Ehemalige WWE Wrestler: Eine Liste der Legenden

Seit vielen Jahrzehnten begeistern Wrestling-Stars weltweit die Fans. Viele der besten Showkämpfer erlangten im Laufe der Zeit Kultstatus. Hier ist eine Liste von ehemaligen WWE Wrestlern, die das Wrestling-Business geprägt haben.

Die Top-Wrestler aller Zeiten

  1. The Undertaker: Wurde mit seinem Totengräber-Gimmick zur Kultfigur. Wer an Wrestling denkt, denkt automatisch an den Undertaker. Beendete erst Ende 2020 mit 55 Jahren seine Karriere.
  2. Hulk Hogan: Erlangte weit über die Wrestling-Grenzen hinaus Berühmtheit. Superstar der 80er, später auch in Film und Fernsehen Dauergast. Wermutstropfen: Hogan produzierte im Laufe der Jahre zu viele Skandale. Hogan mischte schon 1982 im Film-Business mit, als er in „Rocky III - Das Auge des Tigers“ passender­weise den Wrestling-Cham­pi­on Thun­der­lips mimt. Nicht nur im Kino, son­dern auch im Fernse­hen ist Hogan öfters in Erschei­n­ung getreten. Ein­blicke in sein tur­bu­lentes Fam­i­lien-All­t­agsleben gab er etwa von 2005 bis 2007 in der Real­i­ty-Soap „Hogan Knows Best“.
  3. The Rock: Mit seiner einmaligen Ausstrahlung, mehreren Kult-Moves (u.a. "Peoples Elbow") und extrem kurzweiligen Promos dominierte The Rock die Wrestling-Welt zur Jahrtausendwende. Zog sich nach und nach aus dem Business zurück, um auf der Leinwand Karriere zu machen. Heute bestbezahlter Schauspieler der Welt. Dwayne Dou­glas John­son, eher bekan­nt unser seinem Wrestler-Name The Rock, gewann in sein­er aktiv­en Wrestling-Phase zwis­chen 1996 und 2004 zehn­mal den World-Cham­pi­onship-Titel der WWE. Neben all den Siegen hat­te der Muskel­protz teil­weise schon während sein­er aktiv­en Wrestling-Zeit Erfolge mit Film­pro­duk­tio­nen vorzuweisen. 2001 spielte der er bei „Die Mumie kehrt zurück“ mit, wo er in ein­er Neben­rolle den Sko­r­pi­onkönig Math­ayus verkör­perte. Action­re­ich ging seine Filmkar­riere weit­er: Als Luke Hobbs, ein Agent des Diplo­mat­ic Secu­ri­ty Ser­vice, war The Rock in den Teilen fünf bis acht der Auto-Action­rei­he „Fast & Furi­ous“ (2001-2011) zu sehen. Zum Muskel­paket John­son passte seine gle­ich­namige Rolle in „Her­cules“ (2014) wie die Faust aufs Auge, wie wir find­en. Ein weit­er­er Meilen­stein sein­er Kar­riere war defin­i­tiv seine Rolle in „Juman­ji - Willkom­men im Dschun­gel“ (2017) noch ein­mal top­pen. Du willst mehr Filme mit The Rock schauen? Dwayne John­son hast Du außer­dem im Net­flix-Action­film „Red Notice” sehen kön­nen.
  4. Bret "The Hitman" Hart: Kreierte in den späten 90ern einen unfassbaren Hype, der nach dem sogenannten "Montreal Screwjob" 1997 jedoch abebbte. Legte seine Fehde mit der WWE erst spät bei. Zollte seiner Karriere körperlich Tribut wie kaum ein Zweiter.
  5. "The Nature Boy" Ric Flair: Seinen charakteristischen "WOOOO"-Ruf kennt jeder Wrestling-Fan in- und auswendig. Erstaunlich, in welchem Alter Flair (Jahrgang 1949) noch im Ring aktiv ist. Feierte 2022 ein (überaus blutiges) Comeback, das angeblich (!) seinen endgültigen Abschied dargestellt haben soll. Wer's glaubt ...
  6. "Stone Cold" Steve Austin: Avancierte als Rebell, der sich gegen das Establishment auflehnt und kein Blatt vor den Mund nimmt, zum Liebling der Fans. Musste seine aktive Karriere verletzungsbedingt allerdings früh beenden. Betreibt heute einen erfolgreichen Wrestling-Podcast, schaute 2022 auch bei WrestleMania vorbei. Im Ring trat Steve Austin unter dem Namen „Stone Cold“ auf. Er ist der Einzige, der dreimal den Roy­al Rum­ble der WWE einge­heimst hat - bei der Wrestling-Großver­anstal­tung tre­f­fen bis zu 30 Wrestling-Stars aufeinan­der. Bru­tal ging es nicht nur in den echt­en Wrestling-Kämpfen mit Austin zu, son­dern auch in ani­mierten: Austin wirk­te näm­lich an den früheren Staffeln der bit­ter­bösen MTV-Knet­fig­uren-Serie „Celebri­ty Death­match“ (1998-2002) mit. Auf der großen Kino-Lein­wand tauchte er ab 2005 auf, zunächst in dem Foot­ball-Streifen „Spiel ohne Regeln“ (2005) mit Adam San­dler.
  7. "Macho Man" Randy Savage: Während der 80er bis ins neue Jahrtausend einer der populärsten Akteure im Wrestlinggeschäft. Legendär seine Matches mit Hulk Hogan. Verunglückte 2011 tödlich.
  8. The Ultimate Warrior: Ende der 80er einer der größten Stars der Szene. Prägte die damalige WWF (später WWE) entscheidend, verkrachte sich mit den Verantwortlichen allerdings. Bitter: Als sich alle Seiten 2014 endlich wieder angenähert hatten, verstarb der Warrior plötzlich - exakt drei Tage nach seiner Aufnahme in die WWE Hall of Fame.
  9. John Cena: Einer der wenigen Superstars, der stets in der "Face"- Rolle (die des Guten) dargestellt wurde - aller Buh-Rufe zum Trotz. Mittlerweile seltener bei WWE zu sehen, da seine Schauspielkarriere merklich Fahrt aufgenommen hat. Das beweist zulet­zt John Cena, den Du seit dem 5. Okto­ber in der Action-Komödie „Free­lance“ sehen kannst. Er ist ein ein­drucksvolles Beispiel dafür, dass Wrestler als Schaus­piel­er im Hol­ly­wood-Busi­ness Fuß fassen kön­nen. Welche Schaukämpfer es neben Cena son­st noch erfol­gre­ich auf die Mattscheibe geschafft haben? Seine Anfänge im Wrestling-Busi­ness hat­te Cena im Jahr 2000. Ende der 2000er begin­nt Cenas Zweitkar­riere als Hol­ly­wood-Schaus­piel­er. Sein erster action­ge­laden­er Streifen „The Marine“ (2006) kam bei Kritiker:innen zwar nicht ganz so gut an, doch das hat Cena nicht aufge­hal­ten, weit­er am Ball zu bleiben. Wir haben in der Vita von John Cena gekramt.
  10. André the Giant: Wurde in den 80er Jahren nicht zuletzt dank seiner gigantischen Erscheinung zum Superstar. Starb 1993 viel zu früh.
  11. Triple H: Stieg in den späten 90ern zum Top-Heel (Bösewicht) auf, spielte diese Rolle mit kurzen Pausen bis vor wenigen Jahren äußerst erfolgreich. Mittlerweile ist der Schwiegersohn des abgesetzten WWE-Boss Vince McMahon hinter den Kulissen eines der höchsten Tiere.
  12. "The Heartbreak Kid" Shawn Michaels: Hinterließ in den letzten drei Dekaden deutliche Spuren im Wrestling-Business - mal im Tag Team "The Rockers", später als führender Kopf der "D-Generation X". Beendete seine aktive Karriere 2010, kehrte 2018 aber noch einmal kurz in den Ring zurück. Sein Finisher "Sweet Chin Music" ist einer der bekanntesten überhaupt. Shawn Michaels richtiger Geburtsname ist eigentlich „Michael Shawn Hickenbottom“ - auf Anraten seines Agenten änderte er zu einem unbestimmten Zeitpunkt in seiner Karriere seinen Namen, damit der Wortklang eher nach Wrestling-Star klingt. Shawn ist eine lebende Legende, bereits 1987 stieg er in den Ring (damals erst 21 Jahre alt!), ging damals als vielgefeierter Newcomer in das „Rockers Tag Team“ ein, neben marty Jannetty. In den Folgejahren betätigte sich der Superstar auch immer als Geschäftsmann, neben seiner Karriere als Wrestler. So vermarktet er äußerst erfolgreich seinen eigenen Namen und zieht eigenhändig Werbeverträge an Land.
  13. Bill Goldberg: Führte die WCW mit seiner unglaublichen Siegesserie um die Jahrtausendwende herum in ungeahnte Höhen. Auch heute noch unregelmäßig im Ring zu sehen, zuletzt bei WWE.
  14. Sting: Wurde als mystischer Charakter bei WCW einst zur Kultfigur. Immer noch aktiv, derzeit bei AEW.
  15. Mick Foley aka Mankind aka Cactus Jack aka Dude Love: Verwandlungs-Künstler und Hardcore-Legende. Bis heute tief im Wrestling-Business verwurzelt, genießt überall Respekt. Würde man eine Liste aufstellen mit Wrestling-Stars, die durch ihre Karriere am meisten mitgenommen worden sind, dann wäre Mick Foley wohl sehr weit oben zu finden! Foleys Interesse für das Wrestling entwickelte sich zu seiner Schulzeit, während er Erfahrungen als Amateurringer (lustiger Weise mit dabei: Schauspieler Kevin James) sammelte, danach beschloss er Profi zu werden. Dafür begann er mit seinen Freunden mit dem sogenannten „Backyard Wrestling“, in den Hinterhöfen ihrer Häuse stellten Foley und seine Freunde ihre Idole nach, verkörperten also ein selbstorganisiertes Rollenspiel! Foley verdingt sich heutzutage in der Stand-up Comedy und auch als Kinderbuchautor.

Wrestling-Stars, die den Sprung ins Filmgeschäft geschafft haben

Einige Wrestler haben auch eine erfolgreiche Schauspielkarriere gestartet. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Dwayne "The Rock" Johnson: Siehe oben.
  • John Cena: Siehe oben.
  • Dave Bautista: Ist sechs­ma­liger WWE-Welt­meis­ter in ver­schiede­nen Ligen. Der heute 54-jährige Wrestler trat als Schaus­piel­er erst­mals 2010 in Erschei­n­ung: Im Action-Kracher „Wrong Side of Town“ schlüpfte er in die Rolle des ehe­ma­li­gen Navy-Seals Big Ron­nie. Der näch­ste Auf­trag fol­gte 2014, als er Teil des Mar­vel-Uni­ver­sums wird. Du kön­ntest ihn aus „Guardians of the Galaxy“ ken­nen. Dort spielt er Drax, den Zer­stör­er, der sich nach dem Ver­lust sein­er Fam­i­lie an seinem Wider­sach­er rächen will. Dave Bautista (rechts) ist neben Chris Pratt (mite) und Karen Gillan (links) zu sehen. Im jüngst erschiene­nen Mys­tery-Streifen „Knock at the Cab­in“ (2023), insze­niert vom Mind­fuck-Mas­ter M. Du hast Knock at the Cab­in gese­hen und noch Fra­gen zum Ende? Knock at the Cab­in: Die Erk­lärung zum neuen Film von M.
  • Hulk Hogan: Siehe oben.

WWE Tag Teams

Hier sind einige WWE Tag Teams:

  1. Luke Gallows & Karl Anderson: Bei Gallows und Anderson, die zeitweise dem namenlosen Club und später den Bálor Club angehörten, denkt man in erster Linie an viel verschenktes Potential. Im April 2016 mit vielen Vorschusslorbeeren von New Japan Pro-Wrestling in die USA gekommen, wusste man sie von Anfang an nicht so recht einzusetzen. Die Partnerschaft mit den ehemaligen Bullet-Club-Kollegen AJ Styles und Finn Bálor wirkte dann auch eher halbherzig. Aber immer noch besser als Gallows‘ erstes Tandem in der WWE: Vor vielen Jahren musste er nämlich an der Seite von Jesse als dümmlicher Festus bei SmackDown herhalten.
  2. Bushwhackers: Kaum zu glauben, dass Luke und Butch einst zu den brutalsten Tag Teams auf der ganzen Welt zählten. Doch als die Neuseeländer Ende des Jahres 1988 in der damaligen World Wrestling Federation aufschlugen, war von den sogenannten Schafshütern, wie sie sich nannten, nicht mehr viel übrig. Stattdessen sah Vince McMahon in den Bushwhackers ein reines Comedy-Duo, das mit Vorliebe die Zuschauer - und ganz besonders Kinder - im Gesicht ableckte.
  3. Express: Die beiden Schwager Mike Rotunda (der spätere Irwyn R. Schyster) und Barry Windham waren nur knapp ein Jahr Seite an Seite in der Federation aktiv, konnten in dieser Zeit aber zumindest zwei Mal Tag-Team-Gold erringen. Als Windham die Promotion Ende 1985 wieder verließ, bildete Rotunda ein neues Team mit Danny Spivey, dem späteren Waylon Mercy.
  4. Lance Cade & Trevor Murdoch: Auch hier kann man durchaus von verschenktem Potential sprechen, wenngleich der viel zu früh verstorbene Lance Cade und sein uriger Partner Trevor Murdoch zumindest zeitweise ihr Können unter Beweis stellen durften. Auch wenn sie optisch so gar nicht zueinander passten, bildeten die dreifachen World Tag Team Champions doch eine perfekte Einheit, wobei vor allem Trevor, dessen Name als Hommage an Südstaaten-Hero und Ex-Dusty-Rhodes-Partner Dick Murdoch zu verstehen war, hervorstach. Nach der Trennung blieben den beiden relevante Erfolge im Einzelbereich allerdings verwehrt.
  5. Booker T & Goldust: Eine ziemlich skurrile Partnerschaft wurde dem WWE-Universum zu Beginn der ersten Brand Extension im Jahr 2002 präsentiert. Auf den ersten Blick hatten der fünffache WCW-Champion Booker T und der einstmals so kontroverse Attitude-Pionier Goldust so gar nichts gemeinsam, auf den zweiten ebenso wenig. Aber vielleicht funktionierte das Comedy-Team gerade aus diesem Grund so wunderbar. Unter anderem versuchen sich Booker T und Goldust als Filmkritiker.

Weitere erwähnenswerte Wrestler

  • Fit Finlay: Obwohl er vor einigen Jahren dem Ring den Rücken zugekehrt hat, ist er immer noch in bestechender Form. Der Mann ist 61 Jahre alt und sieht keinen Tag jünger aus als 25.
  • Jake “The Snake” Roberts: Aber Roberts hat seine Suchtprobleme überwunden - nicht zuletzt mit der Hilfe seines guten Freundes Diamond Dallas Page.
  • Kelly Kelly: In einer Zeit, in der Women’s Wrestling noch anders wahrgenommen wurde, als heute, arbeitete sich Kelly Kelly zum Publikumsliebling heran und gewann sogar die Divas Championship.
  • Ricky „The Dragon” Steamboat: The Dragon hat bis vor nicht allzu langer Zeit NXT-Talente trainiert und arbeitet mittlerweile als Botschafter für die WWE.
  • Beth Phoenix: In ihrer aktiven Zeit im WWE-Ring war Beth Phoenix mit ihrem Powerhouse-Look schon ein optisches Stand-Out. Und auch jetzt noch, nach zwei Kindern und einer Ehe mit Edge, sieht sie aus wie bei ihrem Debüt 2006 - wenn nicht sogar noch besser.
  • Diamond Dallas Page: DDP hat seine aktive Wrestling-Karriere erst mit Mitte 30 gestartet und es trotzdem zum World Champion geschafft. Allein das sagt schon einiges über seinen unbändigen Willen und seine unerschütterliche Disziplin aus. Und diese Eigenschaften trägt er immer noch in sich. Er hat seine eigene Workout-Routine erschaffen. DDPYoga nennt sich das Ganze. Damit hat er unter anderem - wie gerade schon erwähnt - Jake Roberts aus seiner Drogensucht in ein neues, gesundes Leben geholfen. Diamond Dallas Page ist ein Vorbild für Jedermann, und wenn er wollte, könnte er morgen in den Ring zurückkehren.
  • Kurt Angle: Der einzige Wrestler auf dieser Liste, der sofort nach dem College auch direkt ins professionelle Wrestling starten konnte, ist Kurt Angle. Die Ikone hat 1996 bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille gewonnen im Schwergewichtswrestlen - trotz erheblichem gesundheitlichen Defizit! Diesen Umstand lässt er auch häufig und besonders lautstark verlauten („…with a broken freakin‘ neck!!“). Er ist aus der Wrestling Szene nicht wegzudenken.
  • Chris Jericho: Chris Jericho durchlief das gleiche Schicksal wie viele andere seiner Kollegen: auch er musste auf Anraten seines Agenten seinen Namen verändern, geboren wurde Chris eigentlich als „Chris Irvine“. Er ist außerdem auch der einzige Wrestler auf dieser Liste, der aus Kanada kommt, um genauer zu sein: dem schneeweißen Norden Kanadas. Für kanadische Wrestler ist es äußerst schwierig, in der amerikanischen Industrie eine Existenz aufzubauen, das liegt vor allem an den äußerst kanada-scheuen Casting-Agenturen. Chris Jericho gelangte zu großem Ruhm als vielbeachteter Sportler, aber auch als extrem versierter Unterhalter - seine Ansprachen am Mikrofon im Ring sind legendär.
  • Paul Wight: herrscht bei Kämpfen des Giganten Paul Wight eine gewisse Disparität: alle Fans jubeln der Legende zu, alle Fans wollen aber auch, dass ihr Idol endlich die Karriere ad acta legt, und rufen ihm zu „geh doch bitte in Rente!“. Aber der Riese kann die Ratschläge vermutlich sowieso nicht hören, dort oben in seiner Hemisphäre, und wenn Sie so viel Geld machen würden wie er, ja dann würden Sie sich vermutlich ähnlich viel Mühe geben, der Bitte nachzukommen, wie er - nämlich keine.

Wrestler, deren Karrieren nach WrestleMania abstürzten

  • Jack Swagger: Es sah gut aus für Jack Swagger, als er 2013 ins WWE-TV zurückkehrte. Mit einer ernsten, aggressiven Ausstrahlung gewann Swagger das Titelmatch bei Elimination Chamber, um sich ein Match gegen Alberto Del Rio um die World Heavyweight Championship bei WrestleMania 29 zu verdienen. Natürlich scheiterte der „All-American American“ bei ‚Mania gegen Del Rio und wurde bald darauf Teil des Teams Swagger und Cesaro. Das war unterhaltsam, aber es bedeutete einen großen Rückschritt für Swagger.
  • Triple H: Nachdem Triple H den WWE-Titel in einer vermeintlich blutigen Fehde an Roman Reigns bei WrestleMania 32 verlor, tauchte Hunter monatelang nicht mehr auf. Er hatte auch in den Folgejahren noch Matches, aber der Absturz von Royal Rumble-Sieg und Main-Event zum Verschwinden aus den Shows war eigenartig, da er zuvor eine zentrale Heel-Autoritätsperson war.
  • Cesaro: Der Schweizer Kraftprotz konnte Vince McMahon nie ganz überzeugen. Obwohl er nicht der beste Redner ist, gleichen Cesaros in-ring Fähigkeiten das aus, was ihm in anderen Bereichen fehlt. Wenn er sich zwischen den Seilen frei entfalten kann, ist er Weltklasse.
  • Shinsuke Nakamura: Shinsuke Nakamura vs. AJ Styles ist eine der größten Enttäuschungen in der Geschichte von WrestleMania. Der Aufbau zum Match war fast nicht vorhanden. Das Match an sich war objektiv gesehen gut, aber jeder erwartete so viel mehr. Seitdem hat sich Nakamura charakterlich immer wieder gewandelt. Aber es kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Shinsuke nie wirklich eine Verbindung zum Casual-Publikum der WWE hergestellt hat.
  • Ivory: Vor WrestleMania X-Seven hatte Ivory den Women’s Titel der Company 149 Tage lang gehalten. Obwohl es großartig ist, dass Ivory heutzutage ein WWE Hall of Famer ist, besteht kein Zweifel daran, dass sie eine der unterschätztesten Wrestlerinnen in der Geschichte des Unternehmens ist.
  • Tazz: Obwohl Tazz daraufhin einen kurzen Lauf mit dem ECW World Title hatte, war seine WWE-Karriere weit weniger erfolgreich. Verletzungen waren der Hauptgrund für das Ende von Tazz‘ Wrestling-Karriere im Jahr 2002. Aber das WWE Kreativteam hat ihm nicht geholfen. Ihn nach seinem ersten WrestleMania-Auftritt mit ein paar Kommentatoren in eine Fehde zu stecken, war schon absurd.
  • King Kong Bundy: Für King Kong Bundy gab es keine Möglichkeit, das Stahlkäfig-Match, das WrestleMania 2 abschloss, zu übertreffen.
  • Rusev: Nach einer dominanten Zeit in NXT hatte der bulgarische Kraftprotz einen beeindruckenden Start auf der Hauptbühne. Manche spekulierten über große Main-Event Pläne für RuRu. Aber die Realität war anders. Rusev traf bei WrestleMania 31 auf John Cena, und bei diesem Aufeinandertreffen verlor er seinen United States-Titel an Big Match John. Rusev betrat diesen Kampf noch imposanter in einem Panzer. Mit dieser Niederlage war der Glanz von Rusev verblasst. Die Mystik war verflogen, die Dominanz war vorbei. Dann der Absturz, Rusev fand sich in einem bizarren Liebesdreieck wieder. Mit Lana, Summer Rae, dann kam noch Dolph Ziggler dazu. Anschließend ging er in die League of Nations.
  • Lex Luger: Natürlich wurde Luger 1993 zu einem Fahnen schwenkenden, Babys küssenden, immer lächelnden Good Guy, nachdem er den Ausländer Yokozuna niedergeschmettert hatte. WrestleMania X war dann das Ende des Lex Luger-Experiments.
  • Ted DiBiase Jr.: Im Jahr 2023 ist es verrückt zu denken, dass Ted DiBiase Jr. Als Legacy bei WrestleMania 26 auseinanderbrach, schien es selbstverständlich, dass Ted Jr. als Sieger über Randy Orton und Cody Rhodes hervorgehen würde. Immerhin war Randy bereits ein etablierter Star, der den Sieg hier nicht brauchte, und Cody Rhodes? Pfft, er hatte keine Chance, so ein großer Star zu werden wie Ted DiBiase Jr. Mit dem Auseinanderbrechen von Legacy fand sich Ted bald wieder in der alten Rolle seines Vaters wieder und übernahm eine modernisierte Version des Million Dollar Man-Gimmicks mit der Million Dollar Championship.

Die reichsten Wrestling-Stars

Das Erfolgsmodell Wrestling hat auch viele Wrestling-Stars steinreich gemacht - und das binnen kürzester Zeit. Der Reichtum hat seinen Preis: viele haben auf dem steinigen Weg zum Geld das ein oder andere Opfer bringen müssen, von Narben über zahlreiche Knochenbrüche bishin zu künstlichen Gelenken ist alles dabei - sie haben ihr Geld mit Schweiß und Blut bezahlt.

  • Dwayne Johnson: Der reichste Wrestler der Welt ist auch ein äußerst gefragter Schauspieler in Hollywood und hat sich in der Filmindustrie im letzten Jahrzehnt einen glänzenden Namen gemacht.
  • Vince McMahon: Vince McMahon ist der Big Boss der WWE und dank seinen Superstars auch einer der reichsten Menschen weltweit. Er war lange Zeit größter Aktionär des Unternehmens und verdiente durch den Verkauf der WWE Milliarden.

Viele Vertreter der Generation „30+“ saßen an Abenden vor dem TV-Gerät, um bei Tele 5 und RTL 2 zu den Wrestling-Shows der damaligen WWF (heute WWE) einzuschalten. Wer erst später, etwa durch die Attitude-Ära, auf die heute WWE genannte Wrestling-Liga gestoßen ist, wird ebenfalls kaum an den Legenden der 80er und 90er vorbeikommen.

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