Florian Dau: Werdegang im Kampfsport

Florian Dau hat sich im Bereich des Kampfsports einen Namen gemacht. Am 19. Februar 2017 folgten zahlreiche Budosportler der Einladung des TSC Eintracht Dortmund, um an dem dort stattfindenden Kombi-Lehrgang R.S.F. teilzunehmen. Florian Dau (8. Meistergrad R.S.F., 1. Dan) leitete diesen Lehrgang.

Real Selfdefence Fighting

Beim Real Selfdefence Fighting handelt es sich um ein Selbstverteidigungskonzept, welches effektive SV-Techniken anderer Disziplinen nutzt. Es werden Techniken zu allen Kampfdistanzen trainiert, was eine wirkungsvolle und umgehende Verteidigung ermöglicht. Ziel ist eine realistische Selbstverteidigung ohne traditionelle Blockaden zu vermitteln.

Zu Beginn demonstrierte er eindrucksvoll Schlagabwehren, wie auch „Angriffsaktionen“. Auch zu Themen wie Fußtrittabwehren oder Angriffen in der Bodenlage gab der Großmeister eine ausführliche Präsentation seines Repertoires.

Aikijutsu

Im letzten Durchgang des Lehrgangs zeigte der Referent Techniken aus dem Aikijutsu und beeindruckte sowohl durch seine fantastische Auswahl an Techniken, wie auch durch seine detailreichen Ausführungen und Hinweise, mit denen er seinen interessierten Teilnehmern die Bewegungen näherbrachte.

Beim Aikijutsu handelt es sich um ein modernes, aus Japan stammendes Kampfkunstsystem, welches mit den etablierten Kampfkünsten Jiu Jitsu, Judo, Karate und Aikido verwandt ist. Das Dojo FD in Kaltenkirchen ist Deutschlands erstes offizielles Dojo für Aikijutsu unter Shihan Dogan Orakci (6. Dan).

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Engagement im Jiu-Jitsu

Unsere Abteilung war am 08. Juli 2017 ebenfalls ehrenamtlich dabei, um den Mitarbeitern und ihren Familien das Jiu-Jitsu interaktiv vorzustellen. In der sogenannten Fight-Lounge (Halle West) bauten wir mit Unterstützung unserer Jugend- und Erwachsenengruppe eine traditionell dekorierte Mattenfläche auf, auf der zahlreiche Interessierte in kleinen Gruppen einfache Grundlagen des Jiu-Jitsu kennenlernen konnten. Die Matte füllte sich schnell - teilweise blieben die Materna-Mitarbeiter (ob groß oder klein) sogar über eine Stunde.

Hierbei konnte dann auch mal auf die einen oder anderen Feinheiten eingegangen werden, sodass die Vielfalt und Individualität unserer Kampfkunst noch deutlicher wurde. Um 14:00 Uhr verabschiedete sich der letzte Interessierte.

Für alle Beteiligten war der Tag eine abwechslungsreiche Erfahrung - vor allem für die schaulustigen und motivierten Mitarbeiter der Firma Materna. Danke an das starke Team an Celina, Jacqueline und Marcel R., Kim S., Jonas, Katja S., Norbert T., Marcel G. und Christopher S.!

Weitere Aktivitäten und Erfolge

Am Samstag, den 14.10.2017, trafen sich Sportler des Kodokan Budo Verband Deutschland (KBVD) in der Trainingshalle des TSC Eintracht Dortmund um an einem Lehrgang von Markus Hahner (4. Dan) teilzunehmen. Ein weiterer Trainer, der zwar noch zu unseren Neulingen in unserem Trainerteam zählt, uns jedoch bereits mit viel Erfahrung und Knowhow ergänzt, ist Markus Hahner. Mit einem nun 5. Dan hat Markus seine letzte im KBVD mögliche Prüfung abgelegt und gehört fortan zu den höchstgraduiertesten im Verband. Der 5. Dan ist in unserem Verband eine Graduierung die nur sehr wenige erreicht haben.

Unter den wachsamen Augen der drei Prüfer Karl-Heinz Heidtmann (10. Dan), Karl-Heiz Odhofer (8. Dan) und Friedrich Böckhaus (7. Dan) zeigten die beiden Prüflinge ihr jeweiliges Prüfungsprogramm. In 3 Stunden wurden sowohl viele Techniken abgefragt als auch theoretisches Wissen. Wir möchten Jacqueline und Markus herzlichst zum Braun bzw. 5. Dan gratulieren.

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18. November 2017 - Der TSC Eintracht Dortmund empfängt Gäste aus Amshausen, Bottrop und Bochum in seinen Hallen zum traditionellen, gemeinschaftlichen Jahresabschluss. In einem vierstündigen Programm stellte der Bottroper Referent Markus Wilger seine Kunst des Tenwa-Ryu Jiu-Jitsu vor und konnte gut 20 Jugendliche und Erwachsene mit detailreichen und wirkungsvollen Techniken begeistern.

Markus zeigte in den ersten zwei Stunden Abwehrtechniken gegen verschiedene Griffe. Einige davon waren den meisten wohl bekannt, doch hier konnte der Meister - von Beruf Polizist - stets auf Details hinweisen, sodass sich wirklich jeder verbessern konnte. In seinem zweiten Teil behandelte Markus Schlag- und Trittangriffe, die die Teilnehmer mit anhaltend guter Begeisterung, Energie und Schmerz trainierten. Insgesamt können alle auf einen überaus lehrreichen Tag mit viel Spaß und neuen Ideen zurückblicken.

Zum zweiten Mal fand ein Kinderlehrgang parallel zum Jahresabschlusslehrgang statt. Begleitet wurde er von Fritz Böckhaus und Celina Rode. Die Kinder waren begeistert einen 7. Dan (rotweißer Gürtel) zu sehen. Zu Beginn erklärte Fritz den Werdegang der Gürtelfarben und dass in seinem roten Gürtel das Weiß für den Anfang steht und, dass man sich nicht für etwas Besseres halten soll.

Zahlreiche Kinder des TSC Eintracht waren gekommen, um Spaß an spannenden und neuen Techniken zu haben. Das Aufwärmen begann spielerisch, ebenso die Einführungen zu den Bewegungsaufgaben. Es ging weiter mit den Bewegungsmustern „Irimi“ und „Tenkan“ und einigen Abwehrtechniken gegen Schläge. Dabei konnten alle ihr Können dem neuen Besucher unter Beweis stellen. Zum Ende hin gab es ein ausklingendes Spiel. Wir bedankten uns herzlich für den Besuch und die Teilnahme von Fritz an dem Kinderlehrgang.

In den Räumlichkeiten des TSC wartete zum Schluss das lang ersehnte Essen. Man konnte gar nicht so schnell gucken, wie alles weg war!

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Mit Freude können wir weitere Graduierungen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppe verkünden. Alle Prüflinge haben unsere letzte Prüfung 2017 am 10.12.17 mit starker Leistung bestanden! Den Beginn der Prüfung leiteten satte 14 Kinder ein, die ihr Können unter Beweis stellten. Die Prüfer Marcel Gerstmann (2. Dan), Philipp Seufert (1. Dan) und Marcel Rode (1. Dan) konnten den Kindern die Aufregung durch eine lockere Stimmung ein wenig die Angst nehmen. Das Niveau kam aber keineswegs zu kurz und so wurden auch mal die einen oder anderen Details nachgehakt. Doch davon konnten sich die gut vorbereiteten Prüflinge nicht unterkriegen lassen. Im Anschluss wurden die Jugendlichen und Erwachsenen unter etwas höheren Maßstäben geprüft.