Gold gilt für viele Menschen als das faszinierendste aller Metalle. Für die Goldstadt Pforzheim kann es quasi als Botschafter bezeichnet werden. Wie im vorangegangenen Artikel beschrieben, steckt daher in Pforzheim Gold überall ein bisschen drin.
Die Bedeutung von Gold in der Schmuckherstellung
Schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte spielte Schmuck eine gewichtige Rolle. Die ältesten bekannten Schmuckfunde lassen sich in eine Zeit vor mehr als 20.000 Jahren datieren. Dies verdeutlicht, welche große Bedeutung dem Schmuck zukommt: Ab dem Zeitpunkt, an dem unsere Vorfahren ein "Ich-Bewusstsein" bildeten, grenzten sie sich von der Natur, aber vor allem auch von den anderen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft ab. Das Bewusstsein der eigenen Individualität fand seinen Ausdruck damals in Form von Schmuck aus Knochen, Zähnen, Krallen, Federn und anderen ausdrucksstarken Trophäen.
Diese traditionellen Funktionen von Schmuck haben heutzutage eher eine untergeordnete Bedeutung; Wenn Schmuck trotzdem dennoch für einige als Repräsentant von Wohlstand gilt. Allerdings ist Schmuck heutzutage für jeden erschwinglich; Auch Designerstücke werden oft in Legierungen aller Preisklassen kreiert.
Schmuck ist nicht lebensnotwenig, zieht sich aber bei fast Jedermann durchs Leben hindurch: So sind beliebte Taufgeschenke meist immer kleine Taufringe, Taufkettchen oder Armbänder mit Namensgravur. Später bezeugen Freundschaftsringe für alle eine sichtbare Verbundenheit; Dann folgen Verlobungs- und Eheringe.
Schmuck......ist ein Ziergegenstand oder eine Maßnahme zur Verschönerung. Der Begriff hat eine weitere und eine engere Bedeutung:Im weitesten Sinne sind mit Schmuck Verzierungen oder Dekoration gemeint, also Maßnahmen zur Verschönerung, zur optischen Aufwertung oder zu einer Wohlstand repräsentierenden Gestaltung von Räumen, Objekten oder Personen.
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Verschiedene Arten von Schmuck
- Echtschmuck: Steht für Schmuck, der aus Materialien wie Edelstein, Zuchtperlen und auch Glas hergestellt ist.
- Modeschmuck: Darunter versteht man Schmuck, der aktuelle Modetrends aufnimmt und dabei preiswert in der Herstellung ist. Der Begriff ist auch eng mit der Idee der "Demokratisierung" von Schmuck als Statussymbol verbunden.
Der Hauptanteil des Modeschmucks wird heute in großen Fabriken gefertigt. Häufig dient dieser Klassiker unter den Schmuckstücken als Glanzpunkt an einer schlichtgestalteten Kette. Als Brillant (franz. für "strahlend" oder "glänzend" ) bezeichnet man einen Diamanten mit besonderem Schliff. Dieser Schliff wurde etwa Anfang des 20. Als Cabochon wird die unfacettierte, runde oder ovale Schliffform von Schmucksteinen bezeichnet.
Freundschaftsringe werden nicht nur von guten Freunden, sondern auch gern von Paaren am Anfang ihrer Beziehung getragen. Findet zwar heutzutage an allen Ecken statt, sollte aber aus Gründen der Seriösität nur im Fachhandel wie Maiers Goldankauf stattfinden. Vor allem Perlen und Diamanten haben eine lange Tradition als Hochzeitsschmuck für die Braut. Iridium ist ein Platinmetall und gehört zu der Gruppe der schwerem Platinnebenmetalle.
Kreolen waren einmal der charakteristische Ohrschmuck von Zigeunerinnen. Heute gibt es die Ohrringe in allen erdenklichen Grössen und fast jede Frau trägt sie hin und wieder als Ohrschmuck. Eine Legierung ist ein metallischer Werkstoff, der aus mindestens zwei Elementen besteht. Roségold ist eine spezielle Feingoldlegierung, welche in der Schmuckverarbeitung verwendet wird. Eine Unze ist eine nichtmetrische Maßeinheit der Masse. Das Einheitenzeichen ist oz.
Unter dem Begriff Weißgold werden Goldlegierungen zusammengefasst, denen mit Silber, Platinmetallen oder anderen metallischen Legierungspartnern die Farbe entzogen wurde. Yin und Yang sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie, die für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien stehen. Zirkonia ist eine Diamantimitation für Schmuckstücke.
Im vorangegangenen Text heist es: "So sind neben einer Vielzahl an Betrieben mit hochtechnisiertem Arbeitsablauf, auch viele handwerklich orientierte Manufakturen in Pforzheim zu finden. Natürlich kann auch solcher, ganz individueller, handgefertigter Pforzheimer Schmuck einmal beim Goldankauf von Roland Maier landen. Schmuck kann heutzutage aus allen nur erdenklichen Materialien hergestellt werden. Die ersten Menschen gestalteten beispielsweise Anhänger noch aus Knochen, Muscheln oder Steinen.
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Generell wird ein Schmuckstück in vielen verschiedenen Arbeitsschritten aus einem einfachen, blanken Stück des jeweiligen Edelmetalls gefertigt. Man verwendet für Schmuck meist Legierungen, die charakteristische Merkmale des ausgewählten Edelmetalls aufweisen; Das reine Edelmetall besitzt nämlich allein meist nicht die optimalen Eigenschaften für die Schmuckherstellung.
Wenn Sie nun Lust bekommen haben sollten, sich Ihr ganz besonderes Schmuckstück einfach mal selbst zu gestalten, dann können Sie das auch bei einem 5-tägigen Kurs im Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie erlernen. Ob Gold schmieden oder Silber bearbeiten - erfahrene Goldschmiede und Designer geben Ihnen hierbei professionelle Anleitung.
Pforzheim: Die Goldstadt
Der Markgraf Karl Friedrich von Baden gründete bereits 1767 die Schmuck - und Uhrenindustrie in Pforzheim, welche die Stadt ueber die Jahre als "Schmuckmetropole" international bekannt machte. Damit hat der Betrieb am Pforzheimer Stammsitz in der Nordstadt mittlerweile eine über 40 Jahre lange Geschichte und ebenso lange Erfahrungen in Sachen Edelmetalle. Das Unternehmen von Roland Maier fühlt sich seit 1997 den Traditionen der Goldstadt verpflichtet und ist für seine Kunden immer ein kompetenter Ansprechpartner.
Das weltbekannte Schmuckmuseum Pforzheim befindet sich im 2006 wiedereröffneten Reuchlinhaus und zeigt seinen Besuchern eine einmalige Sammlung an Schätzen. Die "Schmuckwelten Pforzheim" wurden im Jahr 2005 inmitten im Stadtzentrum Pforzheims eröffnet und zeigen auf über 4000qm kostbaren Schmuck und exklusive Uhren. Dieses "Schaufenster" der Schmuckmetropole ist national wie international eine besondere Attraktion der Goldstadt; Die zahlreichen Besucher in jedem Jahr finden hier eine einzigartige Schmuckerlebniswelt zum Spüren und Anfassen.
Aber nicht nur diese "grossen" Repräsentanten Pforzheims, zeichnen das Bild der Goldstadt. Gerade in vielen kleinen Dingen spiegelt sich der Stolz der Stadt wieder. Denn das beschauliche Städtchen im Enzkreis trägt seinen Beinamen "Goldstadt" mit grösster Ehre; Und weil Pforzheim seinen Ruf so liebt, zeigt die Stadt ihr "goldenes Wahrzeichen" eben auch gern in zahlreichen Vereinen, Veranstaltungen oder Unternehmen.
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Wie Eingangs bereits erwähnt, blickt die Goldstadt Pforzheim auf eine lange Tradition ihrer Schmuckindustrie zurück; Und ist sich dessen durchaus bewusst - vor allem aber auch der grossen Bedeutung, welche Schmuck im allgemeinen zukommt. So sind neben einer Vielzahl an Betrieben mit hochtechnisiertem Arbeitsablauf, auch viele handwerklich orientierte Manufakturen in Pforzheim zu finden. Auch Maiers Goldankauf in der Nordstadt ist ein traditionsreiches Geschäft in allen Angelegenheiten rund um den Goldankauf in Pforzheim.
So bietet beispielsweise eine Sparkasse mit ihrem Goldkonto eine Möglichkeit zur Goldanlage; und macht das edle Metall so für Jedermann zum sicheren und rentablen Anlageobjekt: Die Goldsparkasse in Calw passt natürlich nur direkt ins Herzen von Pforzheim; Sie profitiert von dem Handel mit Edelmetallen direkt vor Ort und ist deutschlandweit der größte Goldhändler unter den Banken.
Und auch für den Sport in Pforzheim herrschen eigentlich immer "goldene Zeiten", denn das Pforzheimer Eishockeyteam des 1. CfR Pforzheim heist tatsächlich "Blue Gold Stars". Zu ihrem Namen kam die Mannschaft im Rahmen eines Wettbewerbes, zu dem die Pforzheimer Zeitung 2004 aufgerufen hatte. Ebenso wird alljährlich in Pforzheim der "Euro Gold Cup" ausgetragen; Ein internationales Handball-Turnier, veranstaltet vom HSG Pforzheim mit dem Ziel erstklassigen Jugend-Handball zu präsentieren.
... spielt der "Goldstadt Fanfarenzug"; Den Verein gibt es bereits seit 54 Jahren und er hat sich seit dem die Erhaltung und Pflege althergebrachter Fanfarenmusik auf die Fahnen geschrieben.
... herrschen in Pforzheim auch in jedem zweiten Jahr; Dann steht die Stadt nämlich für kurze Zeit einmal ganz im Zeichen von Country und Western. Das Citymarketing veranstaltet im Frühling einen von zahlreichen Veranstaltungen begleiteten verkaufsoffenen Sonntag, den "Pforzheimer Goldrausch". Auch der im Congress Centrum Pforzheim alljährlich stattfindende Galaball des Goldstadtpokals dient vor allem dazu, den Besuchern aus aller Welt die Attraktivität der Goldstadt zu beweisen.
Vergolder und ihre Arbeit mit Blattgold
Vergolder- bzw. Vergolderinnen behandeln die Oberflächen von Holzrahmen für Bilder, Spiegel oder Möbel sowie von sakralen Objekten wie Altären und Heiligenskulpturen. Sie restaurieren auch schadhafte Stellen oder gestalten die gesamte Oberfläche neu. Auch Claudia Bachofer vergoldet hauptsächlich ganz klassisch, Objekte in Schlössern und Museen. Dabei arbeitet sie mit Blattgold, das meist nur hauchdünn ist.
Ein festes Standbein der Vergolderin sind mittlerweile jedoch immer mehr auch "modernere" Aufträge; Denn der Nischenberuf des Verolders hat sich mit der Zeit verändert. So bringt Bachofer auch glanz in den Innenraum von Yachten, vergoldet Decken, Wandpaneele und Zierleisten.
- 50 bis 60 Jahre lang halten soll dieser von Claudia Bachofer durchgeführte Vergoldungsauftrag am rund 150 Kilo schweren Adler. Dabei musste die Grundierung schnell voran gehen, sonst reagiert das Metall sofort wieder mit Sauerstoff.
- Ein kompletter Bus in 22 Karat vergoldet ist wohl weltweit einmalig - und wo wurde diese Idee umgesetzt? Dafür wurde ein 1957 gebauter, historischer Bus grundlegend restauriert und mit etwa 4000 Feingoldblättchen in 22 Karat orangegold vergoldet.
- Der goldene Porsche befindet sich heute als Aushängeschild in den Schmuckwelten Pforzheim; Der Wert dieses Unikats ist in Zahlen wohl kaum zu beziffern.
In Kooperation mit RE&RE aus Riga in Lettland, vergolden wir die ca. Die Figuren wurden vor ca. 600 Jahren Feuervergoldet und erhielten dadurch eine gleichmäßig goldene und besonders robuste Fläche. Aber auch bzw. vorallem bei 600 Jahre alten Kupferfiguren möchte man nicht auf eine gleichmäßig goldene Fläche, ohne Blattgold "Anschläge", verzichten. Vorhaben nur eine elektro-chemische (galvanische) Vergoldung in Frage.
