Ken Duken: Kampfsportarten, Filmkarriere und Engagement

Ken Duken, geboren am 17. April 1979 in Heidelberg, hat sich in der deutschen Filmlandschaft einen Namen gemacht. Seine Mutter arbeitete als Schauspielerin, was seinen beruflichen Werdegang inspirierte. Er absolvierte Schauspielkurse und trat in Theaterstücken wie „Der Besuch der alten Dame“ auf. Sein Debüt vor der Kamera gab er 1997 im Krimi „Blutiger Ernst“.

Frühe Karriere und Durchbruch

Zunächst als Theaterdarsteller auf Bühnen unterwegs, trat Duken in verschiedenen Shakespeare-Stücken auf, bevor er zum Film kam. An der Seite von Nadja Uhl debütierte der Mime schließlich als Filmschauspieler in dem TV-Krimi „Blutiger Ernst“. Eine größere Rolle wurde ihm im Jahr 1999 zuteil, als er in Friedemann Fromms Film „Schlaraffenland“ auftrat. Einen lebensmüden Rollstuhlfahrer verkörperte er noch im selben Jahr in dem Drama „Gran Paradiso“.

Ken Dukens Filmografie: Eine Auswahl

Ken Duken hat in zahlreichen Filmen und TV-Produktionen mitgewirkt. Hier eine Auswahl seiner bemerkenswertesten Rollen:

  • Schlaraffenland (1999): Leinwanddebüt als Jugendlicher Laser.
  • Gran Paradiso - Das Abenteuer Mensch zu sein (2000): Rolle des Mark, der seinen Traum, den Berg Gran Paradiso zu besteigen, noch nicht aufgegeben hat.
  • Störtebeker (2006): Verkörperung des Klaus Störtebeker.
  • Zweiohrküken (2009): Als Annas ehemalige Affäre zu sehen.
  • Inglourious Basterds (2009): Deutscher Soldat unter der Regie von Quentin Tarantino.
  • Distanz (2009): Rolle des Daniel, der mit Wutausbrüchen zu kämpfen hat.
  • Banklady (2013): Kommissar Fischer in dem Biopic.
  • Coming In (2014): Rolle des Robert, der mit Tom zusammen ist.
  • Berlin Falling (2016): Ex-Elitesoldat Frank, der in einen Terroranschlag verwickelt wird.

"Tempel": Kampf gegen die Gentrifizierung

In der ZDFneo-Serie „Tempel“ spielt Ken Duken den Krankenpfleger und Ex-Boxer Mark Tempel, der mit seiner Frau Sandra und der 16-jährigen Tochter Juni im Berliner Wedding lebt. Mark Tempel hat allmählich genug, er mag nicht mehr länger zusehen, wie die Reichen und Mächtigen das Leben der Mittelständler bestimmen, und nimmt den Kampf gegen die Immobilienmafia auf. Dafür nutzt er seine alten Kontakte in die Boxerszene, verkennt jedoch, dass er sich damit ins kleinkriminelle Milieu begibt und sich nach und nach immer tiefer darin verstrickt.

Die Serie thematisiert die Gentrifizierung im Berliner Wedding. Wohlhabende Familien ziehen zu und verändern die Struktur des Stadtteils. Immobilienfirmen und private Investoren wittern das große Geschäft und versuchen, die Altmieter zum Auszug zu zwingen. Dabei greifen sie neben Kündigungen und Mietsteigerungen auch zu handfester Gewalt. Nach einem Übergriff auf seine Familie will Mark das jedoch nicht länger hinnehmen.

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Mit „Tempel“ widmen sich Regisseur Philipp Leinemann und Autorin Conni Lubek einem brisanten und hochaktuellen Thema, das sie mit einem düsteren Einblick in die Berliner Unterwelt verknüpfen. In weiteren Rollen spielen Antje Traue, Thomas Thieme, Leslie Malton, Alexandar Jovanovic und Hiltrud Hauschke.

Kampfsport als Ausgleich

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit trainiert Ken Duken Brazilian Jiu-Jitsu. Für Ken Duken ist die Lage gerade ziemlich aussichtslos. Der Schauspieler ist seltsam mit dem Körper eines Mannes verknotet. Also versucht er, sein Bein um den Kopf des anderen zu schlingen, aber der drückt sich so sehr in Dukens Hüfte, dass es nicht klappen will. Doch dann macht der Mann einen Fehler: Er hebt seinen Oberkörper an. Jetzt hat der 43-Jährige den Platz, den er braucht, um sich zu lösen. Duken nimmt sein Bein hoch, schließt damit eine Schlinge um den Kopf seines Gegners und drückt ihm die Luftröhre zu. Der Mann unter ihm windet sich, dann klopft er zweimal auf den Boden. Das ultimative Zeichen für: Der Kampf ist vorbei. Das Körpergewirr entknotet sich, die beiden Männer lachen sich an.

Er betont die Wichtigkeit von Athletik und Ganzkörper-Workouts. Sein Trainingspartner Daniel Bohn entwickelt spezielle Übungen für ihn, die Boxeinheiten und Jiu-Jitsu-Training beinhalten. Durch sein ausgewogenes Training kann ich mich in wenigen Wochen auch wieder in einen Hänfling verwandeln.

"Northmen - A Viking Saga": Ein historisches Abenteuer

In der deutsch-schweizerisch-südafrikanischen Koproduktion „Northmen - A Viking Saga“ spielt Ken Duken den Bogenschützen Thorald, den engsten Vertrauten des Wikinger-Anführers Asbjörn (Tom Hopper). Der Film erinnert an Streifen aus letzter Zeit wie Centurion und Der Adler der neunten Legion, denn auch hier strandet eine kleine verzweifelte Truppe aus abgehärteten Kriegern hinter feindlichen Linien und muss sich in die Sicherheit durchkämpfen.

Duken erzählt von den anstrengenden Dreharbeiten in Südafrika, dem Sport und Stuntproben. Er betont, dass der Film ein Kindheitstraum ist, da er Schwerter, Pfeil und Bogen und Kampfszenen beinhaltet.

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Ken Duken über die Dreharbeiten zu "Northmen":

Es war ja auch eine aufregende Zeit. Wir hatten wenig Schlaf, viel Sport, umfangreiche Vorbereitungen, Stuntproben, sind über ganz Südafrika gereist. Es war anstrengend und ich denke, dass wenn wir nicht alle so gute Freunde geworden wären, es viel schwieriger gewesen wäre - auch die Pressetermine.

Training für "Northmen"

Für die Rolle in „Northmen“ baute Duken Muskelmasse auf und reduzierte seinen Körperfettanteil. Er lernte außerdem den Umgang mit Pfeil und Bogen. Er traf Claudio (Fäh, Regisseur von Northmen - A Viking Saga) und er zeigte mir Videos von dieser Technik, bei der der Bogenschütze die Pfeile in seiner Hand hält, während er einen nach dem anderen abfeuert.

Ken Duken über sein Training:

Am Anfang fielen die Pfeile immer wieder auf den Boden, aber irgendwann wurde ich langsam etwas besser. Dann gelang es mir, den Kerl von den Videos, Lars Andersen, ausfindig zu machen und ich bat ihn um Hilfe. Er war davon beeindruckt, wie viel ich alleine erreicht habe und hat mir geholfen.

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Ken Duken: Ein vielseitiger Schauspieler

Ken Duken hat sich als vielseitiger Schauspieler etabliert, der sowohl in anspruchsvollen Dramen als auch in actionreichen Filmen überzeugt. Sein Engagement für soziale Themen und seine Leidenschaft für den Sport machen ihn zu einer inspirierenden Persönlichkeit.

Ken Dukens Körperliche Transformation für "Northmen"
Aspekt Vorher Nachher
Muskelmasse - +16 Kilo
Körperfettanteil 23% 7%