Fuchsbau MMA Potsdam: Erfahrungen und Kampfsportarten

Mit Leidenschaft für den Kampfsport sind die Trainer des Fuchsbaus daran interessiert, das bestmögliche aus dir herauszuholen. Egal ob Mixed Martial Arts (MMA), Brazilian Jiu Jitsu (BJJ) oder Muay Thai, bei uns findest du den Kampfsport, der zu dir passt. Alle sind willkommen.

Das Konzept von Fuchsbau MMA

Im Fuchsbau haben wir ein modernes und didaktisch durchdachtes Konzept für die Lehre unseres Kampfsports. Wir entwickeln unsere Methoden stetig weiter. Feedback ist ein selbstverständlicher Teil unseres Trainings. Die Beziehungen, die wir über den Sport aufbauen, sind familiär. Wir bieten dir mehr als einen Sportkurs.

Kursangebote

Die Mitgliedschaft ermöglicht dem Mitglied, an allen angebotenen Kursen zum Thema MMA teilzunehmen. Die Kurse bestehen aus Erwärmung, Mobilisation, Schlag- bzw.Die Mitgliedschaft ermöglicht dem Mitglied an allen angebotenen Kursen zum Thema BJJ teilzunehmen. Die Kurse bestehen aus spielerischer Erwärmung, Bodentechniken zur Kontrolle bzw.Die Mitgliedschaft ermöglicht dem Mitglied an allen angebotenen Kursen zum Thema Muay Thai teilzunehmen. Die Kurse bestehen aus Erwärmung, Mobilisation, Schlag bzw.Beim Kindertraining werden den Kindern von 6 bis 15 Jahren die Grundlagen des Ringens und BJJ vermittelt. Die Kurse bestehen aus spielerischer Erwärmung, Bodentechniken zur Kontrolle bzw. Hier werden zusammen mit dir Inhalte erarbeitet. Was sind deine Ziele? Was möchtest du lernen? Was möchtest du verbessern?

Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) im Detail

Come along and try out BJJ, the fastest growing martial art in the world. Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) is a martial art focused on ground fighting and submission techniques, emphasizing leverage and technique over strength. It teaches practitioners how to defend themselves against larger opponents by using joint locks, chokeholds, and strategic positioning. Unlike other martial arts that focus on striking or standing combat, BJJ revolves around controlling and submitting an opponent on the ground. Practitioners train through drills, sparring, and learning techniques in a safe, controlled environment, progressing through a belt system from white to black. Training is in the gi. If you do not yet own a gi please come along in normal sports clothing. The BJJ Room is on the top floor. Please arrive 10-15 minutes before the class, especially if its your first time coming to the gym. This class is NOT offered through Fuchsbau MMA. Buche deinen Kurs direkt über die Urban Sports Club App! Bitte beachte, dass dies eine verbindliche Buchung ist, und die Stornierungsfrist eingehalten werden muss. Die jeweilige Stornierungsfrist wird bei der Buchung angezeigt.

Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) ist eine Form des Bodenkampfs, ähnlich wie Judo oder Ringen. Das Ziel ist es, sein Gegenüber zu Boden zu bringen, am Boden zu halten, bewegungsunfähig zu machen und mittels Hebel-, oder Würgetechniken zur Aufgabe (engl. Submission) zu bringen. BJJ ist gleichermaßen körperlich wie kognitiv fordernd und fördernd. Es werden insbesondere Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer sowie das Selbstbewusstsein ausgebildet. Unser Training ist ein kollaborativer Prozess. Wir lernen von- und miteinander. Wir haben ein modernes und didaktisch durchdachtes Konzept für die Lehre des Bodenkampfs. Trainingskleidung sollte möglichst enganliegend sein und keine Reißverschlüsse, Knöpfe oder weite Taschen haben (Verletzungsgefahr).

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Ein kurzer Exkurs in die Geschichte von MMA

Der Begriff MMA entstand um 1990 mit der Gründung verschiedener Organisationen die Kampfsportübergreifende Wettkämpfe abhielten. In Japan gab es, unter anderem Pancrase, in den USA die UFC (Ultimat Fighting Championship) und Strikeforce. In diesen Organisationen konnten, zum Beispiel, Ringer gegen Boxer, Karateka gegen Judoka und Sumoringer gegen Kickboxer antreten.Was viele jedoch nicht wissen ist, das MMA schon sehr viel länger existiert. Es gibt belege dafür das 2600 v. Chr. in Ägypten Kämpfe abgehalten wurden die den ganzen Körper als Ziel- und Angriffsfläche deklarierten.

Im antiken Griechenland, ca. 776 v. Chr., entstanden die olympischen Spiele. Seit jeher war das Ringen Bestandteil dieser Tradition. 688 v. Chr. wurde der Faustkampf olympisch. Es wurde schnell diskutiert wer wohl in einem tatsächlichen Kampf die Oberhand gewinnen würde. Der Ringer, oder der Faustkämpfer. Um dies zu klären entwickelte sich ca. 650 v. Chr., ein Kampfsport namens Pankration.Die Pankration (zusammen gesetzt aus dem griechischen pan „alles“ und kratos „Kraft“) bedeutet soviel wie, „volle Kraft“, oder Allkampf. Die sogenannten Pankratiasten gewannen den Kampf durch K.O., durch Aufgabe, oder Tod des Gegners. Die Brutalität dieser Kämpfe machte ihn damals zu einer umstrittene Angelegenheit. Über die Jahrhunderte geriet dieser Sport in Vergessenheit.

Zu Zeiten der industriellen Revolution sehnten sich die Menschen nach Zerstreuung. Da die Entwicklung des Radios und des Fernsehers noch in weiter ferne lagen, begaben sich die Menschen auf Jahrmärkte und Rummel. Auf diesen Jahrmärkten wurden Schaukämpfe abgehalten. Und es entstanden Rummelboxer und Rummelringer. Zuschauer konnten Preise gewinnen wenn sie es schafften den Ringer oder Boxer zu besiegen. In England entstand daraus die Tradition des Catchwrestlings, oder Catch-as-catch-can. Bei diesen Veranstaltungen traten zwei Ringer, oder Ringer gegen Zuschauer, gegeneinander an. Erlaubt waren alle Griffe und Hebel um den Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Schläge und Tritte, sowie das Stechen in die Augen, Kratzen und Beißen war verboten. Zum Sieger wurde der Kämpfer erklärt, der die Schultern seines Gegners für einen gewisse Zeit auf die Matte drückte, oder ihn zur Aufgabe zwang. Weltweit erfreuten sich diese Jahrmärkte großer Beliebtheit.

Durch die Weltkriege und die daraus resultierende Besatzung besiegter Nationen, verbreiteten sich verschiedenste Kampfsportarten. So kam das Catchwrestling nach Japan. Seit dem erfreut es sich dort hoher Beliebtheit. Bemerkenswerte Wrestler sind unter anderem Mitsuyo Maeda und Masahiko Kimura . Es wird berichtet das Maeda über 2000 kämpfe bestritten hatte und nur 2 davon verloren haben soll. Maeda war es auch der Carlos Gracie (älterer Bruder von Helio Gracie) das kämpfen beibrachte.Diese beiden Brüder Carlos und Helio Gracie entwickelten daraus ihren eigenen Stil zur Selbstverteidigung. Das sogenannte Brazilian Jiu Jitsu. Dieser Stil erschütterte die Welt als in der ersten UFC (Ultimat Fighting Championship), 1993, der 80kg schwere Royce Gracie das Turnier gegen Kämpfer höherer Gewichtsklassen gewann.

Das erste Turnier der UFC hatte den Gleichen Ansatz wie die Pankration in der Antike. Welcher Kampfstil ist der Beste? Da die Stile so vielfältig waren, waren die Regeln, um niemanden zu benachteiligen, sehr offen. Die daraus resultierenden Kämpfe waren für viele Zuschauer zu brutal.Dieses Image setzte sich leider in den Köpfen der Leute fest. Die darauf folgenden Veranstaltungen brachten aber etwas erstaunliches hervor. Es reichte nicht mehr nur auf einem Gebiet hervorragend zu sein. Jetzt mussten die Kämpfer neues lernen. Der Boxer musste lernen wie man sich am Boden verhält und der Ringer musste Schlag- und Tritttechniken in sein Arsenal aufnehmen. So entstand das moderne Mixed Martial Arts, kurz MMA.Die heutigen Wettkämpfe haben nichts mehr mit den ersten Kämpfen der UFC gemein.

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