Liste der toten Wrestler: Tragödien im Ring und im Leben

Der Tod eines geliebten Menschen ist immer etwas Schreckliches. Besonders schlimm ist es, wenn der Person kein langes Leben vergönnt war. In dieser Liste beschäftigen wir uns mit Wrestlern, die viel zu früh aus dem Leben getreten sind; sei es durch Drogenmissbrauch, furchtbare Unfälle oder körperliches Versagen.

In den 1980er- und 1990er-Jahren waren Wrestler absolute Superstars, ihre WWF- und WCW-Matches sahen Abermillionen von Fans im TV oder live vor Ort in Riesenhallen. Wer erinnert sich nicht an die theatralischen Matches von Hulk Hogan, Undertaker & Co.? Leider sind viele von ihnen nicht mehr unter uns.

Die Dunkle Seite des Wrestling: Eine Analyse der Todesfälle

Auf Yahoo.com wurde nach dem Tod von "Macho Man" Randy Savage am Sonntag ein Artikel veröffentlicht, der sich mit dem Tod von Wrestlern beschäftigt und diese mit dem Ableben in anderen Sportarten und dem Entertainment vergleicht.

Der Artikel von Yahoo Sports gibt an, dass rund 25% der Performer von Wrestlemania VII mittlerweile verschieden sind (14 von 51 Teilnehmern), viele davon aufgrund von Drogenproblemen und deren Folgen. Allerdings vergaß man bei dem Artikel noch Sensational Sherri, welche im Alter von 49. Jahren an einer Überdosis Drogen verstarb. Außerdem fehlen Gorilla Monsoon (natürlicher Tod mit 62. Zum Vergleich, von den 44 Teilnehmern am Super Bowl 1991 (dem selben Jahr, von dem diese Liste startet) ist bisher noch niemand verstorben.

Dieser Bericht wirft natürlich alles andere als ein gutes Bild auf das Wrestling. Besonders auffällig sind bei den Todesfällen die vielen Herz- und Drogentode. Meiner Meinung nach sind die Drogen aber nicht wirklich Heroin oder Kokain, sondern vielmehr sowas wie (vielleicht verbotene) Painkiller, die die Wrestler gegen ihre Schmerzen genommen haben. Dazu kommt insbesondere der Missbrauch von Steroiden, der ja gerade in der angesprochenen Zeit (Wrestlemania VII) gerade auf seinem Höhepunkt war.

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Dies kombiniert schlägt dem Körper natürlich voll auf die Organe. Eine Anmerkung: Andre The Giant ist an seiner Größe gestorben.

Das ganze liest sich extrem übel und dürfte den Gegnern des Wrestling mal wieder wunderbar in die Karten spielen. Aber man darf natürlich die Wahrheit nicht verleugnen. Gerade in der angesprochenen Zeit gab es im Business extrem viele nicht ausgesprochene Missstände, die bei den Todesfällen zum tragen kommen.

Wie schon angesprochen spielen hier wohl Steroide eine Rolle, genauso wie Painkiller. Allerdings darf man auch Dinge wie Kokain und Alkohol nicht vergessen. Aber zur damaligen Zeit war das halt üblich und zum Teil ja nichtmal verboten.

Ich will das hier auch nicht schönreden, aber es hat damals niemanden gejuckt und man kann jetzt nur noch versuchen, es in der Zukunft besser zu machen. Deshalb kann ich auch nicht verstehen, wie man bei TNA in der Fehde zwischen Morgan und Immortal öffentlich darauf hinweisen konnte, dass Gehirnerschütterungen lächerlich sind und man früher nicht so einen Aufstand darum gemacht hat.

Man darf nun nur nicht den Fehler machen, dass auf die heutige Zeit zu beziehen. Die Dinge haben sich deutlich zum besseren verändert und auch wenn es immer noch viele Baustellen gibt ist man auf dem richtigen Weg.

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Gerade für die neueren Generationen wird in den letzten Jahren immer deutlicher, welche Langzeitfolgen die Einnahme verbotener Substanzen hat und man kann nur hoffen, dass dieser "Schockeffekt" langfristig einschlägt und so manchem die Augen öffnet.

Natürlich ist es erschreckend zu sehen, dass so viele Wrester aus den 90ern meist mit +/- 40 sterben.

Gegen die Painkiller und andere Drogen geht die WWE zum glück vor und war sich in der letzten Vergangenheit auch nicht zu schade Worker wegen verstoß zu suspendieren.

Der Artikel ist nicht dafür gemacht das Leute in einem Wrestling Forum diskutieren nein sondern einfach um einen aufreißerischen Titel zu entwerfen damit die Leute die zufällig auf Yahoo surfen so einen Artikel lesen und die Leute denken : Wrestling Absolut Schrecklich !

Natürlich hatten viele damit zu tun Drogen usw... allerdings kann man das doch nicht so pauschal ausdrücken da alle in ganz anderen Umständen gelebt und evtl. Früher haben natürlich noch andere Faktoren auf die Worker eingewirkt als heute.

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Man kann mir nicht erzählen, dass die Worker damals keine Steroide oder sonstige Anabolenstoffe zu sich genommen haben so wie die alle aussahen.

Es ist zudem bekannt, dass solche Stoffe sich irgendwann negativ auf die Gesundheit auswirken können und das ist wohl bei vielen der Fall gewesen - zumindest bei denen kann ich es mir vorstellen, die an einer "Heart Attack" gestorben sind.

Daher finde ich es um so besser, dass die WWE heutzutage viel mehr Wert auf die Wellness Policy legt, denn dadurch kann vieles verhindert werden - auch wenn manche Worker anscheinend davon nicht betroffen sind (Ezekiel Jackson, Triple H, etc.).

Bei der Drogenüberdosis, an der manche Worker gestorben sind, kann man mal sehen, dass das Business auch ganz schön an den Nerven zerrt und man teilweise gezwungen ist, zu solchen Mitteln zu greifen.

Natürlich schlimm, die ganzen Todesfälle, die es gab. Aber wir sollen die Kuh auf dem Boden halten. Jede Sekunde stirbt auf der Welt ein Mensch.

Das stimmt natürlich, aber diese Quote bei den Wrestlern ist schon auffällig. Als Gründe für diese Todesfälle wurden ja bereits Steroide und Painkiller genannt.

Diese haben sicherlich einen nicht zu leugnenden Einfluss auf die Gesundheit. Bei der damaligen Generation von Wrestlern war man sich über die negativen Folgen dieser Mittel auch noch nicht so im Klaren, wie heute, da dise erst seit nicht so langer Zeit gebraucht wurden und die negativen Wirkungen noch nicht aufgetreten waren.

Heute ist man was das angeht hoffentlich eines besseren belehrt worden. Außerdem versucht die WWE ja bereits gegen den Missbrauch von Medikamenten vorzugehen.

Weiterhin gab es natürlich viel mehr gesundheitsgefährdende Aktionen im damaligen Wrestling, wie zum Beispiel Schläge mit Gegenständen gegen den Kopf.

Letztendlich spielt auch die Charakterstärke der Wrestler eine Rolle. Bei denjenigen bei denen diese nicht stimmt, kommt es dann häufig zum Drogenmissbrauch.

Während fürher der Körperbau und extravagantes Auftreten für die Wrestling Promotions ausschlaggebend für eine Verpflichtung eines Wrestlers waren, so wird heute von den Promotions auch auf die Charakterstärke geachtet, denn Wrestler, die Skandale verursachen schaden auch der Promotion.

Früher war leider das Wrestling nicht so weit entwickelt wie heute, Entertainment-tecnisch wie auch drogentechnisch. Aber, bitte entschuldigt wenn ich mich irre, waren die Drogenkontrollen schon so scharf wie heute? und damit mein ich nicht bei der WWE sondern in den USA.

Egal, Wrestling ist und bleibt ein Leistungssport. Und im Leistungssport wird gedopt. Dies ist leider die traurige Wahrheit.

Es geht in allen Sportarten weiter wie eh und je. Die Tests mögen sich verbessert haben, das trifft leider aber auch auf die Möglichkeiten des Dopings zu.

Vielmehr ist es so das in vielen Sportarten man den Eindruck gewinnen könnte, also wolle man der Öffentlichkeit glauben machen das es kein Doping gibt, oder das es ausgerottet ist. Das ist aber wohl Wunschdenken.

Man befasse sich nur mit dem Fuentes-Fall in Spanien. Da ist man schnell beim Fußball. Aber das wurde Gott sei dank ja erfolgreich vertuscht. Wo es um viel Geld geht wird es immer auch immer Betrug geben. Und dort wo es im Sport um viel Geld geht wird es immer Manuipulation und Doping geben.

Und so ähnlich sieht es auch im Wrestling aus. Sicher...Das Problem ist nicht mehr ganz so groß wie in früheren Zeiten. Zumindest macht es den Anschein.

Das bedeutet aber nicht das alles Gut ist. Auch die Wellness Policy ist kein Beweis für eine saubere WWE. Aber vllt. sind zumindest die Drogenprobleme, Schmerzmittelsucht etc. pp heutzutage etwas kleiner als in den 80ger und 90ger Jahren.

Und darin liegt wohl auch der Grund warum die von Yahoo.com aufgelisteten Zahlen so dramatisch sind. Leider war damals unkontrollierter Missbrauch fast Gang und Gebe. Das bestreiten auch viele Stars von damals heute gar nicht mehr.

Man kann nur hoffen das dieser Trend irgendwann gestoppt wird.

Einige tragische Beispiele

  1. Owen Hart (34): Owen Harts Tod gilt als eine der größten Tragödien, die jemals während einer WWE-Veranstaltung passiert sind. Am 23. Mai 1999 beim PPV “Over the Edge” sollte Hart als der „Blue Blazer“ von der Hallendecke in den Ring schweben. Tragischerweise löste sich aber der Sicherungshaken von seinem Kostüm, sodass er 24 Meter in die Tiefe stürzte und mit dem Körper auf der Ringecke aufschlug. Aufgrund schwerer innerer Verletzungen starb Owen hart noch im Ring.
  2. Randy Savage (58): Der Macho Man war eine der schillerndsten Figuren der Wrestling-Geschichte. Er prägte die 80er und 90er Jahre der WWE so, wie es sonst nur Hulk Hogan getan hat. Sein Tod warf einige Fragen auf. 2011 verunglückte Savage mit seinem Auto und prallte gegen einen Baum. Zunächst wurde der Zusammenprall als Todesursache vermutet. Dann stellte sich heraus, dass Savage einen Herzinfarkt erlitten hatte, der den Unfall überhaupt erst verursachte.
  3. Andre the Giant (46): Er ist der einzige Wrestler auf dieser Liste, der einen natürlichen Tod gestorben ist, und trotzdem hat er die Welt viel zu früh verlassen. Andre litt seit seiner Geburt an Riesenwuchs. Diese Krankheit führte zu vielen gesundheitlichen Problemen. Am 27. Januar 1993 starb Andre an Herzversagen.
  4. Chyna (46): Das neunte Weltwunder war eine der prägendsten Figuren der Attitude Era und ist bis heute die einzige Frau, die dreimal die Intercontinental Championship gewinnen konnte. Einige Zeit vor ihrem Tod litt Chyna bereits unter Angstzuständen und Schlafstörungen, weswegen sie Medikamente einnahm. Das sollte ihr später zum Verhängnis werden.
  5. Mr. Perfect Curt Hennig (44): Der Vater von WWE-Superstar Curtis Axel gilt als einer der besten Wrestler aller Zeiten, die nie den höchsten Titel des Marktführers gewinnen konnten. Sein Tod hängt im Gegensatz zu den meisten auf dieser Liste nicht mit Anabolika- oder Medikamentenmissbrauch zusammen.
  6. Rick Rude (40): „Ravishing“ Rick Rude war einer der größten WWE-Bösewichte der 80er Jahre. Auch ihm war kein langes Leben vergönnt.
  7. The British Bulldog (39): Davey Boy Smith ist ein weiteres Opfer von Medikamentenmissbrauch unter Wrestlern. Nachdem er 1998 bei einer WCW-Veranstaltung eine schwere Rückenverletzung erlitten hatte, wurde er tablettensüchtig. Am 17. Mai 2002 erlitt er schließlich einen tödlichen Herzinfarkt. Später kam heraus, dass sein Körper zu diesem Zeitpunkt einen hohen Steroidanteil enthielt.
  8. Eddie Guerrero (38): Er steht wohl als Synonym für den frühen Tod einer WWE-Legende. Eddie Guerrero wurde am 13. November 2005 von seinem Neffen Chavo Tod in seinem Hotelzimmer gefunden. Die offizielle Todesursache lautete: Herzinsuffizienz.
  9. Umaga (36): Edward Umar Fatu, besser bekannt unter seinem Ringnamen Umaga, war Teil der traditionsreichen Anoa’i-Familie, der unter anderem auch The Rock und Roman Reigns angehören. Am 4. Dezember 2009 wurde Fatu aufgrund eines Herzinfarkts in ein Krankenhaus in Houston eingeliefert. Dort erlitt er einen zweiten Herzinfarkt und verstarb wenig später.
  10. Brian Pillman (35): Schmerzmittelmissbrauch war bis noch vor wenigen Jahren im Pro-Wrestling keine Seltenheit. So haben diese schmerzlindernden Substanzen viele Tribute gefordert. Einer davon war Brian Pillman, der am 5. Oktober 1997 starb.

Weitere tragische Todesfälle

  • Cade: debütierte 2003 bei WWE und gewann Mitte der 2000er dreimal die Tag Team Gürtel mit seinem Partner Trevor Murdoch. Nach ihrer Trennung sollte er sich größeren Aufgaben widmen, doch ein Zusammenbruch durch Drogenmissbrauch ließ seine Träume platzen.
  • Crash Holly: Vielen dürfte Crash Holly als der bekannteste Träger der WWF Hardcore Championship bekannt sein. Zwischen 2000 und 2002 durfte er sich den Titel insgesamt 21mal sichern. 2003 wurde Crash Holly jedoch von der WWE entlassen. Er starb im November 2003, nachdem er infolge eines Medikamentencocktails an seinem eigenen Erbrochenen erstickt war. Aufgrund der gefundenen Menge an Schmerzmitteln wurde sein Tod später als Suizid erklärt.
  • Test: Auch der Kanadier Test hatte seine beste Zeit bei WWE während der Attitude Era. Er war unter anderem Teil der Fraktion „The Corporation“ und vor den Kameras auch der Geliebte von Stephanie McMahon. 2007 wurde er aufgrund eines positiven Drogentests entlassen. Trotz eines Entzugsprogrammes konnte er den Drogen nicht entkommen.
  • Shad Gaspard: Der Mai 2020 sollte vielen Wrestling-Fans als ein trauriger Höhepunkt des Jahres in Erinnerung bleiben. Shad Gaspard, früher Mitglied des Tag Teams „Cryme Tyme“, war nach einer starken Welle am Strand von Los Angeles vermisst worden. Drei Tage nach seinem Verschwinden wurde sein Leichnam am Strand angespült und von den Behörden identifiziert.
  • Hall-of-Famer Davey Boy Smith: hatte während seiner Hochzeiten Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre viele großen Fehden. Besonders die Hart Foundation war die Grundlage vieler Rivalitäten. Smith verließ die WWF im Jahr 2000 und beendete seine Ringkarriere. Zwei Jahre später starb er im Alter von 39 Jahren durch einen Herzinfarkt.
  • Yokozuna: Auch der als japanischer Sumo-Ringer dargestellte Yokozuna war Teil des Anoa’i-Clans. Am Anfang der 1990er-Jahre war er an vielen großen Rivalitäten beteiligt, kämpfte unter anderem gegen Bret Hart und Hulk Hogan. Auch die WWF World Championship konnte er in dieser Zeit zweimal gewinnen. 1996 wurde er wegen Gewichtsproblemen entlassen. 2000 starb er in London an einem Lungenödem, einer tödlichen Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge.
  • Scott Hall/Razor Ramon: Sein Markenzeichen war der Zahnstocher, gerne spuckte er diesen auch respektlos seinen Gegnern im Ring entgegen. Scott Hall (1958-2022) war auch unter dem Namen Razor Ramon bekannt, ein Bad Boy mit langem Vokuhila und jeder Menge Attitüde. Hall starb am 14. März 2022 mit 63 Jahren. Er hatte zuvor mehrere Herzinfarkte erlitten.
  • Bam Bam Bigelow: Scott Charles Bigelow (1961-2007) machte unter dem Synonym Bam Bam Bigelow große Wrestlingkarriere. Sein Markenzeichen: das auffällige Tattoo, das seinen Kopf zierte. Bigelow war ein wilder Hund, sein Spitzname: The Beast From The East. Nach seiner Wrestlingkarriere betrieb Bigelow ein Restaurant. Er kam 2007 durch eine Überdosis Drogen ums Leben.
  • The Ultimate Warrior: Unter The Ultimate Warrior wurde James Brian Hellwig (1959-2014) in der WWF berühmt, 1993 ließ er seinen Namen offiziell in Warrior ändern. Seine Blütezeit hatte er zwischen 1987 und 1991, auch später blieb er dem Wrestling treu. Warrior starb am 8. April 2014 an den Folgen eines Herzinfarkts.
  • Dino Bravo: Fans, die bereits in den 80er Jahren dabei waren, werden sich an Dino Bravo erinnern. Im März 1993 wurde Bravo in seinem Haus in Quebec erschossen aufgefunden. Auch wenn die Todesumstände niemals ganz geklärt wurden konnten, so geht man davon aus, dass er in den Fokus der Mafia geriet - da sich Bravo am illegalen Zigaretten-Schmuggel beteiligt haben soll.
  • Bruiser Brody: Seine Karriere nahm am 16. Juli 1988 in Puerto Rico ein abruptes Ende. Vor einem Match gegen Dan Spivey rief ihn sein Wrestling-Kollege José Huertas González in den Duschbereich, um sich mit ihm über einige Geschäfte zu unterhalten. Nach wenigen Minuten kam es zu einer Rauferei, kurz darauf waren zwei Schreie zu hören. Als Tony Atlas den Raum betrat, entdeckt er Brody, der sich vor Schmerzen auf dem Boden krümmte. Dann sah er González - mit einem Messer in der Hand. José Huertas González wurde 1988 zunächst wegen Mordes an Bruiser Brody verurteilt, kam jedoch im Januar 1989 wieder frei.
  • Darren Drozdov: Darren Drozdovs Wrestling-Karriere war nur von kurzer Dauer. 1998 trat er zum ersten Mal für die größte Wrestling-Liga der Welt auf, am 5. Oktober 1999 kämpfte er gegen D-Lo Brown. Dieser wollte an Drozdov eine Powerbomb ausführen. Leider ging die Aktion schief, Drozdov landete auf dem Nacken. Die Folge: Querschnittslähmung. Seit diesem Tag sitzt Darren Drozdov im Rollstuhl.
  • Miss Elizabeth: Am 1. Mai 2003 brach Elizabeth neben Lex Luger beim gemeinsamen Abendbrot zusammen. Er rief sofort den Notarzt, im Krankenhaus konnten die Ärzte nur ihren Tod feststellen. Als Ursache wurde ein tödlicher Mix aus Alkohol und Schmerzmitteln festgestellt.
  • Die Tragödie der Familie Von Erich: Fünf seiner sechs Söhne wurden selber zu Wrestlern und erlangten einen riesigen Bekanntheitsgrad. Der sechste Sohn (Jack Jr.) kam bereits im Alter von sechs Jahren bei einem Stromunfall ins Leben. Seine anderen Söhne (Kerry, Kevin, David, Mike und Chris) stiegen alle ins Wrestlinggeschäft ein und kämpften in der Liga des Vaters. David verstarb im Schlaf. Todesursache: eine verschleppte Magen-Darm-Entzündung. Mike setzte im Alter von 23 Jahren seinem Leben mit einem Mix aus Medikamenten und Alkohol ein Ende. Chris nahm sich am 12. September 1991 mit einem Kopfschuss das Leben. Kerry beging im Alter von 33 Jahren auf der Farm seines Vaters Selbstmord. Kevin lebt noch.
  • Chris Benoit: Als Benoit am 24. Juli 2007 zur WWE-Veranstaltung „Vengeance: Night of Champions“ (2007) für sein geplantes Match gegen CM Punk nicht auftauchte, sorgten sich die Offiziellen und Wrestlerkollegen um das Wohlergehen von Chris Benoit und alarmierten die Polizei. Diese machte am folgenden Tag im Wohnhaus der Familie eine schreckliche Entdeckung: Chris Benoit, seine Ehefrau Nancy (43) und ihr gemeinsamer Sohn Daniel (7) waren tot. Wie die Ermittler bekannt gaben, beging Chris Benoit selbst die Tat.
  • Ludvig Borga, Chris Kanyon, Garrison Cade, Luna Vachon, Mike Shaw, Giant Gonzales: Vor allem, dass wieder so ein junger Wrestler wie Garrison Cade sterben musste, macht mich echt traurig. Die Drogenszenen wird es leider weiter im Wrestling geben, da hilft leider das größte Kontrollsystem nichts. Lunas Tod hat mich vor allem traurig gemacht, da nun alle 3 großen Valets der 80er/90er Jahre (Sherri Martel, Miss Elisabeth, Luna Vachon) mittlerweile verstorben sind. Mike Shaw und Giant Gonzales sind Opfer ihrer Körper geworden. Bei Gonzales war der Tod am Ende eher erlösend. Bei Shaw trat der Tod leider urplötzlich ein. Er hat den Weg raus dem Wrestling gefunden und ein zufriedenes Leben geführt. Leider verstarb er daher umso tragischer. Tony Halme (Ludvig Borga) und Chris Kanyon starben durch Selbsttötung.

Die Rolle der WWE und die Zukunft des Wrestlings

Es ist ja jetzt nicht so dass die WWE daraus nichts lernen würde;: der Piledriver ist seitdem eine verbotene Aktion .

Als Folge der grausamen Ereignisse veränderte die WWE einige Regeln: Es darf kein Blut mehr fließen, Gehirnerschütterungen müssen so lange auskuriert werden, bis sie komplett verheilt sind. Um diese zu vermeiden, dürfen Wrestler keine Stuhlschläge gegen den Kopf des Gegners mehr ausführen.

Man kann nur hoffen das dieser Trend irgendwann gestoppt wird.