Flying Uwe verliert knappen MMA-Kampf gegen Ediz Tasci

YouTube-Star Uwe Schüder (38) alias "Flying Uwe" hat den dritten Profi-MMA-Kampf (Mixed Martial Arts) seines Lebens bestritten. Am Samstagabend trat der Hamburger in der pickepackevollen Dortmunder Westfalenhalle gegen den Streamer Ediz "der Breite" Tasci (37) an - und überraschte im sogenannten "Achteck" alle.

Der 38-Jährige legte gegen den favorisierten Tasci los wie die Feuerwehr und schickte seinen Kontrahenten gleich viermal zu Boden! "Ein Start, den kaum jemand so erwartet hätte", schrieben die Veranstalter des Events auf Instagram.

Zwar musste sich "Flying Uwe" am Ende trotzdem knapp geschlagen geben, mit seiner Performance war der YouTuber aber mehr als zufrieden. "Jeder hat gesehen: Ich war da, ich habe geliefert. Kein einfaches Ding für ihn. Respekt für die Leistung - aber auch stolz auf meine eigene", schrieb der Fitness-Influencer bei Instagram.

Er habe in den vergangenen Monaten auf vieles verzichtet und körperlich, mental sowie emotional alles in die Vorbereitung auf den Kampf investiert. "Für diesen einen Moment. Sein Dank gelte seinem gesamten Team und allen, die Tag für Tag an seiner Seite gewesen seien - vor allem seine Coaches: "Ihr habt mich getragen, geformt und gepusht, wenn ich am Limit war", bekräftigte der Uwe in Richtung seiner Trainer.

Ein ganz großes Dankeschön sprach der Hamburger auch seinen mehr als 800.000 Followern auf Instagram aus: "Ihr seid der Grund, warum ich niemals aufgebe", betonte er.

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Mittlerweile dürfte die Community ihm auch seinen Aprilscherz verziehen haben: Wenige Tage vor dem Kampf hatte der YouTuber sich mit einem Kopfverband und einer Kanüle am Arm auf Instagram gezeigt. Viele Fans rechneten schon damit, dass der Kampf abgesagt werden müsse - bis Uwe den Scherz aufklärte.

Oktagon 69: Ein MMA-Highlight

Gestern Abend stand im Rahmen von Oktagon 69 ein echtes MMA-Highlight an! Ediz, bekannt für seine beeindruckende physische Präsenz und Kampferfahrung, trat gegen Flying Uwe, der sich in der MMA-Welt als ehrgeiziger Kämpfer etabliert hat, an. Fans durften sich auf ein außergewöhnliches Event freuen, bei dem wieder circa 20.000 Zuschauer vor Ort und hunderttausende im Stream und auf Youtube zusahen.

Flying Uwe vs. Ediz der Breite: Der Kampf

Der favorisierte Ediz Tasci konnte sich letztlich gegen Flying Uwe im Ring durchsetzen. Der unterlegene Influencer gab sich aber nicht leicht geschlagen und lieferte eine respektable Leistung ab. Obwohl beide Kämpfer ihre Momente hatten, konnte sich Ediz gegen Flying Uwe verdient durchsetzen. Die beiden konnten mit ihrem spannenden Fight für das Highlight des Abends sorgen.

Skandal-Ende beim Hauptkampf zwischen Holzer und Ilbay

Beim Hauptkampf von Oktagon 69 konnte sich Max „Stifler“ Holzer gegen Deniz „El Pistolero“ Ilbay durchsetzen. Allerdings endete der Kampf unwürdig. Nach seinem Sieg spang Holzer auf und macht eine obszöne Geste in Richtung des am Boden liegenden Ilbay, indem er eine aufsteigende Bewegung von hinten andeutete. Die Situation eskalierte nach dieser Provokation direkt. Ilbay landete einen überraschenden Schlag und beförderte Holzer damit aus dem Ring. Die Fight Night endete mit dem Eingreifen der Security leider chaotisch.

Fight-Card: Die Ergebnisse aller Kämpfe bei Oktagon 69 im Überblick

Der Hautpkampf bei Oktagon 69 war das Duell zwischen Max „Stifler“ Holzer und Deniz „El Pistolero“ Ilbay. Dabei standen sich die beiden angesagtesten deutschen Federgewichtler gegenüber.

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Alle Kämpfe und Sieger von Oktagon 69 in der Übersicht (Sieger sind fett markiert):

  • Kampf 1: Hošek vs. Stefanovic
  • Kampf 2: Aby vs. Walid
  • Kampf 3: Ryšavý vs. Black-Dell
  • Kampf 4: Pudilová vs. Cloudy
  • Kampf 5: Grabinski vs. Skrzypek
  • Kampf 6: Vosgröne vs. Montagnac
  • Kampf 7: Novák vs. Palokaj
  • Kampf 8: Bogdanović vs. Duric
  • Kampf 9: Taha vs. Zarauz
  • Kampf 10: Ediz vs. Flying Uwe
  • Kampf 11: Ilbay vs. Holzer

Flying Uwe's Weg zurück in den Ring

Im April 2025 kommt es zum großen MMA-Kampf der Influencer im Rahmen eines Oktagon-Events! Schüders letzter Fight ist vier Jahre her und er selbst wusste lange nicht, ob er überhaupt jemals wieder kämpfen kann. Rückenprobleme plagten den Teilnehmer der aktuellen „7 vs. Wild“-Staffel.

Vor vier Jahren bestritt Flying Uwe (l.) seinen zweiten Profi-Kampf im MMA-Kosmos gegen Max Heine. Uwe musste den Kampf am Ende abbrechen. Sein Rücken wollte nicht mehr!

Uwe Schüder: „Bei meinem letzten Kampf hatte ich diese verdammten Rückenprobleme. Meine Hüfte hatte Schiefstand. Die war komplett verstellt. Das hat alles gedrückt. Ich konnte eigentlich nicht kämpfen, wenn ich ehrlich bin. Ich bin so richtig krumm gegangen, alles war hart, ich konnte mich kaum bewegen.“

Uwe: „Ich habe noch über Nacht einen Therapeuten geholt, so eine Hauruckaktion war das. Es ging dann. Ich habe trotzdem gekämpft. Ich habe mir dafür echt den Ar… aufgerissen. Nach dem Kampf habe ich dann Analyse betrieben. Was lief gut, was lief schlecht? Ein paar Tage später hat es wieder richtig Peng im Rücken gemacht und dann war es erst mal vorbei.“

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Uwe: „Kein Arzt konnte mir helfen, kein Chiropraktiker, kein Therapeut. Ich habe dann ein MRT machen lassen und da haben die eine Bandscheibenwölbung erkannt. Ich habe zwei Spritzen ins Rückenmark bekommen, mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmer, mehr nicht. Ein paar Tage später ging es wieder los und ich musste mich selbst damit auseinandersetzen.“

Uwe: „Chiropraktik hat dann doch was gebracht, um alles wieder geradezurücken. Am Ende des Tages liegt es einfach an der Tiefenmuskulatur. Das kommt vom ganzen Sitzen durch die Arbeit. Deswegen kamen auch die Ärzte und Therapeuten nicht drauf. Ich bin ja ein durchtrainierter Mann. Die dachten nicht, es könnte an der Muskulatur liegen.“

MMA steht für Mixed Martial Arts. Bei dieser Vollkontakt-Kampfsportart treffen verschiedene Kampf-Stile aufeinander.

„Auch wenn ich hart trainiere am Tag. Überwiegend sitze ich ja. Ich mache Commerce und telefoniere viel, was auch immer. Da bin ich dieses Jahr halt dahhinter gekommen, weil ich immer irgendwie doch den Antrieb habe: Ey, ich will noch kämpfen.

Uwe Schüder fährt ein Wahnsinnspensum: Unter dem Namen Flying Uwe ist er ein erfolgreicher Youtuber im Bereich Fitness und Kampfsport und führt mehrere Firmen. Dazu absolviert er derzeit eine Vorbereitung auf einen MMA-Kampf. Das bedeutet zwei Trainingseinheiten am Tag, intensivere und damit zeitaufwendige Regeneration und jede Menge Medientermine, um den Kampf gegen den Twitch-Stream Ediz Tasci bei Oktagon in Dortmund (am 5. April ab 17.30 Uhr auf RTL+) zu bewerben. Für den zweifachen Vater ist der Spagat zwischen Familie, Unternehmen und Sport herausfordernd, wie er im Interview mit ntv/RTL erklärt.

"So ein Leben als MMA-Kämpfer, das ist eigentlich ein kompletter Job. Du musst morgens trainieren, dich richtig ernähren, danach gut schlafen und am Abend wieder ins Training - und das wiederholt sich fast jeden Tag. Daneben ein Unternehmen zu führen und auch noch Zeit mit den Kindern zu verbringen, das ist nicht einfach - aber ich will es so. Nach dem Kampf habe ich wieder mehr von den anderen Dingen." In der Community seiner mehr als 1,3 Millionen Abonnenten habe er öfter die Frage gehört, warum er sich das noch antun sollte. Schüder sieht in seinem MMA-Kampf eine "Challenge", eine "Chance zu wachsen" und eine Rückkehr zu den Wurzeln. Denn mit Kampfsport auf Youtube hatte seine Karriere überhaupt erst an Fahrt gewonnen.

Eine bessere Version von Flying Uwe

Dazu sind die Abläufe für Flying Uwe nichts Neues, denn zwei Profikämpfe im Käfig hat er bereits absolviert (ein Sieg, eine Niederlage). Seinen Spitznamen verdankt er seinen eingesprungenen Drehkicks. Ob die akrobatischen Tritte für den 38-Jährigen ein Markenzeichen bleiben, bleibt abzuwarten, denn seit seinem letzten Kampf sind mehr als vier Jahre vergangen. "Ihr werdet auf jeden Fall eine bessere Version von mir sehen, die einen Ticken anders ist", verspricht der 38-Jährige. "Wie anders, das möchte ich noch nicht sagen, aber es gab zwei Dinge, die wir in Angriff genommen haben. Die Vorbereitung ist für mich schon ein Highlight, weil sie viel härter ist. Daher freue ich mich einfach, das in Dortmund auch umzusetzen." Schüders Gegner Ediz ("der Breite", so der Streamername) hat zwar noch keinen MMA-Kampf auf dem Buckel, dafür aber einen Background im Ringen. Die beiden Influencer kennen sich schon lange, haben sogar bereits Videos zusammen produziert. Für den Kampf ist das aber alles vergessen. "Wir verstehen uns, aber für den Kampf und die Zeit davor muss ich sagen: Ich scheiße auf dich." Schüder findet auch Gefallen an den zahlreichen Gegenüberstellungen der beiden Kontrahenten. Das sei ein richtiger Antrieb. "Die Provokationen und kleinen Rivalitäten finde ich auch gut. Das verschafft dem Kampf eine große Reichweite. Solange nicht gegen die Familie geschossen wird, gehört das einfach dazu."

"Danach ist man Best Buddys"

Dieser Entertainment-Faktor ist ein wichtiger Teil geworden, der den komplexen und spektakulären Sport in den letzten Jahren vorangetrieben hat. Da wundert es wenig, dass der Veranstalter Oktagon MMA zwei Influencer -mit notwendiger Kampfsporterfahrung - gegeneinander antreten lässt. "MMA hat in Deutschland richtig zugelegt", erklärt Schüder, der weiter ausführt: "Das lag vor allem an den Fightern, die auch auf Social Media gut unterwegs waren. Als es losging, war ich schon ein Teil davon. Und nun gibt es mein Comeback, und ich gehöre wieder dazu. Das fühlt sich cool an." Mit dem Kampf vor rund 15.000 Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle werden dann auch alle Wehwehchen aus der Vorbereitung vergessen sein. "Ich bin zuversichtlich, bin stark, explosiv und hab' Bock", resümiert Schüder, der glaubt, dass sich das Verhältnis zu Ediz durch den Kampf noch verbessern werde. "Vielleicht gebe ich ihm einen Döner aus und dann ist auch gut. Das ist dann wie auf dem Schulhof: Erst prügelt man sich und danach ist man Best Buddys", so der Hamburger. Dass es danach vielleicht weitergeht, mit der MMA-Karriere, will er allerdings offenlassen. "Ich will erst eine Sache abschließen, danach kann es gerne weitergehen, solange ich alles organisatorisch im Griff habe." Aktiv bleiben wird der 38-Jährige in jedem Fall. "Komplette Ruhe, das macht man ein paar Tage und dann geht's wieder rein in die Materie. Zwei Wochen Urlaub, da bekomme ich schon ein schlechtes Gewissen.