Karate Kurs für Kinder: Stärkung von Körper und Geist

Das Karatetraining ist für Kinder ein umfassendes Training, um Körper und Geist zu stärken. Mit ca. 50-60% unserer Gesamtmitgliederzahl ist der Nachwuchs im BKC-Magdeburg nicht nur zahlenmäßig stark vertreten.

Warum Karate für Kinder?

In insgesamt Sechs eigenständigen Kindergruppen, die je nach Anzahl und technischem Niveau sowie dem Alter nochmal unterteilt werden, widmet sich unser Dojo mit seinen Trainern und Übungsleitern sehr engagiert im Kinder und Jugendtraining. Dabei steht ein körperlich forderndes Training mit Schwerpunkt auf Koordination, Haltung und Bewegung genauso im Fokus wie die Vermittlung von Karate Werten.

Der Drang nach „Ringen und Raufen“ ist bei Kindern ein natürlicher, entwicklungsbedingter Prozess auf dem Weg zur körperlichen und geisteigen Entwicklung. Wir versuchen daher die Kindern nicht zu bremsen, sondern zu lenken und vorhandene Energie positiv zu nutzen. Die Erfahrung zeigt, das ein sinnvolles körperliches Training langfristig zu einem Ausgleich von Spannung und Endspannung führt. Der „Benefit“ für ihr Kind ist langfristig positiv. Ausgeglichene und durch Bewegung entspannte Kinder sind lernfreudig, aufmerksam und kommunikativ.

Kinder lernen durch Nachahmen. Deshalb ist ein verantwortungsvoller und vorbildlicher Lehrer enorm wichtig. Unsere mehrfach lizenzierten Kampfkunstlehrer sind speziell für die unterschiedlichen Altersgruppen im Kinderkarate geschult! Als hauptberufliche Trainer haben diese einen enormen Erfahrungsschatz.

Die Vorteile des Karatetrainings für Kinder:

  • Förderung von Koordination und Haltung
  • Vermittlung von Werten wie Disziplin und Respekt
  • Stärkung des Charakters und des Selbstbewusstseins
  • Ausgleich von Spannung und Entspannung
  • Verbesserung der Lernfreudigkeit und Aufmerksamkeit

Wie funktioniert der Einstieg?

Der Einstieg im Anfängerbereich findet über die Teilnahme an einem Kinder-Anfängerkurs über ca. 10-12 Wochen statt. Diese werden bei uns regelmäßig, mind. zweimal im Jahr angeboten. Darüber hinaus ist ein Quereinstieg durch mehrmaliges Probetraining in einer bestehender Anfängergruppe ebenfalls auf Anfrage möglich. Optimaler ist das absolvieren eines Neuen Kurses, denn die Kinder haben hier genügend Zeit sich mit dem Karate Training vertraut zu machen, bevor sie festes Mitglied auf Dauer werden.

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Nach dem 10 Wochen Kurs hat jeder Lehrgangs-Teilnehmer eine Einstiegsoption in den Verein und kann regelmäßig in einer festen Trainingsgruppe weiter Karate lernen. In der Regel startet 2x im Jahr eine neue Gruppe: im Januar und nach den Sommerferien. Das liegt daran, dass die Gurtprüfungen vor Weihnachten und vor den großen Ferien stattfinden.

Wenn sie und ihr Kind sich nach einem Probetraining für uns entscheiden, füllen sie bitte diese Anträge bzw. Regelungen aus.

Kursübersicht:

  • Kinderkarate (3-6 Jahre)
  • Kinderkarate (6-10 Jahre)
  • Kempo Karate (10-15 Jahre)
  • Kempo Karate (15- ca. gefördert werden!

Wettkämpfe und soziale Kompetenz

In engem Zusammenhang steht das „sich messen wollen“ bei heranwachsenden Kindern und Jugendlichen. Egal ob auf Vereinsebene oder nationalem Niveau. Kinder lieben Wettkämpfe! Sie sind neugierig auf Erfahrungen die sie im Wettstreit gegeneinander machen. Neben dem körperlichen Vergleich von Leistungen ist es vor allem das soziale miteinander durch Sieg und Niederlage, Teamgeist und Zielstrebigkeit welches den Wettstreit zur wichtigen Komponente im Sport macht. Wir unterstützen diesen Drang im Training und geben den Kindern die Möglichkeit sich selbst auszuprobieren ohne dabei den Leistungsgedanken als alleinigen Punkt für Erfolg zu definieren.

Sicherheit und Wertevermittlung

Im Dojo (Karate Trainingsstätte) wird nach diesen Ehren-Regeln trainiert und mit dem Partner respecktvoll geübt. Wir legen Wert darauf, dass Karate nicht zum Angeben in der Schule dient oder um andere Menschen einzuschüchtern.

Gerade im jungen Alter kann man mit traditionellen Übungen und unangepasster Belastung viel falsch machen und so Gesundheitsschädigungen hervorrufen. Die Übungen in diesem Programm sind an den körperlichen und geistigen Entwicklungsstand angepasst.

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Charakter- und Sicherheitsregeln

In jedem Karateunterricht machen wir zwei Sitzkreise. Alle Kinder setzen sich mit den Karatelehrern zusammen in einen Kreis und besprechen das jeweilige Thema der Sicherheitsschule oder der Charakterschule aus dem aktuellen Lehrplan. Zu Beginn des Sitzkreises dreht ein Kind die Sanduhr um. In der Zeit wird das Thema zusammen mit den Kleinen besprochen und erarbeitet. Jedes Kind meldet sich und sagt etwas zu dem Thema. Unser Lehrplan sieht für jede Woche eine Charakterregel und eine Sicherheitsregel vor, welche sich nach ein paar Wochen wiederholt. Dadurch bleibt das Gelernte besser im Gedächtnis. Es ist sehr wichtig, schon im Kleinkindalter eine Charakter,- und Wertevermittlung zu bieten. Gerade in diesem Alter ist es wichtig, die richtigen Werte und das richtige Verhalten zu erlernen, um später im Grundschulalter bereits gute Sozialkompetenz und das richtige Sicherheitsverständnis (sicherer Schulweg, Umgang mit Fremden) zu haben.

Gürtelreihenfolge für Kindergartenkinder

Ähnlich wie es im Schwimmen das Abzeichen Seepferdchen oder Goldfisch für die kleineren Kinder gibt, gibt es in unserem ausgezeichneten Kinderkarate - Programm eine spezielle Gürtelreihenfolge für Kindergartenkinder. Diese Karategürtel sind außen weiß und haben jeweils einen farbigen Streifen in der Mitte. Ein Anfänger beginnt mit dem weißen Gürtel, dann folgen weitere Gürtel von hell nach dunkel.

Karate für Grundschüler

Das Kinder Karate Programm, dass die Karate Fachsportschulen nutzen, ist das erfolgreichste Programm im Bereich Karate für Kinder im Grundschulalter. Dieses spezielle Karate Programm ist zielgerichtet und pädagogisch strukturiert. Die Methodik optimal an dieses Alter angepasst. Im Sicherheitsteil unseres Karate-Unterrichts lernen die Kinder beispielsweise, wie sie sich verhalten, wenn sie beim Einkaufen verloren gehen. Oder wie sie sich verhalten sollen, wenn jemand Fremdes an der Tür um Einlass bittet. Hinzu kommt eine Selbstverteidigungstechnik, die verhältnismäßig ist und auch Kinder in diesem Alter gefahrlos vermittelt werden kann. Viele Kinder haben Probleme auf dem Schulhof.

Qualifizierte Trainer

Allerdings vermittelt die normale Übungsleiterschulung nicht gerade viel über Entwicklungsphasen von Kindern oder von spezieller Kinderanatomie. Unsere Karatelehrer müssen nicht nur in den sportmedizinischen Grundlagen, sondern auch in pädagogischen Grundlagen geschult werden. Zu dem sind Karatelehrer, gerade im Kinderkarate, Vorbilder! Ein Übungsleiter im Verein unterrichtet in der Regel 2 mal die Woche.

Karate für Jugendliche

Wo das Kinderkarate endet beginnt das Karate für Jugendliche. Im Unterschied zum Kinder Karate werden dort die Anforderungen zum Beispiel bei den Fitnessübungen oder auch in der Selbstverteidigung hoch geschraubt. Auch bei den Sicherheitsthemen, die im Karateunterricht besprochen werden, sind diese auf Jugendliche abgestimmt. Zusätzlich zum normalen Karate für Jugendliche bieten wir für motivierte und geeignete Karateschüler die Ausbildung zum Gruppenhelfer und Kinderkarate - Trainer an. So lernen die Karate - Teens schon früh, mehr Verantwortung zu übernehmen und können sich oft sogar was dazu verdienen.

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Kempo Karate für Erwachsene

Der jüngste Teilnemer im Erwachsenenkurs ist aktuell 17 Jahre, der Älteste ca. Auch für ältere Interessenten ist das Kempo Karate in unserer Einrichtung sehr gut geeignet. Fitnessübungen und Karatetechniken werden individuell aufs Alter zugeschnitten. Ein tolles Gruppenklima ist bei uns Selbstverständlich. Unser Kempo Karate Unterrichtsprogramm setzt sich bei den Erwachsenen aus den folgenden 4 Eckpfeilern zusammen und geht damit über einen reinen Kampfsport für Erwachsene weit hinaus.

Was ist Karate? Ein Blick in die Geschichte

Nach kurzer Recherche findet man heraus, dass Karate eine japanische Kampfsportart ist, die übersetzt „leere Hand“ bedeutet. Um herauszufinden, was Karate ist, müssen wir dessen Geschichte betrachten. Wir werden betrachten, ob Karate wirklich aus Japan kommt, warum es notwendig war, Karate so brutal zu gestalten, ob es immer noch so brutal ist, warum es eine lange Zeit nur im Geheimen unterrichtet wurde und schließlich wie es zu uns nach Deutschland kam.

Die Ursprünge des Karate

Verfolgt man die Geschichte des Karate zurück, landet man ungefähr im Jahre 500 nach Christus und trifft dort auf einen Mann namens Bodhidharma. Dieser war ein indischer Mönch, welcher der Legende nach den Himalaja überquerte und schließlich auf seiner Wanderung auf das bis heute berühmte Shaolin-Kloster in China traf. Er lehrte dort ein System aus Übungen zur Körperertüchtigung, Meditation und Selbstverteidigung. Dies ist die verbreitetste der Geschichten und Legenden über die Entstehung des Shaolin Kung-Fu.

Okinawa - Die Geburtsstätte des Karate

Springen wir ungefähr tausend Jahre vorwärts in das 14. Jahrhundert und lenken unseren Blick auf die Ryukyu-Inselkette und dessen Hauptinsel Okinawa. Diese Inselkette liegt östlich von China und südlich von Japan und war zu diesem Zeitpunkt noch unabhängig von den beiden Mächten. Dies führt dazu, dass die Inseln sich als Handelsposten etabliert haben und boten dadurch einen Raum für den kulturellen Austausch. Unter anderem auf diesem Weg fand auch das Kung-Fu seinen Weg auf die Inselkette und vermischte sich dort in das bereits auf Okinawa trainierte Kampfsystem „Te“ (Hand) zu dem System „Tô-De“ (frei übersetzt: chinesische Hand).

Die Invasion und das Waffenverbot

Bleiben wir auf Okinawa und schauen uns das Jahr 1609 an. Zu dieser Zeit besetzte der Shimazu-Klan, ein japanisches Adelsgeschlecht, mit seinen bewaffneten Samurai die gesamte Ryuku-Inselkette. Ziel dieser Invasion war eine Vormachtstellung auf den Inseln und damit die Unterwerfung der Bevölkerung. Diese weigerte sich allerdings zu kooperieren, was zu einer erneuten Verschärfung des Waffenverbotes führte. Dieses untersagte nicht nur den Besitz von Waffen, sondern auch den Besitz von scharfen Gegenständen aller Art. Das wurde so hart durchgesetzt, dass manche Dörfer nur ein einziges Messer zur Verfügung hatten, welches in der Mitte des Dorfes angebunden war. Ein weiteres Problem für die Einwohner Okinawas war, dass die bewaffneten Besetzer jeden Bürger, der sich dem Samurai gegenüber respektlos verhielt mit dem Schwert niederstrecken durften.

Die Entwicklung von Tô-De und Kobudo

Zu dieser Zeit entwickelte sich das Tô-De nicht nur weiter, auch das Kobudo, ein Verteidigungssystem, in dem Alltagsgegenstände als Waffen verwendet wurden, konnte sich beträchtlich weiterentwickeln; schließlich war es notwendig geworden, sich ohne scharfe Waffen verteidigen zu können. Während das Tô-De hauptsächlich in der adeligen Oberschicht gelehrt und gelernt wurde, ist das Kubudo überwiegend von der körperlich arbeitenden Bevölkerung entwickelt und ausgeübt worden. Doch gerade in dieser Zeit vermischte sich das Kobudo mit dem Tô-De, sodass heute viele Karate-Stilrichtungen das Verwenden von traditionellen Waffen beinhaltet.

Tô-De führt zum Tode

Beide Systeme, sowohl das Kobudo als auch das Tô-De waren auf maximale Effizienz ausgelegt, da sie sich damit einem gut ausgebildeten und bewaffneten Samurai entgegenstellen mussten. Das Ziel des Trainings war einerseits die Fähigkeit, vom Gegner nicht getroffen zu werden, da bereits ein Treffer des Schwertes der Samurai tödlich sein kann und andererseits den Gegner mit möglichst wenig Techniken zu töten. Dies ist einer der Gründe, warum bis heute viele Menschen Karate als eine sehr brutale Kampfkunstart ansehen.

Das Verbot und die geheime Weitergabe

Da sich die japanischen Samurai aus dem Shimazu-Clan der steigenden Gefahr des Tô-De bewusst wurden, stellten sie das Ausüben der Selbstverteidigung unter Strafe. Das führte dazu, dass sich die Meister des Tô-De entschlossen, die Kampfkunst nur an ausgewählte Personen weiterzugeben. Ein Meister hat oft nur engste Verwandte unterrichtet und hat selbst das nur im Geheimen getan.

Kata - Der Schlüssel zum Karate

In ständiger Angst vor den japanischen Besatzern traute man sich nicht, die Techniken des Tô-De niederzuschreiben. So musste man andere Mittel nehmen, um das Wissen weitergeben zu können. Die gebräuchlichste Methode der Vermittlung von Techniken war (und ist noch immer!) die sogenannte Kata. In diesen Katas wurden die verschiedensten Angriffs- und Verteidigungstechniken aneinandergereiht, sodass daraus eine längere Technik-Kombination wurde. Außenstehende Zuschauer sollten aus diesen Selbstverteidigungssequenzen keine gefährlichen Techniken ableiten können, weshalb die Katas verschlüsselt werden mussten. Eine Methode war scheinbar überflüssige Bewegungen, teilweise Tanzbewegungen, den Techniken hinzuzufügen, oder Techniken leicht abzuändern, um den eigentlichen Zweck dahinter zu verschleiern. Nur die Meister konnten den Schülern die Kata entschlüsseln, also die Anwendung der Bewegungsfolgen erklären und damit aus dem Schüler einen Kämpfer machen, der einen Kampf gegen die feindlichen Samurai überleben und gewinnen konnte.

Okinawa wird annektiert!

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es in Japan zu einer Änderung des politischen Systems, was unter anderem dazu führte, dass die Samurai ihren Sonderstatus verloren. Dies und militärisch-territoriale Eingriffe durch die japanische Regierung führte zu der offiziellen Annexion der gesamten Inselkette und wurde damit zu einer japanischen Präfektur (ähnlich einem Bundesland in Deutschland). Durch den beginnenden Austausch der Kulturen zwischen Japan und der Präfektur Okinawa kam das Tô-De schließlich auch nach Japan.

Funakoshi Gichin und die Verbreitung in Japan

Schließlich reiste Funakoshi Gichin, ein Hauptschullehrer aus Okinawa nach Japan, um dort das Tô-De bekannter zu machen. Frei übersetzt bedeutet Tô-De: „chinesische Hand“. Die japanische Aussprache des ersten chinesischen Zeichens für „Tô“ lautet „Kara“. Da sich das Kobudo und das Tô-De im Laufe der Zeit getrennt voneinander weiterentwickelt haben passt diese Bezeichnung gut, da im Karate in der Regel mit leeren Händen gekämpft wird.

Das Gürtelsystem

In dem in Japan verbreiteten Judo gab es bereits ein Gürtelsystem. Zuerst nur bestehend aus einem schwarzen und einem weißen Gürtel, später kamen die verschiedenfarbigen Schülergürtel hinzu. Dieses System wurde nun auch auf das Karate übertragen. Das Ziel davon war (und ist es auch heute noch) ein stärkeres Einheitsgefühl und Identität der trainierenden Gruppe sowie eine sichtbare Hierarchie zwischen Einsteigern, Fortgeschrittenen und dem Meister.

Karate als Schulsport und nationale Kampfkunst

Da sich auf Okinawa viele der Meister des Tô-De weigerten, die Kata den Japanern zu entschlüsseln, wurde diese nur zur körperlichen Ertüchtigung trainiert und weitergegeben. Dadurch ging der Aspekt des Kampfes in der Kata ein Stück weit verloren, führte aber dazu, dass um 1900 Karate offiziell zum Schulsport auf Okinawa wurde. Ein wichtiger Aspekt im Karate wurde der sportliche Wettkampf. So wurde dann auch im Karate, wie in den meisten anderen japanischen Kampfkünsten (Judo, Kendo, Aikido) das „Do“ an den Namen gehängt. Diese Vorgehensweise ist bis heute üblich, um die Charakterbildende Seite zu verdeutlichen. Durch diese Japanisierung des Karate hat es sich immer weiter von der ursprünglichen Lehre der alten Tô-De Meister entfernt. Diese Veränderungen führten zu der Verbreitung von Karate in ganz Japan, bis es schließlich Mitte des 20. Jahrhunderts offiziell zur „nationalen Kampfkunst“ wurde.

Die Verbreitung in den USA und Europa

Im Jahr 1900, also kurz nachdem die Inselkette um Okinawa zur japanischen Präfektur wurde, wanderten viele Einwohner nach Hawaii aus, das zu dem Zeitpunkt schon zu den USA gehört. So hat sich das Karate in den Vereinigten Staaten verbreiten können. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der französische Judoka Henry Plée auf das Karate aufmerksam. Auf einem Lehrgang in Frankreich lernte er das bisher unbekannte Karate kennen, lehrte dieses ab 1957 in Deutschland.

Karate im Laufe der Zeit

Schaut man sich die Geschichte des Karate an, erkennt man, dass es immer wieder durch große politische und gesellschaftliche Umstände beeinflusst wurde. Geht man mehr als tausend Jahre zurück, sieht man die Ursprünge im chinesischen Kung-Fu, das sich viele hundert Jahre lang in China ausgebreitet hat, bis es schließlich auf die Ryukyu-Inselkette traf, wo es mit der einheimischen Kampfkunst zum Tô-De verschmolzen ist. Auch das Tô-De war einem Wandel unterworfen, denn durch das schärfer werdende Waffenverbot und die Notwendigkeit, sich mi...