Professor Dr. med. Helmut Kogel, geboren 1951, begann seine beeindruckende Reise in die Welt der Kampfkünste im Jahr 1973 mit dem Karatetraining unter der Leitung von Dr. phil. Rudolf Jakhel an der RWTH Aachen. Später spezialisierte sich Kogel auf Shotokan Karate und erweiterte sein Repertoire kontinuierlich.
Im Jahr 1992 nahm Kogel das Training im deutschen Jujutsu auf. Drei Jahre später, 1995, trat er der DAKO/IMAF Kokusai Budoin (Deutsch-Asiatische Kampfkunstorganisation/Internationale Martial Art Federation-Japan) bei, um Arnis und Kobudo sowie Nihon Jujutsu zu erlernen. Er absolvierte erfolgreich die Dan-Prüfungen in verschiedenen japanischen Waffengattungen sowie im Combat Arnis (philippinischer Stockkampf).
Durch zahlreiche Studienaufenthalte in Japan und Okinawa vertiefte er seine Kenntnisse und legte vor japanischen Großmeistern die Prüfungen zum 6. Dan Karate Renshi, 5. Dan Kobudo und 2. Dan Nihon Jujutsu ab. Besonders durch Tetsuhiro Hokama in Okinawa wurde er in die tiefere Bedeutung des Karate und des Kyusho eingeweiht.
Karriere und Engagement
Im Jahr 1982 gründete Kogel ein Dojo in Grevenbroich. Von 1986 bis 1992 war er Trainer der Karategruppe an der Universität in Ulm. Seit 1992 leitet er ein Dojo in Lippstadt, das sich auf Kobudo, Karate und Nihon Jujutsu spezialisiert hat. Helmut Kogel trainierte Karate, Shotokan Karate, Ju-Jutsu, Arnis und Kobudo sowie Nihon Ju-Jutsu und ist Meister verschiedener japanischer Waffengattungen.
Bedeutung der Kata im Karate
Die Kata bilden das eigentliche Zentrum des Karate. Sie besitzen eine faszinierende Vielzahl an Techniken, die Verteidigung und Angriff auf kurze, mittlere und lange Distanz ermöglichen. Kata halten Körper und Geist fit und fördern Schnelligkeit und Kraft bei harmonischen Bewegungsabläufen.
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Im heute weit verbreiteten Karate (z.B. dem Shotokan-Stil) werden Katas geübt und im Wettkampf bewertet, aber die Bedeutung der Techniken bleibt oft verborgen. Mit den Katas (die ursprünglich den Kern des Trainings ausgemacht haben) wurde das Wissen der Lehrer weitergegeben, ohne dass Außenstehende das verstehen oder gar umsetzen konnten.
Karate als Lebensweg
Für Teruo Kono war Karate nicht nur ein Sport, sondern auch eine Lebensphilosophie mit einer speziellen Ethik. In diesem Sinne wollte er den Budosport Karate vermitteln und seine Schüler prägen. Er gibt in diesem Buch Anregungen, wie sich Schwarzgurte noch weiter entwickeln können.
Karate wird dabei als offener, inklusiver Weg verstanden: zugänglich für Menschen jeden Alters, jeder körperlichen Verfassung und auch für Menschen mit Einschränkungen. Im Mittelpunkt steht nicht der Wettkampf oder sportliche Erfolg, sondern die persönliche Entwicklung.
Die Interpretation der Karate-Kata
Die Analyse der Kata - das Bunkai - ist keine Geheimwissenschaft. Davon ist Mark Kleber überzeugt. Sein E.S.C.A.P.E.- und sein W.E.A.P.O.N.-Modell eröffnen ein tiefergehendes und vor allem praxisorientiertes Verständnis der Kata. Geeignet ist das Buch nicht nur für Fortgeschrittene und Trainer, sondern für alle, die ein Grundverständnis von Karate-Kata und etwas Neugier mitbringen, vom Gelbgurt bis zum Dan.
Das American Karate System
Die Karate-Stilrichtung > American Karate System < (AKS), die in Deutschland erst seit 1997 im Deutschen Karateverband e.V. bzw. Karateverband Niedersachsen e.V. gelehrt wird, gewinnt hierzulande mehr und mehr Freunde. Dieses erste deutsche Buch zum American Karate System gibt einen groben Überblick über das System und enthält dazu die komplette Prüfungsordnung. Die wichtigsten Techniken sowie die ersten drei AKS-Kata werden mit Bildern dargestellt.
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