Sportliche Betätigung ist ein menschliches Grundbedürfnis. Viele entscheiden sich für eine Art des Kampfsports, um sich richtig auszupowern oder sich mit anderen in Wettstreiten zu messen. Ein weiterer Grund ist das Erlernen der Selbstverteidigung.
Warum Kickboxen für Frauen?
Ganz gleich ob Kickboxen, Karate, Ringen oder Judo, oft haben wir den gemeinhin männlichen Stereotyp des Athleten vor dem geistigen Auge. Es gibt aber viele gute Gründe für Frauen, mit dem Kickboxen anzufangen:
- Selbstverteidigung: Kickboxen ist nicht nur Kampfsport, sondern in erster Linie Kampfkunst und Selbstverteidigung.
- Fitness: Kickboxen ist ein effektives Ganzkörpertraining, das Kraft, Ausdauer und Flexibilität verbessert.
- Selbstbewusstsein: Durch das Erlernen von Selbstverteidigungstechniken und das Überwinden von Herausforderungen im Training kann das Selbstbewusstsein gestärkt werden.
- Stressabbau: Das Auspowern beim Training kann helfen, Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen.
Grundlagen des Kickboxens
Charakteristisch für Karate sind vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken. Danach folgen Hebel und Würfe im fortgeschrittenen Training. Je nachdem können auch Würgegriffe und Nervenpunkttechniken geübt werden. Motivation und trotziger Wille werden in den meisten Fällen vorausgesetzt. Dazu steht die körperliche Kondition im Fokus.
Selbst Turniersportarten wie Kickboxen haben inzwischen prüfungsrelevante Anteile von Selbstverteidigung in ihre Curricula mit eingebaut. Wer ein einen schwarzen Gürtel in Hamburgs Kampfsport-Szene erwerben möchte, muss über gewisse Grundfertigkeiten in der Selbstverteidigung und auch Fallschule beherrschen.
Klassische Selbstverteidigung hat zwei wesentliche Ansatzpunkte. Der erste ist die Ableitung der Technik von der Tradition, sprich die Bewegungsform definiert sich über eine Bewegungsform, welche an anderer Stelle von Bedeutung ist. Aus der großen Bandbreite von Bewegungen lassen sich durchaus gewisse Elemente der Selbstverteidigung ableiten, welche dann auf reale Szenerien übertragbar sind. Dies erklärt die Breite und Vielfalt von Selbstverteidigung, sowie auch die unterschiedlichen Einflüsse von Region und Herkunft der ursprünglichen Kampfsportart.
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Abgesehen von dem traditionellen Ansatz ergibt sich ein zweiter Zugang zur Selbstverteidigung. Die funktionalistische Betrachtung von Technik und Situationsabläufen bietet einen wesentlichen Vorteil gegenüber den traditionellen Lösungen. So werden zum Beispiel bei uns im Training von Kampfsport in Hamburg Erkenntnisse aus der Anatomie, Psychologie und dem militärischen/polizeilichen Praxisbezug in das Training aufgenommen. Dies hat zur Folge, dass die Form der Funktion weicht und somit die Essenz der Technik schlussendlich über bleibt. Zum zweiten verschiebt sich der Fokus innerhalb des Trainings, von dem reinen Ausüben einer Technik hin zu einer komplexen Abwendung verschiedener Szenarien. Der Schüler lernt das ganzheitliche Denken, welches in der Selbstverteidigung elementar ist.
Kickboxen in Graz
Am Samstag, den 27 April 2024, fanden sich zahlreiche Aktive aus ganz Österreich und Deutschland zum jährlichen Freundschaftslehrgang im wunderschönen Graz ein. Der dortige Schulleiter GM Hannes Zollner und sein Team vom City Dojo Graz schufen wieder einmal ein tolles Ambiente für abwechslungsreiche Lehrgänge.
Um eine geeignete Schule zu finden, lohnt sich ein Blick auf Suchportale im Netz. Auf Superprof können Profile, Bewertungen sowie Kommentare offen eingesehen werden. Somit erhält man einen ersten Eindruck, ob der Trainer zu einem passt. In der Regel werden Schüler allen Alters und Erfahrungsschatzes aufgenommen. Außerdem gibt es Trainer, die sich auf strategische Techniken spezialisiert haben.
Die erste Stunde ist zum Kennenlernen kostenlos. Die Preise im Anschluss variieren größtenteils zwischen 20 und 40 Euro.
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