Judo Bad Liebenstein: Eine Geschichte von Tradition und Erfolg

Die Geschichte des Judo in Bad Liebenstein ist eng mit der Entwicklung des Sports in der Region verbunden. Seit mehr als einem halben Jahrhundert, genauer gesagt seit 1956, ist Judo in Sonneberg als Kampfsportart bekannt und wird aktiv betrieben.

Die Anfänge des Judo in der DDR

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren in Deutschland zunächst alle Kampfsportarten von Seiten der Alliierten verboten worden. Es dauerte noch drei Jahre, ehe einige Kampfsportarten im Jahr 1948 wieder zugelassen worden. Im Osten Deutschlands wurde Judo sehr schnell wieder populär - auch aufgrund einer Anordnung des Ministeriums des Inneren (MDI). Bereits in den 1950er Jahren war Judo als obligatorischer Dienstsport bei der Volkspolizei (VP) befohlen worden - eben auch beim Kreisamt in Sonneberg.

Unter Leitung von Karl Posekardt und Hermann Brock begann in der Spielzeugstadt nicht nur die Judo-Ausbildung der Polizisten; man nahm auch ersten Wettkämpfen im Dienstbereich - also im damaligen Bezirk Suhl - teil. Ab 1958 waren sogar auch Zivilisten berechtigt, sich in der Judoabteilung der SG Dynamo Sonneberg anzumelden.

Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im DDR-Judo

In den 1970er Jahren erlebte Judo in der DDR eine Blütezeit. Zahlreiche internationale Turniere und Meisterschaften wurden ausgetragen, bei denen DDR-Judoka beachtliche Erfolge erzielten.

  • 1962: Seniorenmannschaftsmeister des Bezirkes Schwerin.
  • 1970: Erste offizielle Ärztetagung der EJU anlässlich der EM der Senioren in Berlin.
  • 1970: Internationales Judoturnier der Waffenbrüderschaft in Frankfurt.
  • 1971: DDR-Meisterschaften der Junioren in Berlin.
  • 1971: Europameisterschaften in Göteborg (Schweden) mit Beteiligung der DDR.

Erfolge und Auszeichnungen

Judoka aus der Region Bad Liebenstein haben im Laufe der Jahre zahlreiche Erfolge erzielt und Auszeichnungen erhalten. Lea Marie Ackermann schreibt Vereinsgeschichte: Als erste Frau im Judoclub Jogatan Bad Salzungen hat sie am 10.11.2018 ihre Prüfung zum 1. DAN bestanden.

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Jüngste Erfolge des PSV Meiningen Judo Teams

Auch in jüngster Zeit konnten Judoka aus der Region beachtliche Erfolge feiern. Hier eine Übersicht der Erfolge des PSV Meiningen Judo Teams:

  • 2025: Landesmeisterschaft U-11: Ariane gewinnt Gold, Merle Bronze.
  • 2025: Landesmeisterschaft U13: Lilly gewinnt eine Bronzemedaille.
  • 2025: Sparkassencup in Weimar: Mehrere Medaillen für das PSV Team.
  • 2025: Pokalturnier in Rudolstadt: Helena gewinnt Gold, Lennard Bronze.
  • 2025: Pokalturnier in Schmalkalden: Goldmedaillen für Lennard, Paulina und Emma, Silber für Ariane und Merle, Bronze für Helena.

Der PSV Meiningen ist auch Gastgeber des traditionellen gemeinsamen Trainings mit umliegenden Partnervereinen.

Weitere Vereine und Initiativen in Bad Liebenstein

Neben dem PSV Meiningen gibt es in Bad Liebenstein und Umgebung zahlreiche weitere Vereine und Initiativen, die sich dem Judo verschrieben haben.

  • Judo Club Schweina 1960 e.V.
  • Judoclub Kogatan

Diese Vereine tragen dazu bei, die Tradition des Judo in der Region aufrechtzuerhalten und junge Talente zu fördern.

Die Rolle der Bürgerinitiativen und Vereine

In und um Bad Liebenstein gibt es eine Vielzahl von Vereinen und Bürgerinitiativen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Diese Organisationen spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung des Sports und der Gemeinschaft in der Region.

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Zusammenfassung der Erfolge des Judoteams des PSV

Das Judoteam des PSV Meiningen kann auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Hier eine Tabelle, die die jüngsten Erfolge zusammenfasst:

Wettkampf Altersklasse Platzierung
Landesmeisterschaft U-11 U-11 Gold (Ariane), Bronze (Merle)
Landesmeisterschaft U13 U13 Bronze (Lilly)
Sparkassencup in Weimar U10/U12 Mehrere Medaillen
Pokalturnier in Rudolstadt U10 Gold (Helena), Bronze (Lennard)
Pokalturnier in Schmalkalden U9/U11/U13 Mehrere Medaillen

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