UFC 4 Karrieremodus: Schwierigkeitsgrad und Tipps für den Erfolg

EA Sports hat mit UFC 4 ein Spiel herausgebracht, auf das viele Fans sehnsüchtig gewartet haben. Der Karrieremodus von UFC 4 bietet eine packende Erfahrung, bei der man einen eigenen Kämpfer erstellt und ihn vom TUF Turnier (The Ultimate Fighter) bis an die Spitze der UFC führt.

Der Karrieremodus: Eine Reise zum Ruhm

Im Karrieremodus erstellt man zu Beginn einen eigenen Kämpfer und startet beim TUF Turnier (The Ultimate Fighter). Ein genialer Einfall.

Es gibt Botschaften, in denen die echten Ultimate Fighter ihre Gefühle in gewissen Situationen beschreiben.

EA hat den Alterungsprozess nicht nur beim eigenen Fighter, sondern auch bei den bekannten Stars umgesetzt.

Allerdings geschieht dies etwas schnell bzw. viele Stars sind weit bevor man selbst in deren Ranglisten ist bereits zurückgetreten und werden dann durch Fantasy-Fighter ersetzt.

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Es gibt allerlei reale Szenen mit z.B. UFC Präsident Dana White oder anderen UFC'lern, die dem Spieler Mut machen, den Spieler ansprechen, den Spieler loben, ihm Tipps geben und so weiter und so fort.

So macht ein Karrieremodus dann auch Spaß, wenn sich eine Firma diese Mühe macht und die Atmosphäre so einfängt, dass es einfach passt.

Wir können nämlich im Laufe der Karriere zu einem rundum talentierten Kampf-Monster werden.

Das verdanken wir alles unserem fiktiven Coach Davis.

Dieser entdeckt uns in einem unserer ersten Matches und sieht trotz gewollter Niederlage (zumindest habe ich bisher in fünf Anläufen keinen Sieg geschafft) etwas in uns.

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Er sieht das Herz eines Kämpfers.

Daher lädt er uns in sein Gym ein, um uns die ersten Moves beizubringen und uns in mehrere Kämpfe zu werfen.

Wir können im Anschluss und je nach Entscheidungen in Dana Whites Contender Series landen oder aber direkt in der WFA durchstarten (mit vorheriger Wahl des Schwierigkeitsgrades).

Der Aufbau der Karriere besteht darin, dass Kampfangebot der Organisation anzunehmen, dann zu wählen, wie lange man sich vorbereiten möchte und diese Zeit effektiv zu nutzen.

Wir haben in jeder Woche eine bestimmte Menge an Zeit.

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Diese nutzen wir entweder für das Training in den Bereichen Boxen, Kickboxen, Ringen oder Jiu-Jitsu.

Jede Trainingsart bringt prozentuale Verbesserungen mit sich und die Namen geben schon die Infos darüber, was verbessert wird.

Boxen verbessert Schläge, wie den Superman Punch, Jabs oder Geraden und so weiter.

Außerdem können wir uns andere Superstars einladen, um neue Techniken zu erlernen, den Gegner analysieren oder den Hype in den sozialen Medien pushen und unsere Verbindung zu anderen Kämpfern fördern.

Die Verbindung zu anderen Kämpfern bringt uns aber nur den Vorteil, dass wir weniger Geld bezahlen müssen, um Techniken zu erlernen.

Wir stärken unseren Kämpfer aber nicht nur über das Training, sondern verdienen uns durch das Absolvieren von Herausforderungen und das Aufsteigen von Fähigkeiten Erfahrungspunkte, welche wir investieren dürfen.

Auch hier gibt es verschiedene Bereiche!

Wir verbessern die Härte unserer Kicks oder steigern unsere Takedown-Abwehr, stählen unseren Körper und investieren in Perks, welche dann zum Beispiel den Ausdauerverbrauch im Bodenkampf verringern.

Aber seid vorsichtig, da Verletzungen euch wieder zurückwerfen und bereits verbesserte Attribute wieder reduzieren.

Außerdem leidet eure Langlebigkeit darunter.

Die Langlebigkeit ist übrigens die Zeit, welche ihr als aktiver Kämpfer verbringen könnt.

Gameplay und Schwierigkeitsgrad

Das Kampfsystem ist überzeugend umgesetzt.

Je nachdem, wofür wir uns am Anfang entschieden haben, haben wir eine Art natürlichen Konter.

Habt ihr einen Kickboxer erstellt, ist es taktisch klug, sich aus dem Bodenkampf, dem guten alten Ground-and-Pound, herauszuhalten und den Kampf lange im Stand stattfinden zu lassen.

Die Körper unserer Gegner sind in Trefferzonen unterteilt, die wir einzeln schwächen können.

Mit Lowkicks malträtieren wir die Beine, mit Mid Kicks oder Schläge den Körper und den Kopf.

Wir müssen außerdem auf unsere Ausdauer achten und können kein fünfminütiges Schlag- und Kick-Stakkato auf den Gegner niederprasseln lassen.

Reingehen und den Gegner mit Jabs und Hooks schwächen, nur um dann wieder zurückzuweichen ist zumindest ab dem Schwierigkeitsgrad Schwer eher erfolgsversprechend.

Hier ist EA soweit gegangen, das Spiel relativ einsteigerfreundlich zu gestalten...

Aber leider schon zu freundlich.

Denn der normale Schwierigkeitsgrad bietet so gut wie keine Herausforderung oder taktisches Geplänkel.

Erst ab den höheren Schwierigkeitsgraden wird klar, dass UFC 4 auch einen taktischen Aspekt mit sich bringt.

Das Balancing ist ein wenig Off, aber wer das Prinzip versteht, wird sich hier schnell eingewöhnen.

Und selbst wenn der Kampf verloren geht, können wir einfach neustarten.

Hier müssen wir nur den linken Analogstick in eine von drei Richtungen drücken.

Links für Submission, oben für Aufstehen und rechts für Ground-and-Pound.

Ich habe mich sehr schnell für die Legacy Steuerung entschieden, da diese mehr taktische Möglichkeiten bietet, auch wenn das den Bodenkampf schwieriger gestaltet.

Einen Gegner mit einem Inverted Triangle oder einem Anaconda zur Submission zu zwingen hat mich mehr befriedigt, als den siebten Leglock durchzuführen.

Kleine Zusatzinformation: Die neue vereinfachte Steuerung bietet noch eine Schwäche im Training.

Hier werden manchmal Positionen erwartet, die mit der einfachen Steuerung nicht möglich sind.

Für alle anderen gibt es auch noch ein Hybridsystem.

Tipps für den Karrieremodus

  • Evolutionspunkte: Investiere Evolutionspunkte zunächst in die Verbesserung von Submissions, Takedowns und Bewegungen, anstatt in zusätzliche Moves.
  • Training: Nutze jede Trainingsmöglichkeit zwischen den Kämpfen, um zusätzliche Evolutionspunkte zu sammeln.
  • Kampfstil: Wähle einen Kampfstil, der zu deinen Stärken passt, und passe dich im Laufe der Karriere an, um ein vielseitiger Kämpfer zu werden.

Freischaltbare Kämpfer

Bruce Lee und Royce Gracie können freigeschaltet werden, indem man den Karrieremodus im Schwierigkeitsgrad "Profi" abschließt.

Strategie für Sparringspartner

Eine interessante Strategie ist es, nach Erreichen eines hohen Levels die Kämpfe absichtlich zu verlieren, um gegen schwächere Gegner anzutreten und somit einfachere Sparringspunkte zu erhalten.

Grafik und Präsentation

Für die grafische Umsetzung von EA Sports UFC sorgt die zu den neuen Konsolen eingeführte Ignite-Engine, die auch schon das Grundgerüst für z.B. FIFA 15 war.

Die Kämpfer sind dabei wirklich erstklassig und lebensecht modelliert worden.

Schaut man sich das Spiel von Weitem an, kann man durchaus den Eindruck bekommen, gerade einen TV-Event zu sehen.