Judo Fallschule: Übungen und Anleitung

Ob beim Sport, beim Ausüben von risikoreichen Hobbys oder im Alltag: Es besteht immer die Möglichkeit zu fallen und sich dabei zu verletzen. Doch wie kann man Fallen, sodass man möglichst wenig bis keinen Schaden davon nimmt? Die sogenannte Fallschule zielt auf ein gezieltes Fallen als Präventionsmaßnahme ab.

Ziel aller Falltechniken ist der sichere und kontrollierte Übergang hin zum Boden. Die Aufprallenergie soll möglichst gleichmäßig auf den Körper verteilt werden, denn das verhindert schwere Verletzungen. Ebenso steht der Schutz der empfindlichen Körperstellen wie Kopf und Wirbelsäule im Mittelpunkt.

Die Techniken der Fallschule sollten sich idealerweise so verfestigen, dass sie im Bedarfsfall reflexartig, ohne nachzudenken ausgeführt werden.

Hinweis: Gerade ältere oder untrainierte Menschen sollten die Falltechniken nur unter professioneller Anleitung erlernen. Das spezielle Fallschultraining wird beispielsweise in Sportvereinen, Kampfsportschulen sowie Gesundheits- und Fitnessstudios angeboten.

Die grundlegenden Falltechniken im japanischen Kampfsport, Ukemi-Waza genannt, beinhalten Fallen nach hinten und vorne, seitliches Fallen sowie fortgeschrittene Techniken wie “High Falls” oder “Sliding Falls”.

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Grundlegende Prinzipien der Fallschule

  • Abschlagen: Abschlagen ist eine grundlegende Kampfsport-Fertigkeit, um die Aufschlagsenergie abzuleiten.
  • Atmung: Vor dem Aufprall wird aktiv ausgeatmet, denn eine geleerte Lunge ist weniger verletzungs- und schlagempfindlich.

Judorolle vorwärts (mit Liegenbleiben)

Wenn Du die Judorolle vorwärts mit aufstehen machen willst, musst Du eigentlich alles genauso machen wie bei der Judorolle vorwärts mit liegenbleiben. Stelle Dich für diese Fallübung gerade hin, das rechte Bein leicht nach vorne. Gehe mit den Händen auf den Boden links vor den rechten Fuß. Dabei zeigen die Finger nach links.

Durch das linke, nach hinten gestreckte Bein holst Du Schwung. Dein Kopf muss auf Deiner Brust liegen. Rolle Dich, gerade nach vorne, über die rechte Schulter ab. Dabei berührt Dein kompletter, rechter Arm die Matte. Am Ende der Fallübung musst Du auf der linken Seite Deines Rückens liegen und mit der linken Hand abklopfen. Lasse das linke Bein ausgestreckt, das Rechte steht angewinkelt auf dem Boden.

Judorolle vorwärts (mit Aufstehen)

Stelle Dich für diese Fallübung gerade hin, das rechte Bein leicht nach vorne. Gehe mit den Händen auf den Boden links vor den rechten Fuß. Dabei zeigen die Finger nach links. Durch das linke, nach hinten gestreckte Bein holst Du Schwung. Dein Kopf muss auf Deiner Brust liegen. Rolle Dich, gerade nach vorne, über die rechte Schulter ab. Dabei berührt Dein kompletter, rechter Arm die Matte.

Nutze nun den Schwung, um wieder auf Deine Füße zu kommen. Bei zu wenig Schwung kannst Du mit Deinen Händen nachhelfen. Stehe aber nicht über Deine Knie auf, sondern gerade nach vorne!

Weitere Übungen und Hinweise

Rollen in verschiedenen Varianten gehört zu den besten Übungen, um einen beweglichen, jungen Körper zu erhalten bzw. um beweglicher zu werden. Mit steigendem Alter steigt bei vielen Menschen auch die Angst vor Stürzen.

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Der Hauptfehler, der dabei gemacht wird, ist das Rollen über die Körperseite.

Lösung: Den Po weit nach oben bringen. Das machen die meisten Anfänger falsch. Dann rollt man auch in eine Richtung bzw. Dr.

Rückwärtsfallen

Beuge die Knie und senke dein Gesäß in Richtung Boden. Runde deinen Rücken und rolle langsam nach hinten. Lasse dich nun nach hinten fallen und strecke dabei deine Arme nach vorne aus. Die angewinkelten Arme befinden sich auf Höhe des Gesicht, um auf dem Boden abzuschlagen.

Seitliches Fallen

Gehe gleichzeitig tiefer in die Knie und lasse dich seitlich fallen. Der Körper ist rundgebeugt, sodass beim Bodenkontakt eine Rollbewegung entsteht.

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