Begonnen hat es 1951 im Hinterzimmer eines Marktredwitzer Gasthauses, wo einige Unentwegte versuchten, die ersten Techniken aus Büchern zu lernen. Heute ist die Judo-Abteilung die zahlenmäßig stärkste Fraktion mit aktuell 150 Mitgliedern, der größte Teil davon Kinder.
Judo: Ein Sport für Jung und Alt
Mittlerweile wird Judo auch für Kinder ab acht Jahre angeboten, ein Training, das sehr gut ankommt. Jeder kann Judo ab der Grundschulzeit bis ins hohe Alter betreiben. Möglich ist es als Wettkampfsport oder breitensportlich für Spaß, Gesundheit und Fitness. Sportlichkeit, Fitness und Jugend sind keine Voraussetzungen für den Judo-Anfänger.
Die Philosophie des Judo
Judo selbst ist die weltweit häufigste Kampfsportart und stammt aus Japan. Judo ist nicht nur ein Weg der Körperertüchtigung, sondern auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung. Ein wichtiges Prinzip ist „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“.
Techniken und Training
Typisch ist das Üben von Würfen, aber auch in der Bodenlage gibt es Techniken, um im sportlichen Wettkampf einen Gegner zu kontrollieren oder zur Aufgabe zu veranlassen.
Judo: Mehr als nur Sport
Judo entstand vor über hundert Jahren in Japan, als aus den alten Kampfkünsten der Samurai ein moderner Zweikampfsport entwickelt wurde, bei dem geistige und körperlich Fitness im Mittelpunkt stehen und die eigene Persönlichkeit weiterentwickelt wird. Je nach Alter sind Wettkämpfe möglich, wobei es wortwörtlich darum geht, den Gegner aufs Kreuz zu legen.
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Erfolgreiche Prüfungen und Wettkämpfe
Am Sonntag, dem 04. Mai, herrschten in der Sporthalle große Konzentration, aber auch viel Vorfreude: Zehn motivierte Prüflinge stellten sich ihrer ersten bzw. nächsten Gürtelprüfung - vom Gelbgurt bis hin zum Blaugurt. Über 3 Stunden zeigten die Teilnehmer vollen Einsatz und überzeugten mit dynamischen Techniken, sicherer Fallschule und starkem Kampfgeist.
Geprüft wurde unter anderem die Boden-, Ab-wehr- und Gegentechniken sowie realitätsnahe Anwendungen, und das auf durchweg hervorragendem Niveau. Die intensive Vorbereitung der letzten Zeit zahlte sich aus: Alle konnten sich über eine bestandene Prüfung freuen und wurden mit einer neuen Gürtelfarbe belohnt. Beeindruckend war die spürbare Weiterentwicklung aller - sowohl technisch als auch bei Körperbeherrschung und Selbstvertrauen.
Besonders hervorzuheben ist der Teamgeist der Prüflinge, welche in vielen Sondertrainingsein-heiten gemeinsam an ihrem Programm feilten. Die Prüfer zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen und gratulierten den Teilnehmern zu diesem wichtigen Schritt auf ihrem Ju-Jutsu-Weg.
Nachdem es für Nela und Leona gleich bei der ersten Teilnahme an einem offiziellen Wettkampf in Hof vor kurzem recht gut lief, starteten sie bald darauf bei den oberfränkischen Titelkämpfen der Altersklasse U11 in Bamberg. Die Platzierungen deuten darauf hin, dass die zwei Mädchen auch Niederlagen zu akzeptieren hatten, dass die Kampfrichter am Ende auch mal zur Gegnerin zeigten. Im Übrigen eine sehr, sehr wichtige Erfahrung! Wir alle wissen, dass Siege gute Laune machen und auch gut vertragen werden. Mit Niederlagen ist das anders.
Training mit Judo-Legenden
Linus Münch, Jonas Beer, Leon Folst und Anton Debel nutzten die Gelegenheit mit Judo-Legenden auf der Matte zu trainieren. Der TSV Abensberg bot die einmalige Gelegenheit eines Lehrgangs mit Shohei Ono aus Japan an und die Matte war voll. Ono war während seiner aktiven Laufbahn zweimaliger Olympiasieger sowie dreifacher Weltmeister in der Kategorie bis 73 kg. Nach der Olympiade beendete der 32-Jährige seine Wettkampflaufbahn und ist dem Judo jetzt als Trainer verbunden.
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Den ganzen Samstag über ging es um wettkampfrelevante Techniken sowohl im Stand als auch am Boden und nicht nur unser Kleeblatt war am Ende des Tages angemessen erledigt. Shohei Ono ist seit vielen Jahren auf dem Planeten Judo ein Begriff und so verwundert es nicht, dass auch zum Beispiel aus Österreich und Bosnien-Herzegowina Teilnehmer anreisten.
Integration durch Kampfsport
Der Judoclub Marktredwitz kooperiert mit dem Bfz. Judoka Helmut Neugebauer (im weißen Judo-Anzug) ist mit seinen 60 Jahren topfit. Vor den Teilnehmern legte er mal schnell Kursleiter Frank Vogel auf die Matte.
Es klingt seltsam: Frauen und Männer, die seit Jahren arbeitslos sind, sollen demnächst Karate und Judo lernen. Tatsächlich handelt es sich dabei um ein Projekt des Beruflichen Fortbildungszentrums (Bfz) und des Judoclubs Marktredwitz.
Kontakt und Informationen
Hier sehen Sie das Profil des Unternehmens Judo-Club Marktredwitz e.V. Auf Bundestelefonbuch ist dieser Eintrag seit dem 26.06.2025. Die Daten für das Verzeichnis wurden zuletzt am 26.06.2025, 10:31 geändert. Die Firma ist der Branche Kampfsport in Marktredwitz zugeordnet.
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