Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen.
Überraschendes Karriereende von Stephan Pütz
Bei „OKTAGON 57″ in Frankfurt kam es abseits der Kämpfe zu einer überraschenden Ankündigung. Der bislang erfolgreichste deutsche Kämpfer in der MMA-Geschichte hat im Rahmen der Veranstaltung „OKTAGON 57″ in der Frankfurter Festhalle sein Karriereende angekündigt. „Ich glaube viele von euch warten auf Neuigkeiten, wie es weitergeht. Der MMA-Sport hat sich sensationell entwickelt. Ich bin sehr stolz darauf, ein Teil davon gewesen zu sein“, erklärte der 36-Jährige.
„Ich möchte allen Menschen danken, die an diesem Prozess beteiligt waren. Ich möchte heute verkünden, dass ich meine Handschuhe niederlegen werde. Ich will meine Karriere nicht unnötig in die Länge ziehen.“ Der Frankfurter bestritt während seiner Laufbahn 27 Kämpfe, 22 davon konnte er für sich entscheiden. So war er unter anderem Champion bei M1-Global.
Schön für Pütz: Seinen letzten Kampf hatte der Frankfurter in der Festhalle bestritten und gegen Milos Petrasek erfolgreich gestalten können. Seinerzeit machte er zudem seiner langjährigen Freundin nach dem Fight einen Heiratsantrag.
Christian Eckerlin feiert blutigen Sieg
Bei OKTAGON 57 feierte indes Christian Eckerlin gegen Miroslav Broz einen Sieg durch Technischen K.o. in der zweiten Runde. Der Tscheche war gegen Ende der zweiten Runde blutüberströmt und konnte kaum noch etwas sehen.
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Nach dem Fight wurde zudem der wohl größte Kampf der deutschen MMA-Historie verkündet. So kämpft Eckerlin am 12.
Sascha Sharma: Vom Rollstuhl zum TV-Star
Das normale Leben ist Sascha Sharma fremd geworden. Wenn der 28-jährige Kampfsportler morgens aufwacht, schreckt er hoch, hektisch scannen seine Pupillen das ganze Zimmer. Wo sind nur die Kameras? Wo der Mann hinter der Linse, der ihn mit seinem Batteriewechsel um fünf Uhr in der Früh so gerne aus dem Schlaf gerissen hat? Sie sind alle weg und die nahezu zehnwöchigen Dreharbeiten in Las Vegas vorbei.
Sharma ist wieder zu Hause in Birkenfeld bei Karlsruhe. Streuobstwiesen statt Spielkasinos: „In den USA war ich 24 Stunden von Kameras umlagert. Ich bin mit einem Mikrofon neben dem Bett eingeschlafen, sogar im Bad hatten wir Sicherheitskameras, falls einer von uns nach einem Kampf in Ohnmacht fällt“, erinnert sich der Mann, der in den USA gerade zum Fernsehstar aufgestiegen ist.
Als einziger Deutscher mischt Sharma in der Reality-TV-Serie „The Ultimate Fighter“ mit, deren Folgen auf Fox Sports mehr als zwei Millionen Amerikaner verfolgen. Es ist das „Big Brother“ für 16 Kampfsportler aus Europa und Amerika in der Kategorie Mixed-Martial-Arts, einer Mischung aus Boxen, Kickboxen, Judo, Ringen und Jiu-Jitsu.
Über Wochen leben die Stars dieses Formats zusammen in einem Haus. Im täglichen Training werden sie stundenlang gedrillt, um in den berüchtigten Käfigkämpfen im K.-o.-Modus aufeinander loszugehen. Der Gewinner der Show, die auch in Ländern wie Irland, Mexiko und Brasilien gezeigt wird, erhält eine Harley Davidson - und den begehrten Vertrag mit dem weltweit führenden MMA-Verband Ultimate Fighting Championship (UFC).
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Die UFC ist für MMA-Kämpfer das, was für Basketballer die Profiliga NBA ist. Der große Traum, das oft so ferne Ziel, das weltweit Ruhm und Geld verspricht. Diese Sehnsucht trieb auch Sharma, als er Anfang des Jahres sein Geld zusammenkratzte und einen Flug zu den Showcastings nach Las Vegas buchte. Hunderte Kämpfer warfen sich dort gegenseitig über die Matten in einem Hotelballsaal, die Besten durften vor UFC-Präsident Dana White vorsprechen.
Sharmas emotionale Geschichte
Sharma passt auch deshalb perfekt in die Show, weil er zusätzlich zu seinem Talent eine hochemotionale Lebensgeschichte hat. Mit zwölf Jahren erkrankte der Sohn eines Inders am Guillain-Barré-Syndrom, einer Nervenkrankheit, die ihn für Monate ins Krankenhaus und in den Rollstuhl zwang: „Die Ärzte sagten, dass ich jeden Tag sterben kann.“
Worte, die Sharma in der dritten Folge und kurz vor seinem Kampf in die Kamera spricht. Nachdenklicher Blick, abgedunkelte Interviewbox. Der Deutsche, der erst vor vier Jahren mit MMA begann, stützt mit seiner besonderen Story perfekt das Unterhaltungskonzept der Käfigshow. Sharma weckt Emotionen bei den Zuschauern. Und davon lebt das Konzept von „The Ultimate Fighter“.
Konflikte und Kämpfe
Die Produzenten kreieren gnadenlos die ganz großen Konflikte. Die Staffel steht unter dem ausgerufenen Kampf der Kontinente: Team USA versus Team Europa. Ein amerikanischer Kämpfer kündigt in der ersten Folge patriotisch an: „Die Europäer sind Jahrzehnte hinter uns. Die USA werden dominieren.“ Das Zusammenleben von 16 männlichen Kämpfern in einem Haus spitzt den Konflikt extrem zu. Eine Putzfrau haben sich die Produzenten bewusst gespart - mit Folgen: „Die Hygiene war das Schlimmste, es war kaum auszuhalten“, so Sharma.
„Teilweise gab es keinen einzigen sauberen Teller mehr. Daraus ist fast ein Krieg entstanden. Untereinander haben sie sich das Essen geklaut. Wenn bestimmte Leute in den Raum kamen, herrschte nur noch betretenes Schweigen“, berichtet der Deutsche, der mit Nachdruck versichert, dass die Show nicht gescripted, sprich von den Produzenten vorgeschrieben sei. Einige Kämpfer hätten ihre gesamte Existenz von der Show abhängig gemacht. Manche der acht Amerikaner hätten keine Krankenversicherung, wüssten absolut nicht, wie es nach der Show weitergehen solle.
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Den bislang spektakulärsten und blutigsten Kampf lieferte ausgerechnet Sharma. Im Achtelfinale dominiert er den Amerikaner Chris Gruetzemacher, verliert dann aber die Kontrolle. Nach einer tiefen Wunde auf seiner Stirn wird der Käfigboden zum blutigen Feld. Conor McGregor, der irische UFC-Star und schillernde Coach der acht Europäer, tobt an den Seilen, weil Sharma gegen seine Anweisungen immer wieder den Bodenkampf sucht.
Der Deutsche unterliegt nach Punkten - und erklärt danach, dass er mit einer Schulterverletzung in den Ring gestiegen sei. „Ich hätte jeden anderen Kampf abgesagt, aber nicht diesen“, so Sharma, „nicht in der UFC.“ Er habe irrsinnige Schmerzen verspürt, aber gewusst: „Wenn die Amis und der UFC-Präsident eines hassen, dann Leute, die aufgeben.“
Trotz seines frühen Ausscheidens ist Sharma in jeder Folge der Staffel zu sehen. Schon jetzt hat ihm der Auftritt im US-Fernsehen als Werbeplattform in eigener Sache viel gebracht. Der 28-Jährige erhält Interviewanfragen aus Indien und den USA. Hinzu kommt bald ein neuer Sponsor.
Fünf erfolgreiche deutsche UFC-Kämpfer
In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die fünf erfolgreichsten deutschen Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben:
- Dennis Siver ist zweifellos der bekannteste Name unter den deutschen UFC-Kämpfern. Geboren in Russland, wuchs er in Deutschland auf und trat ab 2007 in der UFC an. Siver fiel durch sein vielseitiges Striking und seine spektakulären Spinning-Kicks auf. Er erzielte mehrere Siege, die ihn zeitweise in die Top-10 der Federgewichtsdivision katapultierten. Trotz eines hochkarätigen Kampfes gegen Conor McGregor blieb ihm ein Titelkampf verwehrt.
- Ottman Azaitar, aufgewachsen in Köln, machte zunächst in regionalen Ligen auf sich aufmerksam, bevor er 2019 in der UFC debütierte. Sein explosiver Kampfstil und seine Knockout-Power verschafften ihm rasch einen Ruf als gefährlicher Finisher. Gleich in seinem ersten UFC-Kampf gegen Teemu Packalén gewann Azaitar mit einem krachenden K.o. und wiederholte das Kunststück im zweiten Kampf gegen Khama Worthy.
- Nasrat Haqparast, in Afghanistan geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist ein weiterer aufstrebender Name im Leichtgewicht. Mit seinem aggressiven Boxstil und soliden Bodenkampf hat er sich in der UFC schnell einen Ruf als harter Gegner erarbeitet. Nachdem er anfangs einige spektakuläre Siege - darunter gegen Marc Diakiese - feiern konnte, wurde er auch als potenzieller Kandidat für einen Platz in den oberen Regionen des Rankings gehandelt.
- Abusupiyan “Abus” Magomedov wurde in Dagestan geboren, besitzt aber die deutsche Staatsbürgerschaft und kämpfte lange Zeit in Deutschland. Nach Erfolgen in verschiedenen europäischen Promotionen gab er 2022 sein UFC-Debüt und sorgte direkt für Aufsehen: Mit einem spektakulären K.o. in der ersten Runde machte er auf seine Ambitionen in der Mittelgewichtsklasse aufmerksam.
- Nick Hein, ein ehemaliger Polizeibeamter aus Köln, ging 2014 in der UFC an den Start und machte sich einen Namen als zäher und disziplinierter Kämpfer. Mit einem starken Judo-Hintergrund und guten Boxfähigkeiten konnte Hein mehrere Siege einfahren und begeisterte mit seinem Entertainer-Charakter sowohl die deutschen als auch die internationalen Fans.
Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben diese fünf Kämpfer bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert. Dennis Siver ebnete als Pionier den Weg für viele andere, während aufstrebende Talente wie Ottman Azaitar, Nasrat Haqparast und Abus Magomedov zeigen, dass der Traum vom UFC-Gold für deutsche Athleten längst nicht unerreichbar ist.
Daniel Weichel: Ein Leben für den Kampfsport
Daniel fühlte schon sehr früh, dass sein Herz für den Kampfsport schlägt- wie so viele Kampfsportbegeisterte war Bruce Lee und später Jean Claude van Damme Schlüsselfiguren in seinem Leben- inspiriert von deren Filmen konnte Daniel seine Eltern Werner und Elke im Alter von 14 Jahren davon überzeugen seine Kampfsportkarriere zu beginnen. Die erste Station führte in zum Ju Jutsu Training, welchem er ca. einem Jahr beiwohnte.
Nach seinem ersten BJJ (Brazilian Jiu Jitsu) Probetraining bei Mario Stapel, der die kommenden Jahre Mentor, Trainer und auch Manager werden sollte, wurde schnell klar, dass hier seine Zukunft liegen würde und so nahm er zwei Mal die Woche (wobei er meistens die gesamten Wochenenden in Wetzlar verbrachte) den weiten Weg von Michelstadt auf sich, um im 150 Kilometer entfernt liegenden Wetzlar seine Fertigkeiten am Boden (BJJ) als auch im Stand (Thaiboxen) zu verbessern. Um sein Training vorerst zu komplettieren begann er schließlich mit 17 Jahren mit dem Freistil Ringen und fühlt sich mittlerweile auch im Griechisch- Römischen Ringen zu Hause, trainiert regelmäßig mit Boxern aus unterschiedlichen Gewichtsklassen und bildet sich fort, wo er nur kann.
Auch wenn er damals noch nicht ahnen konnte, wohin ihn sein Weg bis zum heutigen Tag bringen würde, war immer das Gefühl von Bestimmung bei seinem Training dabei und aus dem Traum wurde am 12. Mai 2002 im Alter von nur 17 Jahren Realität: Daniels erster Profi-Kampf- schon damals auf großer Bühne und vor vielen Fans beim namhaften Label „Shooto Holland“. Nach bereits zwei gewonnenen Amateur Kämpfen war sein damaliger Gegner der wesentlich erfahrenere Vincent Latoel- nach bereits 1:48 min. der ersten Runde musste dieser jedoch erkennen, dass Daniel Weichel ein außerordentlich guter Bodenkämpfer ist und auf Grund eines gestreckten Armhebels aufgeben.
Um mehr Sicherheit zu gelangen bestritt Daniel noch im selben Jahr ein weiteres Amateur Turnier, gewann beide Kämpfe vorzeitig (ebenfalls in der ersten Runde) durch Aufgabegriffe und wurde somit Amateur Shooto Europameister- und das im Alter von immer noch 17 Jahren. Seither wurde aus dem vagen Gefühl der Bestimmung absolute Sicherheit und Daniels Weg an die Spitze Europas fand seinen ersten Höhepunkt mit dem einstimmigen Punkterichter Sieg über den damals klar favorisierten Abdul Mohamed (amtierender Cage Rage Champion 2008) am siebten August 2004 bei der „Pride&Glory“ Veranstaltung von UFC (Ultimate Fighting Championship) Veteran Ian Freeman.
Weitere große Siege, wie der Titelgewinn beim „European Valetudo 5 - Phoenix“ vier-Mann Turnier am achten Oktober 2005 und sein Sieg über den späteren UFC Kämpfer Dennis Siver im Sommer 2006, sollten folgen. Während er seinen Europatitel im Jiu Jitsu bereits im Jahr 2002 in Vittel/Frankreich gewinnen konnte, machte Daniel vier Jahre später vor allem mit seiner Teilnahme an der vom DSF (Deutsches Sport Fernsehen) ausgestrahlten Reality Show „MAX“ (Martial Arts Extreme) auf sich aufmerksam.
Nach dem US-amerikanischen Vorbild „TUF“ (The Ultimate Fighter) wurden in die Bundeshauptstadt Berlin 16 Kämpfer nach vorheriger Auslese eingeladen. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und sollten unter sich bei den wöchentlich ausgestrahlten MMA Kämpfen im Käfig den „MAX“ Champion ausmachen. Unter dem Label „Shooto“ wurde der Kampf in Mussardos Heimatstadt Zürich nachgeholt. Daniel konnte Ivan einstimmig und unter der Leitung seines neuen Managers Niels Schlaegel, nach Punkterichterentscheid besiegen und sich nun „Martial Arts Extreme“ Champion nennen.
Natürlich gab es sportlich gesehen auch Rückschläge, wie seine Niederlagen gegen die beiden britischen Top UFC Kämpfer Dan Hardy und Paul Daley, aber besonders diese nahm Daniel als Ansporn seine Fähigkeiten immer weiter zu verbessern. In seiner bisherigen Profikarriere nutzte er bereits Gelegenheiten um mit namhaften Kämpfern/Trainern wie Murilo Rua, Fabio Gurgel, Rubens Charles, Wanderlei Silva, Dan Henderson oder auch Faldir Chahbari und Willi Fischer zu trainieren.
Seinen größten Erfolg konnte Daniel 2011 bei der M-1 Challenge „Battle of Legends“ im Co-Main Event von „Fedor vs. Monson“ am 20. November in Moskau/Russland erringen. Dort gewann er die M-1 Leichtgewichtsweltmeisterschaft gegen den bis dato amtierenden Champion Jose Figueroa vom American Top Team. Der Sieg kam nach lediglich 1:48 Minuten der ersten Runde durch einen Bilderbuch Knockout. Die Veranstaltung war die größte auf europäischem Boden und fand im Moskauer Olympiastadion vor mehr als 22.000 Zuschauern und dem Russischen Ministerpräsident Vladimir Putin statt.
Eins ist jedoch klar: neben dem knallharten Kampfsportler gibt es auch noch den jungen Mann Daniel Weichel. Ein Mensch der auch außerhalb des Rings klare Vorstellungen von seinem Leben hat. Die Arbeit mit Menschen liegt dem ruhigen Sympathieträger und so verstand es sich von selbst, dass er sein Wissen um den Sport an andere weitergeben möchte.
Im Jahr 2006 öffnete er seine eigene Kampfsportschule in Michelstadt. Dort fungierte er für andere als Trainer und sportliches aber auch moralisches Vorbild, denn fernab vom Training arbeitete er zusätzlich an zwei Schulen, in denen er Kinder mit Lernschwierigkeiten betreute und darüber hinaus mit Hilfe von therapeuthischem Kampfsporttraining versuchte seine eigenen Erfahrungen und Selbstvertrauen weiterzugeben. Seine andere große Leidenschaft gilt dem Surfen, mit dem er zum ersten Mal in Brasilien-natürlich war er dort zum Kampfsporttraining- in Kontakt kam.
Anfang 2010 hat Daniel seine Kampfsportschule aufgegeben und ist nach Maintal gezogen um in der Nähe seiner neuen Heimat dem MMA Spirit in Frankfurt zu sein. Hier lebt er das Leben eines Vollprofis und tut alles dafür seinen gewonnen Weltmeisterschaftstitel erfolgreich zu verteidigen. Wenn er nicht für seine Karriere unterwegs ist, versucht er sich seinem anderen Hobby, nämlich dem Film zu widmen- egal, ob im Kino, auf DVD oder im Fernsehen, wo auch immer sich ihm die Gelegenheit bietet einen guten Film zu sehen, nutzt er sie; allein, mit Freunden oder seiner Familie, zu der abgesehen von seinen Eltern noch zwei jüngere Geschwister, sein Bruder Jonas und seine Schwester Katarina, gehören.
