Die Anfänge des Wrestling
Die ersten Schritte als „richtige“ Sportart nahm das Wrestling in den 50er-Jahren in den USA. Die WWE ist das weltweit bekannteste Wrestling-Unternehmen. Daneben gibt es jedoch zahlreiche actionreiche Ligen. Auch Deutschland kann etwa mit der wXw oder der GWF eigene Wrestling-Ligen aufweisen.Besonders in den Neunzigern waren die Wrestling-Superstars stark auf „Gimmicks“ und teils unrealistische Rollen ausgelegt. Heute wird das Geschehen zwar etwas ernsthafter aufgezogen, dennoch steht immer noch der Kampf zwischen den „Guten“ („Faces“) und „Bösen“ („Heels“) im Ring im Mittelpunkt. Eine passende Story, die erklärt, warum es überhaupt zur Auseinandersetzung im Ring kommt, darf früher wie heute nicht fehlen. Die Stars von heute könnt ihr im Free-TV bei ProSieben MAXX sehen.Die legendärsten Wrestling-Stars aller Zeiten
Seit vielen Jahrzehnten begeistern Wrestling-Stars weltweit die Fans. Viele der besten Showkämpfer erlangten im Laufe der Zeit Kultstatus. Hier eine Auswahl einiger der legendärsten Wrestling-Stars:- Platz 15: Mick Foley aka Mankind aka Cactus Jack aka Dude Love
Verwandlungs-Künstler und Hardcore-Legende. Bis heute tief im Wrestling-Business verwurzelt, genießt überall Respekt.
- Platz 14: Sting
Wurde als mystischer Charakter bei WCW einst zur Kultfigur. Immer noch aktiv, derzeit bei AEW.
- Platz 13: Bill Goldberg
Führte die WCW mit seiner unglaublichen Siegesserie um die Jahrtausendwende herum in ungeahnte Höhen. Auch heute noch unregelmäßig im Ring zu sehen, zuletzt bei WWE.
- Platz 12: "The Heartbreak Kid" Shawn Michaels
Hinterließ in den letzten drei Dekaden deutliche Spuren im Wrestling-Business - mal im Tag Team "The Rockers", später als führender Kopf der "D-Generation X". Beendete seine aktive Karriere 2010, kehrte 2018 aber noch einmal kurz in den Ring zurück. Sein Finisher "Sweet Chin Music" ist einer der bekanntesten überhaupt.
- Platz 11: Triple H
Stieg in den späten 90ern zum Top-Heel (Bösewicht) auf, spielte diese Rolle mit kurzen Pausen bis vor wenigen Jahren äußerst erfolgreich. Mittlerweile ist der Schwiegersohn des abgesetzten WWE-Boss Vince McMahon hinter den Kulissen eines der höchsten Tiere.
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- Platz 10: André the Giant
Wurde in den 80er Jahren nicht zuletzt dank seiner gigantischen Erscheinung zum Superstar. Starb 1993 viel zu früh.
- Platz 9: John Cena
Einer der wenigen Superstars, der stets in der "Face"- Rolle (die des Guten) dargestellt wurde - aller Buh-Rufe zum Trotz. Mittlerweile seltener bei WWE zu sehen, da seine Schauspielkarriere merklich Fahrt aufgenommen hat.
- Platz 8: The Ultimate Warrior
Ende der 80er einer der größten Stars der Szene. Prägte die damalige WWF (später WWE) entscheidend, verkrachte sich mit den Verantwortlichen allerdings. Bitter: Als sich alle Seiten 2014 endlich wieder angenähert hatten, verstarb der Warrior plötzlich - exakt drei Tage nach seiner Aufnahme in die WWE Hall of Fame.
- Platz 7: "Macho Man" Randy Savage
Während der 80er bis ins neue Jahrtausend einer der populärsten Akteure im Wrestlinggeschäft. Legendär seine Matches mit Hulk Hogan. Verunglückte 2011 tödlich.
- Platz 6: "Stone Cold" Steve Austin
Avancierte als Rebell, der sich gegen das Establishment auflehnt und kein Blatt vor den Mund nimmt, zum Liebling der Fans. Musste seine aktive Karriere verletzungsbedingt allerdings früh beenden. Betreibt heute einen erfolgreichen Wrestling-Podcast, schaute 2022 auch bei WrestleMania vorbei.
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- Platz 5: "The Nature Boy" Ric Flair
Seinen charakteristischen "WOOOO"-Ruf kennt jeder Wrestling-Fan in- und auswendig. Erstaunlich, in welchem Alter Flair (Jahrgang 1949) noch im Ring aktiv ist. Feierte 2022 ein (überaus blutiges) Comeback, das angeblich (!) seinen endgültigen Abschied dargestellt haben soll. Wer's glaubt ...
- Platz 4: Bret "The Hitman" Hart
Kreierte in den späten 90ern einen unfassbaren Hype, der nach dem sogenannten "Montreal Screwjob" 1997 jedoch abebbte. Legte seine Fehde mit der WWE erst spät bei. Zollte seiner Karriere körperlich Tribut wie kaum ein Zweiter.
- Platz 3: The Rock
Mit seiner einmaligen Ausstrahlung, mehreren Kult-Moves (u.a. "Peoples Elbow") und extrem kurzweiligen Promos dominierte The Rock die Wrestling-Welt zur Jahrtausendwende. Zog sich nach und nach aus dem Business zurück, um auf der Leinwand Karriere zu machen. Heute bestbezahlter Schauspieler der Welt.
- Platz 2: Hulk Hogan
Erlangte weit über die Wrestling-Grenzen hinaus Berühmtheit. Superstar der 80er, später auch in Film und Fernsehen Dauergast. Wermutstropfen: Hogan produzierte im Laufe der Jahre zu viele Skandale.
- Platz 1: The Undertaker
Wurde mit seinem Totengräber-Gimmick zur Kultfigur. Wer an Wrestling denkt, denkt automatisch an den Undertaker. Beendete erst Ende 2020 mit 55 Jahren seine Karriere.
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Wrestling Stars der 90er: Was machen sie heute?
Die Karrieren von einigen berühmten Wrestlern lassen sich durchaus sehen, denn sie beschränken sich nicht nur auf die spektakulären Kämpfe im Ring. Das beweist zuletzt John Cena, den Du seit dem 5. Oktober in der Action-Komödie „Freelance“ sehen kannst. Er ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass Wrestler als Schauspieler im Hollywood-Business Fuß fassen können.* John Cena: Seine Anfänge im Wrestling-Business hatte Cena im Jahr 2000. Ende der 2000er beginnt Cenas Zweitkarriere als Hollywood-Schauspieler. Sein erster actiongeladener Streifen „The Marine“ (2006) kam bei Kritiker:innen zwar nicht ganz so gut an, doch das hat Cena nicht aufgehalten, weiter am Ball zu bleiben.* Dwayne „The Rock“ Johnson: gewann in seiner aktiven Wrestling-Phase zwischen 1996 und 2004 zehnmal den World-Championship-Titel der WWE. Neben all den Siegen hatte der Muskelprotz teilweise schon während seiner aktiven Wrestling-Zeit Erfolge mit Filmproduktionen vorzuweisen. 2001 spielte der er bei „Die Mumie kehrt zurück“ mit, wo er in einer Nebenrolle den Skorpionkönig Mathayus verkörperte.* Dave Bautista: ist sechsmaliger WWE-Weltmeister in verschiedenen Ligen. Der heute 54-jährige Wrestler trat als Schauspieler erstmals 2010 in Erscheinung: Im Action-Kracher „Wrong Side of Town“ schlüpfte er in die Rolle des ehemaligen Navy-Seals Big Ronnie. Der nächste Auftrag folgte 2014, als er Teil des Marvel-Universums wird. Du könntest ihn aus „Guardians of the Galaxy“ kennen.* Steve Austin: Im Ring trat Steve Austin unter dem Namen „Stone Cold“ auf. Er ist der Einzige, der dreimal den Royal Rumble der WWE eingeheimst hat - bei der Wrestling-Großveranstaltung treffen bis zu 30 Wrestling-Stars aufeinander. Auf der großen Kino-Leinwand tauchte er ab 2005 auf, zunächst in dem Football-Streifen „Spiel ohne Regeln“ (2005) mit Adam Sandler.* Hulk Hogan: Sein charakteristischer Schnurrbart und seine auffälligen Kopftücher machen ihn unverwechselbar: Hulk Hogan, eine Wrestling-Größe der 80er. Aus dem Wrestler wurde schnell ein Schauspieler: Hogan mischte schon 1982 im Film-Business mit, als er in „Rocky III - Das Auge des Tigers“ passenderweise den Wrestling-Champion Thunderlips mimt.* Jesse Ventura: Wrestler, Schauspieler, Politiker - das Leben von Jesse Ventura lässt sich durchaus als facettenreich bezeichnen. Mit 24 Jahren stieg er erstmals in den Ring, das war im Jahr 1975. Nachdem er seine erfolgreiche Karriere aus gesundheitlichen Gründen beendet hatte, tat er aus dem Ring hinter das Kommentatoren-Pult. Mit Witz und Wissen kommentierte er von 1985 bis 1990 zahlreiche Wrestling-Kämpfe. Von 1999 bis 2003 war Ventura Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota.Die WWF Hall of Fame
Die World Wrestling Federation (WWF) war in den 90er Jahren eine der führenden Wrestling-Promotionen und ein wesentlicher Bestandteil der Popkultur. Obwohl die WWF inzwischen ihren Namen geändert hat und nun unter dem Namen WWE bekannt ist, bleibt ihr Einfluss auf den Wrestling-Sport und die Popkultur bis heute spürbar.Unten ist eine Tabelle mit den Hall of Fame-Aufnahmen von 1993 bis 2008:| Jahr | Ort | Aufgenommene Personen | Laudatoren |
|---|---|---|---|
| 1993 | Während WWF Superstar | André the Giant | Keine Laudatio |
| 1994 | Omni Inner Harbor International Hotel, Baltimore, Maryland | Arnold Skaaland, Bobo Brazil, “Nature Boy” Buddy Rogers, Chief Jay Strongbow, Freddie Blassie, Gorilla Monsoon, James Dudley | Bob Backlund, Ernie Ladd, Bret Hart, Tatanka, Shane McMahon, Jim Ross, Vince McMahon |
| 1995 | Marriott Hotel, Philadelphia, Pennsylvania | Antonio Rocca, “Big Cat” Ernie Ladd, George Steel, Ivan Putski, The Fabulous Moolah, The Grand Wizard, Pedro Morales | Kevin Nash, Bobo Brazil, Doink the Clown, Scott Putski, Alundra Blayze, Sgt. Slaughter, Savio Vega |
| 1996 | New York Marriott Marquis, New York City, New York | „Baron“ Mikel Scicluna, “Captain” Lou Albano, Jimmy “Superfly” Snuka, The Valiant Brothers (Jimmy & Johnny), Johnny Rodz, Killer Kowalski, Pat Patterson, Vincent James McMahon | Gorilla Monsoon, Joe Franklin, Don Muraco, Owen Hart & British Bulldog, Arnold Skaaland, Triple H, Bret Hart, Shane McMahon |
| 2004 | New York Hilton, New York City, New York | Big John Studd (†), Bobby „The Brain“ Heenan, Don Muraco, The Junkyard Dog (†), Greg “The Hammer” Valentine, Harley Race, Jesse Ventura, Sgt. Slaughter, “Superstar” Billy Graham, Tito Santana, Pete Rose | The Big Show, Blackjack Lanza, Mick Foley, Ernie Ladd, Jimmy Hart, Ric Flair, Tyrell Janos, Pat Patterson, Triple H, Shawn Michaels, Kane |
| 2005 | Universal Amphitheatre, Los Angeles, Kalifornien | “Cowboy” Bob Orton, Hulk Hogan, “Mouth of the South” Jimmy Hart, “Mr. Wonderful” Paul Orndorff, Roddy Piper, Nikolai Volkoff, The Iron Sheik | Randy Orton, Sylvester Stallone, Jerry Lawler, Bobby Heenan, Ric Flair, Jim Ross, Sgt. Slaughter |
| 2006 | Rosemont Theatre, Rosemont, Illinois | Eddie Guerrero (†), Bret “The Hitman” Hart, “Mean” Gene Okerlund, “Sensational” Sherri Martel, Verne Gagne, “Mr. USA” Tony Atlas, William Perry, The Blackjacks (BJ Mulligan & BJ Lanza) | Chavo Guerrero, Rey Mysterio & Chris Benoit, Steve Austin, Hulk Hogan, Ted DiBiase Sr., Greg Gagne, S.D. Jones, John Cena, Bobby Heenan |
| 2007 | Fox Theatre, Detroit, Michigan | „The American Dream“ Dusty Rhodes, “Mr. Perfect” Curt Hennig (†), Jerry „The King“ Lawler, Jim Ross, Nick Bockwinkel, Mr. Fuji, The Sheik (†), The Wild Samoans (Afa & Sika) | Cody Rhodes & Dustin Rhodes, Wade Boggs, William Shatner, Steve Austin, Bobby Heenan, Don Muraco, Sabu & Rob van Dam, Samu & Matt Anoa’i |
| 2008 | Amway Arena, Orlando, Florida | „Nature Boy“ Ric Flair, “High Chief” Peter Maivia, “Soulman” Rocky Johnson, Mae Young, The Brisco Brothers (Jack & Gerald), Eddie Graham (†), Gordon Solie (†) | Triple H, The Rock, The Rock, Pat Patterson, John “Bradshaw” Layfield, Dusty Rhodes, Jim Ross |
