Der 28. Sparkassenpokal in Jena war ein voller Erfolg. Einmal mehr konnten wir sehr viel Lob für unsere super Organisation dieses Turniers einheimsen, was nur dank der zahlreichen Helfer vor und hinter den Kulissen möglich war.
Neben dem sportlichen Geschehen gab es einen weiteren Höhepunkt: Unserem langjährigen sportlichen Leiter Lothar Gwosdz wurde in Gegenwart des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Thomas Nitzsche für seine großen Verdienste um den Judosport durch TJV-Präsident Thomas Sens der 4.Dan verliehen.
U11: Artur Morzek sichert Pokalsieg
Der Coup des Tages gelang dabei Artur Morzek bis 34kg: Mit vier Siegen konnte Artur den einzigen Pokalsieg unserer U11er sichern. Im Finale gegen den starken Jona Schröter aus Abensberg gelang ihm nach nur sieben Sekunden ein überfallartiger Angriff, der den siegbringenden Ippon sicherte.
U13: Goldmedaillen für Edgar Bauer und Leonie Kostejn
In der U13 konnte Edgar Bauer bis 34 kg seine Leistungsfortschritte gut unter Beweis stellen. Viermal verließ Edgar als Sieger die Matte und konnte stolz die Goldmedaille in Empfang nehmen. Auch Leonie Kostejn bis 36 kg erwischte einen Supertag, sie steigerte sich von Kampf zu Kampf. Nach drei Siegen gewann sie im Finale gegen Schönfelder/Rimbach und holte Gold.
Dritte im Bunde war Elise Reuken/52 kg, hochmotiviert ging sie den Wettkampf an. Aber auch die 3.Plätze von Josefine Ludwig/33 kg und Inka Lehmann/44 kg waren eine Superleistung.
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U15: Janne Markwart gewinnt, Corvin Krause auf Platz 2
In der U15 gab es einen Turniersieg durch Janne Markwart/+ 66 kg, er hatte zwar nur einen Gegner. Im „Best of three“, gewann er beide Kämpfe gegen Blume/Halle und stand ganz oben auf dem Siegerpodest. Corvin Krause/34 kg gewann seine Vorrundenkämpfe und unterlag erst im Finale gegen den starken Menkov/Großhadern.
Thore Schneider/40 kg, Ilja Kacher/37 kg und Michelle Steinberg/44 kg waren unsere Titelaspiranten, aber bei dieser starken Konkurrenz reichte es nach starker kämpferischer Leistung „ nur“ zur Bronzemedaille.
U18: Vivien Michi und Benedikt Arning holen Gold
Auch unsere U18-Sportler zogen nach. Vivien Michi/40 kg war nicht echt gefordert. Im „Best of three“, gewann sie ihre beiden Kämpfe vorzeitig und sehr souverän mit Ippon und stand so als Sieger fest. Dafür musste Benedikt Arning alles zeigen , nach drei hart umkämpften Siegen stand er im Finale. Seinen Finalgegner Wiesenberger/Leipzig konnte Benedikt mit einem sehenswerten „Abtauch“ auf beide Schultern befördern und holte somit den 7.
Weitere Ergebnisse und Eindrücke
Am Samstag gingen Emma, Emilia und Liam für Weixdorf in der U15 auf die Matte und am Sonntag stellten sich Johanna und Nina der Konkurrenz der U18. Die Kämpfer am Samstag starteten brav hintereinander. Den Anfang machte Liam -55kg (17 Teilnehmer) mit einem ungefährdeten Sieg gegen einen Grüngurt aus Holzhausen, welchen er mit Tani-otoshi und Festhalte besiegte. Im 2. Kampf konnte Liam dem erfahrenen Blaugurt aus Werdau und seinem Nackengriff noch nicht ausreichend Paroli bieten und verlor durch Uchi-Mata.
Es folgte Emilia -40 kg (13 Teilnehmerinnen). Sie machte es Liam nach und besiegte ihre erste Gegnerin aus Rodewisch nachdem sie ihren Nackengriff neutralisieren konnte souverän mit O-uchi-gari. Im 2. Kampf lieferte sie der Franfurter Grüngurtin einen tollen Griffkampft, wurde jedoch vom schnellen Übergang Stand-Boden überrascht und verlor in der Festhalte. Im 3. Kampf wartete wieder eine Grüngurtin, diesmal aus Erfurt.
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Emma machte den Abschluss -36kg (6 Teilnehmerinnen) und startete gegen die Grüngurtin aus Schwerin mit einem fulminanten Griffkampf und starkem Nackengriff, aber auch ihr wurde ein schneller Übergang vom Stand zum Boden zum Verhängnis und sie verlor in der Festhalte. Im 2. Kampf stand ihr die Mitteldeutsche Meisterin aus Halle (ebenfalls grün) gegenüber.
Alle 3 zeigten am 1. Wettkampftag tolles Angriffsjudo und bewiesen, wie stark sie sich im letzten Jahr technisch und kämpferisch verbessert haben. Es fehlte sowohl ein bisschen Kaltschnäuzigkeit als auch das berühmte Quentchen Losglück: Emmas Poolgegnerinnen belegten am Ende Platz 1 und 2, Emilias Gegnerinnen Platz 2 und 3 und auch Liams 2. Gegner landete auf dem Treppchen.
Johanna lies sich in ihrem U18-Debüt -48kg (13 Teilnehmrinnen) von der Döbelner Orange-Grün-Gurtin binnen Sekunden im Tomoe-Nage kontern und zahlte erstmal Lehrgeld. In der Trostrunde besiegte sie dann die Kamenzer Blaugurtin mit konzentriertem Griffkampf und 2 sehenswerten Sode-uchi-matas. Auch im 3. Kampf gegen die Neubrandeburger Grüngurtin konnte Johanna den Griffkampf zum größten Teil bestimmen.
Nina hatte -63kg (12 Teilnehmerinnen) gleich den 1. Kampf der U18 und startete gegen die Blaugurtin aus Erfurt, gegen die sie beim BMW-Cup noch verloren hatte , souverän mit einem Ko-soto-gari/gake, der im hohen Bogen knallte. Gegen die Rodwischer Blaugurtin, welche frisch aus der U15 kam, wurde es erstmal brenzlig, sie drehte Nina auf Waza-Ari einfach gegen. Nina legte mit einem Seoi-Nage nach und die Rodewischerin bekam fast den 2. Waza-Ari für einen Konter bevor Nina den Sack mit einem Harai-Goshi zumachte.
Im Halbfinale ging es gegen die Chemnitzer Grüngurtin lange im Griffkampf hin und her, bevor Nina sie mit einem Gegendreher erwischte und in der Festhalte festnagelte. Im Finale wartete nun die Thüringer Nationalkaderathletin. Nina gelang es immerhin ihr das Leben im Griffkampf so schwer wie möglich zu machen. Ein guter Kampf über fast 3 min, auch wenn sie sich schlussendlich 2 tiefen Sode-tsuri-komi-goshi geschlagen geben musste.
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Unser stärkstes Kontingent an diesem Wochenende stellte einmal mehr die U11-Trainingsgruppe: 27 Sportler aus dieser TG standen auf den Tatami. Auch die anderen gaben kämpferisch alles, mussten sich aber stärkerer Konkurrenz beugen. Auch dieses Mal war unser Sparkassenpokal wieder „saustark“ besetzt. Lediglich Thore Schneider erkämpfte bis 34 kg in der u13 den begehrten Siegerpokal. Thore Kämpfte stark und überlegt und beherrschte seine Konkurrenz klar. Viermal ging er als Sieger von der Matte.
Edgar Bauer/31 kg packte sein Kämpferherz aus und zeigte große Moral. Im Halbfinale schaltete er mit einen sehenswerten Ko-Uchi-Maki-Komi den starken Mock vom JSC Stotternheim aus und zog so ins Finale ein. Hier musste Edgar die klare Überlegenheit von Batiuk/Nürnberg anerkennen. Auch Emma Schuster/44 kg hatte es mit harter Konkurrenz zu tun und musste alles geben um ins Finale zukommen. Luiza Alex gab kämpferisch alles und gewann 2 Kämpfe.
Dritte Plätze erkämpften neben Josefine Ida Rückert/30 kg, Elise Reuken/44 kg und Inka Lehmann/40 kg bei den Mädchen sowie Khoi Nguyen/28 kg und Hevorg Sarkisyan/40 kg bei den Jungen. In der U15 waren die Ergebnisse reicht überschaubar. Am Ende sprangen 3 Podestplatzierungen heraus. Ilja Kacher/34 kg, als U13er machte er Doppelstart, holte Silber. Er begann mit 2 Siegen und unterlag im Finale gegen Dosch/Speyer. Lina Sporbert/63 kg und Thore Schneider/34 kg gewannen die Bronzemedaille.
Aus der Purzelbaumgruppe kämpften 9 Sportler und Sportlerinnen, für einige von Ihnen war es der erste Wettkampf überhaupt. Zum Kindertag gab es vom Trainer für alle schon während des Wettkampfes Gummibärchen, um bei einigen die Laune zu heben bzw. um Energie für die nächsten Kämpfe zu haben. Vier erste Plätze mit Alon, Isabella, Sofie und Anna sind sehr erfreulich. In ihren Gruppen hatten es Adriano und Tamo schwer, nur erfahrene Kämpfer. Besonders erfreulich war die Auszeichnung für Isabella Koch als "Beste Kämpferin U8" .
Auch Sportler aus unserer Anfängergruppe nahmen am Samstag am Turnier teil und fieberten ihrem für einige von ihnen ersten Wettkampf entgegen. Dabei zeigten alle Sportler großen kämpferischen Einsatz und versuchten, die erlernten Techniken im Stand und im Boden umzusetzen. Dass noch nicht alles wunschgemäß funktionierte ist ja nur verständlich und sei nur am Rande erwähnt. Es war bei allen das Bemühen zu sehen, Judo zu zeigen und die Kämpfe für sich zu entscheiden.
Stellvertretend möchte ich da unseren jüngsten Sportler, Fabius Reuken nennen, der einen seiner 3 Kämpfe nach nur 3 Sekunden mit O-Soto-Otoshi sehenswert für sich entschied. Oder Andrii Lenskyi, der in seinem allerersten Wettkampf mehrfach und (fast) erfolgreich schon Seoi-Nage versuchte. Und Luise Kramer, die, da keine Gegnerinnen in ihrer Gewichtsklasse am Start waren, einen Freundschaftskampf gegen einen älteren und deutlich schwereren Gegner bestritt und sich sehr achtbar aus der Affäre zog.
Dass nicht alle Sportler Gold mit nach Hause nehmen konnten lag teilweise auch daran, dass man in seiner Gewichtsklasse auf Gegner aus dem eigenen Verein traf. Alexander Manke, Catharina Weiße, Leonie Kostejn und Robin Eckart konnten sich die Goldmedaille erkämpfen, Marlene Reuken unterlag im Finale und verdiente sich somit Silber, für Lennard Köhler und Benjamin Enkelmann gab es Bronze.
Sonntag durften dann die U10er und U14er ran und ihr Auftritt konnte sich sehen lassen: Von 19 Sportlern schafften 17 den Sprung aufs Podest, sieben davon sogar auf´s oberste Treppchen. Insgesamt war es eine starke Leistung unseres Teams, für die U10er war es (abgesehen von der Stadtmeisterschaft am kommenden Mittwoch) zugleich der letzte Wettkampf vor den Sommerferien.
Man konnte jedoch an den gezeigten Leistungen sehr deutlich ablesen, wer im Training Vollgas gibt und wer es lieber etwas gemächlicher angehen lässt.
