WWE auf Netflix: Alle Infos zu Kosten, Inhalten und Verfügbarkeit in Deutschland

Fünf Milliarden Dollar zahlt Netflix für die Rechte an der beliebten Wrestling-Liga WWE und steigt damit ins große Geschäft mit Sportlizenzen ein. Fünf Milliarden Dollar sind Netflix die Rechte an der beliebten Wrestling-Liga WWE wert.

Der Streamer erweitert damit sein Portfolio. Neben Serien, Filmen, Dokus, Reality-TV und Games können Abonnenten in Zukunft auch Kampfsport schauen.

Netflix erhöht Preise in den USA

Es gibt schlechte Nachrichten für alle WWE-Fans in den USA. Der Streamingdienst Netflix, der neue Sender von „Monday Night RAW“ erhöht erneut die Preise, obwohl sie einen neuen Rekord an Abonnenten präsentieren konnten.

Nach dem vierten Quartal 2024 konnte der Streamingdienst einen Zuwachs von 19 Millionen zahlenden Nutzern verzeichnen, sodass sie nun weltweit 301,6 Millionen Abonnenten vorweisen kann.

Wie auch in Deutschland bietet Netflix in den USA drei verschiedene Abo-Modelle an, welche allesamt zukünftig mehr kosten werden. Das Standard-Abonnement wird nicht mehr 15,49 $, sondern 17,99 $ kosten. Die günstigere Variante, bei der Werbung zwischengeschaltet wird, soll um 1 $ von 6,99 $ auf 7,99 $ erhöht werden. Für die Premium-Variante, die vier zeitgleiche Streams ermöglicht, wird fortan 24,99 $ und nicht mehr 22,99 $ kosten. Wenn man weitere Mitglieder zum Account hinzufügen möchte, verlangt Netflix nicht mehr 7,99 $, sondern 8,99 $ pro weiterer Person.

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Nach der letzten Preiserhöhung in den USA dauerte es in Deutschland einige Monate, bis auch wir mit höheren Kosten konfrontiert wurden, sodass es möglich ist, dass man auch in Deutschland im Verlauf des Jahres mehr zahlen muss. Aktuell kosten die verschiedenen Modelle in Deutschland zwischen 4,99 € und 19,99 €.

Inhalte und Verfügbarkeit

Kurz vor dem Start von Raw auf Netflix hat der Streaming-Anbieter nun einen ultimativen Leitfaden veröffentlicht, die WWE-Fans einen Überblick geben soll, was sie auf der Plattform erwarten können. Demnach sollen die wöchentlichen Ausgaben von Raw, SmackDown und NXT doch in Deutschland und Österreich verfügbar sein.

Für die Raw Premiere wurde bestätigt, dass die erste Ausgabe am 6. Januar 2025 über Netflix abrufbar sein wird. Am 6. Januar 2025 wird Netflix die Heimat Ihrer Lieblings-WWE-Programme sein, einschließlich WWE Raw, SmackDown, NXT, Premium-Live-Events und mehr, die alle in Ihrem Netflix-Tarif enthalten sind.

Im Folgenden beantworten wir alle Ihre Fragen dazu, wie Sie WWE-Programme auf Netflix sehen können, einschließlich Details zur Verfügbarkeit in Ihrer Region. Alle Live-Events auf Netflix sind in allen Tarifen enthalten - einschließlich ausgewählter WWE-Programme, je nach Region.

Ab dem 6. Mitglieder in den folgenden Ländern können auch WWE Raw am 6. Netflix-Mitglieder in den Vereinigten Staaten werden nicht in der Lage sein, SmackDown, NXT und WWE-Premium-Live-Events zu sehen.

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Mitglieder in ausgewählten, oben aufgeführten Ländern können SmackDown und NXT wöchentlich mit ihrem Netflix-Abonnement ansehen, ebenso wie Premium-Live-Events wie WrestleMania, SummerSlam und Royal Rumble, wobei 2026 und danach weitere Länder hinzukommen. Im Januar 2025 wird Netflix damit beginnen, ausgewählte WWE-Archivinhalte auf den Dienst zu bringen.

Die Episoden stehen unmittelbar nach der Live-Übertragung zur Verfügung. WWE läuft ab sofort auf Netflix. Nur nicht in Deutschland.

Reaktionen der Fangemeinde

Die Reaktionen aus der Fangemeinde sind auf diese Entwicklung gemischt ausgefallen: Während sich einige Wrestling-Zuschauer ärgern, neben ihrem Netflix-Abo weiterhin zusätzlich für das WWE Network zahlen zu müssen, wollen andere eben genau dieses Angebot nicht missen oder auf die deutschen Ausstrahlungen im Free-TV verzichten.

Zwar steht die erste Live-Übertragung mit Raw aus Los Angeles erst in der Nacht auf Dienstag an. Doch zum 1. Januar 2025 hat Netflix bereits viele Stunden aus dem WWE-Archiv zugänglich gemacht.

Und hier hat sich die Befürchtung einiger History-interessierter Fans bewahrheitet. Denn was Netflix zum Start an WWE Network-Content anbietet, kratzt nur an der Oberfläche des bisherigen Angebots, das in WWE/Netflix-Märkten jetzt nicht mehr abonniert werden kann.

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Das WWE-PLE-Archiv ist auf Netflix vorhanden, aber...

Was gibt es also zu sehen? In Ländern wie Großbritannien, Australien, Kanada oder auch Italien finden WWE-Fans auf Netflix die kompletten Archive der fünf größten Premium-Live-Events (WrestleMania, Royal Rumble, SummerSlam, Money in the Bank, Survivor Series), dazu einen Großteil aller weiteren historischen WWE-Großveranstaltungen.

WCW- oder ECW-Pay-Per-Views sind hingegen nicht auffindbar. Bedeutet etwa: Den kultigen „One Night Stand“-PPV von ECW sucht man bei Netflix vergebens, dafür kann man aber immerhin mit dem verkorksten „December To Dismember“-PPV der WWE-Version von ECW vorliebnehmen.

Das WWE-TV-Archiv bietet bisher nur die jüngere Vergangenheit komplett

Wöchentliche Formate finden sich hinter „Raw Vault“, „SmackDown Vault“ und „NXT Vault“-Kacheln auf der Netflix-Oberfläche. Die Archive der Jahrgänge von 2022 bis 2024 sind komplett, darüber hinaus gibt es lediglich ausgewählte Shows der Raw-Jahre 1993 bis 2000 und SmackDown von 1999 bis 2008 zu stehen. Im NXT-Ordner finden sich neben den aktuellen Jahrgängen frühere TakeOver- und PLE-Events.

Dazu kommen einige Superstar- und Legenden-Profile im Kurzformat oder auch zusammengeschnittene Raw-Highlights, die speziell für Netflix produziert wurden.

Kurz zusammengefasst: Im Vergleich zum WWE Network ist Netflix bisher nichts für Fans, die gern in der Vergangenheit leben. Zwar ist denkbar, dass der Streaming-Riese das Wrestling-Archiv in den nächsten Jahren ausbaut (gerade dann, wenn die Zugriffszahlen stimmen).

Und dennoch bleibt es äußerst zweifelhaft, ob das bisherige Network-Archiv jemals in Gänze den Weg zu Netflix finden wird.

Wer in Zukunft also noch Mid-South Wrestling aus den Achtzigern, Smoky Mountain Wrestling aus den frühen Neunzigern oder alte WWF-Challenge-Sendungen streamen will, sollte das WWE Network in Ehren halten.

Denn es kann gut sein, dass für solche Schätze in Zukunft wieder verstaubte VHS-Kassetten und alte DVDs aus dem Keller geholt werden müssen.

Netflix investiert Milliarden in WWE-Programme

Diese Zahlen sprengen alle Dimensionen! Netflix hat 5 Milliarden (!!!) Dollar auf den Tisch gelegt, um in den nächsten zehn Jahren jeden Montag die WWE-Show „RAW“ auszustrahlen.

Damit ist der Streaming-Gigant endgültig im Live-Action-Sektor angekommen, nachdem Netflix bereits das Tyson-Comeback und zu Weihnachten zwei NFL-Spiele ausgestrahlt hat.

Das Beste: Während Netflix 5 Milliarden Dollar der WWE überweist, müssen BILD-Leser nur 1,99 Euro ausgeben, um die Show live und exklusiv zu sehen. Dafür gibt es sogar noch „SmackDown“ (jede Woche Samstag ab 2 Uhr) und jeden Mittwoch die neueste Folge „NXT“. Alle Folgen gibt es im Anschluss auch auf Abruf.

Ab 2 Uhr startet die Action aus Los Angeles. Die WWE plant die größte Wrestling-Show aller Zeiten - mit allen großen Stars wie The Rock, John Cena und Hulk Hogan.

Gleich drei Matches sollten eigentlich bei WrestleMania stattfinden. Doch die WWE zog sie vor - um die Netflix-Premiere so groß zu machen wie nur möglich.

Drei Sensations-Matches

  • So treffen Roman Reigns und sein Cousin Solo Sikoa aufeinander.
  • Liv Morgan ist noch Champion - doch Rhea Ripley will Rache nehmen, da Liv ihr den Freund ausspannte.
  • Der dritte Über-Kracher ist das Match zwischen CM Punk und Seth Rollins.

Seit Punks WWE-Comeback im November 2023 warten die Fans auf diesen Fight - heute Nacht ist es soweit. Ab 2 Uhr startet die Übertragung, für die Netflix 5 Milliarden Dollar hinblättert, live bei BILD! Diese Show darf kein WWE-Fan verpassen.

Netflix steigt groß ins Wrestling-Geschäft ein - und damit auch ins Live-Entertainment. Der Streaming-Dienst hat eine langfristige Partnerschaft mit der WWE bekannt gegeben.

Und mehr noch: Als Teil der Vereinbarung wird Netflix außerhalb der USA auch die Heimat aller WWE-Shows und Specials, einschließlich der anderen wöchentlichen Shows SmackDown und NXT sowie von Events wie WrestleMania oder Royal Rumble - sofern diese Rechte verfügbar sind.

In laufende Verträge wird man also kaum eingreifen. Klar ist aber, dass Netflix sich dieses Rechtepaket eine enorme Summe Geld kosten lässt, "Deadline" berichtet darüber, dass im Lauf der zehnjährigen Laufzeit mindestens fünf Milliarden Dollar fließen.

Kein Wunder also, dass Mark Shapiro, President und COO der WWE-Mutter TKO, von einem "Meilenstein" spricht.

WWE-Hammer exklusiv live bei BILD ab 2 Uhr: Dieses „RAW“ ist wichtiger als WrestleMania

Viele Fans hoffen auf einen Auftritt von The Rock. Sein WrestleMania-Programm könnte heute Nacht starten.

5 Milliarden Dollar zahlt Netflix der WWE um jeden Montag in den USA „RAW“ auszustrahlen. Seit 1993 lief die erfolgreichste WWE-TV-Show aller Zeiten jede Woche im Kabelfernsehen. JETZT der Umzug zu Netflix. Eine neue Ära beginnt - zumindest für die Amis.

In Deutschland können Sie „RAW“ und „SmackDown“ weiterhin exklusiv und live bei BILD schauen - alles was sie benötigen ist ein BILDplus-Abo (ab 1,99 € pro Monat). In der Nacht auf Dienstag ist es soweit - das erste „RAW“ der Netflix-Ära aus Los Angeles.

Gleich zwei Matches sollten eigentlich bei WrestleMania stattfinden. Doch die WWE änderte die Pläne - jetzt gibt es die Main Events bereits bei „RAW“. Für die WWE ist diese eine Sendung wichtiger als WrestleMania. Denn Mania ist etabliert als der Super Bowl der WWE. „RAW“ wird durch den Netflix-Deal mehr Leute als jemals zuvor erreichen können. Ein Ausrufezeichen muss sofort gesetzt werden.

Auf diese Matches können sich die Fans u.a. freuen

  • Roman Reigns trifft in einem „Tribal Combat Match“ auf seinen Cousin Solo Sikoa.
  • Liv Morgan muss ihren World Titel gegen Rhea Ripley verteidigen.
  • Seit der triumphalen Rückkehr von CM Punk im November 2023 wartet die Welt auf die Fehde mit Seth Rollins.
  • Drew McIntyre ist auf Rachetour und will alle besiegen, die sich wieder mit Roman Reigns zusammengetan haben.

Die Abschiedstour von John Cena beginnt

16 Mal konnte er sich das wichtigste Gold in der WWE sichern. Nur ein Titel fehlt ihm zum Rekord: John Cena! Mit 47 Jahren hat er angekündigt, dass er 2025 auf Abschiedsrunde in der WWE geht. Für „RAW“ ist er angekündigt.

Seit Monaten gibt es dutzende von Gerüchte. Wer kommt zurück? Welcher Titel wechselt? Wie geht die Story der „Bloodline“ weiter?

Die Antworten gibt es heute Nacht - live und danach auch im Replay exklusiv bei BILD. Ab 2 Uhr startet „RAW“ aus Los Angeles. Diese WWE-Show darf kein Fan verpassen.

Streaming-Gigant wächst weiter

Wrestling im Stream: Netflix steigt in Live-Entertainment ein. Netflix gewinnt rasant Kunden hinzu - und das, obwohl der Streaming-Gigant zuletzt hart gegen Abo-Sharing vorgegangen ist. Jetzt kommt noch ein lukrativer Wrestling-Deal dazu. Immer deutlicher läuft Streaming klassischem TV den Rang ab.

Netflix wird mit seinem schnellen Wachstum immer mehr zur Gefahr für klassische Fernsehsender. Der Streaming-Marktführer gewann im vergangenen Quartal nach eigenen Angaben 13 Millionen Kunden hinzu und wird jetzt in 260,3 Millionen Haushalten weltweit geschaut. Mit diesem Rückenwind steigt Netflix ernsthaft ins Live-Entertainment ein: Die wöchentliche Wrestling-Show „Raw“ der Liga WWE wandert nach 30 Jahren im linearen TV zu dem Streaming-Dienst.

Die finanziellen Details des Deals wurden nicht genannt - doch nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg lässt sich Netflix die WWE-Programme fünf Milliarden Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren kosten.

Der Deal macht deutlich, wie sehr sich die Gewichte im TV-Geschäft zugunsten von Streaming verschoben haben. Der US-Sendergruppe NBC entgeht ein verlässlicher Magnet für Zuschauer und Werbung - während Sport der wichtigste Grund für Amerikaner ist, sich noch ein teures Kabel-TV-Abo zu leisten. Die Wrestling-Liga hofft, über die globale Basis von Netflix schließlich außerhalb der USA populärer werden. Bei Netflix geht Co-Chef Ted Sarandos davon aus, dass die Werbedollar den WWE-Sendungen auf seine Plattform folgen werden.

Nutzerzahlen wachsen rasant

Netflix ging im vergangenen Jahr eine riskante Wette ein, die jedoch aufzugehen scheint. In rund 100 Millionen Haushalten wurde Netflix ohne eigenes Abo geschaut - mit den Zugangsdaten von Freunden oder Verwandten. Als der Dienst solche Trittbrettfahrer zur Kasse bat, hätte das auch nach hinten losgehen können: Schließlich gibt es genug andere Streamingdienste, zu denen man abwandern kann. Doch das Netflix-Programm erwies sich als attraktiv genug, dass viele Leute stattdessen bezahlen.

Das Durchgreifen treibt das Wachstum der Nutzerzahlen mit an. Auch das neue günstigere Abo mit Werbung spielt eine große Rolle: In den zwölf Märkten, in denen es verfügbar ist, entscheiden sich 40 Prozent der neuen Kunden dafür. Netflix entfernt in immer mehr Ländern das nur leicht teurere Basis-Abo ohne Anzeigen. Wer werbefrei schauen will, muss damit gleich deutlich mehr bezahlen.

Für das laufende Quartal stellte Netflix ein langsameres Wachstum der Nutzerzahl als im vergangenen Vierteljahr in Aussicht. Zugleich kommen in diesem Jahr aber potenzielle Hits wie die zweite Staffel der koreanischen Serie „Squid Game“ heraus, die für einen neuen Schub sorgen könnten.

Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 12,5 Prozent auf gut 8,83 Milliarden Dollar (8,14 Mrd. Euro), wie Netflix nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Der Gewinn lag bei 938 Millionen Dollar - nach 55 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Die Anleger waren beeindruckt: Die Aktie legte im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent zu.

Schwarze Zahlen bei Netflix

Im gesamten vergangenen Jahr blieb ein Gewinn von 5,4 Milliarden Dollar in den Netflix-Kassen. Das ist ein starker Kontrast zum Geschäft vieler anderer Streaming-Dienste, die oft rote Zahlen schreiben. Bei einigen Konkurrenten wie Apple und Amazon wirft das eigentliche Kerngeschäft so viel Geld ab, dass sie Streaming-Verluste locker hinnehmen können.

Aber Disney, Paramount und NBC als Hollywood-Studios und TV-Sender haben Streaming zu einem Eckpfeiler ihrer Geschäftsstrategie gemacht - während das Kino und klassisches Fernsehen zum Teil holperig laufen.

Die Hollywood-Rivalen versuchten die Strategie, ihre Produktionen exklusiv für sich zu behalten, um damit ihre Streaming-Dienste attraktiver zu machen. Doch das funktionierte nur bedingt. Inzwischen teilen sie doch wieder mehr Sendungen mit Netflix.