Gal Gadot-Varsano ist vielen als DC-Superheldin Wonder Woman im Gedächtnis geblieben. Doch die israelische Schauspielerin hat eine vielseitige Karriere hinter sich, die weit über ihre Rolle als Superheldin hinausgeht.
Frühe Karriere und Model-Zeit
Gal Gadot erzählte 2017 in einem Interview mit dem "Rolling Stone"-Magazin, wie sie eher unfreiwillig zum Model wurde. Schon früh bekam die in Israel lebende Teenagerin Modelangebote, doch sie lehnte ab und arbeitete lieber bei Burger King. "Ich dachte mir: 'Posieren für Geld? Pfui, das ist nichts für mich.'"
Mit 18 Jahren nahm Gal Gadot an der Wahl zur "Miss Israel 2004" teil - die sie auch prompt gewann. In einem Gespräch mit James Corben berichtete die Wonder Woman-Darstellerin, dass sie null damit rechnete zu gewinnen.
Militärdienst und Ausbildung
Nach ihrer Wahl zur Miss Israel 2004 absolvierte Gal Gadot einen zweijährigen Militärdienst bei den israelischen Streitkräften. Dort arbeitete sie als Fitnesstrainerin und wurde sowohl im Umgang mit Schusswaffen als auch in Selbstverteidigung ausgebildet. Dort habe sie nach eigenen Aussagen "Disziplin und Respekt" erlernt.
Der Weg zur Wonder Woman
2016 erschien mit Zack Snyders „Batman v Superman: Dawn of Justice“ ein erstes großes Leinwand-Crossover bekannter DC-Superheld:innen. Neben den Titelfiguren krachte im großen Finale des Films plötzlich eine weitere Ikone ins Bild: Wonder Woman, gespielt von Gal Gadot.
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Gal Gadots Hingabe für die Rolle der Wonder Woman ist bemerkenswert. Bereits sechs Monate vor Drehstart begann sie mit einer intensiven Trainingsphase. Dazu gehörten Reiten, Schwertkampf, Kung Fu und weitere Kampfsportarten. Darüber hinaus baute sie für die Rolle knapp 8,5 Kilo Muskelmasse auf.
Für ihre Paraderolle als "Wonder Woman" nahm Gal Gadot einiges in Kauf: Sie trainierte unerbittlich - Reiten, Schwertkampf, Kung Fu und weitere Kampfsportarten standen auf dem Programm. Knapp 8,5 Kilo Muskelmasse baute sie auf.
Weitere Filmprojekte und Engagements
Von der Kriegerprinzessin der Amazonen zur Geheimagentin: Mit „Heart of Stone“ besetzt Gal Gadot aktuell den ersten Platz der Netflix-Filmcharts. Darin spielt die Schauspielerin wie auch in „Wonder Woman“ und der „Fast & Furious“-Reihe einen furchtlosen und starken Charakter.
Auch ihre Rollenauswahl und die Mitgestaltung der Figuren trägt hierzu bei. Gal Gadots Charaktere in Fast & Furious, Wonder Woman, „Tod am Nil“, „Red Notice“ oder ganz frisch Heart of Stone sind allesamt stark und selbstbestimmt.
Bereits in der "Fast & Furious"-Reihe sammelte Gadot Erfahrungen im Action-Bereich. In Die Jones - Spione von nebenan schlüpft Gal Gadot in die Rolle einer knallharten Geheimagentin.
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Persönliches Leben und Herausforderungen
Während der Dreharbeiten zu "Wonder Woman" im Jahr 2016 war Gal Gadot mit ihrer zweiten Tochter Maya schwanger, verheimlichte das aber, um nicht besonders behandelt zu werden.
Im Februar 2024, im achten Schwangerschaftsmonat, erlebte Gal Gadot einen großen Schockmoment. Wegen wochenlanger Kopfschmerzen konnte sie nur liegen, bis bei einem MRT ein Blutgerinnsel im Gehirn gefunden wurde. Sie musste notoperiert werden.
Kritik und Kontroversen
Ihre Herkunft und das Bekenntnis zu ihrer Heimat bringt Gal Gadot auch Kritik ein. Als im Sommer 2024 der erste Trailer zu "Schneewittchen" veröffentlicht wurde, bekam die Schauspielerin viel Hass zu spüren. Im Netz riefen pro-palästinensische Gruppen zu Protesten auf, weil Gal Gadot Israelin ist, ihren Wehrdienst in der israelischen Armee geleistet und nach dem Terrorangriff der Hamas 2023 für Israel Partei ergriffen hatte.
Die Veröffentlichung des Films "Wonder Woman" wurde 2017 im Libanon und in Tunesien untersagt, da die Vermutung bestand, Gal Gadot habe während ihres Wehrdienstes an Angriffen auf den Gazastreifen teilgenommen.
Rührende Begegnung mit einem Fan
Ein sechsjähriges Mädchen wurde in einem "Wonder Women"-Kostüm im Krankenbett zugeschalten und erklärte, dass Gadot und ihre Filmfigur der Grund seien, trotz einer schweren Krankheit nicht aufzugeben. "Du hast mir geholfen, weiter zu kämpfen und überhaupt mit meiner Muskeldystrophie zu leben.
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Das Mädchen sei den kompletten September gemeinsam mit seiner Mutter jeden Tag einen Kilometer als "Wonder Woman" verkleidet gelaufen, um Spenden für den Kampf gegen die Krankheit zu sammeln. Das Mädchen kämpfe so unglaublich und lasse sich von niemandem aufhalten.
Für Gadot sei es unfassbar, dass sie als Mensch das Glück habe, solch eine Rolle spielen zu dürfen und deswegen solch große Liebe erfahre.
