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Mixed Martial Arts, Enshin Kickboxen und BJJ in Muttenz
Die Kampfsportakademie Baselland bietet Mixed Martial Arts, Enshin Kickboxen und BJJ in Muttenz an. Die Webseite mma-basel.ch empfängt jeden Tag ungefähr 500 einzelne Besucher.
Lin Kuei Gym - MMA Enshin Kickboxen Newguard BJJ
Willkommen beim Verein Lin Kuei Gym - MMA Enshin Kickboxen Newguard BJJ.
Aikido in der Schweiz
Wer Aikido bisher noch nicht kennt, der sollte das schnell ändern. Vor allem in der Schweiz erfreut sich der Sport immer mehr Beliebtheit und alle Aikido-Vereine werden von einer Dachorganisation verwaltet.
Was ist Aikido?
Aikido zählt zu den Martial Arts und ist also ein Kampfsport. Ursprünglich kommt diese Kampfkunst aus Japan, hat sich aber schon seit vielen Jahren weltweit verbreitet und ist inzwischen auch in Europa und der Schweiz angekommen.
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Bei Aikido geht es weniger um Kraft und das Kämpfen an sich, sondern um Selbstüberwindung und Selbstbeherrschung. Wenn man ganz theoretisch den Namen „Aikido“ übersetzt und herleitet, dann bedeutet das so viel wie „der Weg Kräfte zu vereinen“ oder „der Weg Energie zu bündeln“.
Aikido-Vereine in der Schweiz
Ja! Aikido ist in der Schweiz sogar ein ziemlich beliebter Sport und es gibt eine Reihe verschiedener Vereine, die die Kampfkunst lehren. Die Aikido-Dachorganisation feiert im Juni 2021 ihr 10-jähriges Jubiläum in Basel.
Die Vereine werden als Dojos bezeichnet und gehören alle dem Verband an, der sich in Gruppierungen organisiert. Der Stil, die Organisation und die Didaktik der Dojos ist frei und wird nicht vom Verband reguliert.
Besonders charakteristisch für den Schweizer Aikido-Verband ist die Vielfalt verschiedener Aikido-Stile. Der Verband arbeitet auf der Grundlage gegenseitigen Respekts, persönlichen Unterschieden und Ausdrucksweisen.
Wo kann man in der Schweiz Aikido lernen und trainieren?
In der gesamten Schweiz gibt es eine Vielzahl von Vereinen, die Aikido lehren. Die Vereine unterscheiden sich aber nicht nur durch ihren Standort, sondern auch in Stil und Trainingspraktik.
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- Aikiki Basel - Aikido und Judo: Seit über 40 Jahren gibt es einen Aikido-Verein in Basel, der gemeinnützig und nicht gewinnorientiert agiert. Im Verein können Erwachsene und Jugendliche trainieren - der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 100 CHF bis 150 CHF pro Quartal bzw. Semester. Neben Aikido wird im Aikiki Basel auch Judo gelehrt. Zusätzlich kann man sich für einen Selbstverteidigungskurs anmelden, bei dem verschiedene Kampfsport-Elemente kombiniert werden.
- Aikido Bodensee in Kreuzlingen: Ein weiterer Aikido-Verein findet sich am Bodensee in Kreuzlingen. Kinder und Jugendliche können hier genauso trainieren, wie Erwachsene. Genau wie bei den meisten anderen Aikido-Vereinen, geht es auch bei diesem um das Innehalten und Kennenlernen des inneren Selbst - also auch um eine spirituelle Erfahrung, neben physischer Ertüchtigung. Bei Aikido Bodensee werden auch Meditationen angeboten, die den Schülerinnen und Schülern helfen sollen noch besser zu sich zu finden.
- Aikidoclub Kleinbasel: Im Aikidoclub Kleinbasel wird derzeit zweimal wöchentlich immer abends trainiert. Wer sich noch nicht sicher ist, ob der Verein das richtige ist, hat die Möglichkeit einmalig zu einem Probetraining nach Kleinbasel zu kommen. Gegebenenfalls wird auch ein Probemonat im Verein angeboten, bei dem man alle Angebote kennenlernen kann. Auf der Webseite des Aikidoclubs informieren die Organisatoren extra, dass keine spezielle Kleidung für das Training benötigt wird - es kann also jeder direkt in normaler Sportbekleidung mitmachen.
Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Vereine und Dojos, die Aikido anbieten. Die oben genannten sind nur Beispiele und es gibt noch eine lange Liste weiterer Aikido-Clubs, die alle online gefunden werden können. Wer bisher noch nicht mit Aikido in Berührung gekommen ist, kann bei einigen Vereinen erst einmal ein Probetraining absolvieren.
Savate-Box Francaise
Das Savate-Box Francaise war ursprünglich kein Sport. Es wurde im 18. Jahrhundert von französischen Seeleuten als Variante des Fechtens, also als Art zu kämpfen, erfunden. Savate steht im Französischen für „abgetragener Schuh“ und macht so klar, dass dies nicht nur eine Kampfsportart mit den Händen, sondern auch mit den Füßen ist.
Während Savate im 18. Jahrhundert den Ruf des Schlägertums anhaftete und nur von zweifelhaften Gesellen ausgeübt wurde, kam der Sport im 19. Jahrhundert richtiggehend in Mode. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Savate salonfähig und auch in französischen Fechtschulen ins Programm aufgenommen. Das erste Savate-Trainingszentrum wurde 1825 von Michel Casseux, auch le Pisseux genannt, eröffnet - und mit ihm kamen die ersten festen Regeln der Kampfsportart. Beispielsweise Kopfstöße waren ab sofort verboten. Seinen schlechten Ruf verlor Savate allerdings erst als Charles Lecour es mit dem englischen Boxen zusammen brachte.
Heute ist Savate eine anerkannte und beliebte Kampfsportart, die aber bei weitem nich so bekannt und vertreten ist wie andere Kampfsportarten. Wer Savate trainieren will, der muss ein wenig Glück haben dass es in der Nähe einen entsprechenden Verein gibt oder eben einen längeren Anfahrtsweg zum Training in Kauf nehmen.
Bekleidung beim Savate-Box francaise
Silberne Meister im Ring Bekleidung beim Savate-Box francaise sind Boxhandschuhe, kantenfreie Schuhe und ein so genannter Tenue-Intégrale. Dabei handelt es sich um einen ärmellose Bekleidungs-Kombi, die gerade so eng, bzw. so weit geschnitten ist, dass Treffer eindeutig zugeordnet werden können. Oft ist die Bekleidungs-Kombi auch nur mit kurzen Beinen, damit sich die Schuhe erst gar nicht in zu weiten Hose verfangen können. Den Grad der Technik, den der Träger eines Integrale-Anzugs erreicht hat, ist an der Farbe seines Aufnähers zu erkennen. Geordnet nach steigender Fähigkeit gibt es folgende Gradierungen:
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- Blau und Grün für Anfänger
- Rot und Weiß für Fortgeschritten
- Gelb für Meisterschaft
- Silber für die höchste Gradierungen
Wettkampf im Savate
Savate wird als Wettkampf im Ring in drei Kategorien durchgeführt: Assaut, Précombat und Combat (deutsch: Angriff, Vorkampf und Kampf). Der Kampf steigert sich so vom Leichtkontakt, bei dem zu harter Kontakt und k.o. verboten sind, über eine Vorstufe des Vollkontaktes mit erweiterter Schutzausrüstung bis zum Vollkontakt-Kampfes mit minimaler Schutzausrüstung.
Aus der Grundstellung, die der im englischen Boxen entspricht, wird beim Savate-Box francaise mit der vorderen und hinteren Hand sowie mit dem vorderen und hinteren Bein gekämpft.
Light-Contact
Im Light-Contact werden durch Touchieren des Gegners mit dem Handschuh Punkte gesammelt. Es wird niemandem Schaden zugefügt. Dennoch bleibt die Spannung der boxerischen Auseinandersetzung: 1:1, ganz auf sich gestellt, versuchen den Gegner durch geschicktes Einsetzen der eigenen Stärken zu bezwingen.
Light-Contact - Das „Neue“ Boxspiel mit Tradition
Lange bewährt, in Deutschland aber noch wenig bekannt; in Frankreich wird Light-Contact unter dem Namen boxe éducative seit den 70er Jahren in Schulen und Vereinen praktiziert.
In der Schweiz wird Light-Contact seit 2000 in Jugendtrainings eingesetzt. Kids, Eltern und Lehrer sind begeistert. Bis 2007 bestand in der Schweiz noch kein offizielles Wettkampf-System wie in Frankreich.
Light-Contact - Angst überwinden, Emotionen kontrollieren
Nirgends kann man so gut lernen wie im Boxen, dass im Leben auch Niederlagen und Treffer eingesteckt werden müssen.
Damit umzugehen, weder vor Angst zu erstarren, noch mit einem Wutausbruch loszuschlagen, ist Bedingung, um im Light-Contact erfolgreich zu sein. Das kann man lernen.
