Ein Schneepflug-Unfall hätte Jeremy Renner fast das Leben gekostet. Doch der Schauspieler kämpfte sich zurück und feiert jetzt ein besonderes Jubiläum. Der Marvel-Star verliess genau vor einem Jahr die Intensivstation.
Der Unfall und seine Folgen
Vor über einem Jahr wäre Jeremy Renner (53) fast gestorben. Am Neujahrstag 2023 wurde der Marvel-Star von seiner eigenen Pistenraupe überrollt. Am Neujahrstag 2023 hatte Renner versucht, mit seiner eigenen Pistenraupe den Truck seines Neffen nach einem Schneesturm zu befreien. Er versuchte damals in das Kettenfahrzeug zu steigen als dieses plötzlich auf seinen Neffen zurollte.
Dabei geriet Renner unter die Ketten und wurde schwer verletzt. Er brach sich nach eigenen Angaben mehr als 30 Knochen und sei «komplett erdrückt» worden, wie es damals laut Medienberichten in einem Polizeibericht hiess. Laut des Sheriffs war das der Moment, in dem der Schauspieler überfahren wurde und dabei ein stumpfes Thorax-Trauma und orthopädische Verletzungen erlitt.
Aufgrund des Schneesturms zuvor hatten die Einsatzkräfte Mühe, zum Unfallort zu kommen. Erst rund eine Stunde nach dem Notruf konnte der Star daher mit einem Helikopter ins Krankenhaus geflogen und dort operiert werden.
Der lange Weg der Genesung
Mittlerweile geht es ihm deutlich besser. Der Schauspieler hat sogar einen besonderen Grund zu feiern: «Mein Freund hat mich daran erinnert, dass ich vor einem Jahr die Intensivstation verlassen und nach Hause kommen konnte», schreibt er in seiner Instagram-Story. «Glücklicher Mann ...», fügte er hinzu. Dazu veröffentlichte er auch ein neues Bild, das ihn lächelnd in einem Trainingsraum zeigt.
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«Ich wurde daran erinnert, dass Liebe, ein guter Wille, harte Arbeit und die richtigen Menschen mich jeden Tag durchstehen lassen», kommentierte er den Post. Er werde weiterkämpfen, um immer besser zu werden und zu wachsen.
In den vergangenen Monaten hielt der Schauspieler seine Fans auf Instagram regelmässig über seine Fortschritte auf dem Laufenden. Während all der Zeit habe er «nie über meine eigenen körperlichen Beschwerden, meine eigenen Schmerzen oder meine eigenen Ängste nachgedacht», erklärte er jetzt weiter. Das Wichtigste sei seine Einstellung gewesen. Diese habe ihn angetrieben, gesund zu werden: «Es gibt keine andere Möglichkeit als diese.
Weiter bestätigt Renner, dass er in rund einer Woche endlich wieder drehen wird - für die dritte Staffel von «Mayor of Kingstown». Kürzlich ging es für ihn aber zunächst nach Reno in den US-Bundesstaat Nevada. Nach dem Unfall war er dort im Krankenhaus operiert und behandelt worden. Wie er auf Instagram mitteilt, fuhr er mit «Freude, Segenswünschen und Pizza» zurück in die Klinik, um dort nicht nur kranken Kindern und dem medizinischen Personal Hallo zu sagen, sondern sich auch noch einmal zu bedanken. Er stehe für immer in der Schuld der Helferinnen und Helfer.
Inspiration und Motivation
Die Kraft für die Rehabilitation schöpfte Renner aus der Liebe für seine Tochter Ava, wie er nun sagte. In einem Instagram-Post vom Montag, 1. Januar 2024, beschrieb er die 10-Jährige als «Grund Nummer 1» für seine Erholung vom Unfall, der sich am 1. Januar 2023 ereignete.
«Ihr ging es besser, sie hatte weniger Angst»«Ich habe sie gebeten, auf mich zu warten, als ich sie am 14. Januar nach meiner Ankunft zu Hause zum ersten Mal sah», sagte Renner. «Als es mir langsam besser ging, ging es auch ihr besser, sie hatte weniger Angst. Jeremy Renner besuchte zudem das Spital, in dem er nach dem Unfall behandelt worden ist. Er dankte den Leuten, die Erste Hilfe leisteten, den Ärzten, Krankenschwestern und Angestellten: «Ich danke euch allen, der ganzen Community, ihr habt dafür gesorgt, dass ich hier bleibe.»
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Auf die Frage, was ihn motiviert hat, sich durch diesen «unglaublichen Kampf» zu forcieren, antwortete Renner: «Ich fühle mich gesegnet, dass ich so viele Dinge habe, für die es sich zu leben lohnt. Ich habe eine riesige Familie, eine 10-jährige Tochter - ich hätte viele Menschen enttäuscht und Leben durcheinandergebracht, wäre ich vor einem Jahr gestorben. Unzählige Dinge halten mich hier, inspirieren mich.»
Seine Rehabilitation kam auch als Erleichterung: Mit jedem Tag, an dem es ihm besser ging, fühlte sich auch seine Familie besser. «Meine Heilung war also auch ihre Heilung», sagte Renner. «Es gab also keine andere Option. Und ich arbeite heute noch daran, jeden Tag.
Renners Rückkehr ans Set
Fast auf den Tag genau vor einem Jahr, am Neujahrstag 2023, hing das Leben von Jeremy Renner (52) nach einem schweren Schneepflug-Unfall am seidenen Faden. Den Erfolg seines beschwerlichen Wegs zurück zur Normalität darf der Marvel-Star offenbar zum Start des neuen Jahres ernten. Darauf deutet zumindest ein Post seiner Kollegin Emma Laird (25) hin, die gemeinsam mit Renner in der Serie «Mayor of Kingstown» in bislang zwei Staffeln zu sehen war.
Zu einem alten Bild vom Set der Serie, das sie an der Seite von Renner zeigt, schrieb Laird laut «Entertainment Weekly»: «Es geschieht. Nächste Woche bin ich wiedervereint mit meinem liebsten Kerl, Jeremy Renner.» Besagter «Kerl» veröffentlichte diesen Post wiederum in seiner Instagram-Story. Die dritte Staffel der Paramount+-Serie war nach Renners schweren Unfall lange in der Schwebe.
Noch «etwas ramponiert» von dem Unfall, aber dennoch bestens gelaunt, konnte er bereits im April einen beachtlichen Erfolg feiern - er besuchte die Premiere seiner Doku-Serie «Rennervations» und schritt dabei über den roten Teppich.
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Für seinen beachtlichen Kampf zurück ins Leben war Renner vom «People»-Magazin zu einer der «25 faszinierendsten Personen des Jahres 2023» gekürt worden.
