Deutsche MMA-Kämpfer: Eine Übersicht

Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen.

Erfolgreiche Deutsche in der UFC

Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben einige Kämpfer bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert. Hier sind einige der erfolgreichsten deutschen Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben:

1. Dennis Siver

Dennis Siver ist zweifellos der bekannteste Name unter den deutschen UFC-Kämpfern. Geboren in Russland, wuchs er in Deutschland auf und trat ab 2007 in der UFC an. Siver fiel durch sein vielseitiges Striking und seine spektakulären Spinning-Kicks auf. Er erzielte mehrere Siege, die ihn zeitweise in die Top-10 der Federgewichtsdivision katapultierten. Trotz eines hochkarätigen Kampfes gegen Conor McGregor blieb ihm ein Titelkampf verwehrt. Dennis Siver ebnete als Pionier den Weg für viele andere.

2. Ottman Azaitar

Ottman Azaitar, aufgewachsen in Köln, machte zunächst in regionalen Ligen auf sich aufmerksam, bevor er 2019 in der UFC debütierte. Sein explosiver Kampfstil und seine Knockout-Power verschafften ihm rasch einen Ruf als gefährlicher Finisher. Gleich in seinem ersten UFC-Kampf gegen Teemu Packalén gewann Azaitar mit einem krachenden K.o. und wiederholte das Kunststück im zweiten Kampf gegen Khama Worthy.

3. Nasrat Haqparast

Nasrat Haqparast, in Afghanistan geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist ein weiterer aufstrebender Name im Leichtgewicht. Mit seinem aggressiven Boxstil und soliden Bodenkampf hat er sich in der UFC schnell einen Ruf als harter Gegner erarbeitet. Nachdem er anfangs einige spektakuläre Siege - darunter gegen Marc Diakiese - feiern konnte, wurde er auch als potenzieller Kandidat für einen Platz in den oberen Regionen des Rankings gehandelt.

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4. Abusupiyan "Abus" Magomedov

  • Gewichtsklasse: Mittelgewicht
  • Zeitraum in der UFC: 2022 - heute
  • Highlight: Blitzschneller Erstrunden-K.o.

Abusupiyan “Abus” Magomedov wurde in Dagestan geboren, besitzt aber die deutsche Staatsbürgerschaft und kämpfte lange Zeit in Deutschland. Nach Erfolgen in verschiedenen europäischen Promotionen gab er 2022 sein UFC-Debüt und sorgte direkt für Aufsehen: Mit einem spektakulären K.o. in der ersten Runde machte er auf seine Ambitionen in der Mittelgewichtsklasse aufmerksam.

5. Nick Hein

Nick Hein, ein ehemaliger Polizeibeamter aus Köln, ging 2014 in der UFC an den Start und machte sich einen Namen als zäher und disziplinierter Kämpfer. Mit einem starken Judo-Hintergrund und guten Boxfähigkeiten konnte Hein mehrere Siege einfahren und begeisterte mit seinem Entertainer-Charakter sowohl die deutschen als auch die internationalen Fans.

Weitere Deutsche UFC-Kämpfer

Einige weitere deutsche Kämpfer, die in der UFC aktiv waren oder sind:

  • Jarjis Danho: Der erste Schwergewichtler aus Deutschland in der UFC.
  • Yessin Ayari: Weltergewichtler, der im April einen Vertrag mit der UFC unterzeichnete.
  • Peter Sobotta: Ayaris Mentor, der ebenfalls in der UFC kämpft.

Fighting MMA Ranking: Aktuelle Deutsche Top-Platzierungen

Das Fighting MMA Ranking ist eine maschinell erstellte Rangliste, die durch einen Algorithmus automatisch berechnet wird. Grundlage der Berechnung sind eine Vielzahl von Daten. Hier sind die Top 3 in verschiedenen Gewichtsklassen:

Top 3 im Flyweight (56.7 kg / 125 lbs)

  1. Ala Al Ali (German Top Team Herrenberg) - 20 Punkte
  2. Salar Mirzaie (Hammers Team Nürnberg) - 20 Punkte
  3. Idris Ghafori (Nicks Fight & Fitness Academy) / Tim Strysak (Pantarei Luta Livre) - 10 Punkte

Top 3 im Bantamweight (61.2 kg / 135 lbs)

  1. Milad Fuladi (Roots MMA) - 253 Punkte
  2. Martin Horsch (Fight Fusion) - 80 Punkte
  3. Lars Hummel (Fuchsbau MMA Potsdam) - 47 Punkte

Top 3 im Featherweight (65.8 kg / 145 lbs)

  1. Martin Horsch (Fight Fusion) - 337 Punkte
  2. Mert Basbudak (Pound for Pound Isarvorstadt) - 128 Punkte
  3. Min-Soo Song (Gorilla Gym Hamburg) - 104 Punkte

Top 3 im Lightweight (70.3 kg / 155 lbs)

  1. Lewis Ndzana (Hammers Team Nürnberg) - 593 Punkte
  2. Yannick Riebe (Carabao Bremen) - 104 Punkte
  3. Alexander Dudko (La Onda Sportakademie) / Edvard Kiseljov (UFD Gym Düsseldorf) - 44,5 Punkte

Top 3 im Super Lightweight (74.8 kg / 165 lbs)

  1. Alexander Dudko (La Onda Sportakademie) - 100 Punkte
  2. Thommy Tran (Spitfire Gym) - 84 Punkte
  3. Ibrahim Jusupov (Elevate Gym) - 44 Punkte

Top 3 im Super Welterweight (79.4 kg / 175 lbs)

  1. Sedat Demir (Roots MMA) - 515 Punkte
  2. Kharim El Wehiby (Planet Eater) - 174 Punkte
  3. Oskar Sennewald (Kampfsportschule Leipzig) - 116,5 Punkte

Top 3 im Middleweight (83.9 kg / 185 lbs)

  1. Iwan Tagner (UFD Gym Düsseldorf) - 990 Punkte
  2. Oskar Sennewald (Kampfsportschule Leipzig) - 340 Punkte
  3. Devid Bondarenko (Hammers Team Nürnberg) - 73 Punkte

Top 3 im Super Middleweight (88.5 kg / 195 lbs)

  1. Edonit Tahiraj (ExitAsia) - 24 Punkte
  2. Luis Wienand (Roots MMA) / Manuel Knappstein (Roots MMA) / Islam Yakhyaev - 20 Punkte

Top 3 im Light Heavyweight (93.0 kg / 205 lbs)

  1. Kadir Bayaral (UFD Gym Düsseldorf) - 80 Punkte
  2. Vincent Brasch (Pound for Pound Isarvorstadt) - 37 Punkte
  3. Lukas Bögeholz (Rudelsport MMA Team Wolfsburg) - 28,5 Punkte

Top 3 im Super Heavyweight (+97.5 kg / +215 lbs)

  1. Josyp El Sawy (Hammers Team Nürnberg) - 1.280 Punkte
  2. Joshua Karlo Homberg (UFD Gym Düsseldorf) - 78 Punkte
  3. Beriz Tucic (Spitfire Gym) - 60 Punkte

Erläuterung zum Fighting MMA Ranking

Beim Fighting MMA Ranking handelt es sich um eine maschinell erstellte Rangliste, die durch einen Algorithmus automatisch berechnet wird. Grundlage der Berechnung sind eine Vielzahl von Daten, wie Bilanz, Bilanz der Gegner, Aktivität, Art der Siege und Niederlagen, Aktualität der Kämpfe, Größe der Organisation u. v. m., die in verschiedener Gewichtung in die Berechnung eingehen und eine Gesamtpunktzahl ergeben, aus der sich der Ranglistenplatz ergibt.

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Das Ranking soll keine Abbildung der Lebensleistung sein, sondern eine möglichst präzise Momentaufnahme. Aktuelle Leistungen zählen daher mehr als alte. Aktivität wird belohnt. Sieg ist nicht gleich Sieg.

Der Algorithmus berücksichtigt nicht nur die Bilanzen der gerankten Kämpfer, sondern auch die Bilanzen von deren Gegnern, die Art und Weise der Siege und Niederlagen sowie die Organisationen, in denen die Kämpfe bestritten wurden. Siege zählen mehr als Niederlagen.

Sonderregel Wildcard: Internationale Kämpfer, die dauerhaft im D-A-CH-Raum antreten, können eine Wildcard für das Ranking erhalten. Dafür müssen sie in einem Jahr mindestens zwei Kämpfe im D-A-CH-Raum bestreiten. Beim „Verlassen“ des D-A-CH-Raums (z. B. durch Unterzeichnen eines UFC-Vertrags) erlischt die Wildcard.

Wer ohne erkennbare Kontinuität in mehreren Gewichtsklassen antritt, wird in der Klasse gerankt, in der in den vergangenen zwei Jahren die meisten Kämpfe bestritten wurden. Wer einmalig außerhalb der eigenen Gewichtsklasse antritt, etwa weil das Kampfgewicht nicht erbracht oder ein Catchweight-Duell bestritten wurde, wird weiter in der regulären Klasse gerankt.

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