Die erfolgreichsten UFC-Kämpfer aller Zeiten

Wer in der UFC kämpft, gehört zu den besten MMA-Fightern der Welt. Wer dann noch Weltmeister wird, ist in der Elite des Sports angekommen. Um UFC-Champion zu werden, muss man viel Disziplin, Talent und Fleiß mitbringen. Wer es geschafft hat, die Spitze seiner Gewichtsklasse zu erklimmen, steht direkt vor der nächsten Aufgabe: Seinen Titel so lange wie möglich zu behalten.

Diese Kämpfer haben sich in den Geschichtsbüchern der UFC verewigt:

Die Top-Kämpfer im Überblick

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports.

Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein.

Hier ist eine Liste einiger der talentiertesten Kämpfer der Welt, die in der UFC gekämpft haben:

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  1. Conor McGregor: Geboren am 14. Juli 1988 in Irland, ist einer der bekanntesten UFC-Kämpfer aller Zeiten.
  2. Jon “Bones” Jones: Geboren am 19. Juli 1987 in den USA, ist ein herausragender UFC-Kämpfer und gilt als einer der besten MMA-Athleten aller Zeiten.
  3. Khabib Nurmagomedov: Geboren am 20. September 1988 in Russland, beendete seine Karriere ungeschlagen mit einer perfekten Bilanz von 29 Siegen.
  4. Georges St-Pierre: Geboren am 19. Mai 1981 in Kanada, ist einer der angesehensten MMA-Kämpfer aller Zeiten.
  5. Anderson Silva: Geboren am 14. April 1975 in Brasilien, ist eine Legende im MMA. Der Brasilianer dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg und hielt den Titel für die längste Zeit in der UFC-Geschichte.
  6. Ronda Rousey: Geboren am 1. Februar 1987 in den USA, war die erste weibliche Champion in der UFC und ein Pionier des Frauen-MMA.
  7. Amanda Nunes: Geboren am 30. Mai 1988 in Brasilien, ist eine der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der UFC.
  8. Daniel “DC” Cormier: Geboren am 20. März 1979 in den USA, ist einer der erfolgreichsten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
  9. Stipe Miocic: Geboren am 19. August 1982 in den USA, ist ein außergewöhnlicher Schwergewichtskämpfer und hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Schwergewichtsklasse.
  10. José Aldo: Geboren am 9. September 1986 in Brasilien, dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte.

Das UFC-Ranking ist ein komplexes System, das die Leistungen der Kämpfer bewertet. Ein ausgewähltes Medien-Panel ist für die Erstellung des UFC-Rankings verantwortlich. Journalisten bewerten die Kämpfer basierend auf ihren jüngsten Leistungen. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions.

Das UFC-Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter. Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst.

Einige der erfolgreichsten UFC-Kämpfer im Detail

José Aldo (31 Siege - 7 Niederlagen)

1848 Tage war José Aldo (35) König im Federgewicht, konnte siebenmal seinen Titel verteidigen und erlangte insgesamt 31 Siege. Von 2009 bis 2015 zerstörte der Brasilianer jeden Gegner, der ihm in die Quere kam. Seine Serie wurde unterbrochen, als Conor McGregor (33) ihn in 13 Sekunden K.o. schlug. Aldo rappelte sich nach der Blamage schnell wieder auf und holte direkt im nächsten Kampf die Interim-Championship. Seit Dezember 2019 kämpft der 35-Jährige im Bantamgewicht, einer leichteren Gewichtsklasse. Mit drei Siegen in Folge ist der MMA-Veteran auf direktem Wege, einen Weltmeisterkampf in seiner neuen Gewichtsklasse zu erlangen.

In der MMA-Organisation „World Extreme Cagefighting“ gewann Aldo in nur acht (!) Sekunden mit einem „Flying Knee“ den Federgewichtstitel gegen Cub Swanson. Die UFC kaufte später die Liga auf und so wurde der Brasilianer UFC-Weltmeister.

Georges St-Pierre (26 Siege - 2 Niederlagen)

Georges „Rush“ St-Pierre (41), genannt GSP, zählt zu den besten MMA-Kämpfern aller Zeiten. Der Kanadier überzeugte während seiner Kampfzeit als Gesamtpaket, war stark im Stand, auf dem Boden und hatte eine unfassbare Athletik. Von seinen insgesamt 26 Siegen gewann GSP 13 Titelkämpfe, nur ein UFC-Kämpfer ist in dieser Statistik erfolgreicher. Dazu war St-Pierre 2237 Tage Champion und gehört zu den ganz wenigen, die in zwei unterschiedlichen Gewichtsklassen Weltmeister wurden. 2013 verabschiedete sich der nun 41-jährige vom Sport, kehrte aber vier Jahre später in einer schwereren Gewichtsklasse zurück und gewann direkt den Titel im Mittelgewicht - irre!

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Demetrious Johnson (30 Siege - 4 Niederlagen, 1 Unentschieden)

2011 führte die UFC eine neue Gewichtsklasse ein, das Fliegengewicht. Mit einem Limit von nur 56 kg gibt es keine leichtere Klasse. Was folgte, ist historisch: Elfmal in Folge verteidigte der Amerikaner seinen Titel - UFC-Rekord! Bis 2018 schien „DJ“ unbesiegbar, bei seiner historischen elften Titelverteidigung legte er sogar noch einen obendrauf: Im Kampf gegen Ray Borg schmiss Johnson seinen Gegner in die Luft und noch im Fallen erwischte er ihn mit einer Armbar. Die Menge tobte, der Rekord war perfekt. Seit 2019 kämpft der Rekordmann für die singapurische MMA-Liga ONE Championship.

Anderson Silva (34 Siege - 11 Niederlagen, 1 ohne Wertung)

Anderson Silva (47) hat seine Gegner nicht nur besiegt, er hat sie gedemütigt. „The Spider“ war in seiner Blüte unantastbar. Von 2006 bis 2012 siegte der Brasilianer 16-mal in Folge. Dan Henderson, Forrest Griffin und Vitor Belfort - die Liste der Geschlagenen ist lang. Silva erinnerte in seiner Bewegung an den legendären Muhammad Ali (✝74), jeder Schritt war überlegt und führte zum Ziel. Der nun 47-Jährige hinterlässt in der UFC eine historische Bilanz: Zehn Titelverteidigungen in Folge. Zudem hält der Brasilianer mit 2457 Tagen den Rekord für die längste Zeit als Champ.

In einem seiner letzten UFC-Fights stand Silva dem heutigen Mittelgewichts-Weltmeister Israel Adesanya (32) gegenüber- eine Fackelübergabe an die neue Generation. Adesanya, ein großer Silva-Fan, brach vor dem Kampf in Tränen aus. „Ich habe meine Dankbarkeit ihm gegenüber ausgedrückt, für alles, was er getan hat. Er hat mich in jedem seiner Kämpfe inspiriert, das war ein besonderer Kampf für mich. Obwohl ich direkt danach um den Titel gekämpft habe, war der Kampf gegen Silva für mich mein Titelkampf.“ so Adesanya nach dem Kampf.

Jon Jones (29 Siege - 1 Niederlage, 1 ohne Wertung)

Der jüngste UFC-Weltmeister aller Zeiten, die meisten Siege in Titelkämpfen - Jon Jones (34) ist in einer Liga für sich. Der einzige Mensch, der ihn von größerem abgehalten hat, war er selbst. Ständige Auseinandersetzungen mit dem Gesetz und Verstöße gegen die Anti-Doping-Policy hielten den 34-Jährigen immer wieder davon ab, in den Oktagon zu steigen. Die einzige Niederlage im Käfig war zudem kurios: Während ein 22 Jahre alter „Bones“ Jones seinen Gegner vermöbelt, benutzt er einen illegalen Ellbogenschlag - und wird prompt disqualifiziert.

Die Zahlen sprechen für sich: In seinen letzten 15 Fights kämpfte Jones jedes Mal um den Titel im Halbschwergewicht. Kreative Angriffe, starkes Wrestling und Riesen Talent sorgten dafür, dass er in allen 15 Kämpfen ungeschlagen blieb. Ist Jon Jones der UFC-GOAT?

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Deutsche UFC-Kämpfer

Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen.

In diesem Abschnitt werfen wir einen Blick auf einige erfolgreiche deutsche Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben:

  1. Dennis Siver: Geboren in Russland, aufgewachsen in Deutschland, trat ab 2007 in der UFC an und fiel durch sein vielseitiges Striking auf.
  2. Ottman Azaitar: Aufgewachsen in Köln, debütierte 2019 in der UFC und erlangte schnell einen Ruf als gefährlicher Finisher.
  3. Nasrat Haqparast: In Afghanistan geboren und in Hamburg aufgewachsen, erarbeitete er sich schnell einen Ruf als harter Gegner im Leichtgewicht.
  4. Abusupiyan “Abus” Magomedov: In Dagestan geboren, besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft und sorgte mit einem spektakulären K.o. in der ersten Runde für Aufsehen.
  5. Nick Hein: Ein ehemaliger Polizeibeamter aus Köln, der sich als zäher und disziplinierter Kämpfer einen Namen machte.

Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben diese Kämpfer bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert. Dennis Siver ebnete als Pionier den Weg für viele andere, während aufstrebende Talente wie Ottman Azaitar, Nasrat Haqparast und Abus Magomedov zeigen, dass der Traum vom UFC-Gold für deutsche Athleten längst nicht unerreichbar ist.

UFC Champions 2025 (Stand Februar)

Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions:

  • Schwergewicht: Jon Jones
  • Halbschwergewicht: Alex Pereira
  • Mittelgewicht: Dricus du Plessis
  • Weltergewicht: Leon Edwards
  • Leichtgewicht: Islam Makhachev
  • Federgewicht: Ilia Topuria
  • Bantamgewicht: Sean O’Malley
  • Fliegengewicht: Alexandre Pantoja

Rekorde und bemerkenswerte Leistungen

Die UFC-Geschichte ist geprägt von beeindruckenden Titelverteidigungen und legendären Siegesserien.

  • Längste Siegesserie: Anderson Silva mit 16 aufeinanderfolgenden Siegen.
  • Längste Zeit als Champion: Anderson Silva mit 2.457 Tagen im Mittelgewicht.
  • Meiste Titelverteidigungen im Fliegengewicht: Demetrious Johnson mit 11 Titelverteidigungen.
  • Mehrfache Titelgewinne in verschiedenen Gewichtsklassen: Randy Couture, B.J. Penn, Conor McGregor, Georges St-Pierre, Daniel Cormier, Amanda Nunes, Henry Cejudo, Jon Jones, Alex Pereira und Ilia Topuria.

Die längste Regentschaft in einem UFC Ranking

  1. Anderson Silva 2.457 Tage (Mittelgewicht)
  2. Demetrious Johnson 2.142 Tage (Fliegengewicht)
  3. Georges St-Pierre 2.064 Tage (Weltergewicht)
  4. Amanda Nunes 1.981 Tage (Bantamgewicht - Frauen)