Diamanten sind Symbole von zeitloser Eleganz und spiegeln Luxus und Wohlstand wider wie nichts anderes. Durch Ihre Seltenheit und schwere Verarbeitung sind sie weltweit sehr begehrt. Sei es alleine oder in Schmuck verarbeitet.
Wenn Sie einen Diamant 0.25 Karat verkaufen und dafür den maximal und rechtmäßigen Preis erzielen möchten, wenden Sie sich an unsere erfahrenen Juweliere.
Faktoren, die den Wert eines Diamanten bestimmen
Man kann den Preis eines Diamanten nicht pauschal bestimmen, da er von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu zählt die Anzahl von Karat, Farbe, Schliff und die Reinheit (die 4 C’s).
Der Wert eines Diamanten hängt stark von den 4C ab: Gewicht in Karat, Schliffqualität, Reinheit und Farbe. Ein Zertifikat von GIA oder HRD erhöht den möglichen Preis deutlich. Ohne Zertifikat wird meist weniger gezahlt. Zusätzlich schwankt der Marktpreis mit Angebot und Nachfrage.
Der genaue Wert eines Diamanten wird durch verschiedene Faktoren festgelegt. Schliff, Farbe, Reinheit und Karat sind die Merkmale, auf die Sie achten sollten. Es ist also enorm wichtig, mit einer Informationsbasis in den Diamantankauf zu starten.
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Karat
Karat ist eine Gewichtsangabe, wobei ein Karat 0,2 Gramm entsprechen. Ein Diamant mit einem Gewicht von einem Gramm hat demnach 5 Karat.
Karat (kurz ct) ist die Maßeinheit, in der das Gewicht eines Diamanten angegeben wird. 1 Karat entspricht genau 0,2 Gramm. Grundsätzlich gilt: Je schwerer, desto wertvoller der Diamant.
Mit einer Diamantlehre lässt sich auch ohne Ausfassen auf eine ungefähre Größe des Edelsteins schließen. Die Größe spielt für den Preis eine wichtige Rolle, der Regelfall besagt, je größer ein Diamant ist, desto wertvoller ist er.
Wichtige Eckwerte sind:
- 0,10 ct.
- 0,25 ct. (Viertelkaräter)
- 0,50 ct. (Halbkaräter)
- 1,00 ct.
Ein Karatgewicht knapp unterhalb eines Eckwerts ist oft deutlich günstiger als knapp darüber. Beispiel: Ein Diamant mit 0,99 ct. ist preislich erheblich günstiger als ein 1,00 ct.-Diamant, da er nicht als „Einkaräter“ bezeichnet werden darf. Ein Diamant mit 1,01 ct.
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Farbe
Ein weiterer wichtiger Bewertungspunkt beim Diamanten verkaufen, ist auch der Farbgrad, der in 11 feine Einstufungen von farblos bis gelb unterteilt ist.
Die Farbskala für Diamanten beginnt seit 1993 international mit dem Buchstaben „D“. A-C wurde bewusst ausgelassen, damit keine Verwirrung zu vorherigen Diamant-Farb-Systemen entsteht.
Farblos (D-H): Wirkt farblos.
Die seltenen, markanten Farben sind allerdings die große Ausnahme: Normale weisse Diamanten werden mit geringer werdendem Farbgrad immer gelblicher. Dieses Gelb ist allerdings für das Auge in den meisten Fällen weniger schön. Erst, wenn die Farben wieder satter werden - jenseits des Farbgrades „Z“ - spricht man von Farbdiamanten bzw. „fancy color diamonds“.
Schliff
Je präziser der Schliff, desto intensiver die Brillanz eines Diamanten. Die Schliffqualität wird in Kategorien wie Exzellent, Sehr gut und schlecht unterteilt.
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Während der Begriff „Diamant“ das Mineral an sich bezeichnet „Brillant“ einen besonderen Schliff: den Brillantschliff. Dieser wurde ursprünglich nur bei Diamanten angewendet. Heutzutage werde aber auch andere Minerale und Edelsteine zu Brillanten geschliffen.
Die häufigste und bekannteste Schliffform von Diamanten ist der Brillantschliff, häufig wird Brillant auch als Synonym für Diamant benutzt. Weitere häufige Schliffformen sind der Herzschliff, Prinzessschliff, Smaragdschliff, Marquiseschliff und der Tropfenschliff.
Diamanten sind sehr klar und reflektieren Licht sehr deutlich.
Nicht-runde Diamanten bezeichnet man auch zusammenfassend als Fantasie-Schliffe: Baguette- bzw. Smaragdschliff, Oval- oder Herzform, Marquise/Navette, Princess, etc. Dabei ist wichtig zu wissen, dass ca. 85% aller Diamanten rund geschliffen werden. Der runde Brillantschliff ist beliebt und erzielt auch die höchsten Preise pro Karat im Verkauf.
Schliffarten:
- Brillant: Die beliebteste Schliffform, rund mit 57 Facetten, erzielt maximale Lichtreflexion und Brillanz.
- Altschliff: Vorläufer des Brillantschliffs, oft bei antiken Schmuckstücken.
- Tropfen: Wie Wasser, nur etwas platter, hat 56 Facetten und ist perfekt für Ringe oder Anhänger.
- Marquise: Eine ovale Variante, inspiriert von der Marquise de Pompadour, eine Mätresse des französischen Königs Ludwig XV.
- Emerald: Achteckig mit parallelen Facetten und wurde ursprünglich entwickelt und noch primär verwendet für Smaragde
- Baguette: Rechteckige Form mit einer flachen Oberfläche.
- Princess: Quadratisch mit typischer Kreuzform, die man nur von oben sieht.
- Herz: Wie das klassische romantische Herz und nicht anatomisch korrekt.
Reinheit
Die Reinheit der Diamanten spielt eine wichtige Rolle.
Die Reinheit eines Diamanten wird durch die Anzahl und Sichtbarkeit von Einschlüssen (innere Merkmale) bestimmt und beeinflusst den Wert und die Brillanz von Diamanten.
Lupenreine Diamanten zeigen auch bei zehnfacher Vergrößerung mittels Lupe weder im noch am Diamanten Fehler (Kratzer, Bruchstellen usw.) oder Einschlüsse auf.
Diese werden basierend auf international anerkannten Reinheitsgraden bewertet und sind eine der wichtigsten Eigenschaften beim Diamantankauf.
Reinheitsgrade:
- Lupenrein (IF): Keine Einschlüsse, selbst bei 10-facher Vergrößerung ist alles klar und ohne Risse.
- VVS (Very, Very Small Inclusions): Sehr, sehr kleine Einschlüsse, die nur unter starker Vergrößerung sichtbar sind.
- VS (Very Small Inclusions): Sehr kleine Einschlüsse, die schon mit der Lupe sichtbar werden.
- SI1/SI2 (Small Inclusions): Kleine Einschlüsse, bei 10-facher Vergrößerung sichtbar.
- P1 (Piqué 1): Einschlüsse mit bloßem Auge erkennbar, ohne Beeinträchtigung der Brillanz.
- P2 (Piqué 2): Deutliche Einschlüsse, gut sichtbar, Brillanz ist leicht gemindert.
- P3 (Piqué 3): Sehr deutliche Einschlüsse, die Brillanz ist stark reduziert.
Ein Diamant ohne Einschlüsse, lupenrein sozusagen, bietet die höchste Brillanz und funkelt besonders - diese sind besonders wertvoll beim Diamantankauf.
Wo kann man Diamanten verkaufen?
Diamanten können Sie bei einem seriösen Edelsteinhändler online, sowie im Geschäft verkaufen. Hierbei ist auf kompetente Beratung zu achten, da der Verkaufspreis je nach Farbe, Form, Schliff und Reinheit sehr unterschiedlich ist.
Diamanten können Sie bei seriösen Ankäufern, gemmologischen Instituten oder auch über geprüfte Händler verkaufen. Wichtig ist, dass die Bewertung nach den internationalen 4C-Kriterien erfolgt, also Karat, Schliff, Farbe und Reinheit. Ein seriöser Ankauf verlangt für die Überprüfung und Schätzung kein Geld und rechnet transparent ab. Damit haben Sie Sicherheit und keine versteckten Kosten bei einem Diamantankauf.
Wie funktioniert der Diamantenankauf?
Beim Diamantankauf Frankfurt können Sie direkt an uns Diamanten verkaufen.
Über unseren Zugang zum internationalen Diamanthandel kaufen und verkaufen wir Diamanten. Je mehr Marktteilnehmer, desto lebendiger ist der Handel.
Zertifizierte Diamanten sind vergleichbar, weil die Angaben in den Expertisen verlässlich sind. 1. Diamant begutachten 2. Käufer finden im weltweiten Handel 3. Diamanten verkaufen an der Diamantbörse macht wirtschaftlich Sinn erst bei größeren, werthaltigen Diamanten ab 10.000,- Euro aufwärts. Dafür berechnen wir eine Kommission je nach Stein von ca. 10% (zzgl.
Zertifikate
Heutzutage werden Diamanten von Privatpersonen wie Juwelieren oft nach Zertifikat und Preis gekauft. Die Bewertung erfolgt nach denselben Standards, festgelegten Parametern und spricht „eine Sprache“. Der Käufer weiss, was er kauft und das Diamant Zertifikat gibt Sicherheit und schafft Vertrauen.
Oft brauchen Sie kein Zertifikat für den Verkauf, da eine weitere Expertise zwar weitere Kosten generiert, den Verkaufserlös aber nicht steigert.
Ein einfaches Zertifikat vom Juwelier ist oft nicht ausreichendUm ein guten Ankaufspreis für Ihren Diamanten zu erhalten ist eine Expertise also von Vorteil. Sollte keine vorhanden sein, sollten Sie sich an unseren ausgebildeten Diamant-Gutachter im Haus wenden. Er hat die nötige Qualifikation um Ihren Brillanten zu graduieren.
Offizielle Diamantzertifikate der GIA, HRD und IGI, ab dem Jahr 2000 werden von uns anerkannt. Ein Juwelierpass oder Diamantenpass ist kein offizielles Zertifikat, hilft aber bei der Bestimmung.
