Judo Regeneration nach Wettkampf: Strategien und Erkenntnisse

Wie lange ein Judoka erfolgreich kämpfen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Technik und Erfahrung können Defizite in der Kondition ausgleichen, besonders im höheren Alter. Es ist entscheidend, dass jeder Kämpfer selbst erkennt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um aufzuhören.

Nach aktuellen Forschungsergebnissen liegt die absolute "Hochzeit" eines Athleten bei etwa 10 Jahren. Das richtige Einstiegsalter für Wettkämpfe liegt bei kontinuierlich gutem Training zwischen 15 und 16 Jahren. Dennoch bedeutet dies nicht, dass man danach sofort zum "alten Eisen" gehört. Der "Biss" lässt oft nach, und man kämpft eher aus Spaß an der Freude.

Ein wichtiger Aspekt ist die Regenerationsphase, die mit zunehmendem Alter länger dauert. Man sollte sich seinen Gegner genau ansehen und entscheiden, ob man den Kampf aufnimmt oder nicht. Je älter der Körper, desto länger dauert die Regenerationsphase.

Es gibt Judoturniere für ältere Athleten, wie die WM und EM Ü30. Auch bei offenen hessischen Meisterschaften gehen regelmäßig ältere Judoka an den Start und gewinnen oft. Nur weil man älter ist, muss man nicht mit dem Wettkampf aufhören.

Die Rolle von Kata

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Kata nur etwas für ältere Judoka ist. Kata und Shiai (Wettkampf) sind zwar unterschiedlich, aber viele Judoka, die heute Kata sehr gut beherrschen, waren früher erfolgreiche Wettkämpfer. Ab dem nächsten Jahr wird Kata sogar für den grünen Gürtel obligatorisch sein.

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Es gibt auch den Kata-Jugendpokal, und viele junge Leute zwischen 16 und Mitte 20 laufen gerne Kata. Leute, die nie oder selten gekämpft haben, neigen oft bei Kata dazu, den Formalismus genau zu nehmen, ohne die Wirkungsweise der Technik zu hinterfragen.

Regeneration und Trainingspausen

Viele Athletinnen und Athleten integrieren CBD im Kampfsport in ihre Routine, um Regeneration, Schlafroutine und innere Ruhe nach intensiven Einheiten zu unterstützen. Wichtig sind eine sinnvolle Anwendung, die richtige Produktwahl und Doping-Sicherheit.

Man sagt, dass eine Woche vor dem Wettkampf die Intensität verringert werden soll. Wie lange die Regenerationsphase nach dem Wettkampf sein muss, hängt davon ab, wie intensiv der Wettkampf und der Reisestress waren und ob noch weitere Wettkämpfe in naher Zukunft anstehen.

Es gibt verschiedene Faktoren, die die Regeneration beeinflussen:

  • Anzahl der Kämpfe und Dauer der Kämpfe
  • Verletzungen in der Vorbereitung oder im Wettkampf
  • Gewichtsreduktion
  • Externe Faktoren wie Staatsexamen oder Scheidung

Es ist wichtig zu klären, was man genau mit Regeneration meint: Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit, Schmerzfreiheit oder Verheilung von Mikrotraumata.

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Einige Trainer empfehlen, drei Wochen vor einem Kampfsport-Wettkampf eine Pause einzulegen, aber es gibt keine Studien, die dies belegen. Beim Marathon oder Gewichtheben verringert man in den letzten 14 Tagen die Trainingsintensität.

Vor Wettkämpfen sollte man fünf Tage vorher langsam machen und drei Tage vorher nichts mehr tun, um körperlich und mental ausgeruht in den Wettkampf zu gehen. Nach dem Wettkampf kommt es darauf an, ob man sich komplett physisch zerstört hat oder ob es nur wenige, kurze Kämpfe waren.

Grundlagenausdauer

Grundlagenausdauer ist notwendig, um die langen, intensiven Trainingseinheiten durchzustehen und um sich nach dem Training möglichst schnell wieder zu erholen. Es gibt verschiedene Wege, sie zu trainieren: Laufen, Radfahren, Schwimmen, Crosstrainer, Rudergerät, Stepper oder Seilspringen.

Je nach Trainingszustand und Trainingsphase sollten 1-3 Einheiten Grundlagenausdauer pro Woche absolviert werden. Eine Grundlagenausdauer-Einheit dauert 40-60 Minuten, und das Tempo ist moderat bis extensiv. Die Atmung sollte dabei verstärkt sein, jedoch sollte nicht am Limit trainiert werden.

Nach der Trainingseinheit sollte die beanspruchte Muskulatur noch locker gedehnt werden. Nehmt die Dehnposition ein und haltet diese bei leichtem Dehnreiz für ca. eine Minute. So beugt Ihr Verspannungen und Fehlhaltungen vor.

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CBD im Kampfsport

CBD ist ein nicht-berauschender Bestandteil der Cannabispflanze. Es interagiert mit dem Endocannabinoid-System (ECS), das an der Aufrechterhaltung der inneren Balance (Homöostase) beteiligt ist. Viele Sportler nutzen CBD, um allgemeines Wohlbefinden, Ruhe und ihre Erholungsroutine nach intensiver Belastung zu unterstützen.

CBD wirkt nicht berauschend und kann dein Wohlbefinden rund ums Training unterstützen. Es gibt verschiedene Anwendungsbereiche:

  • Fokus-Routine: Kombiniere eine kleine, getestete Menge CBD mit Atemübungen und deinem Warm-up.
  • Abendroutine: Viele integrieren CBD am Abend in niedriger bis moderater Menge, kombiniert mit Schlafhygiene.

Die Dosierung sollte langsam gesteigert und bei Bedarf angepasst werden. Es gibt verschiedene Produkte wie Öl (flexibles Dosieren) und Kapseln (bequem und konstant). Wer Dopingrisiken minimieren will, bevorzugt THC-freie Isolate oder breitband-THC-freie Produkte.

Gewichtsreduktion im Kampfsport

Im Kampfsport ist eine rasche Gewichtsreduktion (RGR) üblich, um in der gewünschten Gewichtsklasse antreten zu können. Diese Methode birgt jedoch Risiken und sollte langfristig geplant werden.

Eine graduelle Gewichtsreduktion (GGR) über vier Wochen ist der RGR über vier Tage vorzuziehen. Die RGR kann physiologische und psychologische Parameter beeinträchtigen und die Leistungsfähigkeit verringern.

Um einen Leistungsabfall zu vermeiden, sollten Athleten und Trainer die Gewichtsreduktion langfristig planen: ≤ 5% des Körpergewichts über mindestens vier Wochen. Wenn eine RGR notwendig ist, sollte man Morgentraining und hochintensives Training während der RGR-Phase vermeiden.

Krafttraining im Judo

Krafttraining ist ein wichtiger Bestandteil des Judotrainings. Es dient dem Entgegenwirken von Widerständen im Sport und schützt vor Verletzungen.

Es gibt verschiedene Phasen des Krafttrainings:

  1. Kraftausdauertraining: Verbessert die Sauerstoffzufuhr der Muskelzelle.
  2. Muskelaufbautraining: Fördert das Wachstum der Muskulatur.
  3. Maximalkrafttraining: Steigert die maximale Kraftentfaltung.

Beweglichkeitstraining

Beweglichkeitstraining ist wichtig, um die Gelenke in ihrem vollen Umfang nutzen zu können und Verletzungen vorzubeugen. Es sollte täglich durchgeführt und in das Judotraining integriert werden.

Ein tägliches Dehnprogramm von 15-20 Minuten ist auch für Leistungssportler zumutbar. Die Dehnposition sollte für ca. 30 Sekunden mit leichtem Dehnschmerz in endgradiger Position gehalten werden (Stretching).

Trinkmenge während eines Weight Cuts
Tag Trinkmenge pro Tag
Tag 1 8 Liter
Tag 2 6 Liter
Tag 3 4 Liter
Tag 4 1-2 Liter
Tag 5 0,5 Liter
Tag 6 -