritte 2015
  • Olympia-Fünfte 2016
  • EM-Zweite 2015, 2020
  • Mehrfache EM-Dritte

Der PSV 05 Judo Köthen

Luise Malzahn trat somit die Nachfolge von Glinde zum SV Halle gewechselt und trat somit die Nachfolge von Luise Malzahn an.

Einblicke in die Aktivitäten des Vereins

Der PSV 05 Judo Köthen ist aktiv in der Förderung des Judo-Sports. Hier einige Einblicke in die Vereinsaktivitäten:

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  • Wolfener Judoturnier am 17.11.2018: Niklas Huhn, Alexander Schmidt und Paul Richter starteten für die u9. Niklas kämpfte mit seinen 20 kg in der 22,5 kg Klasse. Dort könnte er sich mit zwei Siegen und zwei Niederlagen über Platz 3 freuen. Alexander und Paul kämpften in der selben Gewichtsklasse. Beide mussten sich stärkeren Gegnern geschlagen geben. Im Vereinsinternen Kampf konnte sich Alexander durchsetzen. Beide fuhren mit Platz 3 nach Hause. Die einzige Starterin in der u11 war Vicky-Marie Spodin. Souverän setze sie ihre Technik um und gewann mit drei Ippons und somit Platz 1. Auch in der u13 konnte sie sich erfolgreich mit einem Ippon durchsetzen und freute sich ebenfalls über Platz 1. Bei den Jungs konnten sich Jannick Stolze und Maik Klimmek über Platz 3 freuen. Henning Birch-Hirschfeld hatte es mit dem Doppel KO System zu tun. Die ersten beiden Kämpfe bestritt er erfolgreich, so dass er verdient im Finale stand. Sein Finalgegner vom SV Halle ließ im hier jedoch keine Chance und Henning musste sich mit Platz: begnügen.
  • avacon Burgturnier 2018 am 10.11.2018: Leon Hubert (U15 & U18) gewann Gold und den "Bester Techniker Pokal" in der AK U15. Stefan Rudi (U15) holte Gold und Silber. Henning Birch-Hirschfeld (U15) gewann Gold, und Eric Heinze (U18) Bronze.
  • Internationaler AT-Cup am 08.09.2018 in Leipzig: Stefan Rudi (U15, bis 43 kg) gewann Gold, und Leon Hubert (U15, über 66 kg) Bronze.
  • Grand Slam Magdeburg: Leon Hubert und Stefan Rudi zeigten starke Leistungen und gewannen Silber bzw. Bronze.
  • Little-Ogoshi-Liga Teil 3: Klara Lepke holte Gold, Leif Helmecke und Alexander Schmidt teilten sich den dritten Platz. Niklas Huhn freute sich über Platz eins, Vicky-Marie Spodin dominierte ihre Gegnerinnen und konnte sich über Platz eins freuen.

Sporthilfe Elite-Forum

Luise Malzahn nahm am 35. Sporthilfe Elite-Forum teil, das vom 1. bis 4. Mai auf Schloss & Gut Liebenberg bei Berlin stattfand. Unter den 26 teilnehmenden Top-Athleten befanden sich zahlreiche Junioren-Weltmeister oder Rio-Olympia-Qualifikanten, wie u.a. die Marathon Zwillinge Anna und Lisa Hahner, die Taekwondo-Olympia-Dritte Helena Fromm, die Judo-WM-Dritte Luise Malzahn, Trampolin-Weltmeister Henrik Stehlik oder Segel-Europameisterin Svenja Weger.

Michael Bazynski

Als 2009 Michael Bazynski Bundestrainer der Frauen wurde, bat man ihn, die Aufgabe als Bundestrainer der Frauen U21 zu übernehmen. Damit verbunden war ein Umzug nach Leipzig, da die Stelle dort angebunden war. Er nahm die Aufgabe an. Es war auch eine sehr erfolgreiche Zeit für ihn.

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